08 Februar 2008

Tarife: Brandenburg: VBB-Semestertickets gesichert

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und insgesamt 26 Universitäten und Hochschulen in beiden Bundesländern haben in den vergangenen Monaten über die Fortschreibung der Semesterticketverträge verhandelt. In fast allen Fällen wurde inzwischen eine Einigung erreicht. So können fast 160.000 Studierende auch zukünftig mit dem ÖPNV für einen geringen Preis mobil sein.
Das Prinzip des Semestertickets ist einfach: Alle Studierenden zahlen mit ihrem Semesterbeitrag auch für einen Zeitfahrausweis des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der aufgrund dieses "Solidarprinzips" und der hohen Stückzahl stark vergünstigt werden kann. Er gilt für das entsprechende Semester in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Tarifbereiches Berlin ABC oder im gesamten VBB-Verbundgebiet.
Mittlerweile hat der VBB mit fast allen öffentlichen und privaten Hochschulen entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen. Darunter sind so unterschiedliche Institutionen wie die Freie Universität Berlin mit 42.000 Studierenden und die Hertie School of Governance mit unter 100 Studierenden.
Leicht waren und sind die Verhandlungen jedoch nicht: Studierendenvertreter möchten möglichst günstige Preise; die Verkehrsunternehmen, die der VBB hier vertritt, müssen ausreichende Einnahmen erzielen. Zu bedenken ist, dass angesichts der allgemeinen Preis- und Tarifsteigerungen auch die Preise der Semestertickets nicht auf mehrere Jahre stabil gehalten werden können. Festzuhalten bleibt, dass den Studierenden ein wirklich gutes Angebot gemacht wird.
Mittlerweile sind die Verhandlungen mit den großen Hochschulen abgeschlossen. Dort, wo es Urabstimmungen der Studierenden gab, lagen die Zustimmungsraten bei über 90 %: Beispielsweise sprachen sich die Studierenden der Humboldt-Universität Berlin zu 92,1 % für die Fortführung aus; an der Technischen Universität waren es gar 98,1 %. Die verlängerten Verträge sind nun bis zum Wintersemester 2011/2012 befristet.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: "Die Einführung der Semestertickets war in den vergangenen Jahren oftmals erst nach langwierigen Verhandlungen möglich. Inzwischen wollen die Studierenden dieses Angebot nicht mehr missen, das zeigen die eindeutigen Abstimmungsergebnisse."
Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg: "Studenten müssen mobil sein. Daher freue ich mich, dass es auf der Basis interner Beschlüsse in den Hochschulen Brandenburgs wieder gelungen ist, das Semesterticket mit günstigen Konditionen anzubieten."
Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung: "Für die Berliner Universitäten und Hochschulen ist die nahverkehrliche Anbindung von großer Bedeutung. Ich begrüße daher die Fortführung des Semestertickets. Sie stärkt auch den Hochschulstandort und kommt zudem dem Umweltschutz zu Gute." (Pressemeldung VBB, 08.02.08).

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06 Februar 2008

Regionalverkehr: Ab März in nur 17 Minuten von Wittstock nach Pritzwalk

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080206a.html

22 Millionen Euro in Strecke und neue Bahnübergangsanlagen investiert

(Berlin, 6. Februar 2008) Die Bauarbeiten zwischen Pritzwalk und Wittstock werden noch in diesem Monat abgeschlossen. Am 27. Februar gehen 20 Kilometer Bahnstrecke wieder in Betrieb. Die Züge fahren dann mit Tempo 120 und brauchen für diesen Abschnitt – mit Halt in Heiligengrabe und Liebenthal – nur noch 17 Minuten, sechs Minuten weniger als vor dem Umbau. Neben dem Stundentakt im Regionalverkehr ist nun auch für Güterzüge die Bedienung des Gleisanschlusses in Liebenthal in hoher Qualität gesichert.

Seit Juli 2007 wurde der komplette Gleiskörper einschließlich zweier Eisenbahnüberführungen erneuert. Zurzeit werden fünf Bahnübergänge mit modernen Halbschranken ausgestattet. Bei zwei weiteren Bahnübergängen, die geschlossen werden müssen, erreichen die Straßenbenutzer über ausgebaute Seitenwege den nächstgelegenen technisch gesicherten Bahnübergang. Diese Maßnahmen tragen entscheidend zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. An den Haltepunkten Heiligengrabe und Liebenthal kann über neue Bahnsteige bequemer ein- oder ausgestiegen werden.

