04 März 2010

Bahnindustrie + Regionalverkehr + Flughäfen: In neuen Zügen nach Schönefeld Auch wenn es eine neue Panne bei der BBI-Strecke gab: Die Bahn verspricht schon mal mehr Komfort, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
art270,3047387

Schönefeld - So sieht Planung aus: Am 30. Oktober sollen die ersten Maschinen auf dem neuen Flughafen in Schönefeld starten und landen. Die ersten Züge im Flughafenbahnhof unter dem Terminal treffen nach bisherigen Plänen aber erst am 2. November dort ein. Und die Potsdamer Passagiere sollen sogar rund sechs Wochen auf eine Direktverbindung mit dem Zug zum Flughafen „Willy Brandt“ warten müssen.
Die Terminkette sei entwickelt worden, als noch nicht klar war, wann der Flughafen den Betrieb aufnehmen werde, sagte die Sprecherin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Elke Krokowski. Derzeit liefen aber Gespräche, um die Fahrpläne an den Eröffnungstermin des Flughafens anpassen zu können. Die Bahn sei in der Lage, früher zu fahren, sagte am Mittwoch Renado Kropp, Angebotsplaner für den Regionalverkehr.
Die Bahn wird neue Triebwagen einsetzen, die bei Bombardier in Hennigsdorf ...

Labels: , ,

Regionalverkehr: Einschränkungen zwischen Frankfurt/Oder und Eisenhüttenstadt Überspringen: Einschränkungen zwischen Frankfurt/Oder und Eisenhüttenstadt Bauarbeiten in Finkenheerd

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100303a.html

(Berlin, 3. März 2010) Wegen Bauarbeiten in Finkenheerd fallen die Züge des RE 1 zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt aus am Samstag, 6. März, ganztägig, und Sonntag, 7. März, bis 15 Uhr, aus.

Für die ausfallenden Züge wird zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Auf Grund der längeren Fahrzeit des Ersatzverkehrs müssen die Busse ab Eisenhüttenstadt 25 Minuten früher abfahren beziehungsweise kommen in der Gegenrichtung später an. Dadurch wird in Frankfurt (Oder) der Anschluss zu/von den Zügen des RE 1 in/aus Richtung Berlin ermöglicht.

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs befinden sich in Frankfurt (Oder) "Haltestelle Bussteig 5" und in Eisenhüttenstadt am Bahnhof.

Die in den Morgenstunden von Cottbus nach Berlin durchgehend fahrenden Züge des RE 1 verkehren zwischen Cottbus und Frankfurt (Oder) in früheren Fahrzeiten.
Die Reisenden sollten sich vor Antritt der Reise rechtzeitig über eventuell frühere Verbindungen informieren.
Die Deutsche Bahn bittet darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels:

Regionalverkehr: Einschränkungen zwischen Cottbus und Calau Überspringen: Einschränkungen zwischen Cottbus und Calau Bauarbeiten bis 10. März

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100303b.html

(Berlin, 3. März 2010) Wegen Weichenerneuerungen zwischen Cottbus und Calau (Nl) werden von Donnerstag, 4. bis Mittwoch, 10. März, folgende Fahrplanänderungen für die Linien RE 10 und RB 43 erforderlich:

Einige Züge beider Linien fallen an unterschiedlichen Tagen zwischen Cottbus und Calau (Nl) aus und werden durch Busse ersetzt.

Wegen der längeren Fahrzeit der Busse fahren diese von Cottbus bis Calau (Nl) in wesentlich früheren Fahrzeiten beziehunsgweise kommen in der Gegenrichtung später an.

Die Reisenden sollten sich vor Antritt der Reise rechtzeitig über eventuell frühere Verbindungen informieren.

Die Deutsche Bahn bittet darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels:

03 März 2010

Regionalverkehr + S-Bahn: DBV Berlin-Brandenburg zur RB 10 und RB 13

http://www.lok-report.de/

Angesichts der noch andauernden Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr von und nach Spandau ist das Regionalbahnangebot aus dem Havelland in die Berliner Innenstadt verstärkt worden. Das betrifft die Linien 10 (Nauen - Falkensee - Berlin-Spandau - Berlin-Charlottenburg) und 13 (Wustermark - Berlin-Spandau). Die Fahrten der RB 10 und RB 13 enden normalerweise in Berlin-Spandau. Lediglich Fahrten der RB 10 im Berufsverkehr werden bis Charlottenburg verlängert.
Der DBV fordert, dass diese Fahrten dauerhaft bestellt und angeboten werden - also über die Zeit der Einschränkungen bei der S-Bahn hinaus. Der Vorteil für die Fahrgäste liegt auf der Hand: wer aus dem Havelland kommt, braucht in Spandau nicht umzusteigen. Wegen der betrieblichen Probleme in Spandau werden die Zugverspätungen spürbar abnehmen, da die Züge nicht mehr über viele Minuten ein Bahnsteiggleis blockieren, sondern weiterfahren.
Für die Verlängerung der RB 13 nach Berlin Hauptbahnhof ergeben sich auch neue Fahrt- und Umsteigemöglichkeiten aus dem Havelland am Bahnhof Jungfernheide.
Durch die Verlängerung beider Linien nach Berlin hinein könnten nach Meinung des DBV einige Verkehrsprobleme gelöst werden und das Angebot attraktiver gestaltet werden. Die Nachfrage rechtfertigt auf jeden Fall eine dauerhafte Beibehaltung dieses Angebotes.
Nach wie vor hält der DBV die Verlängerung der S-Bahn über Spandau nach Falkensee für notwendig. Nur durch ein dichtes und verlässliches Angebot im Regionalverkehr _und_ einen 20-Minuten-Takt der S-Bahn wird es gelingen, die heutigen katastrophalen Zustände in den Regionalzügen in den Griff zu bekommen und weitere Autofahrer zum Umstieg in die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 03.03.10).

Labels: ,

25 Februar 2010

Regionalverkehr: Ab 2011 soll einiges und ab 2015 noch viel mehr besser werden / Forum zur Verkehrspolitik FALKENSEE - Die Deutsche Bahn AG, das Land Brandenburg, der Landkreis Havelland und die Stadt Falkensee haben sich einiges vorgenommen, um den öffentlichen Nahverkehr zu entstauben. Aber das dauert. Voraussichtlich von 2015 an soll die Bahn zwischen Nauen und Berlin im Halb-Stunden-Takt fahren. Doch das auch nur zu den Hauptverkehrszeiten zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 14 und 20 Uhr. , aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11739249/61759/
Ab-soll-einiges-und-ab-noch-viel-mehr.html

FALKENSEE - Die Deutsche Bahn AG, das Land Brandenburg, der Landkreis Havelland und die Stadt Falkensee haben sich einiges vorgenommen, um den öffentlichen Nahverkehr zu entstauben. Aber das dauert.
Voraussichtlich von 2015 an soll die Bahn zwischen Nauen und Berlin im Halb-Stunden-Takt fahren. Doch das auch nur zu den Hauptverkehrszeiten zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 14 und 20 Uhr. Aber dann immerhin bis Berlin-Mitte. Das versprach der designierte neue Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger am Dienstagabend im Restaurant „Bayerischer Hof“ in Falkensee.
Rund 70 Interessierte aus Falkensee und Umgebung besuchten die SPD-Veranstaltung, bei der die Zuhörer auch mit Kritik an den derzeitigen Zuständen nicht sparten. Als Falkensees Bürgermeister Heiko Müller die bevorstehenden Umbaumaßnahmen für den Falkenseer Bahnhof lobte – unter anderem werde der Bahnsteig für Züge nach ...

Labels:

23 Februar 2010

Regionalverkehr: ODEG konstant gut in Berlin-Brandenburg und Qualitätssieger in der Lausitz

http://www.lok-report.de/

Die jährlich durchgeführte Kundenzufriedenheitsanalyse des VBB - Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bescheinigt der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH auch für das Jahr 2009 sehr gute Werte. Bei dieser Erhebung verteilten die knapp 2.900 Befragten verbundweit Bewertungsnoten für insgesamt zehn Qualitätskriterien wie Sauberkeit und Ausstattung der Züge. Die Fahrgäste bestätigten auch 2009 das hohe Zufriedenheitsniveau der letzten Jahre.
Das Ostbrandenburg-Netz der ODEG wurde mit einer Gesamtzufriedenheit von 1,58 (Vorjahr: 1,56) konstant gut bewertet. Dies umfasst die Linien OE25, OE35, OE36, OE60 und OE63. In Berlin-Brandenburg wurden insbesondere die Sauberkeit der Züge mit 1,56 (Vorjahr: 1,57) und deren Schadensfreiheit mit 1,41 (Vorjahr: 1,48) besser bewertet als im Jahr 2008. Aber auch bei der Freundlichkeit und Kompetenz des Personals konnte mit 1,45 ein verbesserter Wert erzielt werden (Vorjahr: 1,46). Sehr gut wurden außerdem die Ausstattung der Züge (1,44) und die Fahrkartenerwerbsmöglichkeit im Zug (1,41) eingeschätzt. Optimierungsmöglichkeiten sieht die ODEG im Vergleich zum Jahr 2008 bei den regulären Informationen im Zug (1,44; Vorjahr: 1,34), wenn auch das hohe Niveau weiterhin gehalten wurde.
Als neuer Betreiber im Spree-Neiße-Netz seit Dezember 2008 wurde für die Linien OE46 und OE65 ein hervorragender Durchschnittswert von 1,48 ermittelt. Damit ist die ODEG Sieger des Vergleichs im VBB.
Es wurden vor allem die Zugausstattung (1,29), die Fahrkartenerwerbsmöglichkeiten im Zug (1,15) und die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals (1,21) besonders gelobt. Die schlechteste Note erhielt die ODEG beim Sitzplatzangebot (2,12), was für eine rege Auslastung der Züge spricht.
"Wir sind besonders stolz als Neubetreiber in der Lausitz solche Spitzenergebnisse erzielt zu haben.", freut sich ODEG-Prokurist Jörg Kiehn. "Unser Ziel ist es, diese Ergebnisse zu halten bzw. zu verbessern. Wir danken allen Mitarbeitern für ihr Engagement und unseren Fahrgästen für die Treue.", so Kiehn weiter (Pressemeldung ODEG, 23.02.10).

Labels:

Regionalverkehr: Märkische Regiobahn punktet mit Bordservice und Sauberkeit

http://www.lok-report.de/

Die Märkische Regiobahn konnte ihre guten Vorjahreswerte bei der Kundenzufriedenheitsanalyse 2009 im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wiederholen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat heute die Ergebnisse der aktuellen Befragung bekannt gegeben. Die rund 3.000 befragten Fahrgäste gaben der zur Veolia-Verkehr-Gruppe gehörenden Märkischen Regiobahn die Gesamtnote 1,58 (2008: 1,57). Somit schneidet die Privatbahn mit ihren Noten deutlich besser ab als der Durchschnitt aller SPNV-Gesellschaften, der bei 1,91 liegt.
Die besten Werte erreichte die Märkische Regiobahn mit 1,35 beim Fahrkartenverkauf im Zug, mit 1,37 bei der Freundlichkeit und Kompetenz des Zugpersonals, 1,39 für die Ausstattung der Züge sowie 1,58 für die Sauberkeit in den Bahnen. Kaum Einfluss hat das Bahnunternehmen auf den Zustand und die Ausstattung der Bahnhöfe, die Anschlusssicherung sowie auf das Sicherheitsempfinden auf den einzelnen Stationen. Dort wurden die schlechtesten Werte ermittelt. Im ständigen Gespräch mit dem Betreiber der Bahnhöfe, der Deutschen Bahn, wird aber an einer Verbesserung der Werte in diesem Bereich aktiv gearbeitet.
"Unsere Stärke liegt im Service", freute sich die Sprecherin der Märkischen Regiobahn, Yvonne Bobsien, über die guten Ergebnisse. "Preiswerte Snacks und der Ticketverkauf direkt am Platz sowie saubere und moderne Züge werden von den Fahrgästen honoriert. Hohe Zufriedenheit spricht sich rum und zieht weitere Fahrgäste auf den umweltfreundlichen Schienenverkehr", unterstrich Bobsien den Anspruch des privaten Verkehrsunternehmens (Pressemeldung Veolia Verkehr GmbH, 23.02.10).

Labels:

Regionalverkehr: DBV zur Streckensperrung Königs Wusterhausen - Lübbenau

http://www.lok-report.de/

Auf Einladung des Tourismusverbandes Dahme-Seen, des Tourismusverbandes Spreewald und des DBV-Landesverbandes trafen sich heute in Königs Wusterhausen Vertreter der örtlichen Tourismusvereine und DB Regio, um den aktuellen Sachstand zu den geplanten Ersatzverkehren zu diskutieren. Von Mai 2010 bis März 2011 wird die Eisenbahnstrecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau komplett für den Schienenverkehr gesperrt und auf 160 km/h ertüchtigt. Der Spreewald, dessen Haupteinnahmequelle der Tourismus ist, ist damit nur mit Umwegen und auch nur sehr eingeschränkt erreichbar. Die Kreisstadt Lübben wird für ein Jahr auf der Schiene überhaupt nicht erreichbar sein. Der wirtschaftliche Schaden für die Region wird, so befürchtet der DBV, erheblich sein.
Der DBV-Landesverband sieht nach der Veranstaltung weiterhin offene Probleme bei der Erreichbarkeit für die Fahrgäste der Busersatzverkehre und der praktischen Durchführung. Teilweise reicht der vorhandene Straßenraum als Aufstellfläche für die bis zu fünf ankommenden Busse je Richtung nicht aus. Teilweise parallel zu der Sperrung der Eisenbahnstrecke wird es auch auf der Autobahn A 13 und im Stadtgebiet von Lübben zu Bauarbeiten kommen. Hierdurch werden die Fahrzeiten unkalkulierbar. Nach Informationen von DB Regio werden in zwei Bussen Sitzplätze ausgebaut, um so Kapazitäten für die Fahrradmitnahme an Wochenenden und ganztags in den Sommerferien zu gewinnen. Dies wird jedoch für größere Fahrradgruppen keinesfalls ausreichen! Auch die Rollstuhl- und Kinderwagenmitnahme wird die Ausnahme bleiben.
Der Spreewald und die Kreisstadt Lübben, die sich in den letzten Jahren auf den Fahrradtourismus spezialisiert haben, werden, wenn es bei dem vorgesehenen Ersatzkonzept bleibt, spürbare Einbußen bei den Besucherzahlen hinnehmen müssen - dies sogar mit langfristigen Auswirkungen über den Zeitraum der Sperrung hinaus.
Um wenigstens an Wochenenden die Erreichbarkeit von Lübben auch für Fahrradausflügler und Gruppen zu gewährleisten, schlägt der DBV-Landesverband die Einbeziehung der Niederlausitzer Eisenbahn in das Ersatzkonzept vor. In einem Zug ist die Möglichkeit der Mitnahme von 10 oder 20 Fahrrädern eher gegeben, als in einem Bus. Die Eisenbahnstrecke gehört der Deutschen Regionaleisenbahn. Wie Geschäftsführer Gerhard J. Curth auf der Veranstaltung sagte, solle diese Teilstrecke kurzfristig auf 60 km/h ertüchtigt werden. Mit der DB Projektbau würden derzeit abschließende Gespräche stattfinden, um den Anschluss eines Gewerbegebietes für den Güterverkehr über Luckau-Uckro zu gewährleisten. Dieser Abschnitt sei dann auch für den Personenverkehr nutzbar.
Nach Meinung des DBV-Landesverbandes braucht Lübben und der Spreewald auch während der Sperrung eine attraktive und verlässliche Schienenanbindung. Die Alternative eines Zugverkehrs von Luckau-Uckro nach Lübben liegt auf der Hand. Die Chance eines Zugverkehrs auf der Niederlausitzer Eisenbahn (NLE) würde die negativen Auswirkungen abmildern. Ansonsten besteht die große Gefahr, dass die einjährige Sperrung langfristige Folgen für den Spreewald hat. Und daran kann niemandem gelegen sein! Ein Ersatzangebot auf der Niederlausitzer Eisenbahn kann ein Baustein zur Erreichbarkeit während der einjährigen Streckensperrung sein (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 23.02.10).

