23 Februar 2010

Flughäfen + Bahnverkehr: Baubeginn für Ostanbindung des Flughafens BBI Überspringen: Baubeginn für Ostanbindung des Flughafens BBI Sechs Kilometer lange Strecke verbindet BBI-Bahnhof mit der Bahnstrecke Berlin - Cottbus (Berlin, 23. Februar 2010) Auf der Grundlage des Planfeststellungs-beschlusses für die östliche Schienenanbindung des Flughafens BBI beginnen am Mittwoch, 24. Februar, die Bauarbeiten südlich von Bohnsdorf. In der Zeit vom 24. bis 26. Februar werden jeweils von 6 bis 22 Uhr Rodungsarbeiten durchgeführt.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubd/ubd20100223.html

Sechs Kilometer lange Strecke verbindet BBI-Bahnhof mit der Bahnstrecke Berlin - Cottbus

(Berlin, 23. Februar 2010) Auf der Grundlage des Planfeststellungs-beschlusses für die östliche Schienenanbindung des Flughafens BBI beginnen am Mittwoch, 24. Februar, die Bauarbeiten südlich von Bohnsdorf. In der Zeit vom 24. bis 26. Februar werden jeweils von 6 bis 22 Uhr Rodungsarbeiten durchgeführt. Der Schwarze Weg ist zwischen Bohnsdorf und der Siedlung Waltersdorf ab heute, 23. Februar, 18 Uhr, für den Verkehr gesperrt.

Die künftige zweigleisig, elektrifizierte Strecke der östlichen Schienenanbindung folgt zwischen der Brücke der Autobahn 113 und der Siedlung Hubertus der Trasse der vorhandenen Anschlussbahn. Im Bereich des Berliner Ortsteils Bohnsdorf rückt die neue Trasse rund 250 Meter von der Bebauung ab. In die "Görlitzer Bahn", die Bahnstrecke Berlin?Cottbus, fädelt die Strecke nach Norden (Richtung Berlin) und Süden (Richtung Cottbus) niveaugleich mit je einem Gleis ein. Neu gebaut werden Straßenbrücken für die Autobahn 117, B 179 (Waltersdorfer Straße/Grünauer Straße) sowie den Schwarzen Weg.

Die rund sechs Kilometer lange Ostanbindung ermöglicht es, Regional- und Fernverkehrszüge von der "Görlitzer Bahn" zum Terminalbahnhof zu fahren, ebenso Güterzüge zum Tanklager und der Flughafenlogistik.

Die Eingriffe in Natur- und Landschaft werden umfassend ausgeglichen. Lärmschutz für die Anwohner von Bohnsdorf bietet eine rund zwei Kilometer lange Schallschutzwand.

Die Planfeststellungsunterlagen für diesen Abschnitt wurden am 3. Januar 2007 eingereicht. Am vergangenen Freitag (19. Februar 2010) hatte das Eisenbahn-Bundesamt den Planfeststellungsbeschluss erlassen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

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Flughäfen + Bahnverkehr: SCHÖNEFELD. Naturschützer erwägen, gegen die Genehmigung der künftigen Flughafen-Ostanbindung gerichtlich vorzugehen. Das teilte Manfred Schubert, der Geschäftsführer der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN), gestern mit. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0223/brandenburg/
0074/index.html

Strittige BBI-Ostanbindung
Peter Neumann

SCHÖNEFELD. Naturschützer erwägen, gegen die Genehmigung der künftigen Flughafen-Ostanbindung gerichtlich vorzugehen. Das teilte Manfred Schubert, der Geschäftsführer der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN), gestern mit. "Wir prüfen die Inhalte des Planfeststellungsbeschlusses - und inwieweit sich die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Klage gegen den Beschluss ergeben", berichtete Schubert. Der BLN gehören die meisten anerkannten Berliner Naturschutzverbände an.
Die zweigleisige Strecke soll den künftigen Schönefelder Flughafen Berlin Brandenburg mit der Bahnlinie Berlin-Cottbus verbinden. Für den Bau der Trasse ...

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20 Februar 2010

Bahnverkehr: GÜSTROW/BÜTZOW - Die Bahn kommt - und das so schnell wie möglich. Der weitere Ausbau der Bahnstrecke Rostock-Berlin für 160 km/h soll wie geplant bis Ende 2013 abgeschlossen werden. Darauf einigten sich jetzt die Deutsche Bahn AG und das Land Mecklenburg-Vorpommern. , aus svz.de

http://www.svz.de/nachrichten/lokales/
buetzow/artikeldetails/article/216/
die-bahn-baut-im-kreis-ohne-ice-stopp.html

GÜSTROW/BÜTZOW - Die Bahn kommt - und das so schnell wie möglich. Der weitere Ausbau der Bahnstrecke Rostock-Berlin für 160 km/h soll wie geplant bis Ende 2013 abgeschlossen werden. Darauf einigten sich jetzt die Deutsche Bahn AG und das Land Mecklenburg-Vorpommern. Auch der Landkreis Güstrow ist betroffen: Hier geht es um die komplette Erneuerung des Bahnkörpers der Strecke zwischen Lalendorf und Waren. Von September 2012 bis April 2013 wird deshalb dieser 35 Kilometer lange Abschnitt komplett gesperrt. Fahrplanänderungen, Umleitungen und Verspätungen müssen Bahnreisende dann in Kauf nehmen. Aber vom Ausbau der Bahnlinie zur Hochgeschwindigkeitsstrecke hat der Landkreis Güstrow nichts. ICE-Stopps sind hier nicht vorgesehen.
Ein Teil des Bahnverkehrs aus Rostock werde über Güstrow umgeleitet, so Bahnsprecher Gisbert Gahler. Von Berlin aus gehe es über ...

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Flughäfen + Bahnverkehr: EBA erlässt Planfeststellungsbeschluss für östliche BBI-Anbindung

http://www.lok-report.de/

Das Eisenbahn-Bundesamt hat am 19. Februar 2010 den Planfeststellungsbeschluss „Schienenanbindung Ost Flughafen BBI“ erlassen. Der Planfeststellungsbeschluss ist nach Gesetz sofort vollziehbar. Danach darf die DB Netz AG sofort mit den Bauarbeiten beginnen.
Die östliche Schienenanbindung ist eine von drei Strecken, die den Flughafen BBI an das Eisenbahnnetz anschließen. Sie wird vom Flughafen-Bahnhof durch den Bohnsdorfer Wald führen und südlich des S-Bahnhofes Grünau auf die Strecke Berlin-Cottbus treffen.
Der unterirdische Flughafenbahnhof, die westliche Anbindung der Fernbahn an den Berliner Außenring und die Verlängerung der S-Bahn zum neuen Flughafenbahnhof wurden bereits mit dem Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau Berlin-Schönefeld vom 13.08.2004 genehmigt (Pressemeldung EBA, 20.02.10).

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16 Februar 2010

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einschränkungen im Reiseverkehr auf der Strecke Berlin-Rathenow Überspringen: Einschränkungen im Reiseverkehr auf der Strecke Berlin-Rathenow Aufgrund von Metalldiebstählen längere Fahrzeiten im Nah- und Fernverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100216.html

(Berlin, 16. Februar 2010) Aufgrund von Metalldiebstählen steht seit heute morgen jeweils nur ein Gleis im Streckenabschnitt zwischen Rathenow und Wustermark für den Zugverkehr zur Verfügung.

Züge des Fernverkehrs verspäten sich dadurch bis zu 20 Minuten. Einzelne Züge werden auch über Braunschweig - Magdeburg mit Verspätungen von bis zu 90 Minuten umgeleitet.

Die Züge der RE-Linie 2 Rathenow-Berlin-Cottbus verkehren für die Dauer der Reparaturmaßnahmen nicht zwischen Rathenow und Wustermark und werden durch Busse ersetzt.

Die Busse fahren stündlich mit der Abfahrt in Wustermark zur Minute 35 und mit der Abfahrt in Rathenow zur Minute 10.

Ursache für die Sperrung des Zugverkehrs sind Metalldiebstähle auf den Streckenabschnitten Wustermark - Ribbeck und Buschow - Wustermark. Die Reparaturarbeiten dauern bis voraussichtlich heute 20 Uhr an.

Die Bundespolizei ermittelt. Die Deutsche Bahn arbeitet zur Aufklärung dieser Diebstähle sehr eng mit der Bundespolizei zusammen.

Über die kurzfristigen Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/aktuell. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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11 Februar 2010

Museum + Bahnverkehr: Jubiläumsfeier der Bahn startet in Potsdam Auftaktveranstaltung im historischen Kaiserbahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0211/brandenburg/
0084/index.html

POTSDAM. In diesem Jahr wird die Eisenbahn in Deutschland 175 Jahre alt. Das wird groß gefeiert - als Erstes in Potsdam. Der renovierte Kaiserbahnhof am Park Sanssouci wird am 4. März Schauplatz der großen Auftaktveranstaltung sein. Das hat Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn (DB), gestern in Berlin angekündigt. Nach der Feier in der brandenburgischen Landeshauptstadt wird es auch in anderen Städten Feste zum Bahnjubiläum geben.
So wird der 175. Jahrestag in Nürnberg begangen, sagte Grube. Von dort war am 7. Dezember 1835 erstmals ein Zug mit Fahrgästen ins benachbarte Fürth gefahren. Für die 7,5 Kilometer brauchte die Dampflok namens Adler damals 14 Minuten. Die Strecke blieb nicht lange die erste deutsche Eisenbahnlinie. In Preußen hatten Bürger bereits 1833 den Antrag gestellt, eine Eisenbahn zu bauen. Doch weil die Behörden von dem Nutzen der neuen Technik zunächst nicht überzeugt waren, konnte der Bau ...

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Bahnverkehr: Ausdünnung der InterCity-Linie 51

http://www.lok-report.de/

Verkehrsminister Volker Schlotmann sagte zu der von der DB AG angekündigten Ausdünnung der Intercity-Linie 51 Düsseldorf – Kassel – Erfurt – Halle – Berlin – Stralsund zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010: "Das ist eine schlechte Nachricht für den Bahnverkehr in Mecklenburg-Vorpommern. Wer attraktive Verbindungen streicht, gewinnt keine neuen Fahrgäste. Ich hätte auch erwartet, dass die DB AG vor der Entscheidung Alternativen zur Streichung prüft. Ich wünsche mir von der DB AG Initiativen, wie das Land für Bahntouristen attraktiver werden kann. Die Tourismuszahlen sprechen dafür, dass Potenzial durchaus vorhanden ist."
Schlotmann hatte sich Ende letzten Jahres gemeinsam mit seinen Länderkollegen aus Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin für den Erhalt der InterCity-Linie eingesetzt und eine zweistündliche Bedienung auf allen Abschnitten der Linie gefordert.
Schlotmann kündigte an, dass er sich nun für Verbesserungen im Regionalverkehr in der betroffenen Region einsetzen will. "Als Land können wir den Wegfall von Zugleistungen der InterCity-Linie nicht kompensieren. Aber wir werden uns um Verbesserungen im Regionalverkehr bemühen, insbesondere bei der Verbindung Berlin – Ueckermünde."
Nach der Streichung von InterCity-Fahrten will das Land Ersatz durch zusätzliche Angebote schaffen und dabei Ueckermünde besser anbinden. "Die neuen Zugverbindungen werden wir so ausrichten, dass Fahrgäste aus Berlin in Pasewalk direkten Anschluss an Züge nach beziehungsweise aus Ueckermünde haben. Damit soll Ueckermünde als Ziel von Touristen aus Berlin und seinem Umland attraktiver werden", so Schlotmann. Bisher gibt es in Pasewalk nur eine Umsteigemöglichkeit zwischen dem Fernverkehr und Nahverkehrszügen der Ostseeland Verkehr GmbH. Die Strecke Berlin – Ueckermünde ist bereits Bestandteil des VBB-Ländertickets, so dass die Gesamtstrecke für Touristen künftig wesentlich kostengünstiger sein wird, weil keine zusätzliche Fahrkarte mehr gelöst werden muss (Pressemeldung Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, 11.02.10).

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03 Februar 2010

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einigkeit über Zeitplan für den Ausbau Berlin - Rostock

http://www.lok-report.de/

Der Ausbau der Bahnstrecke Rostock-Berlin für 160 km/h kann wie geplant bis Ende 2013 abgeschlossen werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens zwischen Vertretern des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Vertretern der Deutschen Bahn AG.
"Wir wollen spätestens im Dezember 2013 die Fahrzeit Rostock-Berlin auf unter zwei Stunden reduzieren", erklärt DB-Infrastrukturvorstand Dr. Volker Kefer das Ziel, "Wegen neuer Erkenntnisse aus den Bodenuntersuchungen und geändertem Baurecht können wir dieses Ziel nur erreichen, wenn ein Teil der Bauarbeiten während einer Sperrung der Strecke realisiert wird."
Verkehrsminister Volker Schlotmann betonte: "Für mich ist wichtig, dass das Projekt nun doch in dem vorgesehenen Zeitraum abgeschlossen werden kann und sich die Fahrtzeit wie geplant auf unter zwei Stunden verkürzt." Schlotmann forderte ein umfassendes Ersatzangebot: "Pendlern muss auch während der Bauarbeiten ein zuverlässiges Angebot zur Verfügung stehen. Die Sperrung wird auf das Winterhalbjahr gelegt, so dass sie den Sommerreiseverkehr und die Kreuzfahrtsaison kaum beeinträchtigt."
Schlotmann begrüßte, dass der vom Land seit langem geforderte Umbau des Bahnhofs Warnemünde vorgezogen wird. Die planerischen Grundlagen für den Baubeginn des ersten Teilprojekts "Warnemünde Werft" sind bereits geschaffen. Nun wird unmittelbar mit der Planung des zweiten Teilprojekts "Umbau Bahnhof Warnemünde" begonnen. Die Planungsvereinbarung wurde kürzlich abgeschlossen. Geplant sind der Umbau der Gleisanlagen, der Neubau zweier Bahnsteige und ein besserer Zugang zum Kreuzfahrtterminal. Baubeginn soll 2012 sein. Die Fertigstellung ist 2014 vorgesehen. Ursprünglöich war der Baubeginn erst für nach 2015 geplant.
Die Strecke Berlin-Rostock muss während der Bauarbeiten zwischen Löwenberg und Nassenheide zur Sanierung des moorigen Untergrundes ab September 2012 für rund sieben Monate gesperrt werden. Eine gleichzeitige Sperrung der Abschnitte Fürstenberg–Neustrelitz und Waren–Lalendorf/Ost bringt den für die termingerechte Fertigstellung notwendigen Zeitgewinn. Die Bahn legte ein umfassendes Konzept für die Umleitung von Fern-, Regional- und Güterverkehr vor. Dabei werden Fern- und Nahverkehr zwischen Berlin und Rostock über Schwerin umgeleitet. Die Unterwegshalte werden mit Bussen bedient. Dr. Kefer betonte, dass eine Sperrung mit Ersatzverkehr erfahrungsgemäß von den Bahnkunden besser akzeptiert wird als viele unterschiedliche Fahrplaneinschränkungen und –änderungen über mehrere Jahre hinweg (Pressemeldung Pressemeldung Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, 04.02.10).