Der Abschnitt Pritzwalk–Wittstock ist der letzte, der im Gesamtprojekt „Prignitz-Express“ fertig gestellt wird. Seit 1997 investierte die Deutsche Bahn insgesamt 143,5 Millionen Euro in das Vorhaben. Damit verringert sich die Fahrzeit auf der rund 139 Kilometer langen Strecke von Wittenberge nach Hennigsdorf von dreieinhalb auf heute zwei Stunden. Dieser Reisezeitgewinn und moderne im Stundentakt verkehrende RegionalExpress-Züge sichern auch auf Teilstrecken eine hohe Attraktivität dieser wichtigen Nahverkehrslinie.

Während des Aufbaus der Bahnübergangsanlagen und der anschließenden technischen Prüfarbeiten kann es zu kurzzeitigen Straßensperrungen kommen. Über Zeiten und Umfahrungsmöglichkeiten wird rechtzeitig informiert.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

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05 Februar 2008

Flughäfen + Regionalverkehr: Ab 2012 aus dem Fläming nur umständlich nach Schönefeld, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11126361/60889/
Ab_aus_dem_Flaeming_nur_umstaendlich_nach_Schoenefeld.html

BORKHEIDE - Wenn der neue Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) betriebsbereit ist, wird es dorthin keine direkte Bahnverbindung aus dem Fläming geben. Das geht aus dem Landesnahverkehrsplan hervor.
Demnach wird die RB22 (derzeit Potsdam–Michendorf–Flughafen Schönefeld) auf den Berliner Außenring verlegt und die RB23 soll nur noch zwischen Potsdam und Michendorf pendeln. Derzeit besteht immerhin die direkte Verbindung der RE 7 von Dessau über Belzig und Berliner Stadtbahn zum Flughafen.
Frank Seibicke aus Borkheide ist regelmäßiger Bahnfahrer und sieht ab 2012 den Fläming von der Entwicklung abgekoppelt, „wenn der künftig wichtige und einzige Flughafen von hier nicht mehr direkt und zügig erreicht werden kann“.
Die derzeitige Umsteigebeziehung in Michendorf ...

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Flughäfen: Bahn erneuert ihr Angebot für Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1636174/
Bahn_erneuert_ihr_Angebot_fuer_Tempelhof.html

Bahnchef Hartmut Mehdorn hat die Bereitschaft zur Übernahme eines eingeschränkten Flugbetriebs am Berliner Airport Tempelhof erneuert. Die Deutsche Bahn sei durchaus in der Lage, den Flughafen rentabel zu betreiben. Mit "etwas Witz und Pep" wäre das machbar.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, hat sich am Dienstag erneut für die Offenhaltung des Flughafens Tempelhof ausgesprochen. Überdies bot Mehdorn an, den Flughafen als Airport für Geschäftsreiseflugzeuge zu betreiben. "Sollte Tempelhof offen bleiben, bin ich sicher, dass sich viele Betreiber finden werden. Wenn nicht, machen wir den Beginn“, sagte Mehdorn ...

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04 Februar 2008

Parkeisenbahn: Auch 2008 geht es wieder rund in der Wuhlheide - Die Parkeisenbahn startet in die neue Saison

