05 März 2010

VBB: Landrat Peer Giesecke neuer VBB-Aufsichtsratsvorsitzender

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Auf seiner Sitzung am 04.03.10 hat der VBB-Aufsichtsrat beschlossen, dass künftig alle Schülerinnen und Schüler bis zur 13. Klassenstufe, die in Berlin und Brandenburg wohnen oder auch zu Gast sind, das Schülerferienticket zum Preis von 29 Euro erwerben können. Das Schülerferienticket gilt vom 7. Juli bis 22. August 2010 im gesamten Verbundgebiet.
Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre, setzt der VBB das Angebot auch 2010 fort. Der Preis bleibt der Alte. Neu ist, dass jetzt auch Schülerinnen und Schüler, die nicht in Berlin und Brandenburg zur Schule gehen, die mehr als 1000 Bus- und Bahnlinien im VBB mit dem Schülerferienticket nutzen können. Das Angebot ist nur in Verbindung mit einem Schülerausweis, dem VBB-Schüler-Fahrausweis oder einer Schulbescheinigung für das Schuljahr 2009/2010 bzw. 2010/2011gültig.
Der VBB-Aufsichtsrat folgt mit seinem Beschluss einer Empfehlung der Verkehrsunternehmen im VBB, die dazu beiträgt den Geldbeutel von Familien mit schulpflichtigen Kindern zu entlasten und den Tourismus in der Region zu fördern (Pressemeldung VBB, 05.03.10).

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03 März 2010

VBB + S-Bahn: VBB will neues Gutachten zur S-Bahn-Krise Bund soll Untersuchung in Auftrag geben Peter Neumann Die Untersuchung, wie es zur Krise bei der Berliner S-Bahn gekommen ist, muss wiederholt werden. Das hat der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz, gestern gefordert. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0303/berlin/
0047/index.html

Bund soll Untersuchung in Auftrag geben
Peter Neumann

Die Untersuchung, wie es zur Krise bei der Berliner S-Bahn gekommen ist, muss wiederholt werden. Das hat der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz, gestern gefordert. Doch diesmal soll das Gutachten nicht von der Deutschen Bahn (DB), sondern vom Bund in Auftrag gegeben werden. Zudem sollten in dem Gremium, das die Untersuchung steuert, außer den Ländern Berlin und Brandenburg auch Fachleute vertreten sein, die von der DB unabhängig sind. "Die Bundesregierung muss ein Interesse daran haben, dass die Ursachen der Krise endlich auf den Tisch kommen", sagte Franz. Der S-Bahn-Bericht, dessen Kurzfassung die DB am 23. Februar der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, ...