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02 Februar 2010

Fernbus + Bahnverkehr: Busunternehmer wollen der Bahn Konkurrenz machen Von Michael Rothe Nach dem Willen der Regierungskoalition soll der deutsche Fernbusverkehr liberalisiert werden. Noch tun die billigeren Rivalen der Bahn nicht weh., aus sz-online

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2375764

Das mit der Nutzung freier Ladekapazitäten war von Constantin Pitzen sicher anders gemeint. Vorige Woche hatte der Chef der Autobahnexpress Schnelllinien GmbH erklärt, freien Kofferraum in seinen Bussen für Kurierdienste zu nutzen. Am Tag der Verkündung gibt es auf der Mittagstour von Dresden nach Leipzig Platz ohne Ende: Alle 38-Sitze im blauen Neoplan bleiben leer.
Fahrer Andreas Marx ist wenig beeindruckt. „Das passiert schon mal“, sagt er. Dafür sei Montag früh richtig Betrieb, wenn Studenten und Berufspendler das Billigangebot auf der Straße nutzen. 11,20 Euro – kaum die Hälfte einer Bahnfahrt – kostet es bei ähnlicher Fahrzeit vom Bahnhof Neustadt zur Messe Leipzig, wo die Straßenbahn in die City wartet.
Wer will, fährt weiter bis zum Flughafen, wo Billig-Anschluss nach Potsdam, Göttingen und Kassel besteht. Vorsichtshalber prüft Fahrer Marx via Handy, ob sich ...

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29 Januar 2010

S-Bahn + Bahnverkehr: Auf Gedeih und Verderb PETER NEUMANN fragt sich, warum der Senat gegenüber der Bahn einen Kuschelkurs fährt., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0129/berlin/
0057/index.html

Volle Züge, ausgedünnte Fahrpläne: Seit Monaten leiden täglich Hunderttausende S-Bahn-Fahrgäste unter den Folgen wahnwitziger Sparvorgaben und technischer Probleme. Erst im Dezember soll sich die Lage spürbar bessern. Doch mehr als zahme Kritik über die Deutsche Bahn (DB) war dem Regierenden Bürgermeister nach seinem Treffen mit Bahn-Chef Grube nicht zu entlocken. Eine Fundamentalabrechnung mit einem Betrieb, der Nervenkraft und Lebenszeit raubt, sieht anders aus. Zu Recht sehen Kritiker den Senat wegen dieses Kuschelkurses in einer peinlichen Defensive.
Sie vergessen dabei aber, dass Berlin der DB auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Zwar versucht der Senat, den bestehenden Vertrag mit Verhandlungen in seinem Sinne zu verändern. Doch kein Gesetz zwingt die DB dazu, darauf einzugehen. Nun erwägt der Senat, den S-Bahn-Betrieb auf dem Ring sowie nach Schöneweide für die Zeit nach 2017 auszuschreiben. Konkurrenz könnte das Geschäft beleben und die ...

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25 Januar 2010

Bahnverkehr: In 2 Stunden mit der Bahn nach Usedom

http://www.lok-report.de/

Kurzfristig wurde der Wiederaufbau der Eisenbahnstrecke von Ducherow nach Swinemünde auf die Tagesordnung der 2. Deutsch-Polnischen Oderkonferenz genommen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern wollen sich nun persönlich dafür einsetzen, dass der Wiederaufbau endlich in die Gänge kommt.
In 2 Stunden mit dem Zug direkt aus dem Berliner Stadtzentrum auf die Insel Usedom? Nach Swinemünde oder Heringsdorf, die "Badewanne Berlins"?! Das wäre möglich, wenn es die direkte und schnelle Verbindung über die Eisenbahnbrücke bei Karnin gäbe, sie wurde Anfang 1945 von der Deutschen Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der sowjetischen Truppen aufzuhalten. Seit 2004 ist Polen Mitglied der EU und seit 2008 gilt das Schengener Abkommen. Mit zur Normalität würde auch gehören, wenn die seit 1945 unterbrochenen Bahnverbindungen wieder nutzbar wären. Die Verbindung nach Swinemünde über Karnin gehört dazu!
Heute stehen im Peenestrom bei Karnin die Überreste der Hubbrücke. Sie erinnern jeden Tag daran, dass noch viel zu tun ist auf dem Wege des Zusammenwachsens in Europa.
Nach Angaben der DB AG soll die Wiederherstellung der fehlenden Strecke und der Brücke, etwa 40 Kilometer, höchstens 120 bis 160 Millionen Euro kosten. Heute dauert die Fahrt mit einem Umweg über Züssow 3 Stunden 45 Minuten. Über Karnin wären es unter 2 Stunden.
Die umweltfreundliche Bahn könnte ihre Vorteile ausspielen: umweltfreundlich und sicher, keine Staus, eine direkte Verbindung nach Usedom und unschlagbar schnell. In den Sommermonaten erstickt die Insel unter dem hereinbrechenden Urlauber-Pkw-Strom. Naturgenuss und Erholung sieht anders aus! Neben dem Personenverkehr wäre auch der Güterverkehr in dieser Realation sicherlich interessant. Swinemünde verfügt über einen großen Ostseehafen mit einem entsprechenden Aufkommen. Vor dem Hintergrund des prognostizierten Ansteigens des Güterverkehrsaufkommens auf der Straße ist der schnellstmögliche Wiederaufbau dieser Eisenbahnverbindung sinnvoll.
Seit Januar 2006 liegt das Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept für die Region Usedom-Wollin vor, dass Grundlage für weitere Entscheidungen der Bundesregierung zum Wiederaufbau sein soll. Seit Januar 2006 gibt es leider immer noch keine abschließende Entscheidung. Der DBV Berlin/Brandenburg freut sich über die Initiative der beiden Regierungschefs und hofft, dass es bald eine positive Entscheidung zum Wiederaufbau gibt (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.01.10).

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23 Januar 2010

Fernbus + Bahnverkehr: Interconnex auf der Straße Peter Kirnich Die Geschichte des Omnibusses ist lang. 1662 erteilte Sonnenkönig Ludwig der XIV. dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal das Patent für den ersten Omnibus der Welt., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0123/wirtschaft/
0072/index.html

Die Geschichte des Omnibusses ist lang. 1662 erteilte Sonnenkönig Ludwig der XIV. dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal das Patent für den ersten Omnibus der Welt. Der wurde freilich noch von zwei Pferden gezogen. Gut zwei Jahrhunderte später schickte dann Karl Benz erstmals ein motorisiertes Pendant in Deutschland zwischen Siegen und Netphen-Deutz an den Start.
Ihren schwärzesten Tag erlebte die Branche 1931. Damals wurden in ganz Deutschland Fernbuslinien verboten. Damit sollte die staatliche Eisenbahn vor unliebsamer Konkurrenz geschützt werden.
Das Gesetz gilt heute noch mit wenigen Ausnahmen: Eine davon ist Berlin, von wo aus teilungsbedingt nach dem 2. Weltkrieg wieder Fernbusse verkehren durften, was heute noch gilt. Doch die Tage des Gesetzes sind gezählt. Die schwarz-gelbe Koalition ist gewillt, das Busverbot endgültig abzuschaffen. Wann das sein wird, steht zwar noch ...

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18 Januar 2010

Bahnverkehr: Schönwetterzüge im Frost Warum der Winter der »modernen« Bahn im DB-Fernverkehr so zusetzt, aus ND

http://www.neues-deutschland.de/artikel/
163223.schoenwetterzuege-im-frost.html

Während das Berliner S-Bahn-Chaos kein Ende zu nehmen scheint, hat auch der Fernverkehr der Deutschen Bahn wieder erhebliche Probleme mit der Pünktlichkeit. Diese liegen ebenfalls in der Sparpolitik des auf Privatisierungskurs gesetzten bundeseigenen Konzerns begründet. Die reine Kostenorientierung wurde zudem an die Hersteller der ICE-Züge weitergegeben, die etwa auf Tests in der Klimakammer verzichteten.
Dass es Winter geworden ist, spürten die Mitarbeiter in den Büros der Betriebszentralen der Deutschen Bahn bei der Zusammenstellung der Tagesberichte über Störungen sofort. Statt einem Dutzend Seiten waren es am vergangenen Montag nach dem starken Schneefall allein in der Zentrale Ost, zuständig für das nördliche Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, 75 Seiten. Ein dickes Sündenregister des ...

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14 Januar 2010

Regionalverkehr + Bahnverkehr: „Fahren und bauen“ bleibt auch 2010 ein aktuelles Thema Rückblicke und Ausblicke in einem Gespräch mit DB-Regio-Chef Dr. Joachim Trettin, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
9c0873011d433ba1c12576aa0040ddaa?
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Auch die Bahn hat – wie die gesamte Wirtschaft – ein schwieriges Jahr hinter sich. Wie bewerten Sie das Jahr 2009 für den Regionalverkehr Nordost?

Dr. Joachim Trettin: Im vergangenen Jahr wurden für DB Regio Nordost entscheidende Weichen gestellt, schließlich wurde in unserer Region die bisher größte Ausschreibung im SPNV, die es bisher gab, durchgeführt. Knapp 16 Mio Zugkilometer/Jahr wurden durch den VBB an DB Regio im Rahmen der „Stadtbahnausschreibung“ für die Jahre 2011 - 2022 vergeben. Daneben gab es im letzten Jahr viele betriebliche Herausforderungen wie die Umleitungs- und Ersatzverkehre im Rahmen der Streckensperrung Berlin – Hamburg von März – Juni, die zusätzlichen Verkehre zur Entlastung der S-Bahn zwischen Potsdam – Berlin Ostbahnhof, Spandau – Charlottenburg und im ...

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Museum + Bahnverkehr: Berlin macht Dampf 2010 Katalog enthält 30 nostalgische Eisenbahnreisen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0dbda84acc285075c12576aa004bb809?
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Das Nostalgiefahrtenprogramm „Berlin macht Dampf 2010“ ist da! Wieder enthält es eine bunte Mischung aus klassischen Tagesreisen zu touristisch attraktiven Zielen und spannenden Touren, bei denen die Reise selbst im Mittelpunkt steht. Stellvertretend für das eine seien unsere Klassiker zur Hanse-Sail in Rostock oder zu den Störtebeker Festspiele auf Rügen genannt. Neu sind Fahrten zur Sail 2010 in Bremerhaven oder die Tagesreise zur 1. Deutschen Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen. Auch in und um Berlin wird es wieder Dampfwolken zu sehen und zu erleben geben, sei es bei der Berliner Runde über S-Bahngleise oder bei einem Besuch auf den Industriebahnen der Hauptstadt. Weitere Ziele: Oderbruch, Ostbahn, Templin, Hamburg, Finsterwalde, Ketzin, Potsdam, Dresden und natürlich auch wieder Wolsztyn, das polnische Dampflok-Mekka.
Den Anfang macht die Winterfahrt in den Harz am Sonnabend, 23. Januar. Die ...

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06 Januar 2010

Bahnverkehr: Im Schleichtempo zum Nachbarn Die Bahnverbindungen nach Polen sind schlechter geworden - dafür gibt es neue Autobahnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0106/
brandenburg/0014/index.html

POTSDAM. Plötzlich ist das Europa der schnellen Züge weit weg. Jenseits der Oder rumpelt der Eurocity nach Krakau mit einer Reisegeschwindigkeit von 50 Kilometern dahin. Eine leichte Aufgabe für die Diesellok, die ihn mangels Fahrleitung auf einer eingleisigen Strecke durch Polen zieht. Der Zug heißt Wawel, wie die Krakauer Burg. Doch der Name der prachtvollen einstigen Königsresidenz passt nicht zu der Schleichfahrt auf alten Schienen, die erst 120 Kilometer weiter östlich, nach zweieinhalb Stunden, von besseren Gleisen abgelöst werden. Vor zwölf Jahren dauerte die Fahrt von Berlin nach Breslau vier Stunden und 17 Minuten - heute ist der Wawel 80 Minuten länger unterwegs. "Es lohnt nicht, weitere Züge einzuführen", sagt Krzysztof Bankowski vom Marschallamt der Wojewodschaft Niederschlesien.
Das kostengünstigere Reisen auf den Straßen hat das Zugfahren in Richtung Osten unattraktiv gemacht. Pkw und Kleinbusse, die polnische Saisonkräfte zur Arbeit ...

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05 Januar 2010

Bahnhöfe + Regionalverkehr: abgefahren.losgewandert: Wander-Service wurde für 2010 ausgezeichnet

http://www.lok-report.de/

Die Idee entstand vor etwa 15 Jahren im Bahnhofsgebäude des geschlossenen Bahnhofes Dannenwalde(Gransee) im Norden Brandenburgs, der ein Jahr später durch die Arbeit der "Großen Koalition für den kleinen Bahnhof Dannenwalde" wieder eröffnet und damit zu einem bundesweit beachteten Erfolgsmodell wurde. Hintergrund war, dass die Ein- und Aussteiger-Zahlen zur längerfristigen Sicherung des Bahnhofes für den Personenverkehr deutlich erhöht werden mussten. Ein Rettungsprojekt des FUSS e.V. war es, die vier Eingangsbahnhöfe des Naturparks Uckermärkische Seen durch Wander-, Rad- und Wasserwege miteinander zu verknüpfen, um so die Attraktivität der Bahnanreise und Rückfahrt zu erhöhen und den Autoanteil im Freizeitverkehr zu verringern.
Dieser Ansatz wurde vom FUSS e.V. weiterentwickelt. Heute ist das etwa 1.300 Kilometer lange Hauptwanderwegenetz des Landes Brandenburg über etwa 100 Haltepunkte öffentlicher Verkehrsmittel erreichbar, darunter etwa 50 "Wander-Bahnhöfe". Wer in Brandenburg wandert, soll nicht wieder zum Autoparkplatz zurück gehen müssen, sondern die Bahn wählen: Direkt vom Bahnsteig aus können Spaziergänge, Tages- oder gar Mehrtageswanderungen unternommen werden. Zurück geht es von einem anderen "Wander-Bahnhof". In dem Internetservice www.abgefahren-losgewandert.de werden vielfältige Wanderetappen angeboten, auszuwählen nach der Weglänge, der Erreichbarkeit und Anreisezeit, der Reiseregion oder z.B. ganz nach den Wünschen von Einzelwanderern, Familien und Gruppen ("21 wanderWünsche für das 21. Jahrhundert"). Die Informationen und Karten (Verlag Pharus-Plan) sind kompakt zusammengestellt und mit den notwendigen Zusatzauskünften verlinkt (Fahrpläne, teilweise Übernachtungen). Darüber hinaus gibt es in den Büchern "Die 66-Seen-Wanderung" und "Wanderungen durch Brandenburg" (Trescher Verlag) weitere Informationen.
Das Projekt "abgefahren.losgewandert." des FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland und seiner zahlreichen Kooperationspartner wurde am 3. Januar 2010 im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" zum "Ausgewählten Ort" gekürt. Die Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" vergibt die Auszeichnung seit 2006 in Kooperation mit der Deutschen Bank. Die Ehrung erfolgte im Bahnhof Ostbahnhof Berlin mit der Möglichkeit, auf einer über einhundert Quadratmeter großen begehbaren Spielzeugeisenbahn des Landes Brandenburg der DB Regio AG Nordost das Eisenbahnnetz, die "Wander-Bahnhöfe", die Wanderwege und die Nähe der Natur zu "erfahren".
Spazierengehen und Wandern sind immer noch die Freizeitbeschäftigungen Nummer 1. Dafür bietet das in Deutschland bisher einmalige Projekt Motivation und gleichzeitig das "gute Gewissen", etwas für die eigene Gesundheit und auch für das Klima und die Umwelt zu tun. Der Service lebt von Ihrer Mitarbeit:
www.wander-bahnhoefe-brandenburg.de oder www.abgefahren-losgewandert.de (Pressemeldung FUSS e.V. - Fachverband Fußverkehr Deutschland, 05.01.09).

