29 Dezember 2009

Mobilität + allg.: Eltern mit Kinderwagen haben Rolltreppen-Verbot, aus Berliner Morgenpost

mobil.morgenpost.de/berlin/article1230577/
Eltern-mit-Kinderwagen-haben-Rolltreppen-Verbot.html?
cid=berlin

Ab Freitag sind Kinderwagen auf Rolltreppen verboten – auch in Berlin: BVG und S-Bahn bringen bereits Verbotsschilder in den Bahnhöfen an. Hintergrund ist die Änderung der EU-Norm E 115. Für Berlins Eltern bedeutet das: öfter anpacken - oder helfen lassen. Denn nicht einmal Hälfte aller BVG-Stationen bietet als Alternative einen Lift. Wer sich trotzdem mit dem Kinderwagen auf die Rolltreppe wagt, hat unter Umständen ein großes Problem.
Vorsichtig schiebt George Kohb den Kinderwagen auf die Rolltreppe der Potsdamer Platz Arkaden. Sein fünf Monate alter Sohn Nikos guckt dabei treppauf. So macht die kleine Familie das immer, wenn sie Rolltreppe fährt. Der Kinderwagen steht indes auf zwei Rädern. Diese und ähnliche Manöver sind auf den stählernen Stufen zukünftig verboten. Eine Änderung der europäischen Norm EN115 zur Sicherheit von Fahrtreppen ab 1. Januar 2010 die Mitnahme von ...

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13 Oktober 2009

Mobilität + VBB: VBB Bus und Bahn Begleitservice feiert ersten Geburtstag

http://www.lok-report.de/

Der kostenlose Bus&Bahn - Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg war in den ersten 12 Monaten fast 7.000 mal im Einsatz. Die 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Begleitdienstes halfen mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit den Berliner Bussen und Bahnen sicher an ihr Ziel zu kommen.
Für den Weg in die Arztpraxis, ins Krankenhaus, zum Besuch der Verwandten oder einfach mal wieder zum Friseur: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Bus&Bahn - Begleitservice sind ständig auf Achse und begleiten alle, die es allein nicht schaffen oder sich eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zutrauen. Vor allem Fahrgäste, die auf den Rollstuhl oder den Rollator angewiesen sind, die sich aufgrund ihrer Gehbeeinträchtigung unsicher fühlen, sehbeeinträchtigte und blinde Menschen haben im letzten Jahr das kostenlose Angebot genutzt. Zur ständig wachsenden Kundengruppe gehören aber auch mobilitätseingeschränkte Menschen aus anderen Städten der Bundesrepublik, die für ihren Berlinbesuch den Service gern nachfragen.
Viele der Kundinnen und Kunden haben ein Stück an Lebensqualität dazu gewonnen, denn mithilfe des Bus&Bahn-Begleitservice können sie "mit den Öffentlichen" wieder selbstbestimmt mobil sein. Wichtig ist dabei, dass die Kunden auch kurzfristig den Service in Anspruch nehmen können.
Dass der Bedarf groß und der Service auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet ist, zeigt die Tatsache, dass die Nachfrage permanent steigt und täglich neue Kunden dazukommen. Bis zu 800 Aufträge im Monat werden von den zurzeit 60 Begleitern durchgeführt.
Der Bus&Bahn - Begleitservice ist ein gemeinsames Projekt des VBB und von D&B Dienstleistung und Bildung gGmbH im Rahmen des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS). Es wird finanziert von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, JobCentern in Berlin sowie der Europäischen Union. Der Service startete im Oktober 2008 und ist zunächst bis Mitte 2010 befristet.
Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Heide Knake-Werner erklärt: "Der Bus&Bahn - Begleitservice des VBB ist ein Erfolgsmodell. Er wurde durch den Öffentlichen Beschäftigungssektor erst ermöglicht und zeigt exemplarisch, dass diese Arbeit in Berlin gebraucht wird. Ich freue mich, dass der Begleitservice von so vielen Menschen in Anspruch genommen wird. Dieses Angebot sollte der Stadt erhalten bleiben."
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: "Viele unserer Kunden haben sich jahrelang nicht zugetraut, wieder allein in den Bus zu steigen oder eine Bahn zu benutzen. Treppen, komplexe Umsteigepunkte oder Fahrscheinautomaten sind für Ungeübte bzw. Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen oft unüberwindbare Hindernisse. Unser Begleitservice ermöglicht ihnen wieder einen größeren Bewegungsradius. Gleichzeitig gewinnen wir mehr Fahrgäste, indem der ÖPNV noch attraktiver wird." (Pressemeldung VBB, 13.10.09).

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13 Mai 2009

Mobilität + BVG: Mobilitätstraining für Bus und Bahn

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/
Detail/folder/295/id/226531/name/
Mobilit%E4tstraining+f%FCr+Bus+und+Bahn

Wie funktionieren Bahnen und Omnibus? Eine simple Frage könnte man meinen. Für Fahrgäste mit Handicap, zum Beispiel Rollstuhlnutzer, ist sie allerdings nicht immer einfach zu beantworten.

