01 März 2010

Obus + Eberswalde: Es waren vor allem die harten, kleinen Sitze, die die Fahrgäste am neuen O-Bus-Modell störten. Das hat die Testphase ergeben. Im Januar ließ die Barnimer Busgesellschaft das kommende O-Bus-Modell Solaris Trollino 18 im Stadtverkehr fahren. 2800 Kilometer legte der Bus in den zwei Wochen zurück. Ziel der Übung: Die Fahrgäste durften ihren Neuen schon mal ausführlich testen - und beurteilen. Die BBG nahm die Anregungen auf. Die Auswertung liegt jetzt vor., aus MOZ

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category/Eberswalde/id/317284

Eberswalde (mw) Es waren vor allem die harten, kleinen Sitze, die die Fahrgäste am neuen O-Bus-Modell störten. Das hat die Testphase ergeben. Im Januar ließ die Barnimer Busgesellschaft das kommende O-Bus-Modell Solaris Trollino 18 im Stadtverkehr fahren. 2800 Kilometer legte der Bus in den zwei Wochen zurück. Ziel der Übung: Die Fahrgäste durften ihren Neuen schon mal ausführlich testen - und beurteilen. Die BBG nahm die Anregungen auf. Die Auswertung liegt jetzt vor.
"Er ist lauter. Er ist leiser. Er ist heller. Er ist dunkler. Er gefällt. Er gefällt nicht." Das sind Meinungen, die bei der Gesellschaft eingingen. "Sie sind so verschieden, wie die Menschen selbst", sagt Marketingassistentin Mandy Kutzner. Eines allerdings zeigte sich bei der Umfrage deutlich: Die Sitzplätze, ihre Anzahl und Fläche stießen mehrheitlich auf herbe Kritik. "Sitzbreite und Sitztiefe missfielen den Fahrgästen sehr", heißt es in der Auswertung. "Einige Kunden ...

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16 Januar 2010

Obus: Manche mögen’s leiser Von Ellen Werner Eberswalde (MOZ) Es heißt, die Eberswalder lieben ihren Obus. Viele hängen aber nicht nur an der "Strippe" an sich. Mancher trauert auch jetzt schon den älteren Modellen hinterher, die seit 1993 in der Waldstadt unterwegs sind. Bis 2012 will die BBG zwölf neue Fahrzeuge vom polnischen Hersteller Solaris anschaffen. Eine Probefahrt., aus MOZ

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category/Eberswalde/id/311762

Rammelvoll ist der Bus am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr. An der Eisenbahnstraße wird es noch ein bisschen enger. So eng, dass niemand umfallen kann, der stehen muss. "Es sind mehr Stehplätze als im alten Bus", fällt der 13-jährigen Lisa nicht nur deshalb auf. Die Schülerin kennt die Strecke auch zu weniger befahrenen Zeiten. Ihre Freundin Kessy benutzt den Obus dagegen nur, wenn sie "zu Freunden will, von Westend nach Ghetto", wie die 14-Jährige das Brandenburgische Viertel nennt. Sie will aber schon bemerkt haben, dass der Salzburger Bus leiser ist als der Eberswalder. "Bis auf die Türen", die sich unter lautem Fiepen schließen.
Dass der Bus in Rot-Weiß statt im Weiß-Grün der Barnimer Busgesellschaft (BBG) an die Haltestellen rollt, fällt kaum noch jemandem auf. Der "Solaris Trollino 18" ist seit dem 6. Januar und noch bis zum 23. Januar als Testfahrzeug im Eberswalder Liniennetz unterwegs - ein Modell aus Salzburg. Die österreichische Obus-Stadt hat ...

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08 Januar 2010

Obus + Eberswalde: BBG bezahlt Millionen für neue O-Busse, aus MOZ

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Bernau/Eberswalde (MOZ) Für die Anschaffung neuer Oberleitungsbusse gibt die Barnimer Busgesellschaft in den kommenden Jahren über acht Millionen Euro aus. Ein um die Hälfte billigeres Angebot wurde aus formalen Gründen abgelehnt.