Labels:

16 Februar 2010

Regionalverkehr: Streckensperrung auf der RE Linie 6 ( Spandau - Wittenberge ) zwischen Groß Pankow und Wittstock Überspringen: Streckensperrung auf der RE Linie 6 ( Spandau - Wittenberge ) zwischen Groß Pankow und Wittstock Ersatzverkehr durch Busse

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100216a.html

(Berlin, 16. Februar 2010) Infolge des Zusammenpralls eines Triebwagens mit einem LKW am Bahnübergang zwischen Wittstock und Pritzwalk ist der Zugverkehr zwischen Groß Pankow und Wittstock voraussichtlich bis heute Abend unterbrochen.

Zwischen den Bahnhöfen Groß Pankow und Wittstock wird ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten.

Der Unfall ereignete sich am ordnungsgemäß mit Halbschranke gesicherten Bahnübergang. Eine Reisende im Triebwagen wurde verletzt.
Der Triebwagen ist entgleist.

Die Aufräumungsarbeiten werden den ganzen Tag andauern.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels:

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einschränkungen im Reiseverkehr auf der Strecke Berlin-Rathenow Überspringen: Einschränkungen im Reiseverkehr auf der Strecke Berlin-Rathenow Aufgrund von Metalldiebstählen längere Fahrzeiten im Nah- und Fernverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100216.html

(Berlin, 16. Februar 2010) Aufgrund von Metalldiebstählen steht seit heute morgen jeweils nur ein Gleis im Streckenabschnitt zwischen Rathenow und Wustermark für den Zugverkehr zur Verfügung.

Züge des Fernverkehrs verspäten sich dadurch bis zu 20 Minuten. Einzelne Züge werden auch über Braunschweig - Magdeburg mit Verspätungen von bis zu 90 Minuten umgeleitet.

Die Züge der RE-Linie 2 Rathenow-Berlin-Cottbus verkehren für die Dauer der Reparaturmaßnahmen nicht zwischen Rathenow und Wustermark und werden durch Busse ersetzt.

Die Busse fahren stündlich mit der Abfahrt in Wustermark zur Minute 35 und mit der Abfahrt in Rathenow zur Minute 10.

Ursache für die Sperrung des Zugverkehrs sind Metalldiebstähle auf den Streckenabschnitten Wustermark - Ribbeck und Buschow - Wustermark. Die Reparaturarbeiten dauern bis voraussichtlich heute 20 Uhr an.

Die Bundespolizei ermittelt. Die Deutsche Bahn arbeitet zur Aufklärung dieser Diebstähle sehr eng mit der Bundespolizei zusammen.

Über die kurzfristigen Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/aktuell. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels: ,

15 Februar 2010

Regionalverkehr: Schneegestöber legt Strecken lahm Zeitweise keine Schienenverbindung von Pritzwalk Richtung Meyenburg, Putlitz und Neustadt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11730450/61469/
Zeitweise-keine-Schienenverbindung-von-Pritzwalk-Richtung-Meyenburg-Putlitz.html

PRITZWALK - Wer zu Beginn dieses Wochenendes statt seines Autos den Zug nutzen wollte oder ohnehin auf den Schienenverkehr angewiesen war, hatte eine Zitterpartie vor sich. Schon seit Freitagfrüh fuhren die Triebwagen des RE 6, des Prignitzexpresses der Deutschen Bahn also, und auch die Züge der Prignitzer Eisenbahngesellschaft PEG von Pritzwalk aus unregelmäßig. Ab Mittag dann musste der Verkehr auf den PEG-Strecken nach Putlitz, Meyenburg und Neustadt/Dosse vollständig eingestellt werden.
Als Grund für den wiederholten Totalausfall in diesem Winter wird erneut eine Weichenstörung in Pritzwalk genannt. Zudem seien einige Strecken bei unablässigem Schneetreiben regelrecht unberäumbar. „Ich habe nur noch ein Gleis zur Verfügung, wenn das so weitergeht, geht gar nichts mehr“, verlautete es am späten Freitagabend aus der Fahrdienstleitung der Deutschen Bahn in Pritzwalk. Erst am Sonnabend ...

Labels:

13 Februar 2010

VBB + S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Kulanz für verärgerte Fahrgäste Schlichtungsstelle kümmert sich um Beschwerden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0213/berlin/
0099/index.html

Weil die S-Bahn 200 Meter hinter dem Bahnhof die Fahrt für mehr als eine Stunde stoppte, bekam ein Berliner Ehepaar den Reisebus nicht mehr, mit dem es in den Urlaub fahren wollte. Schadensersatz lehnte die S-Bahn ab. Erst als sich die Schlichtungsstelle Nahverkehr einschaltete, zeigte sich das Unternehmen kulant: Das Paar erhielt als Entschädigung für die ins Wasser gefallene Reise den größten Teil der Kosten erstattet.
Um solche und andere Fälle kümmert sich seit einem Jahr die Schlichtungsstelle Nahverkehr für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Träger sind 44 Verkehrsunternehmen aus diesen Regionen. Wenn ein Kunde sich erfolglos bei einem Verkehrsunternehmen beschwert hat, kann er sich kostenlos an diese Instanz wenden. Das hilft, Gerichtsverfahren zu vermeiden. Als ehrenamtliche Schlichter sind der frühere S-Bahnchef Günter Ruppert und der ehemalige Leitende Senatsrat ...

Labels: , , ,

12 Februar 2010

Tarife + Regionalverkehr: Es gibt viele Möglichkeiten, im Regionalverkehr den Fahrausweis zu kaufen Pendler haben es leicht. Sie müssen sich um ihren „gültigen Fahrausweis“ keine Sorge machen, haben sie doch in aller Regel eine Zeitkarte in der Tasche. Gelegenheitsfahrer dagegen werden schon mal nervös, wenn sie ohne gültigen Fahrausweis den Zug besteigen., aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
45bc61cfbd691696c12576c600386471?
OpenDocument

Nicht ohne meinen Fahrschein
Es gibt viele Möglichkeiten, im Regionalverkehr den Fahrausweis zu kaufen

Pendler haben es leicht. Sie müssen sich um ihren „gültigen Fahrausweis“ keine Sorge machen, haben sie doch in aller Regel eine Zeitkarte in der Tasche. Gelegenheitsfahrer dagegen werden schon mal nervös, wenn sie ohne gültigen Fahrausweis den Zug besteigen.
Das ist ganz sicher nicht immer böse Absicht im Sinne der „Erschleichung einer Beförderungsleistung“, wie es die Tarifbestimmungen ausdrücken. „Doch unseren Mitarbeitern werden manchmal auch die fantasievollsten Begründungen geliefert, wenn ein Fahrgast kein Ticket vorweisen kann“, so Antje Tenner, zuständig für Tarife und Vertrieb bei DB Regio. „Dann sind Konsequenz und Fingerspitzengefühl ...

Labels: ,

11 Februar 2010

Flughäfen + Regionalverkehr: Länder streiten um Airport-Züge Brandenburg will Fluggäste nicht gegen Pendler ausspielen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0211/berlin/
0071/index.html

Wer ist wichtiger: Fluggäste, die im Express-Tempo zum neuen Schönefelder Airport gelangen wollen - oder Pendler, Einkaufsbummler und andere Bahnkunden? Das ist die heikle Frage, auf die Berlin und Brandenburg zurzeit eine Antwort finden müssen. Denn neue Berechnungen der Deutschen Bahn (DB) zeigen, dass die Regionalzüge der Linie RE 3 weichen müssten, damit wie von Berlin gefordert dreimal pro Stunde und Richtung Airport-Züge zum neuen Flughafen fahren können. "Dies lehnen wir ab", sagte Jens-Uwe Schade vom Potsdamer Infrastruktur-Ministerium gestern.
"Wir haben beweisen können, dass es Optionen für den Airport-Express gibt", so DB-Chef Rüdiger Grube. Darüber habe er mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und am Montag auch mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) gesprochen. Jetzt müsse dieses Thema "zwischen beiden geklärt werden".
Während sich Wowereit darum sorgt, dass der neue Flughafen Berlin-Brandenburg gut ...

Labels: ,

09 Februar 2010

Regionalverkehr: Deutsche Bahn bestellt 48 Züge für 200 Millionen Euro für den Regionalverkehr Berlin-Brandenburg Überspringen: Deutsche Bahn bestellt 48 Züge für 200 Millionen Euro für den Regionalverkehr Berlin-Brandenburg Elektrische Triebzüge sollen ab Dezember 2011 zum Einsatz kommen / Dr. Grube: "Wir setzen die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte fort und investieren in die Zukunft"

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubh/h20100208.html

(Berlin, 8. Februar 2010) Die Deutsche Bahn bestellt 48 elektrische Triebzüge (ET) im Wert von rund 200 Millionen Euro bei Bombardier Transportation, Berlin. Die ersten der drei- und fünfteiligen Triebzüge vom Typ Talent 2 der DB-Baureihe ET 442 sollen im Regionalverkehr Berlin-Brandenburg beginnend ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011 eingesetzt werden.

"Wir setzen die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte fort und investieren in die Zukunft. Davon profitieren insbesondere unsere Kunden", erklärte
Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB AG. Jährlich investiert die DB rund eine Milliarde Euro in neue Fahrzeuge, modernisiert sukzessive die Flotte und sichert Arbeitsplätze in der Wirtschaft. Dr. Volker Kefer, Technik-Vorstand der Deutschen Bahn AG: "Wir erwarten zuverlässige und leistungsstarke Fahrzeuge, die technisch ausgereift sind. Unsere Fahrgäste und auch die Besteller des Nahverkehrs haben ein Anrecht auf einwandfreie Produkte und einen guten Service. Dafür setzen sich täglich unsere Mitarbeiter ein. Voraussetzung sind aber leistungsfähige Züge."

Die Fahrzeuge des Typs Talent 2 sind das Basismodell des künftigen Nahverkehrs von DB Regio, das eine Vielzahl von Ausstattungsoptionen ermöglicht. Dazu hatte die Deutsche Bahn im Februar 2007 mit Bombardier Transportation, Berlin, einen Rahmenvertrag über 321 Fahrzeuge abgeschlossen. Mit dem Abruf sind 176 Fahrzeuge aus diesem Vertrag bereits abgerufen.

Modernes Farbdesign im Innenraum, Klimaanlage sowie Informationsdisplays für die Fahrgäste, die zum Beispiel über die nächsten Anschlüsse informieren, zeichnen den Komfort dieser neuen Triebzüge aus. Die Züge verfügen über behindertengerechte Einstiege und Toilettenanlagen. Die Sitzplätze in der 1. Klasse sind zudem mit Steckdosen ausgerüstet. Um dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Kunden Rechnung zu tragen, sind in den Fahrzeugen technische Möglichkeiten für Videoaufzeichnungen installiert.

Die Fahrzeuge werden als Flughafen-Express RE 9 ab November, als Regionalbahnen RB 13, RB 14 und RB 20-24 ab Dezember 2011 und als Regionalexpress RE 11 und RE 7 ab Dezember 2012 zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Ausschreibung von Leistungen im Schienenpersonennahverkehr des Landes Brandenburg hatte die DB Regio AG Nordost letztes Jahr den Zuschlag für die Lose 1 und 3 gewonnen, sowie die zusätzlichen rund 400.000 Zugkilometer durch die Verlängerung der RB 21/22 wochentags nach Berlin Friedrichstraße und die zusätzlichen vier Zugpaare wochentags zwischen Belzig und Dessau.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Labels: ,

05 Februar 2010

Regionalverkehr + Flughäfen: Pendlerzüge sollen Airport-Express Platz machen VBB lehnt Vorschlag ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0205/berlin/
0046/index.html

Damit Fluggäste möglichst häufig mit schnellen Zügen zum künftigen Schönefelder Airport fahren können, sollen Pendler zusätzliches Umsteigen in Kauf nehmen. Dies sieht ein Vorschlag zur Bahnanbindung des Großflughafens vor, der derzeit diskutiert wird, teilte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mit. "Dieses Konzept ist aus meiner Sicht nicht konsensfähig", sagte Franz der Berliner Zeitung. Viele Fahrgäste wären länger unterwegs. Vor allem würde für sie die Fahrt in Richtung Südosten unbequemer, weil Direktverbindungen zwischen Berlin und dem Umland wegfielen.
Damit der geplante Airport-Express dreimal pro Stunde und Richtung verkehren kann, müssten ihm auf seiner Strecke zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem Flughafen Berlin Brandenburg andere Züge weichen. An dem Knotenpunkt bei Großbeeren, den die Flughafenzüge passieren müssen, kann nur eine ...

Labels: ,

04 Februar 2010

Regionalverkehr + Bus: Wenn der Zug denn kommt, ist alles in Ordnung Eberswalde (as) "Der Regionalexpress 38447 über Bernau nach Berlin ist in seiner Ankunft voraussichtlich fünf Minuten später", tönt es durch die Lautsprecher am Eberswalder Hauptbahnhof. , aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/314020

Eberswalde (as) "Der Regionalexpress 38447 über Bernau nach Berlin ist in seiner Ankunft voraussichtlich fünf Minuten später", tönt es durch die Lautsprecher am Eberswalder Hauptbahnhof. Grit Hamann (24) pendelt täglich zwischen Eberswalde und Berlin. Auch bei eisigen Temperaturen stört es die junge Frau nicht, dass sie zur Arbeit mit dem Zug fahren muss. "Eigentlich kommt es relativ selten zu Verspätungen", sagt sie. Ganz anders sieht das Nancy Grüschow (17): "Im Winter ist pendeln doof. Es ist kalt und die langen Wartezeiten nerven. Oft kommt es zu Verspätungen." Ähnlich beschreibt es auch Andrea Müller (46), die ebenfalls täglich zur Arbeit fährt. Im Winter sei es anstrengender zu pendeln. Sie sei genervt davon, wenn die Züge zu spät kommen. Wenn sie pünktlich sind, sei das alles gar kein Problem. "Wenn der Zug denn kommt, ist alles okay", sieht es Henrik Lasch (30) eher pragmatisch. Für den Studenten, der drei mal wöchentlich auf den Zug angewiesen ...