Antwort auf diese Frage möchte die BVG ganz praktisch geben.

Omnibus und Straßenbahn wollen in gemeinsamen Aktionen Mut machen, die vielfältigen Mobilitätsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin zu nutzen. Die nötigen Informationen, die Möglichkeit zum Ausprobieren von Tram und Bus und die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sollen die mitunter noch vorhandenen Hemmschwellen abbauen.

Am 16. Mai 2009 bietet die BVG ein Mobilitätstraining für den Bus am Fehrbelliner Platz, an der Bushaltestelle U-Bahnhof Fehrbelliner Platz der Linie 101 in Richtung Turmstraße an. Von 10 bis 13 Uhr steht dort der Trainingsbus der BVG bereit, BVG-Informationen und Erfahrungsaustausch untereinander ergänzen den Kurs.

Eine Anmeldung für die kostenlosen Trainings ist für Einzelpersonen nicht nötig. Gruppen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 19 44 9 oder info@BVG.de anzumelden.

Informationen über die weiteren Termine dieses Jahres sind auf www.BVG.de zu finden beziehungsweise können im Call Center der BVG unter der Telefonnummer 19 44 9 erfragt werden.
zusätzliche Informationen Auf BVG.de

* Barrierefrei durch Berlin

Datum: 13.05.2009

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12 Mai 2009

Mobilität + Bahnhöfe: Signet „Berlin barrierefrei“ für den Bahnhof Berlin Südkreuz der Deutschen Bahn AG

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090511.html

(Berlin, 11. Mai 2009) Heute erhielt der Bahnhof Berlin Südkreuz das Signet „Berlin barrierefrei“. Damit wird neben dem Berliner Hauptbahnhof ein weiterer Bahnhof der Deutschen Bahn mit dem Signet ausgezeichnet. Der Bahnhof Berlin Südkreuz ist ein Fern-, Regional- und S-Bahnhof. Auf den Bahnsteigen der Fern- und Regionalzüge sind Hublifte vorhanden, um Rollstuhlfahrern den Einstieg in den Zug zu ermöglichen. Da in die alten S-Bahn-Fahrzeuge kein niveaugleicher Einstieg möglich ist, sind auf den Bahnsteigen mobile Rampen vorhanden. Personen im Rollstuhl müssen im ersten Wagen einsteigen und ihre Mitfahrt dem jeweiligen Triebfahrzeugführer signalisieren.

An den Handläufen, den Rufsäulen der Aufzüge und den Bedienfeldern der Aufzüge wurde zusätzlich die Beschriftung in Brailleschrift angebracht. Ebenso verfügt der Bahnhof über ein komplettes Blindenleitsystem. Das Parkhaus bietet ausgewiesene Behindertenparkplätze. In den WC-Centern der beiden Bahnhofshallen gibt es jeweils ein behindertengerechtes WC.

Wer auf seiner Bahnreise im Fernverkehr Hilfe beim Ein-, Um- und Aussteigen benötigt - beispielsweise für den Rollstuhl einen Hublift, muss dies über die Mobilitätsservicezentrale der Deutschen Bahn buchen(Service-Nummer der Bahn 0180 5 99 66 33 *, Stichwort: "Betreuung" oder über die 0180 5 512 512 *).

104 von inzwischen 135 S-Bahnhöfen sind in Berlin mit Aufzugs- oder Rampenanlagen ausgestattet worden. 75 S-Bahnhöfe verfügen über ein Blindenleitsystem. Seit Ende 2008 ist durch die Inbetriebnahme von zwei Aufzügen und dem Treppenzugang Nord auch die S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke barrierefrei zugänglich. Derzeit sind 80 Prozent der Berliner Stationen barrierefrei. Das Ziel der Deutschen Bahn ist es, diese Zahl weiter zu steigern.

Bei allen laufenden und noch geplanten Baumaßnahmen an den Verkehrsstationen wie dem Umbau der Bahnhöfe Adlershof, Baumschulenweg, Schöneweide und Ostkreuz wird die barrierefreie Erschließung berücksichtigt.

Die Bahnhöfe Potsdamer Platz, sowie Messe Nord und Messe Süd sollen ebenfalls mittelfristig mit dem Signet ausgezeichnet werden.

Alle barrierefreien Maßnahmen, die Personen mit Mobilitätsbehinderungen den Zugang zum ÖPNV überhaupt erst ermöglichen oder zumindest deutlich erleichtern, steigern grundsätzlich die Nutzungsqualität des ÖPNV für alle Fahrgäste.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.berlin.de/barrierefrei, www.bahn.de/barrierefrei


Ansprechpartner:

Gerd Grenner, Büro des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung
Tel.: 030 9028 1653, E-mail: gerd.grenner@senias.berlin.de


* 14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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17 April 2009

Mobilität: Für Fahrgäste mit Handicap: Schnupperkurse für Bus und Bahn

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/295/rewindaction/Index/id/224449/name/
F%FCr+Fahrg%E4ste+mit+Handicap%3A+Schnupperkurse+f%FCr+Bus+und+Bahn

Wie funktionieren Bahnen und Busse? Eine simple Frage könnte man meinen. Für Fahrgäste mit Handicap, zum Beispiel Rollstuhlnutzer, ist sie allerdings nicht immer einfach zu beantworten.