Von Oliver Köhler
Die Oberleitungsbusse, die seit Jahrzehnten schon durch die Straßen der Kreisstadt fahren, sind eines der Aushängeschilder der BBG. Doch die Flotte ist mittlerweile in die Jahre gekommen, muss deshalb ausgewechselt werden. Den Zuschlag für zwölf neue Fahrzeuge, die in dieser Woche in Eberswalde vorgeführt wurden, bekam die Firma Solaris für insgesamt fast 8,2 Millionen Euro.
Dass die Neuanschaffung auch für die Hälfte billiger möglich gewesen wäre, behauptet nun die weißrussische Firma Belkommunmash, die sich bei der Ausschreibung ...

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07 Januar 2010

Obus + Eberswalde: Solaris liefert neue O-Busse für Eberswalde

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Solaris Bus & Coach liefert 12 Oberleitungsbusse Solaris Trollino 18 an die Barnimer Busgesellschaft mbH. Mit den neuen Solaris Trollino erhält der O-Bus in Eberswalde eine neue Fahrzeugflotte auf dem neuesten Stand der Technik. Es handelt sich um die ersten Solaris-Oberleitungsbusse für ein deutsches Unternehmen.
Die neuen Fahrzeuge für Deutschlands ältesten O-Bus-Betrieb in Eberswalde kommen von Solaris Bus & Coach. Der innovative Hersteller liefert zwölf Solaris Trollino 18 an die Barnimer Busgesellschaft mbH (BBG). Mit den neuen Solaris Trollino setzt Eberswalde weiterhin auf den leisen und am Einsatzort emissionsfreien O-Bus und bekennt sich zur zukunftsfähigen Elektromobilität.
Die neuen Solaris Trollino 18 für Eberswalde sind 18 Meter lange Niederflur-Gelenkbusse. Vier breite Doppeltüren ermöglichen schnelle Fahrgastwechsel. Die Fahrgäste genießen die Fahrt im klimatisierten Innenraum. Es stehen 42 feste Sitzplätze und vier Klappsitze zur Verfügung. Kinderwagen und Rollstuhlfahrer finden auf großzügigen Mehrzweckflächen an der zweiten und dritten Tür bequem Platz.
Mit der tschechischen Firma Cegelec liefert ein erfahrener Partner die elektrische Ausrüstung der neuen Eberswalder Solaris Trollino. Die Leistung des Elektromotors beträgt 240 kW. Entsprechend dem neuesten Stand der Technik sind die neuen Oberleitungsbusse für Eberswalde mit „Supercaps“ ausgestattet. Diese Superkondensatoren dienen der Speicherung von rückgewonnener Bremsenergie, die anschließend zum Anfahren wieder genutzt wird. Damit reduziert sich der Energieverbrauch, was dem Umwelt- und Klimaschutz zugute kommt.
Um im Betriebshof sowie bei Streckenunterbrechungen flexibel zu bleiben, erhalten die Busse 100 kW starke Dieselgeneratoren, die die anspruchsvolle Abgasnorm Euro 5 erfüllen. In Kombination mit den „Supercaps“ können Fahrstrecken von bis zu fünf Kilometern oberleitungsunabhängig zurückgelegt werden.
„Dass der Kreis Barnim und die Barnimer Busgesellschaft weiterhin auf den umweltfreundlichen Oberleitungsbus setzen und dabei Solaris Bus & Coach als Partner für die Erneuerung der Flotte gewählt haben, freut uns sehr“, erklärte Solaris-Firmengründer Krzysztof Olszewski. „Der leise und saubere O-Bus ist ein ideales Verkehrsmittel für unsere Städte und trägt erheblich zur Wahrung unserer Lebensqualität bei. Mit dem Solaris Trollino erhalten die Eberswalder Fahrgäste einen hochmodernen und attraktiven Oberleitungsbus.“
Der Eberswalder O-Bus ist der älteste seiner Art in Deutschland. Rechtzeitig zum 70-jährigen Jubiläum im November 2010 werden die ersten neuen Solaris Trollino ihren Betrieb aufnehmen. Die restlichen Fahrzeuge folgen bis Ende 2012.
Seit seiner Vorstellung 2001 wurde der Solaris Trollino bereits in über 350 Exemplaren hergestellt und zählt damit zu den führenden Oberleitungsbussen Europas. Die Solaris Trollino für die BBG in Eberswalde werden die ersten ihrer Art in Deutschland sein. Ähnliche Fahrzeuge sind bereits in einem Dutzend europäischer Länder im Einsatz – von Estland bis an die portugiesische Atlantikküste (Pressemeldung Solaris, 07.01.10).