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04 Januar 2010

S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Die Bahn lässt weiter auf sich wartenZum zweiten Mal in diesem Jahr hat gestern der Ausfall eines elektronischen Stellwerks den Verkehr behindert. Von 10.36 Uhr bis 11.31 Uhr funktionierte das Stellwerk am Ostbahnhof nicht, mehrere Fernzüge verspäteten sich um bis zu 30 Minuten, zwei Züge wurden umgeleitet., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr-S-Bahn-Nahverkehr;art18614,2991718

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat gestern der Ausfall eines elektronischen Stellwerks den Verkehr behindert. Von 10.36 Uhr bis 11.31 Uhr funktionierte das Stellwerk am Ostbahnhof nicht, mehrere Fernzüge verspäteten sich um bis zu 30 Minuten, zwei Züge wurden umgeleitet. Bereits in der Neujahrsnacht hatte der dreistündige Ausfall eines Stellwerks den S-Bahn-Verkehr in großen Teilen des Netzes lahmgelegt.
Aber auch am Nachmittag – auf dem Höhepunkt der Rückreisewelle nach den Ferien waren viele Züge bis zu einer Stunde verspätet. Grund waren technische Störungen an Lokomotiven oder ICE-Köpfen sowie eingefrorene Weichen im Bundesgebiet. Spitzenreiter war gestern der EC aus Warschau, der mit drei Stunden Verspätung eintraf – daran war allerdings die polnische Bahn schuld, der Zug hatte die Rekordverspätung schon an der ...

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S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Ausgedünnter Fahrplan Weil die S-Bahn meist nur alle 20 Minuten fährt, sollen ab heute Regionalzüge etwas Entlastung bringen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0104/berlin/
0056/index.html

Am ersten regulären Arbeitstag im neuen Jahr werden die Berliner heute im Berufsverkehr auf eine Geduldsprobe gestellt. Die S-Bahn sei weiterhin nur mit einem eingeschränkten Fahrplan unterwegs, sagte gestern Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Auf vielen Strecken fährt nur alle 20 Minuten ein Zug, statt acht werden sie meist nur sechs oder vier Wagen haben. Das heißt: Die Züge werden vor allem morgens und nachmittags richtig voll.
Wie die S-Bahn mitteilte, verkehren die Züge nach Potsdam und Spandau weiter im 20-Minuten-Takt. Auf diesen Strecken setzt die Bahn zur Entlastung ab heute wie schon im vergangenen Sommer zusätzliche Regionalzüge ein. So wird die Linie RE 1 zwischen Ostbahnhof und Potsdam (über die Stadtbahn) auf vier Fahrten pro Stunde verdichtet. Und die Regionalbahnlinie 10 von Nauen endet nicht in Spandau, sondern erst in ...

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24 Dezember 2009

Bahnverkehr + Flughäfen: Erst der Stress, dann das Fest Bis 27. Dezember fällt jeder zweite ICE zwischen Berlin und München aus. Easyjet-Fluggäste stranden in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1224/berlin/
0071/index.html

Den Start in den Weihnachtsurlaub hatten sich viele Bahnreisende anders vorgestellt. Am Tag vor Heiligabend fiel jeder zweite Intercity Express (ICE) zwischen Berlin, Leipzig und München aus - dabei wird es bis Sonntag bleiben. Wer sich auf den Weg in den Süden macht, muss umplanen, Wartezeiten und volle Wagen in Kauf nehmen. Viele Reisende wurden von den Zugausfällen, die erst Dienstagabend angekündigt worden waren, überrascht. Ihre Reservierungen galten nicht mehr. "Jetzt muss ich bis Nürnberg stehen", schimpfte eine Frau, die sich am Mittwoch im Hauptbahnhof in einen vollbesetzten ICE drängte. Andere Reisende ließen sich im Zug in den Gängen auf Koffern und Rucksäcken nieder.
"Für mich ist das hier ist eine Katastrophe", sagte Jasmin Henze, die mit ihrem Baby im Kinderwagen, einem Rucksack und zwei Reisetaschen wartete. Die 34-Jährige wollte über München nach Innsbruck fahren. Ihr Zug wurde ...

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Bahnverkehr: Zugausfälle - ICE offenbar nicht für Frost geeignet, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1228623/
Zugausfaelle-ICE-offenbar-nicht-fuer-Frost-geeignet.html

Die Deutsche Bahn behauptet, dass ihre Züge auch bei Kälte und Schnee bestens funktionieren. Doch die Ausfälle auf der Strecke Berlin-München ausgerechnet an den Weihnachtstagen erwecken ein anderes Bild. Offenbar sind die ICE mit Neigetechnik bei extremen Minusgraden äußerst anfällig. Das sagt zumindest ein Bahnsprecher. Die Berliner nahmen die Einschränkungen gelassen.
Die Deutsche Bahn kann auf der ICE-Route Berlin-Leipzig-München derzeit nur die Hälfte ihrer Züge einsetzen. Schnee und Eis haben an den Fahrzeugen zu mehr Defekten als sonst geführt. Das Unternehmen bestritt am Mittwoch, dass der Schnellzug grundsätzlich nicht wintertauglich sei. Zuvor hatte jedoch ein Bahnsprecher berichtet, dass elektrische Bauteile anfällig für Pulverschnee seien. Deshalb seien zuletzt Züge „reihenweise kaputtgegangen“. Betroffen ist offenkundig vor allem die modernste Baureihe mit Neigetechnik, der ...

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23 Dezember 2009

Bahnverkehr: Witterungsbedingte Einschränkungen auf der ICE-Linie Berlin-Leipzig-Nürnberg-München

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20091222.html

(Berlin, 22. Dezember 2009) Aufgrund witterungsbedingter Störungen an ICE-Zügen verkehren auf der ICE-Linie Berlin-Leipzig-Nürnberg-München vom 23. bis einschließlich 27. Dezember 2009 die Züge nur im Zwei-Stunden-Takt statt wie üblich jede Stunde. Die verkehrenden Züge halten auf allen ICE-Bahnhöfen zwischen Leipzig und Nürnberg.

Fahrgäste können sich im Internet unter www.bahn.de/aktuell oder bei der Service-Nummer der Bahn unter 01805 99 66 33* darüber informieren, welche Züge verkehren. Die Informationen für die Reisetage ab dem 24. Dezember sind ab 23. Dezember verfügbar.

* 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einjähriger SEV zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau

http://www.lok-report.de/

Auf den Spreeewald kommen ab Mai 2010 große Einschränkungen zu. Wegen der Erhöhung der Streckengeschwindigkeit finden Bauarbeiten zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau statt, die eine komplette Sperrung der Eisenbahnstrecke für mindestens 12 Monate erfordern. Betroffen davon sind nicht nur Pendler von und nach Berlin, sondern im Sommer auch die Ausflügler und Touristren aus der Bundeshauptstadt müssen mit erheblichen Schwierigkeiten und viel längeren Fahrzeiten rechnen. Es ist zu befürchten, dass die Tourismuswirtschaft, insbesondere im Raum Lübben, unter der schlechten Erreichbarkeit zu leiden haben wird.
Die Eisenbahnstrecke Königs Wusterhausen - Lübbenau wird zwischen Mai 2010 und April 2011 wegen Streckenarbeiten komplett gesperrt. Davon betroffen sind die Linien RE 2 und die RB 14 sowie einige IC-Züge. Es ist zu befürchten, dass die Fahrgastzahlen erheblich zurückgehen werden. Die direkten Ersatzverkehre, zwei Buslinien, werden in puncto Fahrzeit und Komfort nicht so attraktiv sein können, dass alle Fahrgäste dieses Angebot annehmen werden. In Abstimmung mit dem Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn möchten wir Ihnen einen Vorschlag präsentieren, wie die negativen Folgen für Berufspendler, Touristen und die Stadt Lübben -- durch die unattraktive Erreichbarkeit in der Saison für Besucher -- abgemildert werden kann. Die Frage, wie das Ersatzangebot während der Bauarbeiten organisiert werden kann, sollte um eine Variante erweitert werden.
Durch die Streckensperrung fehlt eine schnelle Zugverbindung für die Berufspendler auf dieser Trasse. Zwei Busverbindungen sollen die Pendler befördern. Die Fahrzeiten sind erheblich länger, der Komfort und die Sicherheit deutlich schlechter. Die Ersatzverbindung mit dem Zug führt über Calau und Doberlug-Kirchhain nach Berlin -- also eine "Fahrt mit der Kirche ums Dorf". Für die Touristen aus dem Berliner Raum sind Busse eine unkomfortable und teils nicht nutzbare Alternative (z. B. für Fahrradtouristen). Lübben als Kreisstadt des Landkreises Dahme-Spree mit 15.000 Einwohnern ist während der Bauarbeiten ein Jahr komplett vom leistungsfähigen Schienenverkehr abgeschnitten.
Auch Pendler aus der Umgebung von Lübben (z. B. aus Luckau) hätten erhebliche Nachteile, denn auch sie wären durch die schienenseitige Nichterreichbarkeit von Lübben betroffen.
Die Fahrzeiten über die Autobahn sind nicht kalkulierbar. Sobald irgendwo ein Stau auftritt, benötigt der Busfahrgast statt der theoretischen 21 Minuten Fahrzeitverlängerung das dreifache oder doppelte an Zeit. In den Spitzen des Berufsverkehrs und an den Wochenenden ist es sicherlich nötig, mehrere Busse zur Beförderung einzusetzen.
Insbesondere für die vielen Berufspendler aus Lübben und Luckau würde sich eine schnelle und komfortable Schienenanbindung über Luckau-Uckro als besser erweisen.
Die zweite, wirtschaftlich wichtige Zielgruppe sind Berliner Touristen, die in Frühjahr, Sommer und Herbst in den Spreewald fahren und die für die Region die wichtigste Einnahmequelle darstellen. Diese Touristen sind oft in Gruppen und mit Ausrüstung unterwegs, Fahrradtouristen benötigen den meisten Platz. Busse sind für diese Zielgruppe nicht einsetzbar oder nur sehr schlecht.
Eine sinnvolle Lösung für die Berufspendler aus Lübben und Lübbenau ist ein Pendelverkehr zwischen Lübben und Luckau-Uckro, um vom letztgenannten Bahnhof den RE nach Berlin zu nehmen. Das gleiche gilt andersherum für den Weg von Berlin nach Luckau/Lübben. Ein Zeitgewinn sowie ein Plus an Komfort und Sicherheit wären der Vorteil. Es bietet sich für diesen Zubringerverkehr zwischen den Bahnhöfen Luckau-Uckro und Lübben die Niederlausitzer Eisenbahn (NLE) an. Die Entfernung zwischen den beiden Bahnhöfen beträgt 23,3 Kilometer. Diese Eisenbahnteilstrecke gehört der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH (DRE). Sie ist öffentlich gewidmet.
Für die Touristen könnte die Verbindung mit einem Dieseltriebwagen die logistischen Probleme (Gruppengröße, Gepäck, Fahrräder) lösen, die wirtschaftlichen Folgen für die Spreewald-Region werden abgemildert. Die Fahrzeit könnte verkürzt werden, da der südliche Umweg über Calau und Doberlug-Kirchhain entfällt. Zumindest in den morgendlichen und abendlichen Verkehrsspitzen hält der Landesverband dieses Verkehrsangebot für interessant und attraktiv. Zusätzliche Busfahrten über die Autobahn können vermieden werden. Diese Reisezeit von und nach Berlin wird wieder berechenbar. Durch die jeweilige Ausrichtung der Abfahrts- und Ankunftszeiten auf den Bahnhof Luckau-Uckro entstehen planbare Erreichbarkeiten, die vom Verkehrsaufkommen und der Stausituation auf der Autobahn unabhängig sind.
Die in jedem Falle notwendige zusätzliche Fahrzeit könnte voraussichtlich sogar etwas kürzer sein als mit dem Ersatzbus (mit nur einem zusätzlichen Halt in Luckau-Zentrum, keine Halte an den weiteren Unterwegsstationen). Sie ist generell kalkulierbarer als bei der Busroute über die Autobahn. Fahrgäste erhalten per Bahn eine schnellere und bequemere Umfahrungsmöglichkeit der Baustelle!
Deshalb schlägt der DBV-Landesverband vor, in den Zeiten des Berufsverkehrs und der Nachfragespitzen an den Sommerwochenenden auf die Verstärkung des Schnellbus-Angebotes über die Autobahn zu verzichten und stattdessen ein auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten in Luckau-Uckro ausgerichtetes Verkehrsangebot auf der Niederlausitzer Eisenbahn von Luckau-Uckro über Luckau nach Lübben und zurück zu bestellen. Damit wird die Chance genutzt, den Bahnfahrgästen aus der Region trotz eines immer noch zusätzlichen Zeitbedarfs -- das jedoch nicht höher ist als für die Busfahrt -- für ihre Fahrt ein attraktives und berechenbares Ersatzangebot zu bieten.
Im Ergebnis wird die Zahl der "Abwanderer" zum eigenen Pkw während der Bauarbeiten geringer sein. Die Spreewaldregion Lübben und Umgebung wird voraussichtlich keinen so deutlichen wirtschaftlichen Einbruch durch das Fernbleiben von Touristen erleiden. Die Erreichbarkeit über die NLE ist auch für Gruppen und Fahrradtouristen gegeben. F
ür weitere Gespräche bezüglich der Nutzbarkeit der Strecke sollten sich die Verantwortlichen im VBB und bei DB Regio bald mit der Deutschen Regionaleisenbahn zusammensetzen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 23.12.09).

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22 Dezember 2009

Flughäfen + Bahnverkehr + S-Bahn: Baustelle Flughafen BBI: Fakten schaffen ohne rechtliche Grundlagen

http://www.bahnkunden.de/

Täglich wird der Skandal um den Bau des Flughafens Berlin um weitere Facetten angereichert. Und der Vorwurf wiegt schwer: an mindestens drei Stellen wird derzeit ohne rechtliche Grundlage und damit ohne wirksame Mitwirkungsmöglichkeit der Öffentlichkeit gebaut.

Nach deutschem Baurecht, so war es bisher jedenfalls üblich, dürfen Bauvorhaben nur dann verwirklicht werden, wenn es gültiges Baurecht gibt. An diese Gesetzeslage scheint man sich in Berlin und Brandenburg nicht mehr halten zu müssen. Denn notwendige gültige rechtssichere Planungsverfahren liegen für alle drei nachfolgend genannten Vorhaben nicht vor bzw. sind noch nicht abgeschlossen.

1. Seit mehreren Monaten wird der "BBI-Businesspark" in Teilen gebaut.
Einen gültigen Bebauungsplan gibt es nicht. Man beruft sich seitens des Bezirksamtes Treptow-Köpenick darauf, dass nur ein winziger Teil gebaut werde, der, wenn es dann irgendwann einen gültigen Beschluss gäbe, auch zurückgebaut werden könnte. Trotzdem werden Fakten geschaffen, die später natürlich nicht mehr rückgängig gemacht werden.