Labels: ,

03 Februar 2010

Regionalverkehr: GDL weitet Warnstreiks bei der ODEG aus

http://www.lok-report.de/

Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wird auch am Morgen des 03. Februar 2010
(4:00 Uhr bis 12:00 Uhr) durch die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) in den Einsatzstellen Berlin-Lichtenberg, Beeskow und Eberswalde bestreikt. Die ODEG-Linien in der Lausitz sind nicht betroffen.
"Für dieses verantwortungslose Verhalten habe ich überhaupt kein Verständnis!", so ODEG-Prokurist und Eisenbahnbetriebsleiter Jörg Kiehn.
Vom Warnstreik betroffen sind die ODEG-Linien OE 25, 35, 36, 60, und 63 (Pressemeldung ODEG, 03.02.10).
RechteckDie Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat das Eisenbahnfahrpersonal der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) am 03.02.10 von 4 bis 12 Uhr zu einem Streik auf dem Netz Berlin–Brandenburg aufgerufen.
Die GDL hat bereits am 25. November, am 22. Dezember 2009 und am 27. Januar 2010 die Züge stehen lassen. „Das hat die Arbeitgebervereinigung Öffentlicher Nahverkehr (AVN) offensichtlich nicht gestört, denn sie ist in keinem Punkt auf die GDL-Forderungen eingegangen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.
Die ODEG bezahlt ihre Lokomotivführer und Zugbegleiter 30 Prozent unter dem Niveau der Deutschen Bahn, trans regio oder metronom. Einige Zugbegleiter hat sie sogar nicht selbst eingestellt, sondern zu Dumpinglöhnen bei TEREG, einer Gebäuereinigungsfirma aus Hamburg, geschickt. Als Leiharbeitnehmer leiht sie sich diese dann wieder zurück. Das Entgelt für Zugbegleiter mit 1.594 Euro brutto monatlich sei „nicht wettbewerbsfähig“, behauptete die AVN. Ein vergleichbarer Zugbegleiter der Deutschen Bahn bekommt jedoch rund 260 Euro mehr Grundlohn, dazu noch höhere Zulagen, mehr Urlaubs- und Weihnachtsgeld – und dass bei einer Stunde weniger Wochenarbeitszeit.
„Völliger Unsinn ist die Behauptung der ODEG, die GDL fordere 40 Prozent mehr Entgelt“, so der GDL-Bundesvorsitzende. Schriftlich, wie auch im Rahmen der einzigen Verhandlungsrunde am 4. September 2009 in Hamburg, hat die GDL erklärt, dass auch ein Tarifabschluss unterhalb der GDL-Forderungen möglich ist. Dazu muss die ODEG aber ihre wirtschaftliche Lage darlegen. „Worthülsen, wie ‚kein Geld’, reichen nicht“, erklärte Weselsky. Außerdem muss der Geltungsbereich der ODEG-Tarifverträge dauerhaft auf die bestehenden Verkehrsleistungen beschränkt werden. Damit wird verhindert, dass die ODEG weiterhin fair bezahlte Arbeitplätze durch billige ersetzt (Pressemeldung GDL, 03.02.10).

Labels:

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einigkeit über Zeitplan für den Ausbau Berlin - Rostock

http://www.lok-report.de/

Der Ausbau der Bahnstrecke Rostock-Berlin für 160 km/h kann wie geplant bis Ende 2013 abgeschlossen werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens zwischen Vertretern des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Vertretern der Deutschen Bahn AG.
"Wir wollen spätestens im Dezember 2013 die Fahrzeit Rostock-Berlin auf unter zwei Stunden reduzieren", erklärt DB-Infrastrukturvorstand Dr. Volker Kefer das Ziel, "Wegen neuer Erkenntnisse aus den Bodenuntersuchungen und geändertem Baurecht können wir dieses Ziel nur erreichen, wenn ein Teil der Bauarbeiten während einer Sperrung der Strecke realisiert wird."
Verkehrsminister Volker Schlotmann betonte: "Für mich ist wichtig, dass das Projekt nun doch in dem vorgesehenen Zeitraum abgeschlossen werden kann und sich die Fahrtzeit wie geplant auf unter zwei Stunden verkürzt." Schlotmann forderte ein umfassendes Ersatzangebot: "Pendlern muss auch während der Bauarbeiten ein zuverlässiges Angebot zur Verfügung stehen. Die Sperrung wird auf das Winterhalbjahr gelegt, so dass sie den Sommerreiseverkehr und die Kreuzfahrtsaison kaum beeinträchtigt."
Schlotmann begrüßte, dass der vom Land seit langem geforderte Umbau des Bahnhofs Warnemünde vorgezogen wird. Die planerischen Grundlagen für den Baubeginn des ersten Teilprojekts "Warnemünde Werft" sind bereits geschaffen. Nun wird unmittelbar mit der Planung des zweiten Teilprojekts "Umbau Bahnhof Warnemünde" begonnen. Die Planungsvereinbarung wurde kürzlich abgeschlossen. Geplant sind der Umbau der Gleisanlagen, der Neubau zweier Bahnsteige und ein besserer Zugang zum Kreuzfahrtterminal. Baubeginn soll 2012 sein. Die Fertigstellung ist 2014 vorgesehen. Ursprünglöich war der Baubeginn erst für nach 2015 geplant.
Die Strecke Berlin-Rostock muss während der Bauarbeiten zwischen Löwenberg und Nassenheide zur Sanierung des moorigen Untergrundes ab September 2012 für rund sieben Monate gesperrt werden. Eine gleichzeitige Sperrung der Abschnitte Fürstenberg–Neustrelitz und Waren–Lalendorf/Ost bringt den für die termingerechte Fertigstellung notwendigen Zeitgewinn. Die Bahn legte ein umfassendes Konzept für die Umleitung von Fern-, Regional- und Güterverkehr vor. Dabei werden Fern- und Nahverkehr zwischen Berlin und Rostock über Schwerin umgeleitet. Die Unterwegshalte werden mit Bussen bedient. Dr. Kefer betonte, dass eine Sperrung mit Ersatzverkehr erfahrungsgemäß von den Bahnkunden besser akzeptiert wird als viele unterschiedliche Fahrplaneinschränkungen und –änderungen über mehrere Jahre hinweg (Pressemeldung Pressemeldung Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, 04.02.10).

Labels: ,

29 Januar 2010

Regionalverkehr: Eiskalter Rauswurf Eine Schaffnerin weist eine Minderjährige in der kältesten Nacht des Winters aus dem Zug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0129/brandenburg/
0030/index.html

KÖNIGS WUSTERHAUSEN. Sie war schön warm angezogen, als sie am Mittwoch von Groß Köris (Dahme-Spreewald) nach Berlin zu einer Freundin reiste. Jennifer wusste, dass die kälteste Nacht des Winters bevorstand. Doch die 16-Jährige hatte nicht damit gerechnet, dass sie bei der Rückfahrt aus dem Zug fliegen, dass sie nachts eine Stunde lang auf einem Bahnhof bitterlich frieren und weinen würde. Denn ihr fehlten 1,80 Euro, um eine Schaffnerin glücklich zu machen.
Die Uniformierte warf die Minderjährige raus, obwohl die Deutsche Bahn dies nach ähnlichen Vorfällen strengstens verboten hatte.

Warten bei minus 18 Grad
"Bei uns in Groß Köris gibt es keinen Schalter, keinen Automaten", sagte ihre Mutter Julia Reischl gestern. "Deshalb hat meine Tochter ihr Ticket wie immer ...

Labels: ,

27 Januar 2010

Regionalverkehr: Streik bei der ODEG

http://www.lok-report.de/

Bei der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wird am Morgen des 27. Januar 2010 zum wiederholten Mal durch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in den Einsatzstellen Berlin-Lichtenberg, Beeskow, Eberswalde, Forst, Görlitz und Zittau zum Streik aufgerufen.
Anders als nach dem konstruktiven Gespräch mit der GDL am 17. Dezember 2009 erwartet, hat diese das Gesprächsangebot der ODEG bereits am Folgetag abgelehnt. Die GDL macht ihre Verhandlungsbereitschaft von Vorabzusagen des Arbeitgebers abhängig und stellt überhöhte Forderungen, die Lohnsteigerungen von bis zu 40% beinhalten. Dies übersteigt die finanziellen Möglichkeiten der ODEG deutlich und gefährdet den zukünftigen Wettbewerb bei der Vergabe von Schienenpersonennahverkehrsleistungen (SPNV-Leistungen).
Da in der bisherigen Tarifrunde noch kein Abschluss erzielt werden konnte, erhöhte die ODEG ab September freiwillig die Gehälter um 5,5 % und zahlte für Juli und August 2009 einmalig je 100 Euro an die Mitarbeiter.
"Die ODEG hat kein Verständnis dafür, dass die Fahrgäste in der Kälte stehen gelassen werden. Leider informiert die GDL nicht frühzeitig über anstehende Streiks, um Fahrgästen Alternativen nennen zu können" bedauert ODEG-Pressesprecher Jörg Kiehn (Pressemeldung ODEG, 27.01.10).

Labels:

23 Januar 2010

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Haltepunkt Rehhahn soll 2010 gebaut werden Blumberg (au) Die Verhandlungen der Gemeinde Ahrensfelde mit der Deutschen Bahn AG zum Haltepunkt im Gewerbegebiet Rehhahn sind abgeschlossen., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/312644

Wir sind uns grundsätzlich einig", erklärte Bürgermeister Wilfried Gehrke gegenüber der Märkischen Oderzeitung. Dies betreffe insbesondere die gemeinsame Finanzierung des Vorhabens durch das Land Brandenburg, das Verkehrsunternehmen und die Kommune. "Einige Verfahrensfragen sind derzeit noch zu klären", so der Ahrensfelder Bürgermeister. So solle etwa das Land koordinierende Aufgaben bei der Abrechnung übernehmen. "Uns ist signalisiert worden, dass es in der kommenden Woche ein Ergebnis gibt", so Gehrke.
Nochmalige Verhandlungen waren notwendig geworden, nachdem der Bahnsteig von ursprünglich 60 auf 90 Meter verlängert wurde. Die geänderte Planung wurde mit der zu erwartenden sehr guten Auslastung des Haltepunktes begründet. Die Strecke werde sicher hervorragend angenommen, so der Bürgermeister, der auf die große Zahl der Beschäftigten im Gewerbegebiet verwies. "Vor fünf Jahren sah das noch ganz ...

Labels: ,

14 Januar 2010

Regionalverkehr + Bahnverkehr: „Fahren und bauen“ bleibt auch 2010 ein aktuelles Thema Rückblicke und Ausblicke in einem Gespräch mit DB-Regio-Chef Dr. Joachim Trettin, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
9c0873011d433ba1c12576aa0040ddaa?
OpenDocument

Auch die Bahn hat – wie die gesamte Wirtschaft – ein schwieriges Jahr hinter sich. Wie bewerten Sie das Jahr 2009 für den Regionalverkehr Nordost?

Dr. Joachim Trettin: Im vergangenen Jahr wurden für DB Regio Nordost entscheidende Weichen gestellt, schließlich wurde in unserer Region die bisher größte Ausschreibung im SPNV, die es bisher gab, durchgeführt. Knapp 16 Mio Zugkilometer/Jahr wurden durch den VBB an DB Regio im Rahmen der „Stadtbahnausschreibung“ für die Jahre 2011 - 2022 vergeben. Daneben gab es im letzten Jahr viele betriebliche Herausforderungen wie die Umleitungs- und Ersatzverkehre im Rahmen der Streckensperrung Berlin – Hamburg von März – Juni, die zusätzlichen Verkehre zur Entlastung der S-Bahn zwischen Potsdam – Berlin Ostbahnhof, Spandau – Charlottenburg und im ...

Labels: ,

13 Januar 2010

Regionalverkehr: Neue Fahrzeuge für Stadtbahn-Netz Berlin-Brandenburg

http://www.lok-report.de/

Die beiden Gesellschafter der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG), Arriva Deutschland und Benex, haben den Berliner Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH mit der Lieferung von neuen Fahrzeugen für das in 2009 gewonnene Stadtbahnnetz in Berlin-Brandenburg beauftragt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf knapp 150 Mio. Euro.
Frank Engeler, Geschäftsführer von Arriva Deutschland erklärt hierzu: „Wir freuen uns sehr, in hervorragender gemeinsamer Zusammenarbeit zweier großer Marktteilnehmer das Netz des VBB zum Fahrplanwechsel im Jahr 2011 mit modernen Fahrzeugen zu bedienen und den Fahrgästen damit den von der ODEG gewohnten ausgezeichneten Service bieten zu können.“
Wolfgang Dirksen, Geschäftsführer von BeNEX: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen. Dass hier ein regionaler Anbieter zum Zuge kommt, ist ein erfreuliches Ergebnis für die heimische Wirtschaft.“
"Wir freuen uns sehr über die Vertragsunterzeichnung mit einem Auftragsvolumen von 146 Millionen Euro. Wir sind besonders stolz, in Deutschland erstmalig Strecken mit Doppelstocktriebzügen befahren zu können.", so ODEG-Geschäftsführerin Ute Flügge.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hatte im Sommer 2009 zwei Lose aus dem Stadtbahnnetz neu an die ODEG vergeben. Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, ein Tochterunternehmen der BeNEX GmbH und der Arriva Deutschland GmbH, wird den Betrieb auf dem Stadtbahnnetz in zwei Etappen aufnehmen:
• Die Linie RB33 zwischen Berlin-Wannsee und Jüterbog (698.000 Zugkm p.a.), die Regionalbahn-Linie RB35 zwischen Fürstenwalde (Spree) und Bad Saarow Klinikum (ca. 173.000 Zugkm p.a.) sowie die RB51 zwischen Brandenburg an der Havel und Rathenow (429.000 Zugkm p.a.) werden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 den Betrieb aufnehmen.
• Die Regionalexpress-Linie RE2 zwischen Stendal - Rathenow - Berlin und Cottbus (2.863.000 Zugkm p.a.) sowie die Regionalexpress-Linie RE4 zwischen Wismar - Wittenberge - Berlin und Jüterbog (3.014.000 Zugkm p.a.) folgen zum Fahrplanwechsel 2012.
Insgesamt umfasst die Bestellung für die ODEG 16 vierteilige elektrische Doppelstocktriebzüge vom Typ Stadler Dosto, einen einteiligen Dieseltriebwagen Typ Regio-Shuttle RS1 sowie sechs zweiteilige Dieseltriebwagen Typ GTW 2/6. Die Fahrzeuge Regio- Shuttle RS1 sowie GTW 2/6 sollen ab Fahrplanwechsel 2011 auf den Regionalbahn-Linien zum Einsatz kommen, im Jahr 2012 folgen die Doppelstocktriebzüge auf den beiden Regionalexpress-Strecken.
Am 27. Juli 2009 gewann die ODEG die Lose 2 und 4 der Stadtbahnausschreibung mit insgesamt 7,2 Millionen Zugkilometern. Im Oktober 2008 hatten Brandenburg sowie die Länder Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Verkehrsleistungen des sogenannten Netzes Stadtbahn mit ca. 22,9 Millionen Zugkilometern ausgeschrieben (Pressemeldungen Arriva/ODEG, 13.01.10).