Antwort auf diese Frage möchte die BVG ganz praktisch geben. Omnibus und Straßenbahn wollen in gemeinsamen Aktionen Mut machen, die vielfältigen Mobilitätsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin zu nutzen. Die nötigen Informationen, die Möglichkeit zum Ausprobieren von Tram und Bus und die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sollen die mitunter noch vorhandenen Hemmschwellen abbauen.

Am 23. April 2009 bietet die BVG zum ersten Mal in diesem Jahr einen Schnupperkurs "Mobilität" auf dem Betriebshof Weißensee, Bernkasteler Straße 79 / 80 an. Von 10 bis 13 Uhr stehen Straßenbahn und Bus zum Training bereit, BVG-Informationen und Erfahrungsaustausch untereinander ergänzen den Kurs.

Eine Anmeldung für die kostenlosen Trainings ist für Einzelpersonen nicht nötig. Gruppen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 19 44 9 oder info@BVG.de anzumelden.

Informationen über die weiteren Termine dieses Jahres
zusätzliche Informationen Auf BVG.de

* Barrierefrei durch Berlin

zusätzliche Informationen auf anderen Webseiten

* Ihre Fahrverbindung zum Betriebshof Weißensee.
* Stadtplanausschnitt des Betriebshofs Weißensee in der Bernkasteler Str

Datum: 17.04.2009

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10 März 2009

Bahnhöfe + Mobilität: Bahn bietet besseren Service für Behinderte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0310/brandenburg/0069/index.html

Mobilitätshelfer assistieren beim Ein- und Aussteigen
BLZ

POTSDAM. An vier Brandenburger Bahnhöfen soll der Service für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, verbessert werden. In Finkenheerd, Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) und Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) werden von Juni an Mitarbeiter Hilfsbedürftige beim Ein- und Ausstieg unterstützen, teilte die Deutsche Bahn mit. Wer sich dort helfen lassen möchte, muss sich spätestens einen Werktag vorher bei der Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn unter der kostenpflichtigen Telefonnummer 01805/512 512 anmelden.
Die Zentrale informiert auch darüber, auf welchen anderen Bahnhöfen es ebenfalls solche Angebote gibt - und wo Bahnsteige auch ohne Hilfestellungen erreichbar sind, zum Beispiel mit Hilfe von Rampen oder Aufzügen. Die Bahn hat die Zahl der ...

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23 September 2008

VBB + Mobilität: Berlin: Bus & Bahn-Begleitservice startet im Oktober

http://www.lok-report.de/

Manche Menschen nutzen den öffentlichen Nahverkehr in Berlin nicht, obwohl sie es gerne tun würden. Sie sind unsicher, ob sie sich im komplexen Nahverkehrsangebot tatsächlich zurechtfinden. Für diese Fälle bietet der VBB ab Oktober einen "Bus&Bahn-Begleitservice" an. Unterstützt wird er dabei von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, von den JobCentern in Berlin sowie durch die Europäische Union.
Die Ursachen für diese Unsicherheit im Umgang mit Bussen und Bahnen können vielfältig sein: Körperliche Einschränkungen verschiedener Art, beispielsweise Seh- oder Gehbehinderungen, allgemeine Unsicherheit im als unübersichtlich empfundenen Liniennetz und in den Stationen, aber auch schweres Gepäck oder Kinderwagen.
Um diese potenziellen Kunden für den Nahverkehr zu gewinnen, bietet der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ab Oktober einen "Bus&Bahn-Begleitservice" an. Die Idee des zunächst auf zwei Jahre angelegten Projektes ist, dass bisher Langzeitarbeitslose im Rahmen des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS) zu "Fahrtbegleitern" geschult werden und dann die Kunden von der Wohnungstür bis zum Zielort in ganz Berlin begleiten - und zurück. Idealerweise gewinnen manche Kunden nach einigen begleiteten Fahrten soviel an Sicherheit im Umgang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dass sie die Unterstützung nicht mehr benötigen.
Die Fahrten können spätestens am Tag vor der geplanten Fahrt über ein Servicebüro mit festen Öffnungszeiten telefonisch oder per e-Mail gebucht werden. Voraussetzung ist, dass die Kunden sich grundsätzlich selbstständig bewegen können - es handelt sch also nicht um ein Konkurrenzangebot zum bestehenden Sonderfahrdienst. Der Service selbst ist kostenfrei; einen regulären Fahrausweis oder eine Fahrtberechtigung müssen die Kunden jedoch vorweisen. Der Fahrtbegleiter hilft auch beim Kauf eines Fahrausweises.
Zurzeit werden die zukünftigen Fahrtbegleiter vom VBB und seinem Partner Dienstleistung & Bildung gemeinnützige GmbH (D&B) für ihre Aufgabe geschult. Dazu gehören u. a. spezielle Mobilitätshilfekurse. Ferner werden die technischen und organisatorischen Vorbereitungen getroffen, beispielsweise die Ausstattung des Servicebüros.
Eine nicht öffentliche Testphase wird noch im September beginnen, bei der die derzeit ausgebildeten Fahrtbegleiter mit ausgewählten Kunden erste Erfahrungen sammeln. Die Aufnahme des Dauerbetriebs folgt dann im Oktober. Dazu wird gesondert berichtet.
Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: "Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist sehr gut und leistungsfähig. Wir wollen, dass ihn alle nutzen und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Unser Bus&Bahn-Begleitservice wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Er trägt dazu bei, dass auch solche Berlinerinnen und Berliner sich im Nahverkehr zurechtfinden, die sich dort bisher - aus den verschiedensten Grünen - unsicher fühlten."
Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: "Jobs im Öffentlichen Beschäftigungssektor bringen gleich doppelten Gewinn: Sie bringen eine sozialversicherungspflichtige und Existenz sichernde Arbeit für diejenigen, die lange Zeit arbeitslos waren, und sie schaffen gesellschaftlich nützliche und sinnvolle Arbeit für das Gemeinwesen. Ich begrüße es sehr, dass der VBB diese Stellen der Mobilitätshelfer eingerichtet hat. Viele Menschen in der Stadt - Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste der Hauptstadt - werden davon profitieren." (Pressemeldung VBB, 23.09.08).