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16 November 2009

Obus + Eberswalde: Neue Eberswalder Obus-Flotte kommt aus Polen, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=23015178

Eberswalde (dpa/bb) - Obusse werden auch in den nächsten Jahren zum Stadtbild von Eberswalde (Barnim) gehören. Die Barnimer Busverkehrgesellschaft lässt zwölf neue Obusse in Polen bauen. Nach langer Diskussion entschied sich der Aufsichtsrat der Busgesellschaft für das Angebot der Firma Solaris Bus & Coach nahe Posen (Poznan), wie die Busgesellschaft am Montag bekanntgab. Auf die internationale Ausschreibung waren fünf Angebote eingegangen. Die ersten Busse vom Typ «Trollino 18» sollen im nächsten ...

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03 November 2009

Bus: An der Strippe Eberswalde hält am Obus-Verkehr fest und kauft zwölf neue Fahrzeuge, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1103/brandenburg/
0014/index.html

EBERSWALDE. Sie sind leise, fast unhörbar. Sie haben keinen Auspuff. Sie locken Touristen an. Und sie sind etwas ganz Besonderes. Denn nur in drei deutschen Städten fahren Oberleitungsbusse, die Obusse. Lange sah es so aus, als müssen die Obusse auch aus Eberswalde verschwinden - der einzigen Stadt im Osten, wo es das ungewöhnliche Verkehrsmittel noch gibt. Doch jetzt sind die Konzessionen für die beiden Linien bis 2034 verlängert worden - und morgen will der Aufsichtsrat der Barnimer Busgesellschaft (BBG) den Kauf von zwölf neuen Obussen nach einer europaweiten Ausschreibung besiegeln. Kosten: 8,5 Millionen Euro.
Eberswalde ohne Oberleitungsbus? "Das wäre schwer vorstellbar", sagt Hartmut Bülow, der seit 14 Jahren elektrische Busse durch die lang gestreckte Stadt nordöstlich von Berlin steuert. Vor 69 Jahren fuhren erstmals Obusse durch Eberswalde und Finow, kein Obus-System in Deutschland ist älter. "Die Strippe kommt, sagen ...

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30 Oktober 2009

Obus + Bus: Bewährte Strippenzieher Eberswalde setzt als eine von drei Städten in Deutschland auf Obusse, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11645219/62249/
%C2%A0Eberswalde-setzt-als-eine-von-drei-Staedten-in.html

EBERSWALDE - Sie verbinden Küstenorte auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim, bringen in chinesischen Großstädten Menschen zur Arbeit und sind seit beinahe sieben Jahrzehnten nicht mehr aus Eberswalde wegzudenken. Wenn dort im November 2010 das 70-jährige Bestehen des Obus-Verkehrs gefeiert wird, soll der erste strombetriebene Bus der nächsten Generation auf den Straßen der Kreisstadt rollen. Zwölf neue Fahrzeuge hat der Aufsichtsrat der Barnimer Busgesellschaft (BBG) genehmigt – und damit den Weg für die nächsten 20 Jahre Obus in Eberswalde freigemacht, wie BBG-Geschäftsführer Frank Wruck anmerkt. Für Landrat Bodo Ihrke (SPD) ist dieser Schritt nur konsequent angesichts des Vorhabens des Landkreises, die Klimaschutzziele der Bundesregierung schon vor 2020 zu erreichen.
Obusse – die in Deutschland nur noch in Esslingen, Solingen und Eberswalde fahren – seien zwar heute insgesamt betrachtet weder wirtschaftlicher noch ...