Labels:

12 Januar 2010

S-Bahn + Regionalverkehr: Sie fahren, sie fahren nicht ... Ulrich Paul Schnee und Eis haben gestern den S-Bahnverkehr in der Stadt sowie den Regionalverkehr teilweise erheblich behindert. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0112/berlin/
0044/index.html

Schnee und Eis haben gestern den S-Bahnverkehr in der Stadt sowie den Regionalverkehr teilweise erheblich behindert. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. Wegen einer Weichenstörung am Bahnhof Charlottenburg von 5.30 Uhr bis 6.30 Uhr fuhren die Züge der S-Bahn-Linie S 3 nach Angaben eines Bahnsprechers nur zwischen Ostbahnhof und Erkner, die Züge der S 5 verkehrten nur zwischen Strausberg-Nord und Warschauer Straße, die S 75 rollte nur von Wartenberg bis zur Friedrichstraße.
In Heiligensee wurde der Zugverkehr gestern Morgen ebenfalls wegen einer Weichenstörung behindert. In der Zeit von 8.20 Uhr bis 9.30 Uhr konnten zwischen Tegel und Heiligensee keine Züge rollen. Am Ostbahnhof war der Regional- und Fernverkehr von 5.30 Uhr bis 6.14 Uhr gestört. Auch die Strecke des Regionalexpress RE 3 von Berlin nach Stralsund war betroffen. Wegen Schneeverwehungen konnten die ...

Labels: ,

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Stadler: Größter Auftrag in der Geschichte der Stadler Pankow GmbH

http://www.lok-report.de/

Nach langen Verhandlungen wurde Ende Dezember 2009 der Vertrag über die Lieferung von Fahrzeugen für die Verkehrsausschreibung "Netz Stadtbahn" zwischen der BeNex, der Arriva und Stadler Pankow unterschrieben. Das Auftragsvolumen gesamt beträgt ca. 146 Mio. Euro.
Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 16 vierteiligen elektrischen Doppelstocktriebzügen Typ Dosto, einem einteiligen Dieseltriebwagen Typ Regio-Shuttle RS1 sowie sechs zweiteiligen Dieseltriebwagen Typ GTW 2/6.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat Mitte des Jahres 2009 die Verkehrsleistungen auf dem Stadtbahnnetz vergeben. Aufgeteilt in 4 Lose erhielt die ODEG für das Los 2 und 4 den Zuschlag.
Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, ein Tochterunternehmen der BeNEX GmbH (Hamburger Hochbahn AG und Babcock&Brown Public Partnership) und der Prignitzer Eisenbahn GmbH (Arriva-Gruppe), wird den Betrieb auf dem Stadtbahnnetz, d.h. den Strecken RE2, RE4, RB 35, RB 33 und RB 51 in Berlin/Brandenburg in Etappen aufnehmen. Zum Fahrplanwechsel 2011 werden die Fahrzeuge Typ Regio-Shuttle RS1 sowie GTW 2/6 Ihren Betrieb aufnehmen, im Jahr 2012 wird der Doppelstocktriebzug zum Einsatz kommen.
"Hierbei handelt es sich um den größten Auftrag, den wir bisher in Pankow erhalten haben", erläutert Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. "Wir sind sehr stolz, Fahrzeuge für die Region Berlin/Brandenburg zu bauen. Mit dem Auftrag haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein geschafft. Unser neues Produkt, der Doppelstocktriebzug auf der Basis unseres bewährten FLIRT hat den Einstieg in den deutschen Markt geschafft," so Daum weiter, "damit werden wir unseren Produktionsstandort in Berlin-Pankow weiter ausbauen können. Weiterhin planen wir, zukünftig den Aufbau einer eigenen Rohbaufertigung in der Region."
Der neu entwickelte vierteilige Doppelstocktriebzug verfügt über insgesamt 420 Sitzplätze, von denen 24 Stück in einem 1. Klasse Bereich untergebracht sind. Vier Rollstuhlstellplätze sowie 36 ausgewiesene Fahrradstellplätze sind in dem geräumigen Innenraum ebenfalls untergebracht, wie auch drei WCs, von denen eines als barrierefreies großes WC ausgeschildert ist.
Bei dem Regio-Shuttle RS1 handelt es sich um ein einteiliges, diesel-mechanisches Fahrzeug in Niederflurausführung. Der Regio-Shuttle RS1 verfügt über 71 Sitzplätze, zwei Rollstuhlstellplätze sowie über die Möglichkeit, bis zu 10 Fahrräder zu transportieren. Der Antrieb erfolgt über zwei Dieselmotoren, die den aktuellsten Ansprüchen an die umweltfreundliche Abgasemission (Stage III b) entsprechen. Der helle, freundliche Fahrgastbereich verfügt darüber hinaus über ein barrierefreies WC und ein modernes Fahrgastinformationssystem.
Der GTW 2/6 ist ein diesel-elektrisches Fahrzeug, dessen zwei Motoren in einem Antriebsmodul zwischen den Fahrgastbereichen liegen. Der Zweiteiler bietet 100 Sitzplätze, ein barrierefreies WC sowie eine moderne Fahrgastinformation. Wie auch im Regio-Shuttle RS1 wurden zwei Rollstuhlstellplätze sowie die Fahrradmitnahmemöglichkeit (ebenfalls bis zu 10 Stück) berücksichtigt.
Bei allen Fahrzeugtypen wurden die Belange der in Ihrer Mobilität eingeschränkten Personen berücksichtigt. So befinden sich an den Türen Spaltüberbrückungen, es sind großzügige, barrierefrei erreichbare Flächen angeordnet und entsprechend gestaltete Kommunikationseinrichtungen vorgesehen (Pressemeldung Stadler, 12.01.10).

Labels:

07 Januar 2010

Regionalverkehr: Ausschreibung für das Netz Elbe-Elster veröffentlicht

http://www.lok-report.de/

In der Lausitz werden mit dem sogenannten "Netz Elbe-Elster" vier Bahnstrecken in einem Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben. Das Land Brandenburg und der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe mit Sitz in Dresden haben den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg beauftragt, das Verfahren federführend durchzuführen.
Das Netz Elbe-Elster umfasst ein jährliches Volumen von ca. 2,5 Millionen Zugkilometern. Die Hälfte der nachfolgend aufge-führten Strecken liegt in Brandenburg, die anderen 50 Prozent im Freistaat Sachsen, auf dem Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO):
RE15 Dresden - Hoyerswerda
RB18 Dresden - Cottbus
RB31 Dresden - Elsterwerda
RB49 Falkenberg (Elster) - Cottbus über Elsterwerda
Damit setzt das Land Brandenburg seine Strategie des Übergangs in den Wettbewerb im Schienennahverkehr fort. Mit dieser Vergabe erhöht sich der Anteil der im Wettbewerb vergebenen Leistungen in Berlin-Brandenburg auf ca. 73 Prozent.
Die Unterlagen wurden durch die VBB GmbH nach den Vorgaben der Aufgabenträger, das Land Brandenburg und der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe erstellt.
Für die Fahrgäste bedeutet das künftig mehr Qualität auf den ausgeschriebenen Strecken. Insbesondere sollen ab Betriebsstart am 9. Juni 2013 neue oder neuwertige Fahrzeuge eingesetzt werden, die über eine Vielzahl von Standards zur Barrierefreiheit verfügen. Alle Züge werden mit gut geschulten Kundenbetreuern besetzt sein. Weiter wird es künftig möglich sein, Fahrausweise in den Zügen zu erwerben. Die Entlohnung des Betriebspersonals wird über einen branchenbezogenen Tarifvertrag abgesichert.
Das Netz Elbe-Elster ist bereits das siebte eigene Vergabeverfahren, das der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg durchführt. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Nach den erfolgreich abgeschlossenen Vergaben der Strecke Cottbus - Leipzig und Netzes Spree-Neiße und dem laufenden Verfahren zur Linie RE11 Hoyerswerda - Elsterwerda - Leipzig werden nun weitere wichtige Linien im Süden des Landes Brandenburg auf ein hohes Qualitätsniveau gebracht. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Wettbewerb auf der Schiene mehr Komfort und mehr Service für die Fahrgäste bringt."
Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ergänzt: "Nach der erfolgreichen Vergabe der Linie RE50 Dresden - Leipzig sind wir bestrebt, weitere verbundübergreifende Nahverkehrsstrecken im wettbewerblichen Verfahren gemeinsam mit unseren Nachbaraufgabenträgern zu vergeben. Im Elbe-Elster-Netz ist es uns besonders wichtig, die alten Züge durch neue moderne Fahrzeuge abzulösen und so für unsere Kunden hohe Qualitätsstandards zu einem angemessenen Preis zu erreichen." (Pressemeldung VBB, 07.01.10).

Labels:

04 Januar 2010

S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Die Bahn lässt weiter auf sich wartenZum zweiten Mal in diesem Jahr hat gestern der Ausfall eines elektronischen Stellwerks den Verkehr behindert. Von 10.36 Uhr bis 11.31 Uhr funktionierte das Stellwerk am Ostbahnhof nicht, mehrere Fernzüge verspäteten sich um bis zu 30 Minuten, zwei Züge wurden umgeleitet., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr-S-Bahn-Nahverkehr;art18614,2991718

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat gestern der Ausfall eines elektronischen Stellwerks den Verkehr behindert. Von 10.36 Uhr bis 11.31 Uhr funktionierte das Stellwerk am Ostbahnhof nicht, mehrere Fernzüge verspäteten sich um bis zu 30 Minuten, zwei Züge wurden umgeleitet. Bereits in der Neujahrsnacht hatte der dreistündige Ausfall eines Stellwerks den S-Bahn-Verkehr in großen Teilen des Netzes lahmgelegt.
Aber auch am Nachmittag – auf dem Höhepunkt der Rückreisewelle nach den Ferien waren viele Züge bis zu einer Stunde verspätet. Grund waren technische Störungen an Lokomotiven oder ICE-Köpfen sowie eingefrorene Weichen im Bundesgebiet. Spitzenreiter war gestern der EC aus Warschau, der mit drei Stunden Verspätung eintraf – daran war allerdings die polnische Bahn schuld, der Zug hatte die Rekordverspätung schon an der ...

Labels: , ,

S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Ausgedünnter Fahrplan Weil die S-Bahn meist nur alle 20 Minuten fährt, sollen ab heute Regionalzüge etwas Entlastung bringen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0104/berlin/
0056/index.html

Am ersten regulären Arbeitstag im neuen Jahr werden die Berliner heute im Berufsverkehr auf eine Geduldsprobe gestellt. Die S-Bahn sei weiterhin nur mit einem eingeschränkten Fahrplan unterwegs, sagte gestern Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Auf vielen Strecken fährt nur alle 20 Minuten ein Zug, statt acht werden sie meist nur sechs oder vier Wagen haben. Das heißt: Die Züge werden vor allem morgens und nachmittags richtig voll.
Wie die S-Bahn mitteilte, verkehren die Züge nach Potsdam und Spandau weiter im 20-Minuten-Takt. Auf diesen Strecken setzt die Bahn zur Entlastung ab heute wie schon im vergangenen Sommer zusätzliche Regionalzüge ein. So wird die Linie RE 1 zwischen Ostbahnhof und Potsdam (über die Stadtbahn) auf vier Fahrten pro Stunde verdichtet. Und die Regionalbahnlinie 10 von Nauen endet nicht in Spandau, sondern erst in ...

Labels: , ,

31 Dezember 2009

Regionalverkehr: Elbe-Elster-Netz ausgeschrieben

http://www.lok-report.de/

Vier Bahnstrecken in der Lausitz, das so genannte „Elbe-Elster-Netz", werden ausgeschrieben. Die entsprechende Bekanntmachung wird in wenigen Tagen im europäischen Amtsblatt veröffentlicht.
Infrastrukturministerin Jutta Lieske: „Wir gehen unseren Weg im Wettbewerb konsequent weiter. Bereits im Sommer 2009 haben wir sehr erfolgreich das Vergabeverfahren zum Stadtbahnnetz abgeschlossen. Jetzt starten wir eine gemeinsame Ausschreibung mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (Sachsen). Wettbewerb bringt mehr Qualität und Service für die Fahrgäste und die Länder sparen Geld, das wiederum für den Nahverkehr auf der Schiene eingesetzt werden kann."
Das Land Brandenburg hat bisher neun Vergabeverfahren, teilweise gemeinsam mit benachbarten Ländern, erfolgreich abgeschlossen. Dabei konnte bessere Qualität für den Fahrgast bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen erzielt werden.
Bei den jetzt in den Wettbewerb gehenden Strecken hat Brandenburg einen Anteil von rund 50 Prozent, die andere Hälfte der Strecken liegt im Land Sachsen. Zusammen umfaßt das Netz rund 2,5 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Die Vertragslaufzeit wird 9,5 Jahre von Mitte 2013 bis Ende 2022 betragen, wobei eine Verlängerungsoption vorgesehen ist.
Strecken des Vergabeverfahrens „Elbe-Elster-Netz":
• RE 15 Dresden - Ruhland - Hoyerswerda
• RE 18 Dresden - Ruhland - Cottbus
• RB 31 Dresden - Elsterwerda
• RB 49 Cottbus - Ruhland - Falkenberg (Elster)
Auch in den nächsten Jahren wird es weitere Ausschreibungen von Regionalstrecken gemeinsam mit Nachbarländern geben. Hier sind auch Strecken dabei, die schon einmal im Wettbewerb vergeben wurden und somit bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben werden (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 31.12.09).