2. Der neue S-Bahn-Haltepunkt Waßmannsdorf ist fast fertig.
Zwischen dem heutigen Bahnhof Flughafen Schönefeld und dem neuen unterirdischen Terminalbahnhof soll in Höhe des Ortes Waßmannsdorf ein neuer Haltepunkt gebaut und dann im 10 Minuten-Takt angefahren werden. Im Rohbau ist der Haltepunkt schon fertig. Auch hier gibt es kein gültiges Baurecht. Es gibt keine Untersuchung über die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit, da der Halt von der Gemeinde Schönefeld bezahlt wird. Die Beteiligung des Landesverbandes am Genehmigungsverfahren wurde seitens des Eisenbahnbundesamtes abgelehnt, da hier eine Verpflichtung zur Beteiligung gesetzlich nicht vorgesehen sei.

3. Bauarbeiten für die BBI-Ostanbindung haben bereits begonnen.
Höchst umstritten ist die östliche Schienenanbindung an den unterirdischen Flughafen. Und obwohl es auch hier noch kein gültiges Baurecht gibt, werden Fakten geschaffen: Die Autobahn A 117 wird an der Stelle höher gelegt, an der quer durch den Bohnsdorfer Wald die Schienentrasse vorgesehen ist.

Der DBV-Landesverband fordert die zuständigen Ministerien auf, sofort für alle drei genannten Maßnahmen die Bauarbeiten stoppen zu lassen und das gesetzlich vorgesehene öffentliche Beteiligungsverfahren durchzuführen bzw. das Ergebnis abzuwarten! Der Flughafen wird ab der Inbetriebnahme im November 2011 den Namen von Willy Brandt tragen. Würde dieser große Demokrat noch leben, würde er es sicherlich verbieten, dass der Flughafen angesichts dieser undemokatischen Vorgehensweise seinen Namen tragen darf.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

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Bahnverkehr + Flughäfen: Alternative durch den Tunnel Neuer Vorschlag für Ost-Anbindung des Flughafens BBI, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1222/brandenburg/
0019/index.html

SCHÖNEFELD. 14 Hektar Wald müssten gerodet werden, der Bahn-Dauerlärm dürfte sich für die Anwohner mit dem Lärm der Flugzeuge vermischen - die geplante Schienen-Ostanbindung des Hauptstadtflughafens BBI sorgt seit Jahren für heftige Aufregung nicht nur im betroffenen Berliner Ortsteil Bohnsdorf. Sicher ist nur, dass die wichtige Verkehrsverbindung an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg nicht bis zur BBI-Eröffnung Ende Oktober 2011 fertiggestellt sein wird. Mit etwa zwei Jahren Bauzeit rechnet die Bahn, und erst für das nächste Jahr wird der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) erwartet. Dass Naturschützer und Anwohner dagegen klagen werden, gilt als sicher.Bahnexperten und mehrere Umweltverbände hoffen allerdings, dass diese Baugenehmigung nie erteilt wird. Sie wollen die Zeit nutzen, die heftig umstrittene Trassenführung gänzlich zu Fall zu bringen und präsentierten gestern einen detailreichen Alternativvorschlag, ...

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21 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Erfolgreiche Inbetriebnahme des ESTW für den Bahnhof Lübbenau

http://www.lok-report.de/

In der Nacht vom 06.12. auf den 07.12.2009 erfolgte die Inbetriebnahme des ausgelagerten Elektronischen Stellwerks (ESTW-A) von Thales für den Bahnhof Lübbenau.
Mit dieser Inbetriebnahme erfolgte der Lückenschluss für den Bereich der Unterzentrale (UZ) Lübbenau auf der Strecke 6142 Berlin-Cottbus. Bestandteil des Gesamtvorhabens von Thales auf der Strecke 6142 Berlin-Cottbus war die Errichtung der Elektronischen Stellwerke:
• ESTW-A Bestensee
• ESTW-A Halbe
• ESTW-A Brand
• ESTW-A Lübben
• ESTW-A Lübbenau
• ESTW-A Vetschau
über eine Streckenlänge von 79 km. Thales hat auf dieser Strecke außerdem insgesamt 507 Anschlusseinheiten (ASE) installiert. Diese Anlagen werden von der regionalen Unterzentralen (UZ) Lübbenau gesteuert und überwacht.
Die Streckenanbindung an das nördliche ESTW-A Königs-Wusterhausen erfolgte mittels Zentralblockanpassung mit firmenneutraler Blockschnittstelle und an den südlichen Bahnhof Cottbus mittels elektronischem Zentralblock (EBL2000). Diese anspruchsvolle Aufgabe der Integration von Techniken verschiedener Anbieter auf einem Streckenabschnitt konnte in partnerschaftlicher Kooperation erfolgreich gelöst werden.
Die Strecke Berlin-Cottbus (Görlitz) wurde laut Chronik 1866/67 in Betrieb genommen. Heut verkehren auf dieser Strecke neben Güterzügen und zwei Intercity- bzw. Eurocity-Zugpaaren tagsüber Regionalexpress-Züge im Stundentakt.
Die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik auf der 140 Jahre alten Eisenbahnverbindung Berlin-Cottbus ist seit Jahren ein Hauptbestandteil eines Investitionsprogramms der Deutschen Bahn AG.
Eine Vereinbarung des Brandenburger Verkehrsministeriums und der Deutschen Bahn sieht vor, die Streckegeschwindigkeit ab 2012 komplett auf 160 km/h anzuheben und somit von Cottbus den Berliner Ostbahnhof in 63 Minuten (statt 89 Minuten) erreichen zu können. Damit soll die Lausitz-Magistrale zur schnellen Schiene werden.
Thales hat für dieses Vorhaben modernste Leit- und Sicherungstechnik geliefert und somit die Voraussetzungen für einen sicheren und wirtschaftlichen Eisenbahnbetrieb beigestellt. Im Projektverlauf wurde von allen Projektbeteiligten großes Engagement zur Erreichung der erforderlichen Planungssicherheit und Baukoordination erbracht.
Damit konnten die sehr anspruchsvollen Bauzeiten und Inbetriebnahmetermine aller Baustufen gesichert werden (Pressemeldung Thales, 21.12.09).

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19 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zwischen Rostock und Berlin fahren die Bummelzüge zwei Jahre länger, der Ausbau Lübeck – Stralsund hinkt 15 Jahre hinterher., aus Ostsee Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/
mv/index_artikel_komplett.phtml?
SID=107ffb2ef2aab6c9cdfcb804571371ab&
param=news&id=2647299

Zwischen Rostock und Berlin fahren die Bummelzüge zwei Jahre länger, der Ausbau Lübeck – Stralsund hinkt 15 Jahre hinterher.
Rostock/Berlin (OZ) - Mecklenburg-Vorpommern bleibt beim Schienenverkehr weiter abgehängt. Wie gestern bekannt wurde, verzögert sich der Ausbau der Strecke Berlin-Rostock um weitere zwei Jahre. Nach OZ-Informationen hat die Bahn das Land vor die Wahl gestellt: Entweder dauern die Bauarbeiten bis 2015 – oder die bisherige Frist im Jahr 2013 wird eingehalten. Das aber nur bei zeitweiser Vollsperrung einzelner Abschnitte. Es ist ist nicht die erste Termin-Absage der Bahn: Ursprünglich sollte der 700 Millionen Euro teure Ausbau der Bummelstrecke auf Tempo 160 bereits 2009 fertig sein.
„Die Umsetzung des gesamten Streckenausbaus erfolgt in mehreren Stufen bis Ende 2015“, sagte Bundesverkehrsminister ...

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17 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Mehr Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr 2009 Überspringen: Mehr Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr 2009 Im Fernverkehr zusätzliche Züge zu Weihnachten und zum Jahreswechsel / Im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg mehr Züge in der Silvesternacht

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091216.html

(Berlin, 16. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn AG setzt im Fernverkehr von und nach Berlin zusätzliche Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr ein. Hauptreisetage werden der Freitag, 18. Dezember, und der Neujahrstag, 1. Januar 2010, sein. Im Regionalverkehr setzt die DB Regio Nordost zusätzliche Züge zum Jahreswechsel ein.

Fernverkehr - zusätzliche Züge ab Berlin

18. Dezember ICE 2491 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Stuttgart
18. Dezember ICE 2476 Karlsruhe-Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
19. Dezember ICE 2471 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
19. Dezember ICE 2476 Karlsruhe-Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
20. Dezember ICE 2497 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main-Süd München
26. Dezember ICE 2479 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
26. Dezember ICE 2476 Karlsruhe- Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
27. Dezember ICE 2490 Karlsruhe- Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
1. Januar 2010 ICE 2491 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Stuttgart
1. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
2. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
3. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe

Regionalverkehr in der Silvesternacht
RE 1 - Brandenburg-Potsdam-Berlin-Fürstenwalde-Frankfurt (Oder)

Zusätzlich starten in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar 2010 Regionalzüge um 2.26 und 3.36 Uhr von Brandenburg nach Berlin Friedrichstraße. In der Gegenrichtung fahren zusätzliche Züge von Berlin Friedrichstraße um 3.27 Uhr und um 4.38 Uhr nach Brandenburg. Diese halten auf allen Unterwegsbahnhöfen.

Um 3.08 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten beziehungsweise um 1.33 Uhr ab Berlin Ostbahnhof verkehrt jeweils ein Zug nach Frankfurt (Oder). Diese halten unter anderem in Erkner und Fürstenwalde (Spree). Von Frankfurt (Oder) werden um 1.32 Uhr und 2.43 Uhr nach Berlin Ostbahnhof beziehungsweise nach Berlin Zoologischer Garten Zusatz-Züge eingesetzt, die auf allen Unterwegsbahnhöfen halten.

RE 2 - Cottbus-Berlin-Rathenow

Nach Cottbus fährt ab Berlin Hauptbahnhof ein Regionalzug um 1.35 Uhr und erreicht Cottbus um 3.07 Uhr. Nach Rathenow verkehrt ein Zug in dieser Nacht ab Berlin-Friedrichstraße um 1.12 Uhr und ist um 2.04 Uhr in Rathenow.

RE 3 - Berlin-Bernau-Eberswalde

Auch hier wird neben der planmäßigen Nachtverbindung eine weitere Verbindung von Berlin-Friedrichstraße (ab 2.55 Uhr) über Berlin-Ostbahnhof, Bernau mit Ankunft in Eberswalde um 3.47 Uhr angeboten. Von Eberswalde wird ein Zug um 3.57 Uhr nach Berlin-Lichtenberg (an 4.36 Uhr) angeboten. Alle Züge halten auch in Rüdnitz, Biesenthal und Melchow.

RE 5 - Berlin-Ludwigsfelde-Luckenwalde-Jüterbog

Von Berlin Friedrichstraße (ab 3.03 Uhr) wird ein weiterer Zug mit Ankunft in Jüterbog um 4.11 Uhr verkehren (über Berlin-Schönefeld Flughafen, mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen).

RE 7 - Wünsdorf-Berlin-Potsdam-Rehbrücke-Michendorf-Belzig

Ein zusätzlicher Zug wird um 3.36 Uhr in Berlin-Ostbahnhof eingesetzt, der Belzig um 4.50 Uhr erreicht. In der Gegenrichtung beginnt ein Zug in Belzig um 2.03 Uhr und endet in Berlin-Ostbahnhof um 3.18 Uhr.

Nach Wünsdorf-Waldstadt bestehen drei Fahrtmöglichkeiten in dieser Nacht. Die Abfahrten sind in Berlin Ostbahnhof um 1.23 Uhr und um 3.34 Uhr sowie ab Berlin-Schönefeld Flughafen um 2.56 Uhr. In Wünsdorf-Waldstadt beginnen die Züge um 2.18 Uhr und um 3.30 Uhr.

RB 10 - Berlin-Falkensee-Nauen

Zusätzlich zum regulären Fahrplan werden zwei Züge zwischen Berlin Friedrichstraße (ab 1.31 Uhr und 3.37 Uhr) und Nauen eingesetzt. Die Abfahrten zusätzlicher Züge in Nauen sind 0.38 Uhr, 2.38 Uhr und 4.24 Uhr.

Über die Abfahrts- und Ankunftszeiten können sich Reisende beim Kundendialog von DB Regio unter 0331 235 6881 und -6882 und im Internet unter www.bahn.de informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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14 Dezember 2009

Bahnverkehr: Frühjahrsputz bei der Bahn Peter Kirnich Kalte Züge, defekte Toilettenspülung, eine klemmende Automatiktür - wer kennt sie nicht, die Sorgen eines Bahnreisenden. Selbst in den modernen ICE-Zügen hat sich einiges an Mängeln angestaut, die einem eine stundenlange Reise schon mal verdrießen können., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1214/wirtschaft/
0029/index.html

Kalte Züge, defekte Toilettenspülung, eine klemmende Automatiktür - wer kennt sie nicht, die Sorgen eines Bahnreisenden. Selbst in den modernen ICE-Zügen hat sich einiges an Mängeln angestaut, die einem eine stundenlange Reise schon mal verdrießen können. Natürlich ist es normal, dass hier und da mal etwas kaputt ist. Jahr für Jahr nutzen rund 120 Millionen Menschen die Fernzüge der Deutschen Bahn. Doch die Mängelliste, die das Bordpersonal erstellte, hat es in sich: In den meisten der 252 ICE-Züge gebe es erhebliche Missstände, heißt es. Die Rede ist von einem umfangreichen Wartungsstau.
Da stellt sich schon die Frage, warum es so weit kommen musste. Offenbar hatte die Bahn selbst alltägliche Wartungsarbeiten vernachlässigt und die Züge auf Verschleiß gefahren, um die Bilanz für den noch vor einem Jahr geplanten Börsengang aufzuhübschen. Millionen Kunden der Berliner S-Bahn erleben seit Monaten, wohin ...

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Bahnverkehr: Die Deutsche Bahn schließt bundesweit 72 Güterbahnhöfe. Davon betroffen sind auch mehrere Anlagen in Berlin und Brandenburg. Im gesamten Konzern sollen bis 2014 rund 13.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Und damit nicht genug: Der Konzern schickt im Januar die gesamte ICE-Flotte zum "Frühlingscheck" in die Werkstatt., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/
article1223029/
Bahn-reduziert-in-Berlin-und-Brandenburg-Bahnhoefe.html

Die Deutsche Bahn streicht im Schienengüterverkehr bis 2011 rund 4000 Arbeitsplätze und schließt 72 Güterbahnhöfe. Davon betroffen sind auch mehrere Anlagen in Berlin-Spandau sowie in Brandenburg. Ein Arbeitsplatzabbau in dieser Größenordnung war von der Gewerkschaft Transnet bereits befürchtet worden. „Nun gibt es einen entsprechenden Beschluss des Vorstandes. Die Betriebsräte wurden darüber in der vergangenen Woche informiert“, hieß es aus Unternehmenskreisen.
Güterverkehrs-Vorstand Karl-Friedrich Rausch hatte jüngst erklärt, dass für 2400 Beschäftigte „dauerhaft keine Arbeit“ mehr da sei und weitere 1500 Stellen wegen „struktureller Anpassungseffekte“ gestrichen werden müssten. Begründet hatte er die Pläne mit dem aktuellen Rückgang im Transportaufkommen wegen der Konjunkturschwäche. Der Schienengüterverkehr wird in diesem Jahr tief in die roten Zahlen rutschen. Aus Konzernkreisen hieß es, seit März bis September seien bei ...