http://www.parkeisenbahn.de

Ab Samstag, dem 15. März 2008 sind die kleinen Züge mit dem jungen
Personal wieder in der Wuhlheide
· sonnabends von 12.00 bis 18.30 Uhr
· sonn- und feiertags von 11.00 bis 17.30 Uhr
für die Besucher unterwegs. Während der Osterferien (15.-30. März
2008, nicht jedoch am 17. und 28. März) auch in der Woche zwischen
10:00 und 16:30 Uhr.
Ab 15. April 2008 ist die „Kleine Bahn für große Augen“ dann auch
dienstags bis donnerstags von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr aktiv.
In den Ferien des Landes Berlin gibt es erweiterte Fahrzeiten.
Die 30-minütige Tour kostet unverändert für Kinder 2,00 EUR, Erwachsene
zahlen 3,00 EUR.
Nach dem schweren Brand im April 2007 ist es schon ein Wunder,
dass die Parkeisenbahn zuversichtlich in die Saison 2008 starten
kann. Nach dem Brand stand der Parkeisenbahn nur etwas weniger
als die Hälfte des sonst benötigten Fahrzeugparkes zu Verfügung.
Es setzte eine große Welle der Hilfsbereitschaft ein, zahlreiche Familien
spendeten oder Firmen unterstütz(t)en die jungen Eisenbahner
beim Wiederaufbau durch Geld-, Material-, Sach- oder Arbeitsleistungen.
Inzwischen konnten vier Personenwagen wieder restauriert und für
den Fahrgasteinsatz zur Verfügung gestellt werden.
Deshalb wollen wir ein Jahr nach dem Brand „Danke“ sagen!
Am Sonntag, den 20.04.2008 möchte sich die Parkeisenbahn Wuhlheide
mit einem Festtag bei den Fahrgästen, Spendern & Unterstützern
bedanken. Mit einem einmaligen Sonderfahrpreis von 1,00 €
soll auch den Fahrgästen gedankt werden, die im letzten Jahr durch
eine Mitfahrt einen entscheidenden Beitrag zum Überleben der in
Berlin einmaligen Einrichtung beigetragen haben.
Aber auch zahlreiche andere Veranstaltungen sind im Jahr 2008 für
die Fahrgäste geplant:
21.-24.03. Der Osterhase fährt Parkeisenbahn (Dampfbetrieb /
Salonwagen 23. und 24. März.)
19.04. Sternguckerfahrt (Abendfahrt nicht nur für Kinder
mit Laternenumzug)
20.04. „Die Parkeisenbahn sagt Danke“
03./04.05. Europa-Wochenende
24./25.05. Alles rund ums Rad
31.05./01.06. KLEINE GANZ GROSS – Im FEZ ist Internationaler
Kindertag
30.08. Bärchentag
13./14.09. Zuckertütenfahrten
03./04.10. Einheitsdampf
05.10. Eisenbahn-Flohmarkt
01./02.11. Halloween-Wochenende
06./07.12. Nikolausfahrbetrieb für Familien
08.-12.12. Nikolausfahrbetrieb für Kindergartengruppen und
Schulklassen
Weitere Informationen zu Fahrzeiten, Fahrpreisen und den geplanten
Veranstaltungen unter:
http://www.parkeisenbahn.de/start/fahrplan/fahrplan.htm
Nachwuchssuche
Ab sofort können sich wieder Kinder ab 11 Jahre für die Mitarbeit
bei der Parkeisenbahn Wuhlheide anmelden. Interessierte Kinder
können sich unter der unten angegebenen Kontaktadresse oder auf
einen unserer Bahnhöfe melden. Anmeldeschluss ist der
15.03.2008.
Kontakt: Ramona Fritsche
Tel. 030 / 53 89 26 60
Fax. 030 / 53 89 26 99
E-Mail info@parkeisenbahn.de

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02 Februar 2008

S-Bahn: S-Bahn-Züge dürfen nur noch Tempo 80 fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/722166.html

Peter Neumann
Die S-Bahn hat ihren modernsten Zügen ein weiteres Tempolimit verpasst. Die Baureihe 481 darf nun statt 90 nur noch 80 Kilometer in der Stunde fahren, sagte ein Sprecher. Im vergangenen Jahr war die Höchstgeschwindigkeit bereits von 100 auf 90 Kilometer pro Stunde gesenkt worden. Mit diesen Selbstverpflichtungen reagiert das Unternehmen auf Erkenntnisse aus dem Unfall 2006 am Südkreuz, bei dem eine S-Bahn ...

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U-Bahn: Der Bau der Linie U 55 verzögert sich weiter - und ob dort jemals Züge fahren, ist unklar, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0202/lokales/0045/index.html?
keywords=s-bahn&search_in=archive&author=&
ressort=&von=01.02.2007&bis=04.02.2007

Der Bau der Linie U 55 verzögert sich weiter - und ob dort jemals Züge fahren, ist unklar
02.02.2007
Lokales - Seite 19
Peter Neumann

Als Partykeller, Filmdrehort und Veranstaltungsfläche hat er sich bewährt. Doch ob der U-Bahn-Tunnel unter dem Regierungsviertel in absehbarer Zeit auch als Verkehrsweg dienen wird, wird immer ungewisser. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nennen keinen Termin mehr, wann auf der U 55 erstmals ein Zug Fahrgäste befördern wird. Der Zeitpunkt der Betriebsaufnahme sei "noch nicht klar", sagte Thomas Necker, Betriebsvorstand der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der Berliner Zeitung. Ohnehin könne der Betrieb frühestens Herbst 2008 starten: "Wir haben eine Bauverzögerung von einem Jahr."
Eigentlich ist die "Kanzler-U-Bahn" größtenteils fertig. Im vergangenen September hat die Technische Aufsichtsbehörde die Anlage, die unter dem Hauptbahnhof beginnt, abgenommen. Doch unter dem Pariser Platz würde die Fahrt an einer Wand enden. Dort beginnt die "Problemzone" des Projektes: die Baustelle des ...