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09 Oktober 2009

Obus: Bald neue Obus-Flotte in Eberswalde, aus Bild.de

http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/
dpa/2009/10/09/
bald-neue-obusflotte-in-eberswalde.html

Eberswalde (dpa/bb) - Eine neue Obus-Flotte soll vom kommenden Jahr schrittweise in Eberswalde (Barnim) eingesetzt werden. Dafür hat die Barnimer Busgesellschaft europaweit den Bau zwölf neuer Fahrzeuge ausgeschrieben. Die Kreisstadt in Brandenburgs Nordosten ist eine von deutschlandweit noch drei Städten, in denen die über Oberleitungen mit elektrischem Strom angetriebenen Busse verkehren. Bis Mitte der 1990-er Jahre fuhren sie auch noch in Brandenburgs ...

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18 August 2009

Bus: Zum 70. soll der erste neue Obus rollen, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/292894

Eberswalde (MOZ) Zum 70. Geburtstag des Obusses in Eberswalde, im November 2010, soll der erste neue Strippenbus durch die Stadt rollen. Dies ist der Wunsch von Frank Wruck, Geschäftsführer des Barnimer Busgesellschaft (BBG). Derzeit läuft die EU-weite Ausschreibung zum Kauf zwölf neuer Fahrzeuge.
Nach dem Votum des Aufsichtsrates Ende Juni hat die BBG das Vorhaben Ersatz der Obus-Fahrzeugflotte zügig in Angriff genommen. Das Projekt wurde öffentlich bekannt gemacht. Einige Tage haben Hersteller bzw. Lieferanten noch Zeit, ihre Angebote abzugeben. "Die Submission ist für den 28. August festgesetzt", so Wruck. Dann werden die Offerten geöffnet und ausgewertet. Noch in diesem Jahr soll der Auftrag für zwölf neue Obusse vergeben werden. Entsprechend den Lieferzeiten sei mit einem schrittweisen Ersatz bis 2011 oder 2012 zu rechnen. Für den Bau eines Busses müsse man mit mindestens einem ...

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03 Juli 2009

Bus + Eberswalde: Neue O-Busse für Eberswalde, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Berlin_Brandenburg/id/286027

Eberswalde (ddp) Eberswalde soll zwölf neue O-Busse erhalten. Die Barnimer Busgesellschaft (BBG) werde die Beschaffung der Fahrzeuge europaweit ausschreiben, wie die Kreisverwaltung Barnim am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatte der Aufsichtsrat den Plänen zugestimmt und damit den Weg für eine neue O-Busgeneration in der nordostbrandenburgischen Stadt freigemacht. Eberswalde ist eine von nur drei deutschen Städten, in denen noch Oberleitungsbusse fahren. Sie verkehren hier auf zwei Linien von insgesamt knapp 16 Kilometer Länge.
Die neuen Busse sollen mit einem Energiespeicher ausgerüstet sein, mit dessen Hilfe der Obus ...

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22 Juni 2009

Obus: Eberswalde: Obus in Eberswalde ist gesichert

http://www.lok-report.de/

Der DBV begrüßt ausdrücklich die Zusage des Landkreises Barnim, der Barnimer Busgesellschaft (BBG) die Anschaffung von 12 neuen Oberleitungsbussen für ihren Stadtverkehr zu finanzieren. Damit wird Eberswalde auch weiterhin über dieses umweltfreundliche und stadtverträgliche Verkehrsmittel verfügen. Der DBV begrüßt die Zusage und wünscht sich auch von anderen Kommunen, die vor ähnlichen Entscheidungen stehen, ein Festhalten am vorhandenen ÖPNV-Angebot.
Anders dagegen in Cottbus. Hier führt angeblich kein Weg daran vorbei, den Straßenbahnbetrieb auf zwei Linienästen einzustellen. Antworten auf Fragen, woher denn das Geld für die dann notwendigen Fördermittelrückzahlungen kommen, wie der erst vor einigen Tagen verabschiedete Luftreinhalteplan eingehalten werden und wann es dringend erforderliche Neubauten geben solle, sind bisher unbeantwortet geblieben.
Die Entscheidung aus dem Landkreis Barnim macht deutlich, dass es sehr wohl auch anders geht - wenn der Wille zum Erhalt eines vorhandenen ÖPNV-Angebotes vorhanden ist. Auch in Frankfurt (Oder) werden Straßenbahngleise mit Fördermitteln des Landes erneuert - obwohl die Stadt in den nächsten Jahren auch Einwohner verlieren wird und ähnliche Probleme wie Cottbus hat.
Es ist also keine unabwendbare Notwendigkeit, dass einem Bevölkerungsverlust die Reduzierung des Bahn- und Busangebotes folgen muss. Es kommt nach Ansicht des Bahnkunden-Verbandes immer darauf an, welche Prioritäten gesetzt werden. Und diese scheinen in Eberswalde und Frankfurt (Oder) anders gesehen zu werden, als in Cottbus (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 20.06.09).