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13 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zugverkehr über die Stadtbahn auf neuen Schienen Überspringen: Zugverkehr über die Stadtbahn auf neuen Schienen Schienenwechsel planmäßig zum Fahrplanwechsel abgeschlossen - Fern- und Regionalverkehr wieder uneingschränkt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091213.html

(Berlin, 13. Dezember 2009) Die Züge des Regional- und Fernverkehrs fahren seit Sonntag, 13. Dezember, wieder uneingeschränkt über die Stadtbahn. Die Deutsche Bahn AG hat den Austausch der Schienen zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof planmäßig zum Fahrplanwechsel beendet.

Fast drei Wochen lang waren abschnittsweise zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof durchschnittlich 50 Bauarbeiter vor Ort. Sie wechselten mehr als 18 Kilometer Schienen, das sind rund 980 Tonnen Stahl, aus. Der Schienenwechsel erfolgte mit Umsatzböcken. Die neuen 60 Meter langen Schienenstücke, wie auch die Altschienen, wurden mit Logistikzügen an- bzw. abtransportiert. Die Sperrpausen wurden genutzt, um zusätzlich planmäßige Instandhaltungsarbeiten an Weichen und Brücken auszuführen.

Im Interesse der Fahrgäste war ein durchgehender eingleisiger Betrieb auf der Stadtbahn aufrecht erhalten worden. Zusammen mit der S-Bahn, die von diesen Instandhaltungsarbeiten nicht betroffen war, wurde die Reisekette gesichert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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11 Dezember 2009

Tarife + Bahnverkehr: Deutsche Bahn weitet ihre Sparangebote zum 13. Dezember aus Überspringen: Deutsche Bahn weitet ihre Sparangebote zum 13. Dezember aus Sparpreis ab 29 Euro mit Mitfahrerrabatt, kostenloser Kindermitnahme und Ermäßigung mit BahnCard 25 / Probe-BahnCard 25 bis Februar 2010 erhältlich

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20091211.html

(Berlin, 11. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn weitet die Sparangebote im Fernverkehr deutlich aus und wertet die BahnCard 25 auf.

Ab 13. Dezember wird das Dauer-Spezial in die Familie der Sparpreise integriert und damit um attraktive Konditionen erweitert: Eigene Kinder oder Enkel unter 15 Jahren fahren künftig beim Sparpreis kostenlos mit. Mit dem Mitfahrerpreis reisen zwei Personen schon ab 49 Euro in der 2. Klasse (ab 79 Euro 1. Klasse) quer durch Deutschland. Weitere Mitfahrer zahlen jeweils ab 20 Euro (ab 30 Euro in der 1. Klasse). Inhaber einer BahnCard 25 erhalten auch beim Kauf eines Sparpreis-Tickets 25 Prozent. Neu ist auch, dass alle Sparpreise bis einen Tag vor der geplanten Fahrt gegen eine Gebühr von 15 Euro zurückgegeben oder umgebucht werden können.

Den Sparpreis gibt es weiterhin ab 29 Euro in der 2. Klasse für die einfache Fahrt (in der 1. Klasse ab 49 Euro) und neu für Kurzstrecken bis 250 Kilometer ab 19 Euro. Alle Sparpreis-Angebote sind mit Zugbindung und erhältlich solange der Vorrat reicht. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage. Mit persönlicher Beratung kostet der Sparpreis (ehemals Dauer-Spezial) weiterhin fünf Euro mehr.

Für Hin- und Rückfahrten bleiben der Sparpreis 25 und der Sparpreis 50 mit unveränderten Konditionen im Angebot.

BahnCard 25 Besitzer reisen ab 13. Dezember auch europaweit günstiger, denn ihre BahnCard wird auch beim Europa-Spezial (ab 39 Euro) anerkannt.

Für Kunden, die die BahnCard zunächst testen möchten, wird die Probe-BahnCard 25 um zwei Monate verlängert: Das Angebot, das bei viermonatiger Gültigkeit nur 25 Euro kostet, ist nun bis Ende Februar bei allen DB-Verkaufsstellen und online auf www.bahn.de erhältlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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09 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Veolia: Zum Fahrplanwechsel Übernahme weiterer Strecken im Regionalverkehr

http://www.lok-report.de/

Die Veolia-Verkehr-Gruppe kann zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 13. Dezember 2009 ihre führende Stellung auf dem deutschen Schienenverkehrsmarkt weiter ausbauen. 10 Bahnlinien in drei neuen Streckennetzen in Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen wird der größte private Nahverkehrsbetreiber Deutschlands übernehmen und Fahrgästen mit modernen Zügen einen zeitgemäßen Kundenservice bieten. Der Marktanteil am deutschen Schienenpersonennahverkehr wächst auf sechs Prozent.
Die Mitteldeutsche Regiobahn in Leipzig, die Bayerische Regiobahn in Augsburg sowie die NordWestBahn fahren künftig überwiegend auf Strecken, die bislang von der Deutschen Bahn bedient wurden. Rund 350 neue und engagierte Mitarbeiter finden in diesem Zusammenhang eine berufliche Zukunft innerhalb der Veolia-Verkehr-Gruppe. Im Busbereich wurde erst kürzlich der bundesweite Auftrag für die Bundeswehr verlängert. Er betrifft die Organisation von Charterverkehren mit jährlich nahezu 20.000 Busfahrten.
• Bundesweite Neustarts: Die erst 2008 gegründete Mitteldeutsche Regiobahn übernimmt auf sechs Linien rund um Leipzig weitere Leistungen im Regionalverkehr und betreibt nun mit 22 Dieseltriebwagen insgesamt acht Strecken auf einem 219 Kilometer langen Netz. Der Auftrag umfasst drei Millionen Zugkilometer jährlich und ist bis zur Fertigstellung des Leipziger Citytunnels (voraussichtlich Ende 2012) befristet. Danach wird der Nahverkehr mit dem neuen Eisenbahntunnel unter der Innenstadt neu geordnet.
• Die Bayerische Regiobahn (BRB) fährt bereits seit einem Jahr nach gewonnener Ausschreibung mit großem Erfolg auf der Strecke von Augsburg über Weilheim nach Schongau (Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn). Jetzt folgt die Verbindung von Augsburg über Ingolstadt nach Eichstätt (Paartal- und Altmühltalbahn). Die BRB bietet erstmals im nahen Umland von Augsburg ganztags einen S-Bahn ähnlichen 15-Minuten-Takt. Zum Einsatz auf dem rund 200 Kilometer langen Netz kommen 26 komfortable Dieseltriebwagen vom Typ LINT 41. Der entsprechende Vertrag läuft bis Ende 2019 und umfasst jährlich etwa drei Millionen Zugkilometer. Weil der BRB-Service auf der Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn bei den Fahrgästen so gut ankommt, konnte das Angebot bereits ausgeweitet werden.
• Die NordWestBahn (NWB) kann ihr Netz in Nordrhein-Westfalen mit zunächst zwei von künftig vier Strecken ausbauen und betreibt im Auftrag des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr nun die Linien zwischen Kleve, Krefeld und Düsseldorf sowie zwischen Duisburg und Xanten. Beide Strecken gehören zum 225 Kilometer langen Niers-Rhein-Emscher-Netz, dessen Ausschreibung die NWB gewonnen hatte und mit jährlich rund 3,2 Millionen Zugkilometern bis 2025 betreiben wird. Im Dezember 2010 kommen zwei weitere Linien zwischen Oberhausen und Duisburg-Ruhrort sowie zwischen Oberhausen und Dorsten hinzu. Die NordWestBahn beschäftigt damit insgesamt rund 500 Mitarbeiter und betreibt über 100 Dieseltriebwagen.
• Zusätzliche Vertragsverlängerungen: Neben dem Neustart von zehn Bahnlinien kann Veolia Verkehr zudem drei Auftragsverlängerungen im Schienenpersonenverkehr vermelden. Der Vertrag für den HarzBerlinExpress, die Direktverbindung an Wochenenden zwischen Bundeshauptstadt und den Feriengebieten im Harz, wurde erneut bis 2012 verlängert. Auch der Auftrag für die zwei Strecken der Märkischen Regiobahn in Berlin-Brandenburg wurde um zwei Jahre verlängert. Die Rheinisch-Bergische Eisenbahn wird auch weiterhin bis Dezember 2011 als S-Bahn zwischen Mettmann, Düsseldorf und Kaarst im 20-Minuten-Takt unterwegs sein.
• Fernzug InterConnex auf Erfolgskurs: Auch der tägliche Fernverkehrszug InterConnex zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde entwickelt sich positiv. So konnten die Fahrgastzahlen 2009 erneut gesteigert und die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert werden. Der eigenwirtschaftliche Fernzug pendelt täglich zweimal zwischen Berlin Hbf. und Leipzig und einmal zwischen Berlin Hbf. und Rostock/Warnemünde. Das Konzept mit besonderen Angeboten für Studenten oder Senioren ist sehr erfolgreich. Der Super-Sparpreis bleibt mit 14 Euro im Vergleich zu den Ticketpreisen der Deutschen Bahn sehr preiswert.
• Großauftrag für Bundeswehr hat Bestand: Seit März 2008 organisiert Veolia Verkehr bundesweit als erstes privates Unternehmen mit Bussen Charterfahrten im Auftrag der Bundeswehr. 2009 wurden bereits 19.500 Fahrten in ganz Deutschland bewältigt. An Spitzentagen waren gut 270 Fahrzeuge im Einsatz. Die Bundeswehr als Auftraggeber lobt vor allem die zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Veolia Verkehr. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt um ein weiteres Jahr bis zum Frühjahr 2011 verlängert (Pressemeldung Veolia Verkehr, 09.12.09).

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Tarife + Bahnverkehr: Jetzt noch einfacher: bahn.de mit neuen Funktionen und DB-Applikation für das iPhone Überspringen: Jetzt noch einfacher: bahn.de mit neuen Funktionen und DB-Applikation für das iPhone Ab dem 13. Dezember neue Services von bahn.de für Internet- und Handynutzer / Kostenlose iPhone-Applikation mit neuen Funktionen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20091208.html

(Berlin, 8. Dezember 2009) Vom Kursbuch zum mobilen Reisekonfigurator: bahn.de führt am 13. Dezember zahlreiche neue Planungs- und Buchungsservices für Nutzer von Internet und Mobiltelefonen ein. Neu ist unter anderem eine kostenlose Applikation für das iPhone, die unterwegs den Nutzer zum Bahnhof leitet sowie ihm dort und im Zug alle nötigen Informationen gibt. Außerdem neu: für Dritte buchbare Online-Tickets, ein neuer Vergleich Bahn-Flug-PKW sowie eine kostenlose Reisemappe mit Informationen zum Zielort der Reise.

Fahrplaninfos gehören zu den beliebtesten Services im mobilen Internet. Jetzt bietet die Bahn dazu die offizielle iPhone-Applikation an. Noch im Dezember können iPhone-Besitzer den "DB Navigator" kostenlos im App-Store von Apple herunterladen. Sowohl in der iPhone-Applikation als auch auf dem mobilen Portal mobile.bahn.de werden die aktuellen Pünktlichkeitsinformationen direkt in der Auskunft angezeigt.

"Eine originale DB-Applikation für das iPhone wurde von unseren Kunden stark nachgefragt", erklärt Jürgen Büchy, Geschäftsführer DB Vertrieb. "Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden mit dem DB Navigator eine innovative mobile Lösung mit GPS-Standortbestimmung bieten können."

Auch die Buchung von Online-Tickets wird noch einfacher: Im Zug können Reisende jetzt auch ihren Personalausweis zur Identifizierung nutzen. Bisher ging dies ausschließlich mit BahnCard, EC- oder Kreditkarte. Darüber hinaus können Kunden Online-Tickets jetzt auch für Dritte buchen.

Für viele Kunden endet die Reise nicht am Zielbahnhof. Deshalb ist ab sofort die Buchung eines Autos über DB Carsharing direkt im Anschluss an den Fahrkartenkauf möglich. Ein weiterer neuer Service für Online-Kunden ist die Reisemappe zum Herunterladen mit Informationen rund um den Zielort, die in Kooperation mit dem Reiseführer-Verlag Marco Polo erstellt wird.

Für die Kunden, die bei ihrer Reiseplanung neben der Bahn auch das Flugzeug oder das Auto in Erwägung ziehen, bietet bahn.de ab dem 13. Dezember einen Online-Vergleich an. Dieser berechnet neben den Kosten auch die jeweils nutzbare Zeit während der Fahrt und die Umweltbilanz für die Reise.

Hilfreiche neue Services finden BahnCard- und bahn.comfort-Kunden im personalisierten Bereich "Meine Bahn". So können ab sofort persönliche Daten direkt verwaltet werden. Darüber hinaus können zum Beispiel Prämien noch komfortabler online eingelöst werden.

Faktenblatt Neue Services bei bahn.de

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 0,1 MB

PDF herunterladen : Faktenblatt Neue Services bei bahn.de

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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03 Dezember 2009

Fernbus + Straßenverkehr: Parallele Busfernverkehre sind schrittweiser Selbstmord für die Personenfernverkehre der Bahn

http://www.bahnkunden.de

Die Pläne der Bundesregierung, den uneingeschränkten
Busfernverkehr zuzulassen, werden für die Bahn unter den
jetzigen schlechten Wettbewerbsbedingungen gegenüber den
anderen Verkehrsträgern zu einem starken Schwinden von
Fahrgästen im Fernverkehr aber auch auf längeren
Regionalverbindungen führen. Das Potential zeigt die Strecke
Hamburg – Berlin mit 400.000 Busfahrgästen pro Jahr. Das die
Bahn hier unterliegt, liegt in erster Linie an den gesetzlichen
Rahmenbedingungen, die einen fairen Wettbewerb ausschließen
und fatale Folgen für das System Schiene haben:
Ø Die Bahn muss die Trasse und die Stationshalte
bezahlen, der Bus jedoch keine Maut
Ø Die Buskonkurrenz wird die Auslastung vieler
Verbindungen reduzieren und tendenziell Bahnlinien
unrentabel machen, Verkehrseinstellungen sind die Folge
– das genaue Gegenteil der ökologisch und
verkehrspolitisch angezeigten Zielsetzung. Die ICEs der
Bahn fahren dann nur noch auf den großen Fernstrecken,
der Bus bedient die Städte und Zentren zwischen den
Metropolen. Dies ist für den DBV ein Horrorszenario, für
das genaue Gegenteil sollte gekämpft werden, nämlich
dass die Bahn wieder mehr Mittel- und Oberzentren an
den Fernverkehr anschließt.
Ø Die Abhängigkeit vom Erdöl nimmt weiter zu, die
umweltschädlichen Emissionen im Verkehrssektor werden
eher steigen als sinken
Das mit Milliardenbeträgen vom Steuerzahler geförderte
Schienennetz wird schlechter ausgelastet werden, ein
Erhalt bzw. Ausbau wäre dann politisch noch weniger
durchsetzbar
Dazu kommt, dass die Unfallquote zwischen Bus und Bahn bei
vier zu eins liegt und dem Buslinienverkehr, der nun dem
Fahrgastrecht unterliegt, bei Verspätungen durch Staus
erhebliche finanzielle Nachteile drohen, was sicherlich die
Fahrweise der Busfahrer beeinträchtigen wird. Mehr Staus und
Verkehrsopfer sind damit vorprogrammiert.
Die Bahn muss die Wettbewerbsnachteile „Ökosteuer“,
„Teilnahme“ am Emissionshandel, voller Mehrwertsteuersatz bei
den Fahrpreisen, Bezahlung ihrer Schienenwege sowie die
Bevorzugungen der Konkurrenz (z. B. keine Kerosinsteuer für
Flugverkehr) verkraften. Mit einem massenhaften Rückgang der
Fahrgäste würde sämtliche Bahnpolitik völlig konterkariert.
Der Deutsche Bahnkunden-Verband hält die geplante
Ausweitung insbesondere der Parallel-Busfernverkehre für einen
schrittweisen Selbstmord für den Schienenpersonenfernverkehr
und einen Schritt zurück in den Entwicklungsstand des
öffentlichen Personenverkehrs eines Entwicklungslandes.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter Telefon
(0163) 784 60 91 zur Verfügung.