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24 Februar 2010

S-Bahn + VBB: VBB vermisst Fragen nach den Verantwortlichkeiten

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Auf der Pressekonferenz am 23.02.10 zu den Ursachen der S-Bahn-Krise wurden detailverliebt die technischen Probleme der Fahrzeugbaureihe 481 dargestellt. Ausschlaggebend für die Missstände seien technische Probleme, so das Fazit des DB-Konzerns. Fragen nach den Verantwortlichkeiten und wirklichen Gründen, warum es zu diesem, in der Geschichte des Bahnverkehrs einmaligen, Desasters kommen konnte, bleiben weiter ungeklärt.
Zu den Motiven könne man keine Auskunft geben, hieß es. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg Hans-Werner Franz zeigte sich enttäuscht: "Ein Vorschieben konstruktionsbedingter Mängel ist nicht akzeptabel. Auch dauerfeste Räder müssen gewartet und überprüft werden. Die S-Bahn hat in der Vergangenheit nachweislich Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten grob vernachlässigt und massiv Werkstatt- und Personalkapazitäten abgebaut, um Kosten zu sparen. Im Vordergrund der Geschäftspolitik stand eine hohe Gewinnabführung an den Mutterkonzern Deutsche Bahn und nicht die Qualität der Leistung."
Der veröffentlichte Ergebnisbericht legt dar, dass die ehemalige Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH offenbar auf ganzer Linie versagt hat. Dennoch sieht die Deutsche Bahn weder eine Pflichtverletzung des S-Bahn-Aufsichtsrates noch des DB-Konzerns gegeben. Dies sei sehr verwunderlich, sagte VBB-Chef Franz, denn Aufsichtsrat und Eigentümer eines Unternehmens hätten die Pflicht, die Geschäftsführung zu kontrollieren. Man müsse blind sein, wenn man den Abwärtstrend bei der S-Bahn übersehen habe:
"Erste Qualitätseinbrüche gab es bereits 2007, als die S-Bahn wegen des hohen Krankenstands nur einen eingeschränkten Betrieb anbieten konnte. Seit Mitte 2008 gingen Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sauberkeit deutlich zurück und signalisierten einen massiven Qualitätsverfall, der seinen Höhepunkt dann im vergangenen Jahr hatte. Der Verkehrsverbund hat regelmäßig auf die sich abzeichnenden Probleme aufmerksam gemacht. Leider wurden diese Hinweise nicht ernst genommen."
Die eigentliche Ursache für das S-Bahn Desaster liege in einer Fehlsteuerung des DB-Konzerns und seinen überzogenen Renditeerwartungen an ihr Tochterunternehmen. Der Konzern bleibe auch nach dem Ergebnisbericht der Öffentlichkeit die Antwort schuldig, welche nachhaltigen Strukturentscheidungen er treffen will, damit es nie wieder zu einer solchen S-Bahn-Krise kommen kann (Pressemeldung VBB, 24.02.10).

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23 Februar 2010

VBB-Befragung zur Zufriedenheit der Fahrgäste

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Die Kundenzufriedenheitsanalyse 2009 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bescheinigt dem Schienenregionalverkehr in der Region erneut gute Noten. Die rund 3000 befragten Fahrgäste äußerten sich sehr zufrieden mit der Qualität in den Zügen.
Die Verkehrsleistung wurde mit 1,91 auf einer Skala von eins (sehr gut) bis sechs (ungenügend) bewertet. Weniger zufrieden sind die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe. Hier ergab die repräsentative Befragung nur die Note 2,31.
Besonders gut schnitten bei der Verkehrsleistung 2009 die Qualitätskriterien „Ausstattung der Züge“, „Freundlichkeit und Kompetenz des Personals“ und „Informationen bei planmäßigem Betrieb“ ab.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Insgesamt können wir sehr stolz sein auf den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg. Seit fünf Jahren ununterbrochen bescheinigen uns die Kunden eine hohe bis sehr hohe Zufriedenheit. Das beweisen auch die stetig steigenden Fahrgastzahlen.“
Weniger zufrieden äußerten sich die Kunden über die „Informationen im Zug bei Störungen“ und über das „Sitzplatzangebot im Zug“.
Mit der Note 2,39 (2008: 2,18) wurde erstmals das besonders wichtige Qualitätskriterium „Pünktlichkeit“ am schlechtesten bewertet. Die zunehmenden Verspätungen im Regionalverkehr seien nicht hinnehmbar, sagte VBB-Chef Franz: “Derzeit bremsen vor allem die wegen der Wartungsmängel unpünktlichen Fernverkehrszüge den Regionalverkehr aus. Wartezeiten für die Fahrgäste sind vorprogrammiert. Es rächt sich, dass die Kapazität des Netzes auf ein Minimum reduziert wurde, so dass diese Verspätungen nicht aufgefangen werden können.“
Anders als bei der Verkehrsleistung sind die Kunden mit den Bahnhöfen nur durchschnittlich zufrieden. Hier wurde eine Note von 2,32 vergeben. Signifikant verschlechtert hat sich aus Kundensicht die Sauberkeit auf den Bahnhöfen mit einem Wert von 2,43 (2008:2,33).
Das Sorgenkind aus Kundensicht bleibt jedoch unverändert die mangelnde Information bei Störungen. Betroffen sind vor allem kleinere Bahnhöfe, die keine entsprechenden Einrichtungen zur Fahrgastinformation haben. Hier wird mit den angelaufenen Ausbaumaßnahmen aus dem Konjunkturpaket des Bundes nicht überall Abhilfe geschaffen.
Befragt wurden die Kunden auch nach Ihren Erfahrungen mit den verschiedenen Verkehrsunternehmen (Deutsche Bahn Regio AG, Märkische Regiobahn, Niederbarnimer Eisenbahn, Ostdeutsche Eisenbahn und Prignitzer Eisenbahn). Auch 2009 schnitt dabei die DB Regio AG mit einer guten Benotung von 2,10 ab. Der Abstand zu den anderen erreichten Werten ist jedoch wiederum deutlich. Beste Noten bekam mit 1,48 die ODEG mit dem neuen Spree- Neiße-Netz auf den Linien OE65 und OE46 und dem Ostbrandenburgnetz (1,58). Es folgt die NEB mit den Linien NE27 (1,50) und NE26 (1,54) sowie die OLA mit der Märkischen Regiobahn (1,58). Die Verkehrsleistung der PEG bewerteten die Kunden mit einer 1,68 (Pressemeldung VBB, 23.02.10).