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06 August 2008

Mobilität: Neue Internetplattform hilft Behinderten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0806/berlin/0109/index.html

Eine neue Internetplattform gibt für mobilitätseingeschränkte Menschen Auskunft über den Zugang zu rund 21 000 Gebäuden und Einrichtungen in Berlin. Dazu gehören Angaben über Türbreiten, Bewegungsflächen in Aufzügen oder Sanitärräumen. Darüber hinaus gibt es Adressen von Begleit- und Fahrdiensten sowie Informationen zu Schulungen der BVG. (BLZ)

Informationen im Internet:

www.mobidat.net,

www.berlin.de/sen/soziales/

behinderung/barrierefreiheit/

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22 Juli 2008

Bahnhöfe + Mobilität: 82 Tage ohne Fahrstuhl, aus kombinet

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/
pub/content,lang,1/oid,18528/ticket,g_a_s_t

Berlin (kobinet) Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ermittelte die S-Bahnhöfe mit den längsten Aufzugstörungen, berichtet heute die Berliner Zeitung. Gäbe es einen Preis für den Berliner S-Bahnhof mit den längsten Fahrstuhlausfällen, ginge er in den Prenzlauer Berg, so das Hauptstadtblatt: Denn nirgendwo sonst waren die Aufzüge im vergangenen Jahr so lange außer Betrieb wie auf der Ringbahnstation Storkower Straße. Dort summierten sich alle Störungen auf nicht weniger als 82 Tage. Damit führt sie die Rangliste der S-Bahnhöfe mit den gravierendsten Aufzugstörungen an. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat das Ranking erstellt. "Das Ausmaß der Ausfälle ist beängstigend", sagte VBB-Chef Hans-Werner Franz der Berliner Zeitung.
Auf dem zweiten Platz der Negativ-Rangliste steht der Bahnhof Alexanderplatz. Dort waren die Fahrstühle laut Verkehrsverbund ...

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24 Juni 2008

Mobilität: Mobilitätskonzept des Berliner Senats, aus kombinet

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/
custom/pub/content,lang,1/oid,18346/ticket,g_a_s_t

Berlin (kobinet) Die Mobilitätshilfedienste und der Sonderfahrdienst für Menschen mit Behinderung sollen weiter ausgebaut und mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) noch enger vernetzt werden. Dazu wurde heute ein Mobilitätskonzept für Menschen mit Behinderung vom Berliner Senat beschlossen. Ziel ist es, größtmögliche Beweglichkeit für Menschen mit Behinderung zu erreichen. Dabei sollen sie so weit wie möglich das Angebot des ÖPNV nutzen können, heißt es im Landespressedienst. Leitgedanke sei die Devise: "So viel ÖPNV wie möglich und so viel Sonderfahrdienst wie nötig."
Die einzelnen Maßnahmen sollen unter der Federführung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales mit den ÖPNV-Partnern, den Mobilitätshilfediensten sowie anderen Expertinnen und Experten in einer Arbeitsgruppe erörtert, umgesetzt und nach einer Erprobungsphase bewertet werden. Vorgesehen sind bessere Informationen - beispielsweise durch das Projekt "Fahrinfo-online barrierefrei" für bessere Suchmöglichkeiten im Internet nach barrierefreien Routen ...