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18 Oktober 2007

Obus: Landkreis Barnim hat Obus im Visier - Neue Technik im Gespräch, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/appl/newsticker2/
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Eberswalde (dpa/bb) - Der seit Jahrzehnten zum Stadtbild von Eberswalde (Barnim) gehörende Oberleitungsbus - Obus - steht zur Debatte. Dabei gehe es um die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs und nicht die Abschaffung des Obusses, sagte Wirtschaftsdezernent Carsten Bockhardt, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Die technische Entwicklung geht weiter, der Klimawandel ...

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20 September 2007

Obus: Eberswalde nach 2017 ohne O-Bus, aus Neues Deutschland

http://www.obus-ew.de/d29.htm#07

Gutachten empfiehlt schrittweise Umstellung auf Fahrzeuge mit Brennstoffzellen
Von Veiko Kunkies

Dem O-Bus wird keine Zukunft mehr prophezeit. Ein Gutachten empfiehlt dem Landkreis Barnim, die im Eberswalder Stadtverkehr eingesetzten Oberleitungsbusse durch Brennstoffzellenbusse mit Hybridtechnologie zu ersetzen. Die fahren zwar ebenfalls mit Elektromotoren. Die Energie dafür wird aber in einer so genannten Brennstoffzelle an Bord des Busses aus Wasserstoff erzeugt.
Folgt die Kreisverwaltung der Gutachter, könnte den O-Bussen 2015 der Strom abgestellt werden. Damit wäre nicht nur Deutschlands ältester O-Bus-Betrieb Geschichte, sondern auch der letzte dieser Art in Ostdeutschland.
Die 15 O-Busse, die von der Barnimer Busgesellschaft (BBG) auf ...

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06 September 2007

Obus: Unterschriften für die Obusflotte, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/
Article/category/Eberswalde/id/199727

Eberswalde (MOZ) CDU-Stadtverband und CDU-Stadtfraktion wollen sich für den Erhalt des Obusses in der Kreisstadt einsetzen. Seit Montag läuft dazu auch eine Unterschriftenaktion. Die Listen liegen in der Geschäftsstelle und am 20. September in der Stadtverordnetenversammlung aus. Anlass zur Sorge sehen die Christdemokraten in dem vom Kreis in Auftrag gegebenen Obus-Gutachten. Von dem wird abhängen, in welche Technik künftig investiert werden soll. Der Kreis ist Gesellschafter der Barnimer Busgesellschaft. Die Entscheidung obliegt dem Kreistag.

Von Monika Schmidt
Wenn es um die Zukunft des Obusses in Eberswalde geht, ist es für Hans-Joachim Blomenkamp fünf vor zwölf. Der Fraktionsvorsitzende in der Stadtverordnetenversammlung befürchtet, dass sich der Kreis mit dem Gutachten zum Obusbetrieb von den umweltfreundlichen Transportmittel in der Kreisstadt verabschieden könnte. "Was an Gerüchten derzeit durchsickert, spricht durchaus dafür", räumt Blomenkamp ein. Von einem Investitionsstopp bis ...

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12 April 2007

Obus: Gutachten zur Zukunft der Obusse, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/181179

Von Hans Still

Der Obus gehört zu Eberswalde wie der Zoo oder der traditionsreiche Kranbau. Generationen wuchsen mit dem gemütlichen Brummen der Obusse auf. Der erste Obus setzte sich bereits 1940 in Bewegung, schnell bekam das Gefährt den Beinamen "Strippen-Bus". Es war am 3. November 1940, als die "gleislose Bahn" für einen Aha-Effekt sorgte. Sie fuhr schneller als die Straßenbahn fuhr und war zudem noch leiser.
Heute fährt die BBG auf dem 15,8 Kilometer langen Obusnetz jährlich 850 000 Kilometer und befördert so einen Großteil der Passagiere im Eberswalder Stadtverkehr. Doch die Perspektive des beliebten Beförderungsmittels ist keineswegs so klar, wie gemeinhin angenommen werden könnte. Denn es stehen Investitionen ins Haus, die von der BBG nicht aus der Portokasse zu bezahlen sind. "Ein Teil unserer Busse hat seine Nutzungsdauer erreicht. Wir müssen sie entweder komplett instand setzen lassen oder wir sorgen ...