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01 Dezember 2009

Bahnhöfe + Regionalverkehr + Bahnverkehr: "Langsamfahrstelle Erkner" beseitigt Überspringen: "Langsamfahrstelle Erkner" beseitigt Bahnhof mit zweitem Regionalbahnsteig komplett / Wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder) im Wesentlichen abgeschlossen / Rund 15 Millionen Euro bisher investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091130.html

(Berlin, 30. November 2009) Die Deutsche Bahn AG nimmt heute im Bahnhof Erkner den zweiten neuen 210 Meter langen Regionalbahnsteig in Betrieb. Ab heute halten auch die Regionalzüge Richtung Berlin an ihrem eigenen Bahnsteig. Ein wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder)-Grenze ist damit im Wesentlichen abgeschlossen. Das Nadelöhr Erkner ist beseitigt. Durchfahrende Züge können den Bahnhof jetzt mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahren und sparen so zwei Minuten Fahrzeit ein. Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Brandenburg: "Im Vergleich zu 1990 konnte die Fahrzeit zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) schon um 23 Minuten verkürzt werden. Jetzt bleibt noch der letzte Abschnitt von Ostbahnhof bis Erkner zu erneuern. Danach werden Reisende mit dem Zug nur noch weniger als 40 Minuten für die 82 Kilometer von Berlin Ostbahnhof bis Frankfurt (Oder) brauchen."

Beide Bahnsteige und damit die Züge in beiden Richtungen sind barrierefrei über Rampe oder Aufzug zu erreichen. Die Bahnsteige im Brückenbereich der Bahnhofstraße sind zum Teil überdacht, die Treppenaufgänge sind verglast. Wetterschutz, Sitzgelegenheiten sowie Wegeleit- und Informationssystem vervollständigen die gute Ausstattung. Ein neuer Übergang vom Bahnsteig Richtung Berlin zu den S-Bahnsteigen vereinfacht das Umsteigen.

Das Erhöhen der Geschwindigkeit von ehemals 120 auf 160 km/h erforderte eine Veränderung der Gleisgeometrie. Wegen der Bogenaufweitung der Gleise im Bahnhofsbereich mussten die durchgehenden Hauptgleise in Richtung Süden um bis zu zwölf Meter verschoben werden. Das bedeutete einen Neubau des Bahnkörpers. Die bestehenden Eisenbahnbrücken über die Bahnhofstraße und den Flakenkanal wurden durch neue ersetzt, der Bahnübergang Beuststraße an die neue Gleislage angepasst. Den höheren Geschwindigkeiten wird durch Lärmschutz Rechnung getragen.

Mit den Arbeiten war im Sommer des vergangenen Jahres begonnen worden. Zwischenzeitlich konnte der Betrieb nur auf einem Gleis durchgeführt werden. Die Züge hielten zeitweise an Behelfsbahnsteigen.

Insgesamt investiert die Bahn in Gleise, Bahnsteige, Oberleitungsanlagen und Brücken rund 15 Millionen Euro; hinzu kommen weitere 15 Millionen für den Neubau eines elektronischen Stellwerkes als Unterzentrale mit direktem Anschluss an die Betriebszentrale in Berlin-Pankow. Das Bauvorhaben wird überwiegend aus dem Bundeshaushalt, mit Eigenmitteln der Bahn und durch Zuschüsse Dritter entsprechend dem Eisenbahnkreuzungsgesetz finanziert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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Tarife + Bahnverkehr: Neuer Preisknüller: DB Lidl-Ticket auch nach Österreich Überspringen: Neuer Preisknüller: DB Lidl-Ticket auch nach Österreich Für 66 Euro hin und zurück durch Deutschland und nach Österreich / 1,5 Millionen Fahrten ab 7. Dezember in allen Lidl-Filialen / Gültig vom 4. Januar bis 31. März

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20091201.html

(Berlin, 1. Dezember 2009) Hin und zurück durch Deutschland und nach Österreich für 66 Euro: Der Verkauf des DB Lidl-Tickets startet am Montag, 7. Dezember, in allen Filialen des Lebensmitteldiscounters in Deutschland. Ein Fahrkartenheft enthält zwei einfache Fahrten in der 2. Klasse. Sie gelten jeweils für eine beliebig weite Strecke innerhalb Deutschlands sowie für Fahrten nach Österreich, zum Beispiel mit dem railjet der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zwischen München und Wien.

750.000 Ticket-Hefte mit insgesamt 1,5 Millionen Fahrten stehen zur Verfügung. Die Tickets werden verkauft, solange der Vorrat reicht, jedoch längstens bis zum 13. Dezember 2009. Mit dem DB Lidl-Ticket können die Fahrgäste vom 4. Januar bis zum 31. März an allen Tagen – außer freitags – flexibel und spontan reisen. Jeder Kunde kann bis zu fünf Fahrkartenhefte erwerben. Beim Verkauf im Internet über www.lidl-shop.de kostet der Versand zusätzlich 3,95 Euro.

„Mit der Neuauflage des DB Lidl-Tickets wollen wir noch mehr reiselustige Lidl- Kunden überzeugen, wie einfach Bahn fahren ist – und wie günstig“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB. „Unsere Gemeinschaftsaktion mit Lidl und den ÖBB ist nicht nur ein ideales Angebot für den Winterurlaub, sondern kann auch zu Weihnachten verschenkt werden.“

Mit dem Ticket erhält der Kunde zudem einen Gutschein im Wert von 12,50 Euro, der beim Kauf einer Probe BahnCard 25 angerechnet wird.

Die Handhabung ist ganz einfach: Reisedatum, Start und Zielbahnhof eintragen und losfahren. Kinder oder Enkel bis einschließlich 14 Jahre können kostenlos mitfahren. Für die Nutzung der reservierungspflichtigen ICE-Sprinter und der ÖBB EuroNight-Züge ist ein Aufpreis erforderlich. Die Fahrkarten gelten bis 3 Uhr des Folgetages, bei der Reise mit dem ÖBB EuroNight-Zug bis 10 Uhr.

Das DB Lidl-Ticket gilt nicht im DB Nachtzug (City Night Line) und DB Autozug. Der Übergang in die 1. Klasse ist nicht möglich. Umtausch und Erstattung sowie entgeltliche Weitergabe der Tickets sind ausgeschlossen.

Nach der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im Jahr 2005 ist dies die vierte gemeinsame Aktion von Lidl und der Deutschen Bahn.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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30 November 2009

Fernbus + Bahnverkehr + Flughäfen + Straßenverkehr: Umweltverträglicher als die Bahn Überraschung: Entgegen vieler Vorurteile ist Busfahren keinesfalls umweltschädlich - im Gegenteil: Busse verbrauchen pro Person im Vergleich zum Auto, Flugzeug und selbst zur Bahn mit Abstand am wenigsten Energie. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/wirtschaft/
0070/index.html

Überraschung: Entgegen vieler Vorurteile ist Busfahren keinesfalls umweltschädlich - im Gegenteil: Busse verbrauchen pro Person im Vergleich zum Auto, Flugzeug und selbst zur Bahn mit Abstand am wenigsten Energie. Das Umweltbundesamt hat Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß der einzelnen Verkehrsträger gemessen und zur besseren Vergleichbarkeit die Energieverbrauchswerte auf Diesel umgerechnet. Danach verbraucht ein Flugzeug auf 100 Kilometer 5,8 Liter Diesel und belastet die Atmosphäre mit einem CO2-Ausstoß von 36,9 Kilogramm pro Person. Bei einem Auto mit Katalysator sind es 6,2 Liter Diesel und 14,4 Kilo C02, beim Zug 2,7 Liter Diesel und 5,2 Kilogramm C02. Der Reisebus schneidet bei diesem Vergleich mit einem Dieselverbrauch von 1,4 Litern und einem C02-Ausstoß von 3,2 Kilogramm pro Person am besten ab.
Protektion: Vermutlich noch bis 2011 gilt in Deutschland ein Verbot für den ...

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Bahnverkehr: Kleiner Vogel, großes Bahnchaos Tier verfing sich im Stromabnehmer / Kurzschlüsse legten Zugverkehr im Hauptbahnhof gleich mehrmals lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/berlin/
0048/index.html

Ein kleiner Vogel hat den Eisenbahnverkehr in Berlin am Wochenende im großen Stil durcheinander gebracht. Das Tier geriet am Sonnabend ins Stromabnehmersystem eines ICE-Zuges - was dazu führte, dass im Tunnel unter dem Hauptbahnhof die Deckenstromschiene beschädigt wurde. Mehrere Dutzend Züge konnten nicht in den Bahnhof fahren und wurden umgeleitet, Gleise mussten bis gestern mehrmals gesperrt werden. Folge war, dass Tausende von Fahrgästen zu spät ans Ziel kamen. Augenzeugen sprachen von einem Chaos am Sonnabend.
Das Unheil begann, als ein ICE aus Hamburg am Sonnabend kurz vor 14 Uhr das Nordportal des Nord-Süd-Tunnels durchfuhr, um im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofs zu halten. Ein Vogel verfing sich im Stromabnehmer, sagte ein Bahnsprecher gestern. Ein Kurzschluss an den Isolatoren der Deckenstromschiene im Tunnel war die Folge, dem weitere bei anderen Zugfahrten folgten. Verursacher war offensichtlich ...

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Fernbus: Omnibus statt ICE Die Regierung will Busse im Fernverkehr zulassen. Anbieter sitzen bereits in den Startlöchern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/wirtschaft/
0009/index.html

BERLIN. Rainer Brüderle will mit einem Relikt aus alten Zeiten brechen: Der liberale Bundeswirtschaftsminister plant, das Verbot von Fernbuslinien in Deutschland zu kippen. Zwar dürfte dieses Vorhaben, das Brüderle im Koalitionsvertrag ausgehandelt hat, vor dem Jahr 2011 kaum den langen, umständlichen Weg der Gesetzesinstanzen durchlaufen haben. Doch so lange will Constantin Pitzen nicht warten: Mit seiner Fernbuslinie Autobahn Express geht der Busunternehmer bereits heute den Start. Denn mit viel Geschick und Überzeugung erwarb Pitzen für seine Buslinie eine Sondergenehmigung. Am Vormittag fährt nun der erste Linienbus zum Flughafen Halle/Leipzig. An Werktagen sollen die Busse vier mal verkehren, am Sonnabend und Sonntag jeweils dreimal. "Damit machen wir jetzt schon ...

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Straßenverkehr + Bahnverkehr: Neuer Fußweg über die Havel in Spandau freigegeben

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091127a.html

(Berlin, 27. November 2009) Heute gibt die Deutsche Bahn in Spandau den wieder hergestellten Fußweg über die Havel, entlang der Bahntrasse, für die Öffentlichkeit frei. Damit entfallen die erheblichen Umwege über die Charlottenbrücke oder über die stark befahrene Ruhlebener Chaussee.

Die neue Fußwegverbindung beginnt im Westen mit einer behindertengerechten Rampe und einer Treppe auf dem Bahndamm am Stabholzgarten. Daran schließt sich ein Gehsteg an der Havelbrücke und in gleicher Höhe über das Grundstück der Baustofffirma Bäthge an. Am Stresowplatz gelangt man über eine zweietagige Stahlkonstruktion mit behindertengerechten Rampen und einer Treppe wieder auf die Straße.

Für die Wegverbindung wurden rund 2,2 Millionen Euro ausgegeben. Schon beim Neubau der Eisenbahnbrücke über die Havel war eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und der Deutschen Bahn abgeschlossen worden.

Eigentümer der Fußwegverbindung ist die Deutsche Bahn. Für Wartung und Pflege des Gehweges sorgt auch künftig das Bezirksamt Berlin-Spandau. So sah es bereits die Vereinbarung aus dem Jahre 1934 zwischen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft und der Stadtgemeinde von Berlin vor.

Bis 1945 gab es jeweils auf der Nord- und Südseite der Eisenbahnbrücke über die Havel Fußwege mit Rampen auf den damaligen Bahndämmen. Nach dem Krieg wurde der Fußweg nur auf der Südseite notdürftig wiederhergestellt. Im Zusammenhang mit dem Neubau der Eisenbahnanlagen in Spandau mussten 1996 die Eisenbahnbrücken über die Havel mit dem Fußweg abgebrochen werden. An der Nordseite der Brücke wurden jedoch bereits 1998 vorsorglich Teile des Gehsteges über dem Wasser montiert. Mit Vertretern der Stadt, den betroffenen Grundstückseigentümern und Behörden wurde eine rechtlich und technisch mögliche Lösungen gefunden, um gemäß der Vereinbarung diese deutlich kürzere Wegverbindung von Stresow zum Fern-, S-, und U-Bahnhof am Rathaus an der Klosterstraße nach heutigem Standard wieder herzustellen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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28 November 2009

Tarife + Bahnverkehr: InterConnex erhöht Fahrpreise

http://www.lok-report.de/

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 werden die Fahrpreise für den InterConnex erhöht. Auf den Teilstrecken Leipzig-Berlin sowie Berlin-Rostock/Warnemünde steigt der Preis um zwei Euro im Vorverkauf. Die Tarife für die gesamte InterConnex-Strecke, von Leipzig bis Rostock/Warnemünde bleiben dagegen stabil.
In Zahlen heißt das, der Super-Sparpreis für beispielsweise die Strecke Berlin-Leipzig steigt von 12 Euro auf 14 Euro. Die Spartickets im Vorverkauf kosten auf dieser Relation ab Dezember anstatt 17 Euro 19 Euro und wer sein Ticket direkt im Zug beim Kundenbetreuer erwerben möchte, zahlt zukünftig 23 Euro. Gleiches gilt für die Fahrt von Berlin nach Rostock. Unverändert 21 Euro kostet das Super-Sparticket für die Langstrecke Leipzig-Rostock und ebenfalls unverändert ist hier der Sparpreis, er liegt bei 29,50 Euro.
„Auch wenn die Preiserhöhung relativ gesehen hoch ausfällt, insgesamt bleibt der InterConnex super günstig“, so Andreas Winter, Produktmanager des InterConnex. Im direkten Vergleich zum ICE der Deutschen Bahn wird dies deutlich. Eine einfache Fahrt von Berlin nach Leipzig mit dem ICE kostet heute (ohne Bahnpreiserhöhung) 42 Euro, mit Bahncard 25 ganze 31,50 Euro.
Der Hauptgrund für die Preiserhöhung, nach zwei Jahren Preisstabilität, sind die stark gestiegenen Kosten. Unter anderem sind die Preise für die Benutzung der Bahnhöfe und Gleisanlagen, die bei der Deutschen Bahn AG eingekauft werden müssen, gestiegen.
„Nach zwei Jahren Preisstabilität sind wir aufgrund der Kostenentwicklung dazu gezwungen, eine Tarifanpassung vorzunehmen. Nur so können wir die Zukunft des Fernzuges sichern.“, betont Winter.
Der InterConnex-Fahrplan und die einfache Tarifstruktur werden nicht verändert.
Weiterhin täglich gibt es jeweils zwei Verbindungen zwischen Leipzig und Berlin. Ein Mal am Tag fährt der InterConnex weiter bis nach Rostock/Warnemünde und zurück (Pressemeldung Veolia Verkehr, 28.11.09).