Labels:

23 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einjähriger SEV zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau

http://www.lok-report.de/

Auf den Spreeewald kommen ab Mai 2010 große Einschränkungen zu. Wegen der Erhöhung der Streckengeschwindigkeit finden Bauarbeiten zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau statt, die eine komplette Sperrung der Eisenbahnstrecke für mindestens 12 Monate erfordern. Betroffen davon sind nicht nur Pendler von und nach Berlin, sondern im Sommer auch die Ausflügler und Touristren aus der Bundeshauptstadt müssen mit erheblichen Schwierigkeiten und viel längeren Fahrzeiten rechnen. Es ist zu befürchten, dass die Tourismuswirtschaft, insbesondere im Raum Lübben, unter der schlechten Erreichbarkeit zu leiden haben wird.
Die Eisenbahnstrecke Königs Wusterhausen - Lübbenau wird zwischen Mai 2010 und April 2011 wegen Streckenarbeiten komplett gesperrt. Davon betroffen sind die Linien RE 2 und die RB 14 sowie einige IC-Züge. Es ist zu befürchten, dass die Fahrgastzahlen erheblich zurückgehen werden. Die direkten Ersatzverkehre, zwei Buslinien, werden in puncto Fahrzeit und Komfort nicht so attraktiv sein können, dass alle Fahrgäste dieses Angebot annehmen werden. In Abstimmung mit dem Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn möchten wir Ihnen einen Vorschlag präsentieren, wie die negativen Folgen für Berufspendler, Touristen und die Stadt Lübben -- durch die unattraktive Erreichbarkeit in der Saison für Besucher -- abgemildert werden kann. Die Frage, wie das Ersatzangebot während der Bauarbeiten organisiert werden kann, sollte um eine Variante erweitert werden.
Durch die Streckensperrung fehlt eine schnelle Zugverbindung für die Berufspendler auf dieser Trasse. Zwei Busverbindungen sollen die Pendler befördern. Die Fahrzeiten sind erheblich länger, der Komfort und die Sicherheit deutlich schlechter. Die Ersatzverbindung mit dem Zug führt über Calau und Doberlug-Kirchhain nach Berlin -- also eine "Fahrt mit der Kirche ums Dorf". Für die Touristen aus dem Berliner Raum sind Busse eine unkomfortable und teils nicht nutzbare Alternative (z. B. für Fahrradtouristen). Lübben als Kreisstadt des Landkreises Dahme-Spree mit 15.000 Einwohnern ist während der Bauarbeiten ein Jahr komplett vom leistungsfähigen Schienenverkehr abgeschnitten.
Auch Pendler aus der Umgebung von Lübben (z. B. aus Luckau) hätten erhebliche Nachteile, denn auch sie wären durch die schienenseitige Nichterreichbarkeit von Lübben betroffen.
Die Fahrzeiten über die Autobahn sind nicht kalkulierbar. Sobald irgendwo ein Stau auftritt, benötigt der Busfahrgast statt der theoretischen 21 Minuten Fahrzeitverlängerung das dreifache oder doppelte an Zeit. In den Spitzen des Berufsverkehrs und an den Wochenenden ist es sicherlich nötig, mehrere Busse zur Beförderung einzusetzen.
Insbesondere für die vielen Berufspendler aus Lübben und Luckau würde sich eine schnelle und komfortable Schienenanbindung über Luckau-Uckro als besser erweisen.
Die zweite, wirtschaftlich wichtige Zielgruppe sind Berliner Touristen, die in Frühjahr, Sommer und Herbst in den Spreewald fahren und die für die Region die wichtigste Einnahmequelle darstellen. Diese Touristen sind oft in Gruppen und mit Ausrüstung unterwegs, Fahrradtouristen benötigen den meisten Platz. Busse sind für diese Zielgruppe nicht einsetzbar oder nur sehr schlecht.
Eine sinnvolle Lösung für die Berufspendler aus Lübben und Lübbenau ist ein Pendelverkehr zwischen Lübben und Luckau-Uckro, um vom letztgenannten Bahnhof den RE nach Berlin zu nehmen. Das gleiche gilt andersherum für den Weg von Berlin nach Luckau/Lübben. Ein Zeitgewinn sowie ein Plus an Komfort und Sicherheit wären der Vorteil. Es bietet sich für diesen Zubringerverkehr zwischen den Bahnhöfen Luckau-Uckro und Lübben die Niederlausitzer Eisenbahn (NLE) an. Die Entfernung zwischen den beiden Bahnhöfen beträgt 23,3 Kilometer. Diese Eisenbahnteilstrecke gehört der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH (DRE). Sie ist öffentlich gewidmet.
Für die Touristen könnte die Verbindung mit einem Dieseltriebwagen die logistischen Probleme (Gruppengröße, Gepäck, Fahrräder) lösen, die wirtschaftlichen Folgen für die Spreewald-Region werden abgemildert. Die Fahrzeit könnte verkürzt werden, da der südliche Umweg über Calau und Doberlug-Kirchhain entfällt. Zumindest in den morgendlichen und abendlichen Verkehrsspitzen hält der Landesverband dieses Verkehrsangebot für interessant und attraktiv. Zusätzliche Busfahrten über die Autobahn können vermieden werden. Diese Reisezeit von und nach Berlin wird wieder berechenbar. Durch die jeweilige Ausrichtung der Abfahrts- und Ankunftszeiten auf den Bahnhof Luckau-Uckro entstehen planbare Erreichbarkeiten, die vom Verkehrsaufkommen und der Stausituation auf der Autobahn unabhängig sind.
Die in jedem Falle notwendige zusätzliche Fahrzeit könnte voraussichtlich sogar etwas kürzer sein als mit dem Ersatzbus (mit nur einem zusätzlichen Halt in Luckau-Zentrum, keine Halte an den weiteren Unterwegsstationen). Sie ist generell kalkulierbarer als bei der Busroute über die Autobahn. Fahrgäste erhalten per Bahn eine schnellere und bequemere Umfahrungsmöglichkeit der Baustelle!
Deshalb schlägt der DBV-Landesverband vor, in den Zeiten des Berufsverkehrs und der Nachfragespitzen an den Sommerwochenenden auf die Verstärkung des Schnellbus-Angebotes über die Autobahn zu verzichten und stattdessen ein auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten in Luckau-Uckro ausgerichtetes Verkehrsangebot auf der Niederlausitzer Eisenbahn von Luckau-Uckro über Luckau nach Lübben und zurück zu bestellen. Damit wird die Chance genutzt, den Bahnfahrgästen aus der Region trotz eines immer noch zusätzlichen Zeitbedarfs -- das jedoch nicht höher ist als für die Busfahrt -- für ihre Fahrt ein attraktives und berechenbares Ersatzangebot zu bieten.
Im Ergebnis wird die Zahl der "Abwanderer" zum eigenen Pkw während der Bauarbeiten geringer sein. Die Spreewaldregion Lübben und Umgebung wird voraussichtlich keinen so deutlichen wirtschaftlichen Einbruch durch das Fernbleiben von Touristen erleiden. Die Erreichbarkeit über die NLE ist auch für Gruppen und Fahrradtouristen gegeben. F
ür weitere Gespräche bezüglich der Nutzbarkeit der Strecke sollten sich die Verantwortlichen im VBB und bei DB Regio bald mit der Deutschen Regionaleisenbahn zusammensetzen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 23.12.09).

Labels: ,

21 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Erfolgreiche Inbetriebnahme des ESTW für den Bahnhof Lübbenau

http://www.lok-report.de/

In der Nacht vom 06.12. auf den 07.12.2009 erfolgte die Inbetriebnahme des ausgelagerten Elektronischen Stellwerks (ESTW-A) von Thales für den Bahnhof Lübbenau.
Mit dieser Inbetriebnahme erfolgte der Lückenschluss für den Bereich der Unterzentrale (UZ) Lübbenau auf der Strecke 6142 Berlin-Cottbus. Bestandteil des Gesamtvorhabens von Thales auf der Strecke 6142 Berlin-Cottbus war die Errichtung der Elektronischen Stellwerke:
• ESTW-A Bestensee
• ESTW-A Halbe
• ESTW-A Brand
• ESTW-A Lübben
• ESTW-A Lübbenau
• ESTW-A Vetschau
über eine Streckenlänge von 79 km. Thales hat auf dieser Strecke außerdem insgesamt 507 Anschlusseinheiten (ASE) installiert. Diese Anlagen werden von der regionalen Unterzentralen (UZ) Lübbenau gesteuert und überwacht.
Die Streckenanbindung an das nördliche ESTW-A Königs-Wusterhausen erfolgte mittels Zentralblockanpassung mit firmenneutraler Blockschnittstelle und an den südlichen Bahnhof Cottbus mittels elektronischem Zentralblock (EBL2000). Diese anspruchsvolle Aufgabe der Integration von Techniken verschiedener Anbieter auf einem Streckenabschnitt konnte in partnerschaftlicher Kooperation erfolgreich gelöst werden.
Die Strecke Berlin-Cottbus (Görlitz) wurde laut Chronik 1866/67 in Betrieb genommen. Heut verkehren auf dieser Strecke neben Güterzügen und zwei Intercity- bzw. Eurocity-Zugpaaren tagsüber Regionalexpress-Züge im Stundentakt.
Die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik auf der 140 Jahre alten Eisenbahnverbindung Berlin-Cottbus ist seit Jahren ein Hauptbestandteil eines Investitionsprogramms der Deutschen Bahn AG.
Eine Vereinbarung des Brandenburger Verkehrsministeriums und der Deutschen Bahn sieht vor, die Streckegeschwindigkeit ab 2012 komplett auf 160 km/h anzuheben und somit von Cottbus den Berliner Ostbahnhof in 63 Minuten (statt 89 Minuten) erreichen zu können. Damit soll die Lausitz-Magistrale zur schnellen Schiene werden.
Thales hat für dieses Vorhaben modernste Leit- und Sicherungstechnik geliefert und somit die Voraussetzungen für einen sicheren und wirtschaftlichen Eisenbahnbetrieb beigestellt. Im Projektverlauf wurde von allen Projektbeteiligten großes Engagement zur Erreichung der erforderlichen Planungssicherheit und Baukoordination erbracht.
Damit konnten die sehr anspruchsvollen Bauzeiten und Inbetriebnahmetermine aller Baustufen gesichert werden (Pressemeldung Thales, 21.12.09).

Labels: ,

19 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zwischen Rostock und Berlin fahren die Bummelzüge zwei Jahre länger, der Ausbau Lübeck – Stralsund hinkt 15 Jahre hinterher., aus Ostsee Zeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/
mv/index_artikel_komplett.phtml?
SID=107ffb2ef2aab6c9cdfcb804571371ab&
param=news&id=2647299

Zwischen Rostock und Berlin fahren die Bummelzüge zwei Jahre länger, der Ausbau Lübeck – Stralsund hinkt 15 Jahre hinterher.
Rostock/Berlin (OZ) - Mecklenburg-Vorpommern bleibt beim Schienenverkehr weiter abgehängt. Wie gestern bekannt wurde, verzögert sich der Ausbau der Strecke Berlin-Rostock um weitere zwei Jahre. Nach OZ-Informationen hat die Bahn das Land vor die Wahl gestellt: Entweder dauern die Bauarbeiten bis 2015 – oder die bisherige Frist im Jahr 2013 wird eingehalten. Das aber nur bei zeitweiser Vollsperrung einzelner Abschnitte. Es ist ist nicht die erste Termin-Absage der Bahn: Ursprünglich sollte der 700 Millionen Euro teure Ausbau der Bummelstrecke auf Tempo 160 bereits 2009 fertig sein.
„Die Umsetzung des gesamten Streckenausbaus erfolgt in mehreren Stufen bis Ende 2015“, sagte Bundesverkehrsminister ...

Labels: ,

17 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Mehr Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr 2009 Überspringen: Mehr Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr 2009 Im Fernverkehr zusätzliche Züge zu Weihnachten und zum Jahreswechsel / Im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg mehr Züge in der Silvesternacht

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091216.html

(Berlin, 16. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn AG setzt im Fernverkehr von und nach Berlin zusätzliche Züge im Weihnachts- und Silvesterverkehr ein. Hauptreisetage werden der Freitag, 18. Dezember, und der Neujahrstag, 1. Januar 2010, sein. Im Regionalverkehr setzt die DB Regio Nordost zusätzliche Züge zum Jahreswechsel ein.

Fernverkehr - zusätzliche Züge ab Berlin

18. Dezember ICE 2491 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Stuttgart
18. Dezember ICE 2476 Karlsruhe-Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
19. Dezember ICE 2471 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
19. Dezember ICE 2476 Karlsruhe-Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
20. Dezember ICE 2497 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main-Süd München
26. Dezember ICE 2479 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
26. Dezember ICE 2476 Karlsruhe- Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
27. Dezember ICE 2490 Karlsruhe- Frankfurt/Main Süd-Berlin Südkreuz
1. Januar 2010 ICE 2491 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Stuttgart
1. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
2. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe
3. Januar 2010 ICE 2475 Berlin Ostbahnhof-Frankfurt/Main Süd-Karlsruhe

Regionalverkehr in der Silvesternacht
RE 1 - Brandenburg-Potsdam-Berlin-Fürstenwalde-Frankfurt (Oder)

Zusätzlich starten in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar 2010 Regionalzüge um 2.26 und 3.36 Uhr von Brandenburg nach Berlin Friedrichstraße. In der Gegenrichtung fahren zusätzliche Züge von Berlin Friedrichstraße um 3.27 Uhr und um 4.38 Uhr nach Brandenburg. Diese halten auf allen Unterwegsbahnhöfen.

Um 3.08 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten beziehungsweise um 1.33 Uhr ab Berlin Ostbahnhof verkehrt jeweils ein Zug nach Frankfurt (Oder). Diese halten unter anderem in Erkner und Fürstenwalde (Spree). Von Frankfurt (Oder) werden um 1.32 Uhr und 2.43 Uhr nach Berlin Ostbahnhof beziehungsweise nach Berlin Zoologischer Garten Zusatz-Züge eingesetzt, die auf allen Unterwegsbahnhöfen halten.

RE 2 - Cottbus-Berlin-Rathenow

Nach Cottbus fährt ab Berlin Hauptbahnhof ein Regionalzug um 1.35 Uhr und erreicht Cottbus um 3.07 Uhr. Nach Rathenow verkehrt ein Zug in dieser Nacht ab Berlin-Friedrichstraße um 1.12 Uhr und ist um 2.04 Uhr in Rathenow.

RE 3 - Berlin-Bernau-Eberswalde

Auch hier wird neben der planmäßigen Nachtverbindung eine weitere Verbindung von Berlin-Friedrichstraße (ab 2.55 Uhr) über Berlin-Ostbahnhof, Bernau mit Ankunft in Eberswalde um 3.47 Uhr angeboten. Von Eberswalde wird ein Zug um 3.57 Uhr nach Berlin-Lichtenberg (an 4.36 Uhr) angeboten. Alle Züge halten auch in Rüdnitz, Biesenthal und Melchow.