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16 Februar 2010

VBB + BVG + S-Bahn: Trotz S-Bahnkrise mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen

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Die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin und Brandenburg sind im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen. Trotz der
Krise bei der S-Bahn konnten die Fahrgeldeinnahmen 2009 erstmals die Schallgrenze von einer Milliarde Euro überschreiten. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bedankt sich bei den Fahrgästen für ihre Treue und bei allen Verkehrsunternehmen im Verbund, die durch Ihre Leistung die befürchteten großen Einbrüche bei den Fahrgastzahlen verhindern konnten.
Trotz der massiven Einschränkungen und Behinderungen durch das Desaster bei der S-Bahn sind im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen rund 18 Millionen mehr Menschen mit den Bussen und Bahnen in der Region unterwegs gewesen. Insgesamt geht die Prognose des VBB von 1.078 Millionen Fahrgästen im Jahr 2009 aus. Die Einnahmen aus den Ticketverkäufen haben sich dadurch bei stabilen Fahrpreisen um 2,7 Prozent auf rund 1.020 Millionen Euro erhöht. Das hervorragende Gesamtsystem Öffentlicher Personennahverkehr in Berlin und Brandenburg habe im S-Bahnkrisenjahr seine große Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt, sagte Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg auf der heutigen VBB-Regionalkonferenz in Potsdam. "In der S-Bahn-Krise sind andere Verkehrsunternehmen im Verbund eingesprungen und haben mehr Verkehr auf die Strecke gebracht. Die Zusammenarbeit hat hier im Interesse der Fahrgäste sehr gut funktioniert. An vielen Stellen konnten so die Auswirkungen der ausgefallenen S-Bahnzüge durch Fahralternativen abgeschwächt werden. Es ist großartig, dass wir zum einen die Stammkunden offenbar halten und gleichzeitig Neukunden vom ÖPNV überzeugen konnten. Eine wichtige Rolle spielt dabei der große Erfolg des neu eingeführten VBB-Abo 65plus. Der Bus- und Bahnverkehr in der Region spielt zunehmend eine bedeutsame Rolle."
Franz erinnerte daran, dass die Krise bei der S-Bahn noch lange nicht überstanden sei. Selbst wenn die S-Bahn Berlin GmbH seit heute wieder 30 zusätzliche Viertelzüge im Einsatz habe, bringe sie damit nur gut 60 Prozent der vertraglich vereinbarten Leistung. "Bis Ende des Jahres Hier müssten weiter alle Anstrengungen unternommen werden, um zum Normalfahrplan mit vollem Sitzplatzangebot zurückzukehren. "Ohne die S-Bahn-Krise hätte es noch einen wesentlich deutlicheren Zuwachs der Fahrgastzahlen gegeben." (Pressemeldung VBB, 16.02.10).