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23 März 2007

Obus: RWS: Eberswalder Oberleitungsbus mit Kombispeichersystem ausgerüstet

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Die Ausrüstung eines Oberleitungsbusses (Trolleybus) der Barnimer Busgesell schaft BBG aus Eberswalde mit einem neuartigen Kombispeichersystem durch die Berliner Railway Service GmbH (RWS) wird vom Land Brandenburg mit rund 200.000 Euro an Fördermitteln unter stützt. Der Kombispeicher, der in Kooperation mit Vossloh Kiepe und dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) entwickelt werden soll, wird zuvor im Fraunhofer-Versuchs fahrzeug AutoTram umfassend getestet. Danach soll der – mit Leistungselektronik, Steuerung und Kombispeicher auszurüstende – Trolleybus in Eberswalde in Betrieb genommen werden.
Die Besonderheit des von RWS initiierten Projektes ist die Kombination zweier unterschiedlicher Speichersysteme: Hochleistungskondensatoren und Lithium-Ionen-Batterien. Damit kann die Lebensdauer des Speichers wesentlich erhöht werden, weil die auf Traktionsbatteriesysteme im ÖPNV wirkenden Leistungsspitzen bei hohen Belastungen an Steigungen, beim Anfahren oder beim Bremsen von den Hochleistungskondensatoren abgefedert werden. Da laut RWS- Geschäftsführer Andreas Radam diese Spitzenbelastungen maßgeblichen Anteil an der Kostenermittlung des Energieversorgers haben, ergeben sich für den Betreiber Einspareffekte bei den Energie- und Betriebskosten. „Und dass bei diesem umweltfreundlichen System im Gegensatz zum Dieselbetrieb keinerlei Emissionen anfallen und Bremsenergie rückgeführt werden kann, ist auch angesichts der aktuellen Klimadiskussion ein weiterer Vorteil“, so Radam.
Das Kombispeichersystem verbindet in idealer Weise die jeweils unterschiedlichen Stärken dieser beiden bereits teilweise kommerziell verfügbaren Energiespeicher: Der speziell für den Einsatz im Trolleybus angepasste modulare BOOSTCAP®-Speicher ist eine Entwicklung vom Fraunhofer IVI auf Basis von Modulen der Firma Maxwell Technologies. Er ermöglicht in Verbindung mit kompakter Leistungselektronik eine sehr hohe Leistungsdichte bei einer guten Zyklenfestigkeit. Moderne Li-Ionen-Akkus zeichnen sich dagegen durch ihre sehr hohe Energiedichte aus. RWS ist im Rahmen des Projektes für den kompletten Speicheraufbau inklusive Peripherie-Entwicklung verantwortlich. Dabei entwickelt das Brandenburger Unternehmen das komplette Kühlsystem und Teile der Leistungs elektronik, die durch eine intelligente Steuerung des Energiehaushalts der beiden Energiespeicher deren Lebensdauer beträchtlich erhöhen soll.
Da für ein solches Kombispeichersystem in einer Vielzahl von Bahnen und Bussen Einsatzmöglichkeiten bestehen, sieht man bei RWS genauso wie bei den anderen Projektpartnern ein erhebliches Marktpotenzial. Im vergangenen Jahr hatten die beteiligten Projektpartner zunächst an einem Hybridsystem auf Basis eines Schwungmassenspeichers gearbeitet. Die Umsetzung in den Trolleybus musste jedoch aufgrund derzeit ungelöster Sicherheits probleme durch den Schwungradhersteller gestoppt werden. Der neue Kombispeicher stellt eine anspruchsvolle und zukunftsweisende Alternative dar (Pressemeldung RWS Railway Service GmbH, Foto Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 23.03.07).

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