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19 Juni 2008

Mobilität + Bus: Beförderung von Rollstuhlfahrern in Bussen des ÖPNV rechtlich klar, aus kombinet

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/
custom/pub/content,lang,1/oid,18311/ticket,g_a_s_t

Berlin (kobinet) Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, informierte die Behindertenbeauftragten der Länder heute auf ihrer gemeinsamen Sitzung in Berlin über eine rechtliche Klarstellung in der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) zu Gunsten von Rollstuhlfahrern in Bussen. "Mit Wirkung vom 1. Juni stellt die StVZO nunmehr klar, dass mehr Rollstuhlfahrer in einem Bus fahren dürfen, als ausgewiesene Rollstuhlfahrerplätze vorhanden sind. Damit hat die Verwirrung um die Mitnahme von Rollstuhlfahrern ein Ende", so die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete.
Die Klarstellung erfolgte auf Betreiben der Beauftragten, nachdem im vergangenen Herbst die Weigerung einiger Verkehrsbetriebe bekannt geworden war, mehr Rollstuhlfahrer mitzunehmen, als ausgewiesene ...

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25 April 2008

Mobilität: S-Bahn Berlin und Berliner Verkehrsbetriebe laden zum Mobilitätstraining ein

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080425.html

(Berlin, 25. April 2008) Auch in diesem Jahr bietet die S-Bahn Berlin GmbH auf dem S-Bahnhof Olympiastadion ein Mobilitätstraining für Rollstuhlfahrer an. Um Hemmschwellen gegenüber der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs zu senken, wird es im Anschluss an die Messe für die Bereiche Rehabilitation, Pflege, Mobilität „MITEINANDER LEBEN BERLIN“, die vom 25. bis 27. April stattfindet, eine Aktion geben, die erstmals gemeinsam mit der BVG durchgeführt wird.

Wann? Am Dienstag, dem 29. April zwischen 12 und 17 Uhr.
Wo? S-Bahnhof Olympiastadion im Bereich der Sonderbahnsteige/ Betriebshaltestellen der BVG in der Jesse-Owens-Allee (S-Bahnhof - Ausgang Flatowallee).
Was? Üben des Ein- und Ausrollens an S-Bahn und Bus, Gespräch über alle Fragen behinderter Fahrgäste und ihrer Begleiter.

Die Verkehrsunternehmen hoffen, dass möglichst viele Teilnehmer die Gelegenheit wahrnehmen, die Nutzung von S-Bahn und Bus zu trainieren, Fragen zu stellen, Hinweise anzubringen und Erfahrungen auszutauschen.

Der S-Bahnhof Olympiastadion liegt an den Linien S75 und S9 nach Spandau und ist durch Aufzüge erschlossen. Auf Bahnsteigebene steht ein behindertengerechtes WC zur Verfügung.

Hinweis für Redaktionen: Medienvertreter sind herzlich zum Auftakt des Mobilitätstrainings am 29. April um 12 Uhr am S-Bahnhof Olympiastadion eingeladen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

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14 März 2008

Mobilität + Bahnhöfe: Berliner Hauptbahnhof mit Signet „Berlin barrierefrei“

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080314.html

15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt

(Berlin, 14. März 2008) Heute erhielt der Berliner Hauptbahnhof das Signet „Berlin barrierefrei“. Anlässlich „15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt“ überreichte Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner das Signet für den barrierefreien Hauptbahnhof an Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG. „Das Signet ,Berlin barriefrei’ für den Hauptbahnhof ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt sind. Ich wünsche mir, dass Barrierefreiheit zu einem Aushängeschild Berlins wird“, so die Senatorin.

Dr. Zeug zog eine positive Bilanz des barrierefreien Ausbaus des modernsten Kreuzungsbahnhofs Europas, der ein Vorzeigebeispiel für den ungehinderten Zugang zum System Bahn ist und betonte: „Hier in Berlin, wo es die Leitlinien zum Ausbau der behindertengerechten Stadt mittlerweile seit 15 Jahren gibt, sind wir sehr gut aufgestellt. 80 Prozent der Berliner Stationen sind barrierefrei. Unser Ziel ist es, diese Zahl zu steigern. In diesem Jahr wird die neue S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke fertig gestellt.“ Den Berliner Hauptbahnhof bezeichnete Dr. Zeug als Musterbeispiel für Barrierefreiheit, auf dem alle Ebenen mit Aufzügen erreichbar sind. Die Schalter beider Servicepoints sind rollstuhlgerecht, im WC-Center gibt es ein behindertengerechtes WC. An allen Bahnsteigen sind Hublifte vorhanden, um Rollstuhlfahrern den Einstieg in den Zug zu ermöglichen. Das Parkhaus bietet 43 Behindertenparkplätze. Zusätzliche Beschriftung in Brailleschrift wurde an den Handläufen, den Rufsäulen der Aufzüge sowie den Bedienfeldern der Aufzüge und der Schalter der Servicepoints angebracht. Hörgeschädigte Kunden können dort Induktionsschleifen zur Sprachverstärkung nutzen.

In den vergangenen 15 Jahren sei Berlin gut vorangekommen, so Knake-Werner. Neben Bahnhöfen seien viele Kultureinrichtungen, Haltestellen, Ämter, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Läden und Gaststätten sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen zugänglich geworden. Barrierefreiheit sei unabdingbar für Menschen mit Behinderungen, aber auch für ältere Menschen oder Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind. Sie werde so zu einem Qualitätsmerkmal für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin ergänzte: „Ich danke an dieser Stelle ganz ausdrücklich dem Berliner Senat für die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Maßnahmen zur behindertengerechten Erschließung der Verkehrsstationen.