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13 Februar 2010

VBB + S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Kulanz für verärgerte Fahrgäste Schlichtungsstelle kümmert sich um Beschwerden, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0213/berlin/
0099/index.html

Weil die S-Bahn 200 Meter hinter dem Bahnhof die Fahrt für mehr als eine Stunde stoppte, bekam ein Berliner Ehepaar den Reisebus nicht mehr, mit dem es in den Urlaub fahren wollte. Schadensersatz lehnte die S-Bahn ab. Erst als sich die Schlichtungsstelle Nahverkehr einschaltete, zeigte sich das Unternehmen kulant: Das Paar erhielt als Entschädigung für die ins Wasser gefallene Reise den größten Teil der Kosten erstattet.
Um solche und andere Fälle kümmert sich seit einem Jahr die Schlichtungsstelle Nahverkehr für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Träger sind 44 Verkehrsunternehmen aus diesen Regionen. Wenn ein Kunde sich erfolglos bei einem Verkehrsunternehmen beschwert hat, kann er sich kostenlos an diese Instanz wenden. Das hilft, Gerichtsverfahren zu vermeiden. Als ehrenamtliche Schlichter sind der frühere S-Bahnchef Günter Ruppert und der ehemalige Leitende Senatsrat ...

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05 Februar 2010

VBB: Verkehrserhebung startet am 8. Februar 2010

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Im gesamten Verbundgebiet werden ab dem 8. Februar Fahrgäste in Bussen und Bahnen gezählt und nach ihren Fahrgewohnheiten befragt. Die Verkehrserhebung aller im VBB tätigen Verkehrsunternehmen dient als Grundlage für die Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen und für weitere Angebotsverbesserungen im Nahverkehr.
Rund zwei Minuten dauert eine Befragung, die während der Bus- oder Bahnfahrt durch geschultes Personal durchgeführt wird. Die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen weisen sich gegenüber den Fahrgästen aus und stellen Fragen zum Fahrausweis, Fahrtweg und -ziel. Selbstverständlich ist die Fahrgasterhebung anonym.
Die ermittelten Verkehrsdaten bilden die Grundlage zur Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen bei den Verkehrsunternehmen. Darüber hinaus werden Fahrgewohnheiten ermittelt, um das bisherige Verkehrsangebot attraktiver gestalten und stärker an den Bedürfnissen der Kunden orientieren zu können.
Die BVG wird voraussichtlich direkt am 8. Februar mit der Erhebung beginnen, genauso wie einige der anderen Verkehrsunternehmen.
Die DB Regio AG und die S-Bahn Berlin GmbH werden etwas später starten.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bedankt sich im Voraus, auch im Namen aller Verkehrsunternehmen, bei allen Fahrgästen für ihre Unterstützung (Pressemeldung VBB, 05.02.10).

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29 Januar 2010

S-Bahn + VBB: VBB zufrieden über schnelle Entschädigung für Fahrgäste

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Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg begrüßt die von Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube angekündigten zusätzliche Entschädigungen in Höhe von 70 Millionen Euro für die Fahrgäste. Positiv ist weiter, dass die Deutsche Bahn AG endlich konkrete Zahlen genannt hat, wann und wie viele Fahrzeuge wieder in den Fahrbetrieb gehen werden.
Die vertraglich vereinbarte S-Bahn-Betriebsleistung kann damit frühestens im nächsten Jahr wieder erreicht werden. Im Bahnkonzern müssen dringend strukturelle Entscheidungen getroffen werden, damit sich das S-Bahn Desaster nicht wiederholt.
Bis zum Dezember sollen stufenweise wieder 501 S-Bahn-Viertelzüge im Einsatz sein. Ein Normalbetrieb erfordert mindestens 557 Viertelzüge. Die Fahrgäste der Berliner S-Bahn werden sich also ein weiteres Jahr auf längere Taktzeiten und kürzere Züge einstellen müssen.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Wir hoffen, dass die S-Bahn dieses Mal ihr Versprechen einhalten wird. Die S-Bahn-Krise ist noch lange nicht ausgestanden. Am Ziel sind wir erst, wenn der bestellte Fahrplan mit der vollen Zuglänge und der entsprechenden Qualität eingehalten wird und sich die Fahrgäste wieder auf die S-Bahn verlassen können. Solange die vertraglich vereinbarte Leistung nicht gebracht wird, können wir nicht zufrieden sein."
Dass die Entscheidung über weitere Entschädigungen für die Fahrgäste schnell gefallen sei, sei ein gutes Signal, so Franz weiter. "70 Millionen Euro ist eine beachtliche Summe. Der DB-Konzern übernimmt hier Verantwortung für die größtenteils selbstverschuldeten Probleme bei der S-Bahn." (Pressemeldung VBB, 29.01.10).