RE 5 - Berlin-Ludwigsfelde-Luckenwalde-Jüterbog

Von Berlin Friedrichstraße (ab 3.03 Uhr) wird ein weiterer Zug mit Ankunft in Jüterbog um 4.11 Uhr verkehren (über Berlin-Schönefeld Flughafen, mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen).

RE 7 - Wünsdorf-Berlin-Potsdam-Rehbrücke-Michendorf-Belzig

Ein zusätzlicher Zug wird um 3.36 Uhr in Berlin-Ostbahnhof eingesetzt, der Belzig um 4.50 Uhr erreicht. In der Gegenrichtung beginnt ein Zug in Belzig um 2.03 Uhr und endet in Berlin-Ostbahnhof um 3.18 Uhr.

Nach Wünsdorf-Waldstadt bestehen drei Fahrtmöglichkeiten in dieser Nacht. Die Abfahrten sind in Berlin Ostbahnhof um 1.23 Uhr und um 3.34 Uhr sowie ab Berlin-Schönefeld Flughafen um 2.56 Uhr. In Wünsdorf-Waldstadt beginnen die Züge um 2.18 Uhr und um 3.30 Uhr.

RB 10 - Berlin-Falkensee-Nauen

Zusätzlich zum regulären Fahrplan werden zwei Züge zwischen Berlin Friedrichstraße (ab 1.31 Uhr und 3.37 Uhr) und Nauen eingesetzt. Die Abfahrten zusätzlicher Züge in Nauen sind 0.38 Uhr, 2.38 Uhr und 4.24 Uhr.

Über die Abfahrts- und Ankunftszeiten können sich Reisende beim Kundendialog von DB Regio unter 0331 235 6881 und -6882 und im Internet unter www.bahn.de informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels: ,

13 Dezember 2009

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zugverkehr über die Stadtbahn auf neuen Schienen Überspringen: Zugverkehr über die Stadtbahn auf neuen Schienen Schienenwechsel planmäßig zum Fahrplanwechsel abgeschlossen - Fern- und Regionalverkehr wieder uneingschränkt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091213.html

(Berlin, 13. Dezember 2009) Die Züge des Regional- und Fernverkehrs fahren seit Sonntag, 13. Dezember, wieder uneingeschränkt über die Stadtbahn. Die Deutsche Bahn AG hat den Austausch der Schienen zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof planmäßig zum Fahrplanwechsel beendet.

Fast drei Wochen lang waren abschnittsweise zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof durchschnittlich 50 Bauarbeiter vor Ort. Sie wechselten mehr als 18 Kilometer Schienen, das sind rund 980 Tonnen Stahl, aus. Der Schienenwechsel erfolgte mit Umsatzböcken. Die neuen 60 Meter langen Schienenstücke, wie auch die Altschienen, wurden mit Logistikzügen an- bzw. abtransportiert. Die Sperrpausen wurden genutzt, um zusätzlich planmäßige Instandhaltungsarbeiten an Weichen und Brücken auszuführen.

Im Interesse der Fahrgäste war ein durchgehender eingleisiger Betrieb auf der Stadtbahn aufrecht erhalten worden. Zusammen mit der S-Bahn, die von diesen Instandhaltungsarbeiten nicht betroffen war, wurde die Reisekette gesichert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels: ,

11 Dezember 2009

Regionalverkehr: Innenreinigungsanlage in Cottbus eingeweiht Überspringen: Innenreinigungsanlage in Cottbus eingeweiht Regelmäßige Reinigung von mehr als 250 Reiszugwagen / Vier Millionen Euro investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091210.html

(Berlin, 10. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn AG nahm heute in Cottbus eine neue Innenreinigungsanlage für Reisezugwagen feierlich in Betrieb. Damit bestehen beste technische Voraussetzungen, um die Reisezüge innen zu reinigen, die Ver- und Entsorgung zu sichern und somit für die nächste Fahrt qualitätsgerecht vorzubereiten. Bereits 1998 ging die Regiowerkstatt Cottbus als erster Teil der Anlage in Betrieb.

Dr.-Ing. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Brandenburg: "Ich freue mich, dass wir das Vorhaben heute abschließen können. Besonders bedanke ich mich beim Land Brandenburg für die Förderung des Neubaus. Für den Eisenbahnstandort Cottbus ist dies das richtige Zeichen."

Nach neunmonatiger Bauzeit entstanden drei elektrisch befahrbare Gleise mit einer Länge von jeweils 200 Metern zum Behandeln der Reisezugwagen, drei beheizbare Weichen, neun Gleistragwannen zur Aufnahme der anfallenden Abwässer, zwei Wartungsbahnsteige von 180 und 200 Metern, 23 Stationen zur Versorgung mit Trinkwasser und zum Absaugen der Abwässer, rund 500 Meter Straßen zur Ver- und Entsorgung und eine Doppelgarage zur Unterstellung der erforderlichen Elektrofahrzeuge.

Bevor jedoch mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte, mussten die nicht mehr erforderlichen Betriebsanlagen der Bahn zurückgebaut und der Boden umfangreich saniert werden.

Das Land und die DB Netz AG investierten insgesamt vier Millionen Euro in das Bauvorhaben.

Mit der Inbetriebnahme der Innenreinigungsanlage verfügt Cottbus nunmehr insgesamt über moderne Instandhaltungs- und Wartungsanlagen, die sowohl von DB-eigenen Gesellschaften aber auch von anderen Eisenbahnverkehrs-unternehmen genutzt werden können. Nächste Etappe bei der Neugestaltung des Eisenbahnknoten Cottbus wird die Ablösung der alten Sicherungstechnik durch ein modernes elektronisches Stellwerk sein, die Inbetriebnahme der neuen Technik wird vsl. im November 2010 erfolgen. Parallel dazu werden die Bauleistungen für den Neubau der Bahnsteige vorbereitet.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels:

Regionalverkehr + Bus: Wechsel ohne Änderungen , aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/307784

Bernau (au) Zum Fahrplanwechsel am morgigen Sonntag müssen sich Reisende und Pendler in der Region kaum auf Änderungen bei Bussen und Bahnen einstellen.
"Bei uns gibt es lediglich Abweichungen im Minutenbereich", sagte der Verkehrsleiter der Barnimer Busgesellschaft (BBG), Alexander Greifenberg. Die größeren Veränderungen seien bereits zum Schuljahresbeginn erfolgt. Im neuen Fahrplan habe man nun versucht, auf einzelne Wünsche der Bildungseinrichtungen einzugehen. So wird es beispielsweise eine Verbesserung für Schüler des Gymnasiums Wandlitz geben. Der Bus der Linie 902 fährt montags bis freitags um 15.50 Uhr ab Bahnhof Wandlitz und ist um 16.26 Uhr in Marienwerder. "Das bisherige Umsteigen in Lanke entfällt", so Greifenberg. Der BBG-Verkehrsleiter kündigte an, dass es im Januar wieder Gespräche mit den Schulen geben wird. "Dann bereiten wir den Fahrplanwechsel nach den ...

Labels: ,

09 Dezember 2009

Regionalverkehr: Dauerhafte Betriebserlaubnis für die Oderlandbahn in Polen

http://www.lok-report.de/

Nach vier Jahren intensivster Bemühungen hat die NEB Betriebsgesellschaft mbH vom polnischen Eisenbahntransportamt UTK die unbefristete Genehmigung zum Befahren des polnischen Teilstückes der Strecke Berlin-Kostrzyn für ihre Triebfahrzeuge vom Typ "Talent" der Firma Bombardier erhalten. Die Genehmigung wurde buchstäblich in letzter Minute am 30. Oktober 2009 erteilt - nur einen Tag vor dem Auslaufen der befristeten Betriebserlaubnis.
"Wir freuen uns über die Einigung und danken der UTK für das Vertrauen", sagte NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker nach Abschluss der Verhandlungen. Die NEB ist damit das erste private deutsche Eisenbahnverkehrsunternehmen, das die UTK-Genehmigung im grenzüberschreitenden Schienenpersonennahverkehr (SPNV) bekommen hat. Sie kann nun auch weiterhin die Fahrgäste auf der "Oderlandbahn", der am stärksten frequentierten grenzüberschreitenden Zugverbindung im Regionalverkehr zwischen Deutschland und Polen, befördern.
Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 übernahm die NEB die 82 Kilometer lange Linie von Berlin-Lichtenberg nach Kostrzyn, die bis dahin von der Deutschen Bahn AG befahren wurde. Knapp zwei Kilometer der Strecke verlaufen auf polnischem Staatsgebiet. Nach umfangreichen Verhandlungen und mit Unterstützung der Verkehrsministerien von Bund und dem Land Brandenburg hatte die NEB zunächst am 8. Dezember 2006 eine befristete Betriebserlaubnis bis Mitte 2007 von der UTK erhalten. Erst nach zwei weiteren befristeten Zulassungen erhielt die NEB ab dem 1. November 2009 die Dauergenehmigung.
Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) bedient seit Dezember 2005 die Strecke der Heidekrautbahn (NE27) sowie seit Dezember 2006 die Strecke der Oderlandbahn (NE26). Mit ihren modernen Zügen, den freundlichen Kundenbetreuer/innen und der Möglichkeit, das Ticket ohne Aufpreis im Zug zu erwerben, profitieren ihre Fahrgäste von einem deutlichen Plus an Servicequalität (Pressemeldung NEB Betriebsgesellschaft mbh, 05.12.09).

Labels:

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Veolia: Zum Fahrplanwechsel Übernahme weiterer Strecken im Regionalverkehr

http://www.lok-report.de/

Die Veolia-Verkehr-Gruppe kann zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 13. Dezember 2009 ihre führende Stellung auf dem deutschen Schienenverkehrsmarkt weiter ausbauen. 10 Bahnlinien in drei neuen Streckennetzen in Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen wird der größte private Nahverkehrsbetreiber Deutschlands übernehmen und Fahrgästen mit modernen Zügen einen zeitgemäßen Kundenservice bieten. Der Marktanteil am deutschen Schienenpersonennahverkehr wächst auf sechs Prozent.
Die Mitteldeutsche Regiobahn in Leipzig, die Bayerische Regiobahn in Augsburg sowie die NordWestBahn fahren künftig überwiegend auf Strecken, die bislang von der Deutschen Bahn bedient wurden. Rund 350 neue und engagierte Mitarbeiter finden in diesem Zusammenhang eine berufliche Zukunft innerhalb der Veolia-Verkehr-Gruppe. Im Busbereich wurde erst kürzlich der bundesweite Auftrag für die Bundeswehr verlängert. Er betrifft die Organisation von Charterverkehren mit jährlich nahezu 20.000 Busfahrten.
• Bundesweite Neustarts: Die erst 2008 gegründete Mitteldeutsche Regiobahn übernimmt auf sechs Linien rund um Leipzig weitere Leistungen im Regionalverkehr und betreibt nun mit 22 Dieseltriebwagen insgesamt acht Strecken auf einem 219 Kilometer langen Netz. Der Auftrag umfasst drei Millionen Zugkilometer jährlich und ist bis zur Fertigstellung des Leipziger Citytunnels (voraussichtlich Ende 2012) befristet. Danach wird der Nahverkehr mit dem neuen Eisenbahntunnel unter der Innenstadt neu geordnet.
• Die Bayerische Regiobahn (BRB) fährt bereits seit einem Jahr nach gewonnener Ausschreibung mit großem Erfolg auf der Strecke von Augsburg über Weilheim nach Schongau (Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn). Jetzt folgt die Verbindung von Augsburg über Ingolstadt nach Eichstätt (Paartal- und Altmühltalbahn). Die BRB bietet erstmals im nahen Umland von Augsburg ganztags einen S-Bahn ähnlichen 15-Minuten-Takt. Zum Einsatz auf dem rund 200 Kilometer langen Netz kommen 26 komfortable Dieseltriebwagen vom Typ LINT 41. Der entsprechende Vertrag läuft bis Ende 2019 und umfasst jährlich etwa drei Millionen Zugkilometer. Weil der BRB-Service auf der Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn bei den Fahrgästen so gut ankommt, konnte das Angebot bereits ausgeweitet werden.
• Die NordWestBahn (NWB) kann ihr Netz in Nordrhein-Westfalen mit zunächst zwei von künftig vier Strecken ausbauen und betreibt im Auftrag des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr nun die Linien zwischen Kleve, Krefeld und Düsseldorf sowie zwischen Duisburg und Xanten. Beide Strecken gehören zum 225 Kilometer langen Niers-Rhein-Emscher-Netz, dessen Ausschreibung die NWB gewonnen hatte und mit jährlich rund 3,2 Millionen Zugkilometern bis 2025 betreiben wird. Im Dezember 2010 kommen zwei weitere Linien zwischen Oberhausen und Duisburg-Ruhrort sowie zwischen Oberhausen und Dorsten hinzu. Die NordWestBahn beschäftigt damit insgesamt rund 500 Mitarbeiter und betreibt über 100 Dieseltriebwagen.
• Zusätzliche Vertragsverlängerungen: Neben dem Neustart von zehn Bahnlinien kann Veolia Verkehr zudem drei Auftragsverlängerungen im Schienenpersonenverkehr vermelden. Der Vertrag für den HarzBerlinExpress, die Direktverbindung an Wochenenden zwischen Bundeshauptstadt und den Feriengebieten im Harz, wurde erneut bis 2012 verlängert. Auch der Auftrag für die zwei Strecken der Märkischen Regiobahn in Berlin-Brandenburg wurde um zwei Jahre verlängert. Die Rheinisch-Bergische Eisenbahn wird auch weiterhin bis Dezember 2011 als S-Bahn zwischen Mettmann, Düsseldorf und Kaarst im 20-Minuten-Takt unterwegs sein.
• Fernzug InterConnex auf Erfolgskurs: Auch der tägliche Fernverkehrszug InterConnex zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde entwickelt sich positiv. So konnten die Fahrgastzahlen 2009 erneut gesteigert und die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert werden. Der eigenwirtschaftliche Fernzug pendelt täglich zweimal zwischen Berlin Hbf. und Leipzig und einmal zwischen Berlin Hbf. und Rostock/Warnemünde. Das Konzept mit besonderen Angeboten für Studenten oder Senioren ist sehr erfolgreich. Der Super-Sparpreis bleibt mit 14 Euro im Vergleich zu den Ticketpreisen der Deutschen Bahn sehr preiswert.
• Großauftrag für Bundeswehr hat Bestand: Seit März 2008 organisiert Veolia Verkehr bundesweit als erstes privates Unternehmen mit Bussen Charterfahrten im Auftrag der Bundeswehr. 2009 wurden bereits 19.500 Fahrten in ganz Deutschland bewältigt. An Spitzentagen waren gut 270 Fahrzeuge im Einsatz. Die Bundeswehr als Auftraggeber lobt vor allem die zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Veolia Verkehr. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt um ein weiteres Jahr bis zum Frühjahr 2011 verlängert (Pressemeldung Veolia Verkehr, 09.12.09).