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25 November 2009

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Investitions- und Instandhaltungsstrategie der DB Netz AG sichert Qualität des Streckennetzes Überspringen: Investitions- und Instandhaltungsstrategie der DB Netz AG sichert Qualität des Streckennetzes 25 Prozent weniger Mängelstellen von 2007 bis 2009 im Verbundgebiet / Vorübergehende Langsamfahrstellen auf Minimum reduziert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091124.html

(Berlin, 24. November 2009) Die Qualität des Schienennetzes hat sich 2009 auf dem Gebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg gegenüber 2008 weiter verbessert. Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutsche Bahn AG für das Land Berlin: "Im aktuellen Fahrplan wirken 16 Prozent weniger Mängelstellen als im vergangenen Jahr 2008. Der kontinuierliche Rückgang seit 2002 beträgt sogar 44,5 Prozent und wird insbesondere bei der Anzahl der Oberbaumängelstellen sichtbar." Zwei Drittel der Langsamfahrstellen befinden sich im Fern- und Ballungsnetz, die übrigen im Regionalnetz.

Neben den Abweichungen von der Streckengeschwindigkeit, die im Fahrplan eingearbeitet sind, können als Folge von ständigen Instandhaltungskontrollen vorübergehende Langsamfahrstellen auftreten. Im Zeitraum 2007 bis 2009 wurden diese vorübergehenden Langsamfahrstellen auf ein Minimum reduziert, im Jahresdurchschnitt auf unter fünf Stück.

Im Instandhaltungsbudget sind dieses Jahr unter anderem allein 17,8 Millionen Euro (2010: 18,9 Millionen Euro) für die vorbeugende Instandhaltung eingestellt. Mit dieser vorausschauenden Strategie werden plötzliche Mängel und damit Geschwindigkeitseinbrüche im Streckennetz verringert. Dasselbe Ziel wird durch eine nachhaltige Investitionsstrategie unterstützt. Wichtige Aus- und Neubauprojekte befinden sich in der Umsetzung oder in der Vorbereitung. Das betrifft den zweiseitigen Anschluss des Flughafen Berlin Brandenburg International, die Erneuerung des Ostkreuzes oder den Streckenausbau zwischen Berlin und den Zentren Rostock, Frankfurt (Oder), Cottbus, Dresden und Stralsund. Für diese Baumaßnahmen stehen auch im nächsten Jahr wieder mehr als eine Viertelmilliarde Euro bereit.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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Regionalverkehr + Bahnverkehr: DBV zum Netzzustandsbericht des VBB

http://www.lok-report.de/

Während sich der DB-Konzern im weltweiten Logistikgeschäft betätigt, sieht der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) einen erheblichen Investitionsstau im Berliner und Brandenburger Schienennetz des Konzerns. Im Vergleich zu 2008 habe es Verschlechterungen im Zustand des Schienennetzes gegeben. Nach Meinung des Verkehrsverbundes werden die Gewinne, die das Infrastrukturunternehmen DB Netz AG durch Trassenerlöse (Verkäufe von Fahrplantrassen) und die Einnahmen aus der Bundesfinanzierung erhält, nur zu einem ganz geringen Teil in die Qualität des Schienennetzes in Deutschland investiert.
Der DBV-Landesverband teilt die Kritik des Verkehrsverbundes. Im Schienennetz gibt es zahlreiche Stellen, die bereits seit vielen Jahren auf eine Sanierung warten. Hier entsteht ein Stau, der leider nicht abgearbeitet wird, sondern im Laufe der Jahre immer größer wird.
Durch den erfolgten drastischen Personalabbau und die Vergrößerung der Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Mitarbeiter ist die DB AG kaum noch in der Lage, auf plötzliche Störungen zu reagieren und offenbar nicht mehr in der Lage, die notwendigen Instandhaltungen vorzunehmen. Am deutlichsten werden diese Einsparungen bei der Fahrgastinformation.
Die Leidtragenden dieses Verhaltens sind die Fahrgäste und alle Steuerzahler (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.11.09).

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Regionalverkehr + Bahnverkehr: Netzzustand 2009 - Stagnation im Schienennetz

http://www.lok-report.de/

In diesem Jahr wurden im gesamten Untersuchungsnetz 685 Geschwindigkeitseinbrüche mit einer Gesamtlänge von 587,1 km festgestellt. Insgesamt sind somit 13,1 Prozent des Netzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar.
Während im Vorjahr in der Summe aller Strecken noch eine Verbesserung im Jahresvergleich von mehr als 35 Minuten festgestellt wurde, zeigt die diesjährige Verbesserung von lediglich fünf Minuten eine Stagnation des Netzzustands. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Es ist sehr bedauerlich, dass der positive Trend des Vorjahres nicht fortgesetzt werden konnte. Auch zeigen sich weiterhin große Unterschiede zwischen Kern- und Regionalnetz. Gerade der Regionalverkehr, der die meisten Fahrgastzuwächse und damit hohe Gewinne für den DB-Konzern erwirtschaftet, darf nicht ins Abseits geraten."
Während auf den Hauptstrecken elf Prozent der Streckenlänge nur mit verminderter Geschwindigkeit befahren werden kann, sind es bei den Regionalstrecken 18 Prozent. Die Situation hat sich in diesem Jahr jedoch etwas zugunsten des Regionalnetzes verbessert. Der positive Trend des Vorjahres auf den Hauptstrecken wurde aber nicht fortgesetzt.
Infrastrukturministerin des Landes Brandenburg Jutta Lieske:
"Der Schienenpersonennahverkehr in der Region Berlin/Brandenburg hat sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Der Zustand der Infrastruktur ist dabei entscheidend. Um die Potentiale der umweltfreundlichen Schiene besser ausschöpfen zu können, sind mehr Investitionen in das Schienennetz unabdingbar. Dem Ausbau der Hauptstrecken muss nun auch eine für den Fahrgast spürbare Verbesserung im Regionalnetz folgen. Die Qualitätsanalysen des VBB weisen auf Schwachstellen im Netz aus Sicht der Nutzer hin. Diese Qualitätskontrolle ist wichtig und konstruktiv, um einen attraktiven ÖPNV für die Kunden zu gestalten."
48 Prozent der festgestellten Geschwindigkeitseinbrüche sind auf Mängel (z.B. Oberbau oder Brückensanierung) zurückzuführen. Von den in der Analyse benannten Mängeln bezeichnet die DB übrigens nur drei Prozent als Langsamfahrstellen.
Den Rest von 45 Prozent zählt sie nicht mit, da es ältere Mängel sind, die in den Fahrplan bereits eingearbeitet sind. Die übrigen Geschwindigkeitseinbrüche von knapp 50 Prozent beruhen überwiegend auf veralteten Anlagen, die nicht für heutige Geschwindigkeiten ausgelegt sind. Nur gut zwei Prozent sind auf laufende Baustellen zurückzuführen.
Hans-Werner Franz: "Das Eisenbahnnetz in Deutschland ist insgesamt in keinem guten Zustand. Der Bahnkonzern muss dringend mehr in das Schienennetz investieren. Die VBB-Analyse zeigt für Berlin und Brandenburg deutlich eine Stagnation bei der Instandhaltung. Angesichts der vielen lang andauernden Mängel und der zahlreichen veralteten Anlagen, ist es nicht nachzuvollziehen, dass gleichzeitig die Gewinne von DB Netz unverhältnismäßig steigen. Seit 2005 kletterten die Gewinne von 17 Millionen Euro auf 670 Millionen Euro im Jahr 2008. Das Schienennetz - mit Steuergeldern gebaut - wirft für den DB-Konzern hohe Gewinne ab. Es ist nicht akzeptabel, dass nicht ausreichend in die Erhaltung und Modernisierung von Anlagen und Strecken reinvestiert werden."
Auf einigen Streckenabschnitten wurden nennenswerte Unterschiede im Vergleich zum Ergebnis von 2008 festgestellt. Als positiv hervorzuheben sind die deutlichen Ergebnisverbesserungen beim bisherigen "Sorgenkind", der Strecke zwischen Hosena und Falkenberg - auch wenn es hier noch immer zahlreiche Mängelstellen gibt, die saniert werden müssten. Weitere positive Entwicklungen gab es auch auf den Strecken zwischen Eberswalde und Frankfurt (Oder), Bernau und Prenzlau (Instandsetzung von Bauwerken), Schwedt und Angermünde (Beseitigung von Unterbaumängeln) und Eberswalde und Joachimsthal (Beseitigung von Oberbaumängeln).
Als besonders negativ beurteilt der Verbund die Entwicklung auf der Dresdener Bahn und bei der Verbindung Hennigsdorf - Wittstock - Wittenberge (Prignitz-Express). Während die Sanierung der Hauptstrecke Berlin - Dresden in Kürze bevorsteht, wurde die Strecke des Prignitz-Express erst vor einigen Jahren saniert. Die erneute Häufung von Geschwindigkeitseinbrüchen ist auf dieser Strecke daher nicht nachvollziehbar. Unbedingten Handlungsbedarf sieht der VBB auf den Strecken Berlin-Elsterwerda, Berlin-Bernau, Berlin-Erkner und Königs Wusterhausen-Frankfurt/Oder.
Als Teil der Qualitätsanalyse des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg wurde im Jahr 2006 eine erste Netzzustandsanalyse mit ausgewählten Streckenabschnitten erstellt. Seit 2007 erfolgt eine jährliche Untersuchung des gesamten Streckennetzes, die auch Veränderungen des Netzzustands im Vorjahrsvergleich aufzeigt.
Weitere Informationen:
• Qualitätsanalyse Netzzustand 2009 - Bericht
• Qualitätsanalyse Netzzustand 2009 - Anlagen (Pressemeldung VBB, 25.11.09).

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Regionalverkehr + Bahnverkehr: Die Bahn kommt - oft nur im Trödeltempo Verkehrsverbund kritisiert Mängel im Schienennetz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1125/berlin/
0030/index.html

Zeit ist Geld, lautet ein Sprichwort. So gesehen müssen viele Fahrgäste, die in Regionalverkehrszügen durch Berlin und Brandenburg reisen, Tag für Tag große Einbußen verbuchen - vertane Lebenszeit. Weil die Deutsche Bahn (DB) bei der Wartung der Strecken spart, um ihren Gewinn zu erhöhen, sind zahlreiche Züge länger unterwegs, als nötig wäre. Diesen Vorwurf erhebt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in seiner Qualitätsanalyse "Netzzustand 2009".
Wer aufmerksam Zug fährt, merkt: Auf manchen Strecken muss der Lokführer immer wieder bremsen. Dann geht es nur noch im Trödeltempo voran - in Berlin zum Beispiel auf der Trasse nach Erkner oder vom Karower Kreuz Richtung Bernau.
Bei ihren Reisen und Auswertungen haben die Rechercheure in Berlin und Brandenburg 685 Geschwindigkeitseinbrüche ausgemacht, die zusammen rund 587 Kilometer lang sind. "Damit können 13,1 Prozent des Netzes im Verbundgebiet aufgrund von ...

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20 November 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fahrgäste müssen erneut geduldig seinErst war es die S-Bahn – nun folgt der Fern- und Regionalverkehr auf der Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Zoo. Drei Wochen lang wird das Angebot hier vom 23. November bis zum 12. Dezember erheblich eingeschränkt., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr-Stadtbahn-S-Bahn-Ostbahnhof;art18614,2954542

Doch während die S-Bahn wegen Pannen und schlampiger Wartung ausgefallen war, sind es bei der Fern- und Regionalbahn Bauarbeiten, die den Betrieb durcheinander bringen. Hier müssen die vor elf Jahren gelegten Schienen ausgetauscht werden, weil sie verschlissen sind.
Die Arbeiten sollten bereits im Oktober beginnen, wurden dann aber wegen des Desasters bei der S-Bahn verschoben, weil die Regionalbahngleise für einen Ersatzverkehr benötigt wurden. Obwohl die S-Bahn, die nun einen Teil der Fahrgäste aus dem Regionalverkehr aufnehmen muss, weiter nicht alle Züge auf der Stadtbahn mit den üblichen acht Wagen fahren kann, ließen sich die Arbeiten nicht weiter verschieben, weil auch die Aufträge bereits vergeben seien, sagte am Donnerstag der Berliner Bahnchef Ingulf Leuschel. Zudem will die Bahn unmittelbar nach dem Fahrplanwechsel ...

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Bahnverkehr + Regionalverkehr: Neue Gleise für die Stadtbahn - nach nur elf Jahren Fahrgäste müssen sich auf zusätzliches Umsteigen einstellen / Weitere Bauarbeiten schon in Sicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1120/berlin/
0109/index.html

Da wird selbst starker Stahl schwach. Rund 300 Zugfahrten pro Tag und häufige Schleifarbeiten im Dienste des Lärmschutzes haben auf der Stadtbahn ihre Spuren hinterlassen. Auf der Strecke, die von Ost nach West quer durch die Innenstadt führt, müssen deshalb die Schienen für die Fern- und Regionalzüge ausgewechselt werden - obwohl diese Gleise erst seit elf Jahren liegen. Die halbseitigen Sperrungen führen dazu, dass viele Fahrgäste vom kommenden Montag an bis zum 12. Dezember länger unterwegs sind. So wird der Regionalverkehr größtenteils unterbrochen - nur die Regionalexpresslinie RE 1 fährt dann noch wie bisher. Auch die S-Bahn ist nicht betroffen.
Ursprünglich sollten die Gleise zwischen Zoo und Ostbahnhof bereits vom Oktober an saniert werden. Denn die Arbeiten drängen. "Es gibt bestimmte Limits, wie die Schienen beschaffen sein müssen, damit wir sicher fahren", sagte Arvid Kämmerer ...