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VBB: Tiemann zur Mobilität / Verkehrsverbund tagte, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11125028/61009/
Tiemann_zur_Mobilitaet_Verkehrsverbund_tagte_Buerger_fuehlen_Einbussen.html

Die Sanierung des Hauptbahnhofs und des Bahnhofvorplatzes ist für Dietlind Tiemann (CDU) in diesem Jahr „die vordringliche Aufgabe“. Das sagte die Oberbürgermeisterin auf der Regionalkonferenz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), die gestern Vormittag im Altstädtischen Rathaus tagte.
Gut 100 Fachleute und Interessenvertreter aus den Regionen Havelland und Fläming hatten sich im Rolandsaal getroffen, um rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember ihre Vorstellungen und Wünsche einzubringen.
Dass in der Havelstadt kontinuierlich weniger Busse und Straßenbahnen unterwegs sind, verteidigte Tiemann vor den Zuhörern: „Bei einer Reduzierung von 26 Prozent des Angebots haben wir nur 2,4 Prozent Einnahmerückgang zu verzeichnen gehabt.“ Einbußen in der Mobilität der Brandenburger bezeichnete die Oberbürgermeisterin ...

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BVG: Eingeschränkter Bewegungsspielraum, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/721784.html

Der Ausstand bei den Berliner Verkehrsbetrieben legte Busse, U- und Straßenbahnen lahm. Bleibt Senator Sarrazin stur? Drohen weitere kurzfristige Streiks? Ein Blick auf die Taktik im Tarifkonflikt.
Thorkit Treichel

BERLIN. Der Alexanderplatz im Zentrum Berlins ist für gewöhnlich ein hektischer Ort. Straßenbahnen durchschneiden den Platz mit warnendem Klingeln, Menschen eilen aus den U-Bahnhöfen hinaus zu den Bussen. Aber an diesem Freitagmorgen ist es ungewöhnlich ruhig. Eine Frau sitzt an der Haltestelle und wartet auf die Straßenbahn. Doch stattdessen fährt ein Radfahrer in gemächlichem Tempo vorbei. "Die Tram kommt wohl nicht", sagt sie. "Dann muss ich eben laufen."
Eine Türkin mit Zwillingskinderwagen steht ratlos vor dem vergitterten U-Bahneingang und studiert ein Schild. "Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden bestreikt", steht dort. Wie lange, das erfahren die Fahrgäste nicht. "Wie komme ich jetzt zum Kotti", fragt die Frau einen Passanten. "Ich muss mit den Kindern zum Arzt." Aber der Mann kann ihr nicht sagen, wie sie zum ...

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BVG: Berlin: Fahrgastverband IGEB kritisiert Ver.di

http://www.lok-report.de/

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Berliner Fahrgastverband IGEB kritisiert nicht, dass Ver.di und die BVG-Mitarbeiter das Streikrecht nutzen. Aber in einer Zivilgesellschaft gibt es das Gebot der Verhältnismäßigkeit: Dieses wird durch den Warnstreik bei der BVG grob verletzt.
• Ein Warnstreik über fast 40 Stunden, wie er jetzt bei der BVG durchgeführt wird, ist unverhältnismäßig. Das unterstreicht Ver.di selbst durch den vierstündigen Warnstreik bei Vattenfall.
• Ein so langer Warnstreik ohne nennenswerte Vorwarnzeit erhöht nicht den Druck auf die Arbeitgeber, sondern trifft einzig und allein die Fahrgäste, die heute zur Schule, zur Arbeit oder zum Arzt fahren müssen und oft zu spät kommen, falls sie überhaupt hinkommen.
• Zu einem Streik gehört mehr, als einfach nur zuhause zu bleiben. An den Bahnhöfen und Haltestellen hätten heute Morgen zumindest Aushänge über Anlass und Dauer des Streiks informieren müssen. Auch Streikposten waren nicht zu entdecken.
• Ver.di rechtfertigt das Vorgehen mit der besonders großen Verärgerung der Mitarbeiter. Der Berliner Fahrgastverband IGEB weiß, dass die ungleiche Bezahlung zwischen alten und neuen BVGern zu innerbetrieblichen Spannungen geführt hat, die abgebaut werden müssen. Aber am Zustandekommen dieser Situation hat Ver.di selbst 2005 mitgewirkt.
• Ver.di verweist auf den Streik bei der Deutschen Bahn. Der Vergleich hinkt aber, weil es bei der DB um die Verteilung von Gewinnen ging, während die BVG -Bilanz jährlich Verluste aufweist.
Deshalb fordert der Berliner Fahrgastverband IGEB das Land Berlin auf, jeden Euro Gehaltserhöhung bei der BVG durch zusätzliche Zahlungen an die BVG auszugleichen. Es wäre verkehrspolitisch, sozialpolitisch und umweltpolitisch fatal, sich das Geld anschließend durch noch stärkere Fahrpreiserhöhungen zurückholen zu wollen. Der Berliner Fahrgastverband IGEB wird das Verhalten von Ver.di gegenüber den BVG-Fahrgästen auch daran messen, ob diese IGEB-Forderung von Ver.di mitgetragen wird (Pressemeldung IGEB, 02.02.08).

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