Bei allen laufenden und noch geplanten Baumaßnahmen an den Verkehrsstationen wie dem Umbau der Bahnhöfe Adlershof, Baumschulenweg, Schöneweide und Ostkreuz werden wir die behindertengerechte Erschließung berücksichtigen.“

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

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17 Januar 2008

Mobilität: Parlament berät über Fahrdienst für Behinderte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/717501.html

Im Abgeordnetenhaus wird heute über den Sonderfahrdienst für Menschen mit Behinderungen beraten. Während der Senat den Vertrag mit dem Betreiber vorzeitig verlängern will, fordern die drei Oppositionsparteien Nachbesserungen und eine bessere Anbindung an BVG und S-Bahn. Es gebe zu wenig Fahrleistungen für die Behinderten, die ...

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27 September 2006

Mobilität + S-Bahn: Neues Internetangebot unterstützt barrierefreies Fahren S-Bahn Berlin auf der Messe Reha Fair Berlin 2006 Mehr barrierefreie Stationen

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=348

Die S-Bahn Berlin GmbH ist auf der "Reha Fair Berlin 2006", der Messe für Menschen mit Behinderung und deren Umfeld, auf dem Berliner Messegelände in den Hallen 21 bis 24 vom 28. bis 30. September mit einem eigenen Stand vertreten.

In der Halle 22a, Stand C6/1, informiert sie über die stetigen Verbesserungen der Fahrmöglichkeiten von Menschen mit und ohne Behinderungen in der S-Bahn – so das Befahren der Züge mit Rollstühlen, welche Bahnhöfe bereits mit einem Blindenleitsystem ausgestattet sind und welche Bahnhöfe generell bereits für Menschen mit Behinderungen zugänglich gemacht wurden. Bei einer Podiumsdiskussion am 28. September um 14 Uhr zum Thema Mobilität stellen sich unter anderem Vertreter der S-Bahn den Fragen zum Thema „Barrierefrei mit den Öffentlichen durch Berlin“.

Schwerpunkt der Präsentation ist diesmal der Internetauftritt www.s-bahn-berlin.de, der nun auch ein interaktives Streckennetz bereithält. So sind nicht nur Informationen zum barrierefreien Benutzen der S-Bahn und den Serviceeinrichtungen sondern neu auch aktuelle Hinweise zur Verfügbarkeit von Aufzügen und Fahrtreppen an Bahnhöfen abrufbar.

Bei der S-Bahn Berlin können von insgesamt 165 Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg 129 Bahnhöfe durch ihre ebenerdige Lage, Rampen oder Aufzüge Menschen mit eingeschränkter Mobilität nutzen. 88 Bahnhöfe verfügen über Blindenleitsysteme auf den Bahnsteigen. Sämtliche S-Bahnsteige sind mit Überfahrrampen ausgestattet, die bei Bedarf durch die Personale angelegt werden und einen sicheren Einstieg für Rollstuhlfahrer gewährleisten. Von den derzeit 643 S-Bahn-Fahrzeugen verfügen 578 über fahrzeuggebundene Klapprampen, für 68 Fahrzeuge gibt es Anlegerampen. Alle Fahrzeuge verfügen über große Mehrzweckabteile. Die Kooperation mit den Ländern und Kommunen zum Ausbau der Bahnhöfe setzt sich fort. In diesem Jahr erhalten die Bahnhöfe Wollankstraße, Waidmannslust und Betriebsbahnhof Rummelsburg Personenaufzüge. Im kommenden Jahr wird mit dem Einbau von Aufzügen in Karow, Blankenburg, Frankfurter Allee und Lichtenberg begonnen. Die S-Bahn Berlin GmbH ist außerdem seit 2001 „Offizieller Sponsor von Alba Berlin Abteilung Rollstuhl-Basketball“ und beweist damit soziales Engagement.

Die Messe ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Tickets erlauben die An- und Abreise mit dem ÖPNV (Berlin ABC).


Gisbert GahlerPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58210Fax 030 297-58206

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09 März 2006

Mobilität: "Schnuppern" bei den Berliner Verkehrsbetrieben

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/67786/name/
%22Schnuppern%22+bei+den+Berliner+Verkehrsbetrieben

Für Ihre mobilitätseingeschränkten Fahrgäste und deren Begleitung bietet die BVG in diesem Jahr wieder sieben Termine an. Am 16. März startet die neue Reihe unserer Mobilitäts-Schnupperkurse im Bereich Omnibus und Straßenbahn.

In der Zeit von 10 bis 13 Uhr wird interessierten Fahrgästen mit Handicap und deren Begleitern von den Mobilitätshelfern gezeigt, wie sie unsere Omnibusse und Straßenbahnen problem- und barrierefrei nutzen können. Veranstaltungsort ist der Betriebshof Lichtenberg, in der Siegfriedstraße 35.

Erstmalig bietet die U-Bahn im Oktober dieses Jahres einen Mobilitäts-Schnupperkurs an. Unsere Mobilitätshelfer proben mit den mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und ihren Begleitern das Ein- und Aussteigen in die U-Bahn.

Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 500 Fahrgäste die BVG-Schnupperkurse zum Thema Mobilität.

Interessierte können sich gerne unter der Telefonnummer 19449 anmelden.

Datum: 09.03.2006

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18 Februar 2005

Mobilität: ÖPNV kein Buch mit sieben Siegeln

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2005/id/1827/name/
%D6PNV+kein+Buch+mit+sieben+Siegeln

Wie barrierefrei sind Bus und Bahn? Schnupperkurse auch 2005

Wie funktionieren Straßenbahn und Omnibus? Für Fahrgäste mit körperlichem Handicap ist sie allerdings nicht immer einfach zu beantworten. Im vergangenen Jahr besuchten über 120 Fahrgäste auf dem BVG-Betriebshof Siegfriedstraße die BVG-Schnupperkurse in Sachen Mobilität, eine gemeinsame Aktion von Omnibus und Straßenbahn. hatten in gemeinsamen Aktionen angeboten, die unterschiedlichen Mobilitätsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin auszuprobieren. Sinn und Zweck der Übung: Die Informationen, die Möglichkeit zum Ausprobieren von Tram und Bus und die Gelegenheit Fragen zu stellen sollten die mitunter noch vorhandenen Hemmschwellen abbauen. Fazit der Teilnehmer: Kennt man die Mobilitätshilfen und Bedienelemente in Straßenbahn und Bus, ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel z.B. mit dem Rollstuhl kein Buch mit sieben Siegeln mehr.

Die Reihe "Schnupperkurs Mobilität" wird in diesem Jahr fortgesetzt. Im vergangenen Jahr nutzten auch viele Mobilitätshelfer, Personen die in unterschiedlichem Auftrag mobilitätsbehinderte Fahrgäste im ÖPNV begleiten, die Kurse. Auch für sie werden spezielle Termine angeboten.

An diesen Tagen finden Schnupperkurse für mobilitätseingeschränkte oder -behinderte Fahrgäste statt:

14. April - Betriebshof Lichtenberg,
12. Mai, - Betriebshof Lichtenberg,
16. Juni - Betriebshof Lichtenberg,
14. Juli - Betriebshof Müllerstr.,
11. August - Betriebshof Lichtenberg,
8. September 2005 Betriebshof Lichtenberg.

Datum: 18.02.2005

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16 März 2004

Mobilität: Wie funktionieren Straßenbahn und Bus?

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2004/id/39501/name/
Wie+funktionieren+Stra%DFenbahn+und+Bus%3F

Schnupperkurse zur Mobilität bei Straßenbahn und Omnibus

Wie funktionieren Straßenbahn und Omnibus? Eine simple Frage könnte man meinen, für Fahrgäste mit Handicap, zum Beispiel Rollstuhlnutzer, ist sie allerdings nicht immer einfach zu beantworten. Antwort auf diese Frage möchte die BVG ganz praktisch geben.

Omnibus und Straßenbahn wollen in gemeinsamen Aktionen Mut machen, die vielfältigen Mobilitätsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin zu nutzen. Die nötigen Informationen und die Möglichkeit zum Ausprobieren von Straßenbahn und Bus und die Gelegenheit Fragen zu stellen sollen die mitunter noch vorhandenen Hemmschwellen abbauen.

Vierteljährlich bietet die BVG 2005 einen Schnupperkurs "Mobilität" auf dem Betriebshof Lichtenberg an.

Die Termine 2005 werden im Januar veröffentlicht.

Jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr stehen Straßenbahn und Bus zum Training bereit, BVG-Informationen ergänzen den Kurs. Die BVGer haben ein Programm erarbeitet, dass neben Übungen zum Ein- und Aussteigen sowie Fahrübungen auch Einblicke in die Arbeit des Betriebshofes vermittelt.

Interessenten können sich über das Call Center der BVG, Telefon 19 44 9 oder per mail info@bvg.de jeweils bis zum 3. Werktag vor dem Schnupperkurs anmelden.

Treffpunkt ist jeweils die Omnibuseinfahrt des Betriebshofes in der Lichtenberger Siegfriedstraße 30. Barrierefrei erreichen Sie den Betriebshof mit der Buslinie 240 ab S Storkower Straße oder S Lichtenberg und mit dem Bus 256 aus der Siedlung Wartenberg oder der Lichtenberger Gudrunstr.

Datum: 16.03.2004

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22 Mai 2002

S-Bahn + Bahnhöfe: Zwei Drittel aller Berliner S-Bahnhöfe jetzt behindertengerecht erreichbar

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
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Neuer Aufzug im S-Bahnhof Oranienburger Straße. Acht weitere Stationen werden noch dieses Jahr treppenfrei zugänglich



Mit dem kürzlich in Betrieb gegangenen Aufzug im unterirdischen S-Bahnhof Oranienburger Straße sind jetzt zwei Drittel aller Berliner S-Bahnstationen behindertengerecht erreichbar. „Damit ist eine wesentliche Etappe zu unserem Ziel erreicht, alle Berliner S-Bahnhöfe behindertengerecht treppenfrei zu erschließen“ sagt Wolfgang Borsch, Leiter des Bahnhofsmanagements Berlin. Acht weitere Stationen folgen noch in diesem Jahr.