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Bahnverkehr: Geprüfte Sicherheit Peter Kirnich Gern verweisen Eisenbahnunternehmen darauf, dass ihre Branche das sicherste Verkehrsmittel ist. Ein Blick auf die Unfallstatistik zeigt tatsächlich: Der Transport mit der Eisenbahn ist 44 Mal sicherer als mit dem Lkw. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1120/wirtschaft/
0134/index.html

Gern verweisen Eisenbahnunternehmen darauf, dass ihre Branche das sicherste Verkehrsmittel ist. Ein Blick auf die Unfallstatistik zeigt tatsächlich: Der Transport mit der Eisenbahn ist 44 Mal sicherer als mit dem Lkw. Woraus sich wiederum nicht schließen lässt, dass die Eisenbahnflotte auf deutschen Gleisen im tadellosen Zustand sei und die Mitarbeiter des Eisenbahnbundesamtes allen Grund hätten, ihre Arbeit geruhsam anzugehen. Die tun das auch nicht, offenbar sehr zum Ärger des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen. Die mächtige Organisation, die rund 600 Unternehmen, darunter alle Schienenverkehrsanbieter einschließlich der Deutschen Bahn vertritt, liegt schwer mit dem Eisenbahnbundesamt im Clinch. Der Grund: Das dem Bundesverkehrsministerium unterstellte Amt hat eine Weisung erlassen, nach der fast 900 Güterwagen wegen oberflächlicher Schäden in die Werkstätten geschickt werden müssen. Zudem forderte es die Unternehmen auf, künftig ...

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19 November 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Neue Schienen für die Berliner Stadtbahn Überspringen: Neue Schienen für die Berliner Stadtbahn Fahrplanänderungen im Fern- und Regionalverkehr ab 23. November bis 12. Dezember / S-Bahn mit vollem Fahrplan auf der Stadtbahn

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20091119.html

(Berlin, 19. November 2009) Die Deutsche Bahn AG beginnt am 23. November mit dem Austausch der Schienen zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof. Im Interesse der Fahrgäste wurde ein Bauverfahren gewählt, das einen durchgehenden eingleisigen Betrieb auf der Stadtbahn gewährleistet. Zusammen mit der S-Bahn, die von diesen Instandhaltungsarbeiten nicht betroffen ist, wird die Reisekette gesichert.

Für den Fernverkehr gelten im gesamten Zeitraum, bis zum 12. Dezember, folgende Fahrplanänderungen: ICE/IC-Züge und Nachtzüge nach Berlin über Spandau enden in Berlin Hbf tief. Der Halt in Ostbahnhof entfällt. Die Züge von Berlin fahren, mit Halt in Ostbahnhof und in Berlin Hauptbahnhof, planmäßig. Der Berlin-Warschau-Express nach Berlin endet in Berlin Lichtenberg. Der ICE von Kopenhagen nach Berlin endet in Berlin Gesundbrunnen. Die IC/EC-Züge von bzw. nach Cottbus fahren über Berlin Lichtenberg.

Für den Regionalverkehr gelten mit Fortschritt der Arbeiten unterschiedliche Regelungen: Züge der Linie RE 1 fahren im 30-Minutentakt. Sie halten wie gewöhnlich an allen Bahnhöfen. Züge der Linien RE 2, RE 7 und RB 14 werden je nach Sperrabschnitt zwischen Zoo und Ostbahnhof wechselseitig unterbrochen. Der Vogtland-Express und der Harz-Berlin-Express fahren in beiden Richtungen unverändert.

Auf Grund der unterschiedlichen Bauzustände sind insgesamt weitere kleinere Fahrplanabweichungen erforderlich. Darüber wird wie üblich informiert.

Der Schienenwechsel war wegen der Einschränkungen im S-Bahnverkehr verschoben worden. Auf der Stadtbahn mussten in dieser Zeit zusätzliche Regionalzüge die S-Bahn entlasten.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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Bahnverkehr: Fernverkehr ab Fahrplanwechsel, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
4abeca8d941eb339c1257672002fc355?
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Änderungen im Fernverkehr

Neue Verbindungen Berlin – Hamburg
An Freitagen verkehrt zusätzlich der ICE 802 Berlin-Hamburg. Abfahrt in Berlin Hbf ist um 15.00 Uhr, Ankunft in Hamburg Hbf ist 16.49 Uhr.

Berlin – Kopenhagen/Aarhus
Der ICE 35/380 fährt in Berlin vier Stunden früher ab – günstiger für Touristen.

Neue ICE-Verbindung nach Warnemünde
Zur besseren Bedienung des Seebades Warnemünde im Sommer setzt die DB jeweils samstags vom 5. Juni bis 25. September ein neues ICE-Zugpaar aus Süddeutschland ...

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Bahnverkehr + Regionalverkehr: Schienenwechsel zwischen Zoo und Ostbahnhof Nur eingleisig auf der Stadtbahn Fahrplanänderungen im Fern- und Regionalverkehr, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
05752f51dd634292c1257672002e62f5?
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Die Deutsche Bahn AG beginnt am 23. November mit dem Austausch der Schienen zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof. Im Interesse der Fahrgäste wurde ein Bauverfahren gewählt, das einen durchgehenden eingleisigen Betrieb auf der Stadtbahn gewährleistet. Zusammen mit der S-Bahn, die diese Instand-haltung nicht betrifft ist, wird die Reisekette gesichert.
Für den Fernverkehr gelten im gesamten Zeitraum, bis zum 12. Dezember, folgende Fahrplanänderungen: ICE/IC-Züge und Nachtzüge nach Berlin über Spandau enden in Berlin Hbf tief. Der Halt in Ostbahnhof entfällt. Die Züge von Berlin fahren, mit Halt in Ostbahnhof und in Berlin Hauptbahnhof, planmäßig. Der Berlin-Warschau-Express nach Berlin endet in Berlin-Lichtenberg. Der ICE von Kopenhagen nach Berlin endet in Berlin Gesundbrunnen. Die IC/EC-Züge von bzw. nach Cottbus fahren über ...

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Bahnverkehr: Noch ein Nachtzug rollt aufs Abstellgleis Bahn gibt Änderungen zum Fahrplanwechsel bekannt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1119/berlin/
0055/index.html

Die Zeiten, in denen Bahnreisende im Schlafwagen von Berlin ohne Umsteigen nach Nizza, Neapel oder Istanbul reisen konnten, sind lange vorbei. Jetzt wird das, was vom Nachtzugverkehr in Berlin noch übrig geblieben ist, weiter zusammengestrichen. Als Nächstes wird in knapp drei Wochen der Nachtzug von Berlin nach Warschau eingestellt, sagte Kerstin Adami von der Deutschen Bahn (DB) Autozug der Berliner Zeitung. Doch es gibt auch gute Nachrichten zum Fahrplanwechsel. So bietet die Bahn zusätzliche Zugverbindungen mit dem Intercity Express (ICE) an.
Am 11. Dezember ist es so weit: Dann wird der Nachtzug Berlin-Warschau zum letzten Mal in Richtung Osten aufbrechen. Das polnische Bahnunternehmen PKP Intercity zieht den Zug, den es nach dem Komponisten Stanislaw Moniuszko benannt hatte, wegen nicht ausreichender Nachfrage aus dem Verkehr. Mit ihm verschwinden die Wagen nach Krakau und Gdynia. Was mit dem Schlafwagen nach Kaliningrad ...

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18 November 2009

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Schneller nach Stettin Frankfurt (Oder) (MOZ) Die deutschen Bundesländer und polnischen Wojewodschaften entlang der Grenze sind an deutlich verbesserten Verkehrswegen interessiert., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/304252

In einem Forderungskatalog, der auf einem Spitzentreffen im Januar den Regierungen in Berlin und Warschau vorgelegt werden soll, sind schnellere Schienenverbindungen sowie neue Brücken und Straßen enthalten. Ein Arbeitspapier, das der "Märkischen Oderzeitung" vorliegt, umfasst mehr als zwei Dutzend Infrastruktur-Projekte, darunter auch zahlreiche regionale Verbindungen für die Eisenbahn.
Unter anderem soll die Fahrzeit mit dem Zug von Berlin über Cottbus nach Breslau von heute über sechs auf unter drei Stunden verkürzt werden. Die Verbindung Berlin-Stettin soll für den Verkehr mit bis zu 160 km/h ausgebaut und nach Danzig sowie ins Baltikum weitergeführt werden.
Weiterentwickelt beziehungsweise neu eingerichtet werden sollen Regionalverbindungen auf der "Ostbahn" zwischen Berlin und Gorzow (Landsberg) beziehungsweise zwischen Berlin, Frankfurt und ...

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Bahnverkehr + Regionalverkehr: Änderungen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember Überspringen: Änderungen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember Neue ICE-Verbindungen nach Hamburg, Warnemünde, München und Innsbruck

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091117.html

(Berlin, 17. November 2009) Die Deutsche Bahn bietet ihren Kunden zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember neue und verbesserte Verbindungen. Die wichtigsten Neuerungen im Fernverkehr für Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern:

Neue Verbindungen auf der Strecke Berlin – Hamburg

Auf Grund der großen Nachfrage erhöhen wir freitags in dem ICE um 15.25 Uhr ab Berlin nach Hamburg die Zahl der Sitzplätze. Freitagvormittags bieten wir statt bislang einer künftig zwei ICE-Fahrten um 11.16 Uhr und 11.26 Uhr von Berlin nach Hamburg an. In der Gegenrichtung wird ebenfalls freitags ein zusätzlicher ICE eingesetzt. In Hamburg Hbf fährt dieser um 11.08 Uhr ab und kommt um 12.48 Uhr in Berlin Hbf an.

Berlin – Kopenhagen/Aarhus: Günstigere Zeitlage für Touristen

Reisende von Berlin nach Dänemark erreichen ohne Umstieg Kopenhagen künftig in attraktiverer Zeitlage um 18.11 bzw. Aarhus um 18.04 Uhr. Abfahrt dieser Züge ist in Berlin Hbf um 11.26 Uhr, vier Stunden früher als bisher.

Neue ICE-Verbindung für Urlauber ins Seebad Warnemünde

Für Reisende in das Seebad Warnemünde bietet die DB im Sommer jeweils samstags vom 5. Juni bis 25. September ein neues ICE-Zugpaar aus Süddeutschland via Jena, Leipzig und Berlin Hbf (Abfahrt 10.14 Uhr) nach Warnemünde (Ankunft 12.47 Uhr) an. In der Gegenrichtung fährt der ICE um 13.02 Uhr ab Warnemünde und erreicht Berlin Hauptbahnhof um 15.45 Uhr.

IC-Linie Stralsund – Rostock – Hamburg – Frankfurt am Main – Karlsruhe

Diese IC-Linie führen wir ab Fahrplanwechsel über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover–Göttingen. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit der umsteigefreien Intercity-Verbindungen zum Beispiel von Stralsund, Rostock und Schwerin nach Kassel und Frankfurt um eine halbe Stunde. Sonntags ermöglicht ein Intercity-Zug aus Konstanz, Frankfurt und Hamburg (Abfahrt 19.44 Uhr) eine neue umsteigefreie Spätverbindungen zum Beispiel für Tages- und Wochenendausflügler sowie Studenten über Stralsund hinaus zurück nach Greifswald (Ankunft 22.52 Uhr).

Zusätzliche ICE-Verbindung nach Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck

Ein ICE der Linie Berlin–München wird freitags neu nach Garmisch-Partenkirchen, Seefeld und Innsbruck verlängert. Abfahrt in Berlin ist um 14.58 Uhr, die Ankunft in Garmisch-Partenkirchen um 22.34 Uhr, in Innsbruck um 0.04 Uhr. Diese Angebotsausweitung ist vor allem für Kurzurlauber vorgesehen, die den kompletten Sonnabend für touristische Unternehmungen dort nutzen wollen. In der Gegenrichtung fährt sonntags ein ICE von Innsbruck um 9.39 Uhr, Seefeld um 10.18 Uhr und Garmisch-Partenkirchen um 11.24 Uhr nach Berlin Hbf. Ankunft ist um 19.10 Uhr. Das sonnabends angebotene ICE-Zugpaar Berlin – Garmisch-Partenkirchen wird über Seefeld in Tirol bis nach Innsbruck verlängert. Abfahrtszeit in Berlin Hbf ist neu um 9.52 Uhr, Ankunft in Seefeld ist 18.28 Uhr und in Innsbruck um 19.06 Uhr. In der Gegenrichtung startet der ICE bereits in Innsbruck um 7.39 Uhr, in Seefeld 8.18 Uhr mit Ankunft in Berlin Hbf 19.10 Uhr.

Die ICE-Züge aus Berlin halten zusätzlich neu in Tutzing am Starnberger See sowie in Oberau und ermöglichen so für Reisende aus Berlin bequeme umsteigefreie Verbindungen zu weiteren attraktiven Zielen.

Prag: Alle EuroCity halten im Prager Hauptbahnhof

Alle EC-Züge der Linie Hamburg–Berlin–Dresden–Prag halten neu in „Praha hlavni nadrazi“ (Prag Hauptbahnhof). Von dort erreichen Reisende schneller das Stadtzentrum und mehr Anschlüsse für die Weiterfahrt in der Tschechischen Republik.

Mehr schnelle Verbindungen Berlin – Brüssel

Weil ab 13. Dezember nicht nur die ICE-Züge sondern auch die Thalys-Züge zwischen Köln und Brüssel beschleunigt werden, bestehen künftig von Berlin nach Brüssel fünf bzw. retour sechs Umsteigeverbindungen mit einer Reisezeit von nur etwa 6 ¾ Stunden. Damit verkürzt sich die Reisezeit im Vergleich zum Winterfahrplan 2009 um eine Stunde.

Verbindungen Berlin – Halle/Leipzig am Wochenende

Auf der IC-Linie Berlin–Halle(Saale) wird wegen schwacher Reisendennachfrage der abendliche IC-Zug um 20 Uhr ab Halle nach Berlin nur noch freitags und sonntags sowie der IC-Zug um 18.39 Uhr ab Berlin nach Halle nur noch sonntags angeboten. Von Berlin nach Halle (Saale) Hbf übernimmt unter der Woche ein ICE Zug die Bedienung in zeitnaher Lage (Abfahrt in Berlin Hbf 18.50 Uhr, Ankunft in Halle (Saale) Hbf 20.14 Uhr).

Nachtzugverkehr

EN 477/476 "Metropol" Berlin–Bratislava–Budapest/Wien startet und endet ab 13. Dezember in Berlin Hbf (tief). Anstelle in Berlin Ostbahnhof hält der EuroNight in Berlin Südkreuz.

Die Nachtzugverbindung Berlin–München wird ab 13. Dezember mit der Nachtzugverbindung Hamburg–München vereinigt. Da dieser Zug über Hildesheim geführt wird, entfällt der Nachtzughalt in Halle (S) Hbf. Zwischen Berlin und München ist auch weiterhin die Automitnahme möglich.

Bauarbeiten auf der Strecke Königs Wusterhausen–Lübbenau

Wegen Bauarbeiten wird diese Strecke ab 3. Mai 2010 für rund 1 Jahr komplett gesperrt. Die beiden IC-Zugpaare werden umgeleitet. Der internationale EC 340/341 „Wawel“ verkehrt dann über Berlin Hbf (tief) und Berlin Südkreuz direkt nach Cottbus. IC 2132/2131 wird zwischen Cottbus und Berlin Ostbahnhof umgeleitet. Die Halte Lübben und Lübbenau fallen bei beiden Zugpaaren während der Bauzeit aus.

Die Verbindungen des neuen Fahrplans sind bereits buchbar. Bis zum 12. Dezember sind die Fahrkarten zu den aktuell gültigen Preisen erhältlich. Buchung und weitere Informationen in DB Reisezentren und DB Agenturen, bei der Service-Nummer der Bahn unter 0180 5 99 66 33*, am DB Automaten und im Internet unter www.bahn.de.

*14ct/Min. aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk ggf. abweichend

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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