Labels: ,

Regionalverkehr + S-Bahn: Schallende Ohrfeige aus Brüssel Die Europäische Kommission hält den Verkehrsvertrag für den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg für einen verdeckten Zuschuss und hat die DB AG aufgefordert, die überschüssigen Gelder zurückzuzahlen (Der LOK Report berichtete). Dazu erklärt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament

http://www.lok-report.de/

Nach der "Ohrfeige" (Wowereit) durch die eigenen Fraktionen kommt gleich die nächste Klatsche. Dieses Mal aus Brüssel. Denn die EU-Kommission hält es für möglich, dass es sich bei der vereinbarten Summe um "überschüssige Ausgleichszahlungen" handelt, deren genaue Höhe noch ermittelt wird. Außerdem fordert sie, dass in Zukunft "Qualitätsüberwachungssysteme" eingeführt und Sanktionsmöglichkeiten in den Verträgen verankert werden.
Die Höhe der Rückzahlung - VBB-Chef Franz rechnet mit 100 Mio. Euro, Mofair-Verbandschef Meyer sogar mit 300 Mio. Euro - soll von unabhängigen Sachverständigen ermittelt werden. Grundlage soll eine Kapitalrendite in Höhe von 14 % sein.
Trotz dieser deftigen Klatsche und der permanenten Vertragsverletzungen hat sich der rot-rote Senat in Berlin bei der S-Bahn für ein Weiterwurschteln entschieden. Zu einer Ausschreibung, die diese Probleme lösen würde, konnte er sich bisher nicht entscheiden. Jedes Jahr zahlt der Senat der S-Bahn eine Viertel Milliarde Euro und muss sich nun bescheinigen lassen, dass es sich in der Vergangenheit beim Regionalverkehr um unzulässige und wettbewerbsverzerrende Zuschüsse an die DB AG gehandelt hat. Die EU-Kommission hat auf meine diesbezügliche Anfrage bereits reagiert und eine Überprüfung veranlasst.
Der Senat sollte sich eingestehen, dass er beim S-Bahn-Vertrag schlecht verhandelt hat und von der DB AG über den Tisch gezogen wurde. Denn von den vereinbarten Zahlungen wurden zweistellige Millionenbeträge jährlich als Gewinn an den Mutterkonzern überwiesen. Im Jahr 2010 sollten es mit 125 Mio. Euro fast die Hälfte sein, was weit mehr ist als die zulässigen 14 %. Diese Praxis auf Kosten der Fahrgäste und der Steuerzahler muss schnellstens beendet werden. Deshalb muss sich der Senat sofort für die Ausschreibung zukünftiger S-Bahnleistungen entscheiden." (Pressemeldung Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament, 09.12.09).

Labels: ,

Regionalverkehr + S-Bahn: Bahn-Signal aus Brüssel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1209/wirtschaft/
0046/index.html

Sieben lange Jahre musste die Konkurrenz der Deutschen Bahn auf das Signal aus Brüssel warten: Wie aus der EU-Kommission gestern verlautete, verstößt ein 2002 zwischen Berlin und Brandenburg und der Deutschen Bahn unterzeichneter Regionalbahnvertrag gegen europäisches Beihilfe-Recht. Der Grund: Die Bahn erhält von den Ländern zu viel Geld für den Bahnbetrieb. In der Konsequenz dürfte dies die Bahn teuer zu stehen kommen. Vor allem aber ist es ein Signal für faireren Wettbewerb.
Allein für den jetzt beanstandeten Vertrag muss die Bahn voraussichtlich einen Großteil der zu viel erhaltenen Gelder zurückzahlen. Experten sprechen von einer Summe zwischen 100 bis 300 Millionen Euro. Doch das ist nur der Anfang. Nach Angaben des Privatbahnen-Verbandes Mofair liegen bei der EU auch Klagen gegen den Berliner S-Bahn-Vertrag und gegen einen Vertrag der Bahn mit dem ...

Labels: ,

04 Dezember 2009

Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Strecke Lübben-Cottbus und Lübben-Calau

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20091203.html

(Berlin, 3. Dezember 2009) Die Züge der Linie RE 2 fallen an verschiedenen Tagen von Freitag, 4. Dezember, 22 Uhr, bis Montag, 7. Dezember, 4 Uhr, wegen Gleisbauarbeiten zwischen Lübben und Cottbus aus und werden durch Busse ersetzt. Dabei verkehren für die meisten Züge jeweils zwei Buslinien:

Die Buslinie 1 hält an allen planmäßigen Halten. Die Busse fahren bereits 44 bis 46 Minuten früher in Cottbus ab und erreichen Cottbus in der Gegenrichtung 39 bis 53 Minuten später. In Lübben (Spreewald) besteht Anschluss an die Züge in Richtung Rathenow.

Die Buslinie 2 verkehrt als Direktbus (ohne Zwischenhalt). Die Direktbusse fahren 28 bis 30 Minuten früher in Cottbus ab und erreichen Cottbus in der Gegenrichtung 23 bis 36 Minuten später. In Lübben (Spreewald) besteht Anschluss an die Züge in Richtung Rathenow.

Die Züge der Linie RB 14 fallen am Wochenende Samstag/Sonntag, 6./7. Dezember, jeweils ganztägig, zwischen Lübben (Spreewald) und Calau (Nl) aus und werden durch Busse ersetzt.

In Calau (Nl) haben die Reisenden vom Ersatzverkehr Anschluss an die 16 Minuten später abfahrenden Züge nach Senftenberg. In der Gegenrichtung fahren die Züge bereits 20 Minuten früher in Senftenberg ab.

Von Calau (Nl) bis Lübben (Spreewald) werden die Züge durch früher abfahrende Busse ersetzt. In Lübben (Spreewald) haben die Reisenden Anschluss an die planmäßigen Züge in Richtung Nauen.

Von Samstag, 5. Dezember, ca. 15.00 Uhr, bis Sonntag, 6. Dezember, ca. 6.00 Uhr, fahren die Busse bereits ab/weiter bis Altdöbern (von/bis Lübben (Spreewald)). In Altdöbern besteht vom Ersatzverkehr Anschluss an die 26 Minuten später abfahrenden Züge in Richtung Senftenberg. In der Gegenrichtung fahren die Züge bereits 35 Minuten früher in Senftenberg ab, um in Altdöbern die 30 Minuten früher abfahrenden Busse nach Lübben (Spreewald) zu erreichen. In Lübben haben die Reisenden Anschluss an die planmäßigen Züge nach Nauen.

Außerdem fallen die Züge zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen und Königs Wusterhausen aus. Als Ersatz nutzen die Reisenden die Busse zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen und Königs Wusterhausen bzw. die S-Bahnen zwischen Berlin Ostbahnhof und Königs Wusterhausen.

Die Reisenden sollten die veränderten (früheren oder späteren) Fahrzeiten des Ersatzverkehrs beachten und sich rechtzeitig über eventuell frühere Verbindungen informieren.

Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels:

02 Dezember 2009

Regionalverkehr: DB Regio Nordost bedankt sich an 10 Bahnhöfen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und in Zügen Überspringen: DB Regio Nordost bedankt sich an 10 Bahnhöfen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und in Zügen Nikolausüberraschung für die von Bauarbeiten betroffenen Pendler

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091202.html

(Berlin, 2. Dezember 2009) Am kommenden Freitag früh, 4. Dezember, von 5 bis 8 Uhr startet DB Regio Nordost wieder eine Dankeschönaktion. An zehn Bahnhöfen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und in Zügen auf fünf Nahverkehrslinien erwarten die Pendler kleine Nikolausüberraschungen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regionalbereichsleitung, der Zweigniederlassungen und Kundenbetreuerinnen sowie Kundenbetreuer verteilen an Pendler Getränke und Süßigkeiten.

Mit dieser Aktion sagt DB Regio Nordost Dankeschön an die Kunden der Deutschen Bahn AG, die besonders stark von den Bauarbeiten und den daraus resultierenden Verspätungen betroffen sind und mit viel Verständnis die kleinen und größeren Unannehmlichkeiten der vergangenen Zeit auf sich nahmen.

Die Aktion läuft an folgenden Bahnhöfen und auf folgenden Nahverkehrslinien:

Land Brandenburg:

Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Falkensee, Fürstenwalde (Spree), Falkenberg (Elster), Lübben, Rathenow und Potsdam Hbf, sowie in den Zügen der RE6 Neuruppin-Berlin-Spandau und RE 7 Belzig-Berlin Zoologischer Garten.

Land Mecklenburg-Vorpommern:

Schwerin Hbf und Stralsund sowie in den Zügen der RE 1 Rostock-Hamburg, RE 6 Pasewalk-Güstrow und RE 5 Stralsund-Neubrandenburg.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels:

01 Dezember 2009

Bahnhöfe + Regionalverkehr + Bahnverkehr: "Langsamfahrstelle Erkner" beseitigt Überspringen: "Langsamfahrstelle Erkner" beseitigt Bahnhof mit zweitem Regionalbahnsteig komplett / Wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder) im Wesentlichen abgeschlossen / Rund 15 Millionen Euro bisher investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091130.html

(Berlin, 30. November 2009) Die Deutsche Bahn AG nimmt heute im Bahnhof Erkner den zweiten neuen 210 Meter langen Regionalbahnsteig in Betrieb. Ab heute halten auch die Regionalzüge Richtung Berlin an ihrem eigenen Bahnsteig. Ein wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder)-Grenze ist damit im Wesentlichen abgeschlossen. Das Nadelöhr Erkner ist beseitigt. Durchfahrende Züge können den Bahnhof jetzt mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahren und sparen so zwei Minuten Fahrzeit ein. Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Brandenburg: "Im Vergleich zu 1990 konnte die Fahrzeit zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) schon um 23 Minuten verkürzt werden. Jetzt bleibt noch der letzte Abschnitt von Ostbahnhof bis Erkner zu erneuern. Danach werden Reisende mit dem Zug nur noch weniger als 40 Minuten für die 82 Kilometer von Berlin Ostbahnhof bis Frankfurt (Oder) brauchen."

Beide Bahnsteige und damit die Züge in beiden Richtungen sind barrierefrei über Rampe oder Aufzug zu erreichen. Die Bahnsteige im Brückenbereich der Bahnhofstraße sind zum Teil überdacht, die Treppenaufgänge sind verglast. Wetterschutz, Sitzgelegenheiten sowie Wegeleit- und Informationssystem vervollständigen die gute Ausstattung. Ein neuer Übergang vom Bahnsteig Richtung Berlin zu den S-Bahnsteigen vereinfacht das Umsteigen.

Das Erhöhen der Geschwindigkeit von ehemals 120 auf 160 km/h erforderte eine Veränderung der Gleisgeometrie. Wegen der Bogenaufweitung der Gleise im Bahnhofsbereich mussten die durchgehenden Hauptgleise in Richtung Süden um bis zu zwölf Meter verschoben werden. Das bedeutete einen Neubau des Bahnkörpers. Die bestehenden Eisenbahnbrücken über die Bahnhofstraße und den Flakenkanal wurden durch neue ersetzt, der Bahnübergang Beuststraße an die neue Gleislage angepasst. Den höheren Geschwindigkeiten wird durch Lärmschutz Rechnung getragen.

Mit den Arbeiten war im Sommer des vergangenen Jahres begonnen worden. Zwischenzeitlich konnte der Betrieb nur auf einem Gleis durchgeführt werden. Die Züge hielten zeitweise an Behelfsbahnsteigen.

Insgesamt investiert die Bahn in Gleise, Bahnsteige, Oberleitungsanlagen und Brücken rund 15 Millionen Euro; hinzu kommen weitere 15 Millionen für den Neubau eines elektronischen Stellwerkes als Unterzentrale mit direktem Anschluss an die Betriebszentrale in Berlin-Pankow. Das Bauvorhaben wird überwiegend aus dem Bundeshaushalt, mit Eigenmitteln der Bahn und durch Zuschüsse Dritter entsprechend dem Eisenbahnkreuzungsgesetz finanziert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels: , ,

28 November 2009

Regionalverkehr: Märkische Regiobahn fährt zwei weitere Jahre

http://www.lok-report.de/

Die Märkische Regiobahn bleibt den Berliner und Brandenburger Fahrgästen bis Dezember 2011 garantiert erhalten. Ein Vertrag für weitere zwei Jahre mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) wurde jetzt unterschrieben. Damit ist auch die nähere berufliche Zukunft von 34 Mitarbeitern gesichert.
Betriebsstart der Linie MR 33 zwischen Berlin-Wannsee und Jüterbog sowie der Linie MR 51 zwischen Brandenburg (Havel) und Rathenow war im Dezember 2007. Seit jeher bietet die Märkische Regiobahn ein umfangreiches Servicekonzept – in jedem Zug ein Kundenbetreuer, Ticketkauf direkt am Platz und ohne Aufpreis, ein Snack- und Getränkeangebot sowie auf Wunsch Hilfe beim Ein- und Aussteigen. Pendler und Reisende zeigen sich mittels im Zug ausliegender Meinungskarten überdurchschnittlich zufrieden.
„Wir freuen uns sehr, unsere Fahrgäste zwei weitere Jahre von A nach B bringen zu dürfen. Für uns bestätigt sich damit, dass wir mit mehr Service und den Verzicht auf Niedrigpreise den richtigen Weg gehen“, so Geschäftsführer Dirk Fischer. Ab Dezember 2011 übernimmt jedoch ein anderes Unternehmen den Verkehr auf den Strecken der Märkischen Regiobahn. Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) war bei der Ausschreibung „Netz Stadtbahn“ des VBB als Sieger des Streckenpakets 2 hervorgegangen. „Unser Anspruch ist es, bis zum letzten Tag in gewohnt guter Qualität zu fahren und unseren Fahrgäste zu zeigen, dass wir ein verlässliches Unternehmen sind“, sagt Fischer (Pressemeldung Veolia Verkehr, 28.11.09).