DB Station & Service, die Bahnhofssparte der Deutschen Bahn, stattet 2002 noch die S-Bahnhöfe Friedrichsfelde Ost, Köpenick, Pankow-Heinersdorf und Springpfuhl mit Aufzügen aus. Im Zuge der Grundinstandsetzung der Wannseebahn (S 1) werden in diesem Jahr weiterhin die Stationen Friedenau, Mexikoplatz, Schlachtensee und Nikolassee behindertengerecht treppenfrei zugänglich gemachterschlossen. Dazu werden aus Bundes-, Landes- und Eigenmitteln der Bahn rund 2,5 Millionen Euro investiert.

2003 geht das Aufzugsprogramm weiter. So erhalten werden beispielweise die S-Bahnhöfe Humboldthain, Wollankstraße und Marzahn Aufzüge. Ferner ist vorgesehen, im Bahnhof Lichtenberg den S-Bahnsteig sowie zwei Regionalbahnsteige auszurüsten.

Der Aufzug in Oranienburger Straße ist als so genannter Durchlader konstruiert und ermöglicht es Rollstuhlfahrern, ihr Ziel zu erreichen, ohne in der Kabine wenden zu müssenin Fahrtrichtung ihr Ziel zu erreichen. Die Tastatur des Aufzuges ist zusätzlich in Brailleblindenschrift ausgeführt, um auch sehbehinderten Fahrgästen das Benutzen zu erleichtern. „Darüber hinaus sind die Aufzüge eine große Hilfe für Eltern mit Kinderwagen, Senioren und Fahrgäste mit Fahrrädern“, betont Gerd Jacob vom Bahnhofsmanagement der S-Bahn.

Im März diesen Jahres ging der Aufzug auf demn S-Bahnhof Rahnsdorf in Betrieb. Im April wurde im S-Bahnhof Unter den Linden ein weiterer Aufzug der Öffentlichkeit übergeben, der den Bahnsteig mit der Zwischenebene verbindet. Um diese S-Bahnstation durchgängig behindertengerecht zu machen, bedarf es jedoch noch eines Aufzuges von der Zwischen- zur Straßenebene. Sobald der Berliner Senat den Standort für die Straßenebene bestimmt hat, wird die Deutsche Bahn kurzfristig auch diesen Aufzug realisieren.


Burkhard Ahlert
Deutsche Bahn AG
Pressesprecher
Berlin/Brandenburg
Tel.: (030) 297 53 215
Fax: (030) 297 53 216
E-Mail:
burkhard.ahlert@bku.db.de

Ingo Priegnitz
S-Bahn Berlin GmbH
Pressesprecher
Tel.: (030) 297 43 906
Fax: (030) 297 43 908
E-Mail: ingo.priegnitz@s-bahn-berlin.de

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08 Februar 2001

Mobilität + Tarife: Behinderte können S-Bahn, Inter Regios und Nahverkehrszüge der DB kostenlos benutzen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
ae259527dc733535c1256a6a0026437f?
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Freifahrten für Behinderte?

Immer wieder erreichen die Redaktion Fragen zu Freifahrten für jene Behinderten, die einen grün-orangefarbenen Ausweis mit Beiblatt und gültiger Wertmarke besitzen.

ANTWORT von Lutz Habrecht, DB Regio

Die Tarifbestimmungen sind eindeutig. Jene Schwerbehinderten brauchen im Tarifgebiet des VBB keinen Fahrschein. Sie können alle Nahverkehrszüge der DB sowie die Inter Regios und auch die Berliner S-Bahn kostenlos nutzen.

Irritationen entstehen bei den Betroffenen jedoch durch das Streckenverzeichnis, das sie vom Versorgungsamt bekommen. Es bezeichnet die Tarifpunkte (auch außerhalb des VBB), von denen aus – wird darüber hinausgefahren – ein Fahrausweis gekauft...

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25 Januar 2001

Mobilität: Notrufdienst für Rollstuhlfahrer: Rollstuhlreparatur, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
d2e24fbab83872bcc1256aa80035b8a4?
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Schnelle Hilfe für Rollstuhlfahrer im Notfall

In Berlin leben ca. 40.000 behinderte Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Für einen großen Teil von ihnen zählt es längst zur Selbstverständlichkeit, sich auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt zu bewegen. Schlimm, wenn plötzlich der so dringend gebrauchte Rollstuhl den Dienst versagt.
Das ist künftig keine Katastrophe mehr.
Ein Fachmann samt Fahrzeug vom „Notrufdienst Berlin“ kann nun per Telefon gerufen werden. Kleinere Schäden an Rollstühlen können direkt vor Ort behoben werden, bei größeren Reparaturen werden sie in die Werkstatt gebracht.

Einsatzwagen "Notrufdienst Berlin"
Peter Himmel (rechts) ist Fahrer und Reparaturfachmann beim ...

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