Labels:

27 November 2009

Regionalverkehr: Warnstreik bei der Niederbarnimer Eisenbahn

http://www.lok-report.de/

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte am Mittwochmorgen, den 25. November 2009 ihre Mitglieder zum Arbeitskampf aufgerufen.
In der Zeit von 4 bis 7 Uhr sollten die Züge der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) auf der Strecke der Oderlandbahn (NE26) bestreikt werden.
Durch interne organisatorische Maßnahmen konnte die NEB für ihre Fahrgäste sicherstellen, dass alle Züge auf den Strecken der Oderlandbahn (NE26) und der Heidkrautbahn (NE27) planmäßig verkehrten. "Es gab keinerlei Einschränkungen durch den Streik in den Zügen der NEB", erläutert Detlef Bröcker, Geschäftsführer des Unternehmens.
"Gerade im Hinblick auf die großen Belastungen für die Reisenden durch eingeschränkte S-Bahnverkehre sowie Baumaßnahmen in den vergangenen Monaten, versuchen wir die Auswirkungen für unsere Fahrgäste auch zukünftig so gering wie möglich zu halten", so Bröcker.
Mit Schreiben vom 10. November 2009 hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer den Arbeitgeberverband der NEB aufgefordert, in Tarifverhandlungen mit der GDL einzutreten. Ohne eine Reaktion abzuwarten, hat die GDL - aus für die NEB unerklärlichen und unverhältnismäßigen Gründen - bereits jetzt zum Warnstreik aufgerufen, um die NEB zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zu zwingen. Erst im Mai dieses Jahres hat die NEB Betriebsgesellschaft mbH einen neuen Tarifvertrag mit der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) abgeschlossen, der eine Laufzeit bis Ende Mai 2011 hat.
Trotz der derzeitigen schwierigen Wirtschaftslage in Deutschland wurden, in Würdigung der verantwortungsvollen Tätigkeit des NEB-Zugpersonals, deutliche Gehaltssteigerungen von 8 Prozent in zwei Schritten vereinbart. Weiterhin wurden das Weihnachtsgeld sowie die Zulagen, beispielsweise für Nachtarbeit sowie für Sonn- und Feiertage, erhöht. Ebenfalls wurden Verbesserungen beim Erholungs- und Zusatzurlaub beschlossen (Pressemeldung NEB, 26.11.09).

Labels:

Regionalverkehr: ODEG wird durch die GdL bestreikt

http://www.lok-report.de/

Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wird am 25. November 2009 von 4:00 Uhr bis 7:00 Uhr durch die Gewerkschaft deutscher Lokführer (GdL) in den Einsatzstellen Berlin-Lichtenberg, Beeskow, Eberswalde, Forst, Görlitz und Zittau bestreikt.
Da es bisher nur ein erstes Gespräch zwischen GdL und ODEG gab, ist das Verhalten der Gewerkschaft befremdlich. Die aktuellen Forderungen der Gewerkschaft zur Angleichung der Gehälter an das Niveau der DB AG übersteigen die gegenwärtigen finanziellen Möglichkeiten der ODEG. Zur Annäherung der Positionen ist die ODEG jederzeit zu Verhandlungen bereit, so dass ein Streik als letzte Konsequenz derzeit nicht angemessen und angebracht ist.
Mit der Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA (TG) gibt es einen bestehenden Entgelttarifvertrag, über dessen Anpassung derzeit noch verhandelt wird. Da bisher noch kein Abschluss erzielt werden konnte, erhöhte die ODEG ab September freiwillig die Gehälter um 5,5 % und zahlte für Juli und August einmalig je 100 Euro an die Mitarbeiter. "Das Personal der ODEG soll nicht unter den momentanen schwierigen politischen Fragestellungen leiden.", so ODEG-Geschäftsführerin Ute Flügge (Pressemeldung ODEG, 26.11.09).

Labels:

Regionalverkehr: Streiks bei der NEB und der ODEG

http://www.lok-report.de/

Deutlich mehr als 50 Lokomotivführer und Zugbegleiter der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) und der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) beteiligten sich heute von 4 bis 7 Uhr am Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).
Damit wurden die Verkehre beider Unternehmen fast völlig zum Erliegen gebracht. Im gesamten Netz der ODEG in Berlin-Brandenburg und in der Lausitz verkehrten nur sechs Züge, größtenteils gefahren von schnell einspringenden Führungskräften des Unternehmens.
Ähnlich sah es bei der NEB aus, die zusätzlich noch Leiharbeitnehmer einsetzte. Besonders erfreut war die GDL über die Solidarität der Beschäftigten der ODEG und der NEB, die keinen Dienst hatten, und des Fahrpersonals der Deutschen Bahn (DB), die klar Flagge gezeigt haben.
„Der Streik war nur ein erster Warnschuss für beide Arbeitgeber“, so der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende Norbert Quitter heute in Berlin und weiter: „Die Arbeitgeber müssen uns endlich vernünftige Verhandlungsangebote unterbreiten, sonst kommt es unweigerlich zu weiteren Arbeitskämpfen."
Die GDL verfolgt in beiden Unternehmen den Abschluss eines Tarifvertrags für Lokomotivführer und Zugbegleiter. In beiden Unternehmen wurde seit Bestehen erstmals ein Arbeitskampf geführt. Beide Unternehmen bezahlen ihren Arbeitnehmern 25 beziehungsweise 30 Prozent weniger Lohn als die Deutsche Bahn (DB). „Das werden die GDL und ihre Mitglieder nicht mehr akzeptieren“, so Quitter.
Mit einem Flächen-Eisenbahnfahrpersonaltarifvertrag sollen mittelfristig alle Lokomotivführer und Zugbegleiter in Deutschland auf dem Einkommensniveau der DB entlohnt werden.
Am Nachmittag des 25.11.09 feiert die Geschäftsleitung der ODEG mit ausgewählten Gästen in Joachimstal ihr fünfjähriges Bestehen. Zu den Gästen gehören jedoch nicht die, die den Erfolg der ODEG erarbeitet haben. Die Feier findet ohne die Beschäftigten statt. „Auch das sagt etwas über die Unternehmenskultur bei der ODEG aus“, so der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende (Pressemeldung GDL, 26.11.09).

Labels:

26 November 2009

Regionalverkehr: Raus aus der Stadt - in Brandenburg den eigenen Weihnachtsbaum schlagen Überspringen: Raus aus der Stadt - in Brandenburg den eigenen Weihnachtsbaum schlagen Mit der Bahn zum Weihnachtsbaumschlagen nach Alt-Madlitz, Chorin, Plessow und Walddrehna

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091126.html

(Berlin, 26. November 2009) Am dritten und vierten Adventswochenende lädt die Deutsche Bahn wieder nach Brandenburg zum traditionellen Weihnachtsbaumschlagen nach Alt Madlitz, Chorin, Plessow und Walddrehna ein. Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket, erreichen Ausflügler gut und bequem mit den Nahverkehrszügen von DB Regio Nordost die Zielorte. Das Brandenburg-Berlin-Ticket, das die Teilnehmer vor Beginn der Tour kaufen, ist für bis zu fünf Personen gültig und kostet am DB Automaten 27 Euro. Zwischen den Zielbahnhöfen und dem Forst (außer in Chorin) wird jeweils ein Busshuttle eingerichtet.

Vor Ort können sich Ausflügler den schönsten Baum selbst schlagen. Ein buntes Programm rundet den Ausflug ab. In Alt-Madlitz kann man der Jagdhornmusik lauschen und Glühwein genießen. In Chorin werden den Besuchern unter anderem Stockbrot und weihnachtliche Gedichte geboten. In Plessow, einem Ortsteil von Werder, reiten Kinder auf Ponys und die ganze Familie kann regionale Köstlichkeiten genießen. In Walddrehna schlagen die Gäste eine stattliche märkische Kiefer, während eine Märchenerzählerin die Kleinen mit Weihnachtsgeschichten in ihren Bann zieht.

Für alle Interessierten ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung ist bis zum 8. Dezember für die Touren am 3. Adventswochenende und bis zum 15. Dezember für das 4. Adventswochenende unter der Rufnummer 0331 235 6881 oder -6882 und per E-Mail, ran-berlin-brandenburg@bahn.de, möglich. Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.bahn.de/streifzuege. Kinderwagen sollten dabei angemeldet werden.

Weitere weihnachtliche Ausflugstipps und Informationen zu Ermäßigungen mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket gibt es unter www.bahn.de/streifzuege beziehungsweise unter www.bahn.de/brandenburg.



Die Tourdaten zum Weihnachtsbaumschlagen

Alt-Madlitz am 12., 13., 19. und 20. Dezember

1.Tour:
Hin: RE 38105 ab Berlin Hbf 9.48 Uhr; Briesen (Mark) an 10.44 Uhr
Zurück: RE 38108 ab Briesen (Mark) 14.10 Uhr; Berlin Hbf an 15.09 Uhr

2. Tour:
Hin: RE 38011 ab Berlin Hbf 10.48 Uhr; Briesen (Mark) an 11.44 Uhr
Zurück: RE 38028 ab Briesen 15.10 Uhr; Berlin Hbf an 16.09 Uhr

Walddrehna am 12. Dezember
Hin: RE 38347 ab Berlin Hbf 9.29 Uhr; Walddrehna an 11.01 Uhr
Zurück: RE 38356 ab Walddrehna 15.05 Uhr; Berlin Hbf an 16.32 Uhr

Chorin am 19. Dezember
Hin: RE 38442 ab Berlin Hbf 9.34 Uhr; Chorin an 10.14 Uhr
Zurück: RE 38353 ab Chorin 14.42 Uhr; Berlin Hbf an 15.24 Uhr

Alternative Rückfahrt bei schlechtem Wetter
RE 38449 ab Chorin 13.42 Uhr; Berlin Hbf an 14.24 Uhr

Plessow am 20. Dezember

1. Tour:
Hin: RE 38068 ab Berlin Hbf 9.40 Uhr; Groß Kreutz an 10.25 Uhr
Zurück: RE 38081 ab Groß Kreutz 13.33 Uhr; Berlin Hbf an 14.16 Uhr

2. Tour:
Hin: RE 38070 ab Berlin Hbf 10.40 Uhr; Groß Kreutz an 11.25 Uhr
Zurück: RE 38083 ab Groß Kreutz 14.33 Uhr; Berlin Hbf an 15.16 Uhr

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels:

25 November 2009

Regionalverkehr: Großer Bahnhof am Kaiserbahnhof, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/305669

Joachimsthal (MOZ) Der Bahnhof für den Bahnhof war mit Bedacht gewählt worden. Ohne Zweifel ist der Kaiserbahnhof die schönste und geschichts-trächtigste Station, an der die ODEG Halt macht. Gestern Nachmittag feierte das private Eisenbahnunternehmen genau dort ihr fünfjähriges Bestehen für Berlin-Brandenburg.
Paris - Berlin - Eberswalde - Joachimsthal und umgekehrt. Ja, die ODEG verbindet. Zweimal umsteigen und der Barnimer ist in der Stadt der Liebe. Oder Frankreichs Staatspräsident wäre in der Schorfheide und könnte hier zur Jagd gehen, wie Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), gestern Nachmittag beim Festakt scherzhaft anmerkte.
Doch der gelegentliche Ausflug macht freilich nicht das Geschäft der ODEG aus. Viele Berufspendler, Studenten und Schüler, gerade auch im Barnim, sind auf die gelbgrünen Triebwagen angewiesen. Gut 3,2 Millionen Fahrgäste zählte das ...

Labels:

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Investitions- und Instandhaltungsstrategie der DB Netz AG sichert Qualität des Streckennetzes Überspringen: Investitions- und Instandhaltungsstrategie der DB Netz AG sichert Qualität des Streckennetzes 25 Prozent weniger Mängelstellen von 2007 bis 2009 im Verbundgebiet / Vorübergehende Langsamfahrstellen auf Minimum reduziert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091124.html

(Berlin, 24. November 2009) Die Qualität des Schienennetzes hat sich 2009 auf dem Gebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg gegenüber 2008 weiter verbessert. Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutsche Bahn AG für das Land Berlin: "Im aktuellen Fahrplan wirken 16 Prozent weniger Mängelstellen als im vergangenen Jahr 2008. Der kontinuierliche Rückgang seit 2002 beträgt sogar 44,5 Prozent und wird insbesondere bei der Anzahl der Oberbaumängelstellen sichtbar." Zwei Drittel der Langsamfahrstellen befinden sich im Fern- und Ballungsnetz, die übrigen im Regionalnetz.

Neben den Abweichungen von der Streckengeschwindigkeit, die im Fahrplan eingearbeitet sind, können als Folge von ständigen Instandhaltungskontrollen vorübergehende Langsamfahrstellen auftreten. Im Zeitraum 2007 bis 2009 wurden diese vorübergehenden Langsamfahrstellen auf ein Minimum reduziert, im Jahresdurchschnitt auf unter fünf Stück.

Im Instandhaltungsbudget sind dieses Jahr unter anderem allein 17,8 Millionen Euro (2010: 18,9 Millionen Euro) für die vorbeugende Instandhaltung eingestellt. Mit dieser vorausschauenden Strategie werden plötzliche Mängel und damit Geschwindigkeitseinbrüche im Streckennetz verringert. Dasselbe Ziel wird durch eine nachhaltige Investitionsstrategie unterstützt. Wichtige Aus- und Neubauprojekte befinden sich in der Umsetzung oder in der Vorbereitung. Das betrifft den zweiseitigen Anschluss des Flughafen Berlin Brandenburg International, die Erneuerung des Ostkreuzes oder den Streckenausbau zwischen Berlin und den Zentren Rostock, Frankfurt (Oder), Cottbus, Dresden und Stralsund. Für diese Baumaßnahmen stehen auch im nächsten Jahr wieder mehr als eine Viertelmilliarde Euro bereit.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Labels: ,

Regionalverkehr + Bahnverkehr: DBV zum Netzzustandsbericht des VBB

http://www.lok-report.de/

Während sich der DB-Konzern im weltweiten Logistikgeschäft betätigt, sieht der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) einen erheblichen Investitionsstau im Berliner und Brandenburger Schienennetz des Konzerns. Im Vergleich zu 2008 habe es Verschlechterungen im Zustand des Schienennetzes gegeben. Nach Meinung des Verkehrsverbundes werden die Gewinne, die das Infrastrukturunternehmen DB Netz AG durch Trassenerlöse (Verkäufe von Fahrplantrassen) und die Einnahmen aus der Bundesfinanzierung erhält, nur zu einem ganz geringen Teil in die Qualität des Schienennetzes in Deutschland investiert.
Der DBV-Landesverband teilt die Kritik des Verkehrsverbundes. Im Schienennetz gibt es zahlreiche Stellen, die bereits seit vielen Jahren auf eine Sanierung warten. Hier entsteht ein Stau, der leider nicht abgearbeitet wird, sondern im Laufe der Jahre immer größer wird.
Durch den erfolgten drastischen Personalabbau und die Vergrößerung der Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Mitarbeiter ist die DB AG kaum noch in der Lage, auf plötzliche Störungen zu reagieren und offenbar nicht mehr in der Lage, die notwendigen Instandhaltungen vorzunehmen. Am deutlichsten werden diese Einsparungen bei der Fahrgastinformation.
Die Leidtragenden dieses Verhaltens sind die Fahrgäste und alle Steuerzahler (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.11.09).

Labels: ,