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15 Januar 2010

S-Bahn + VBB: Probleme bei Fahrmotoren der S-Bahn nicht neu

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Das Angebot der S-Bahn musste erneut eingeschränkt werden. Der Notfahrplan (310 Viertelzüge) kann nicht annähernd eingehalten werden. Derzeit sind 275 Viertelzüge im Einsatz. Die S-Bahn Berlin GmbH begründet dies mit dem Ausfall von Fahrmotoren aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sieht dagegen die Ursache für die weiteren Ausfälle in einer ungenügenden Wartung und Wintervorbereitung der Züge.
Der verfügbare S-Bahn-Fahrzeugbestand ist am 14.01.09 erstmals seit Oktober 2009 wieder unter die 50-Prozent-Marke gesunken.
Erneut zeigt sich, dass die Krise bei der S-Bahn unvermindert anhält. Die jetzigen Anstriebstörungen bei Fahrzeugen der S-Bahnbaureihe 481 tauchen nicht überraschend auf. Diese Probleme sind der S-Bahn GmbH seit Jahren bekannt und in Qualitätsgesprächen durch den VBB angesprochen worden. Offensichtlich hat das Unternehmen hier nicht reitzeitig die nötigen Konsequenzen gezogen. Laut S-Bahn Berlin GmbH liegen die weiteren Einschränkungen an den "derzeitigen Witterungsbedingungen" und an "Flugschnee und Kondenswasser". Die Fahrzeuge der Baureihe 481 sind seit 1997 im Einsatz und fahren nicht zum ersten Mal bei Frost und Schnee.
Eine umfassende, ausreichende Wintervorbereitung hat weder für den letzten Winter, als im Januar tausende Züge ausfielen, noch für diesem Winter stattgefunden. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Unsere Befürchtung, dass die S-Bahn erneut nicht winterfest sein könnte, hat das Unternehmen mehrfach empört zurückgewiesen. Sie sei fit für den Winter, wurde uns versichert. Wieder einmal hat die S-Bahn ihr Wort nicht gehalten."
Der VBB begrüßt, dass die S-Bahn weitere Servicekräfte einsetzt, um die Kundeninformation zu verbessern. Doch allein eine Aufstockung des Personals reicht nicht aus. Die Kundenbetreuer sind über die Ersatzzüge auf der Stadtbahn und über andere Fahralternativen oft nicht genügend informiert und können demnach den Fahrgästen nicht ausreichend weiterhelfen. Hier muss dringend nachgebessert werden. Auch der Einsatz der Servicekräfte sei nicht optimal sagt VBB-Chef Franz: "Besonderes Augenmerk muss auf den Verkehr zum Flughafen Schönefeld gelegt werden. Vor allem die Gäste unserer Stadt sind dem S-Bahn-Chaos völlig ausgeliefert. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass englischsprachige Servicekräfte eingesetzt werden." (Pressemeldung VBB, 15.01.10).

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14 Januar 2010

S-Bahn + VBB: S-Bahn muss Kundeninformation dringend verbessern

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Die Information der S-Bahnkunden muss dringend wieder auf ein verlässliches Niveau zurückkehren. Dass am Dienstag Fahrgäste eigenmächtig einen stehenden Zug auf der Strecke verlassen haben, zeigt, wie sehr die Nerven der Fahrgäste blankliegen. Im derzeitigen S-Bahn-Desaster müssen die Kunden wenigstens schnell und umfangreich informiert werden. Der Verkehrsverbund fordert die S-Bahn Berlin GmbH auf, umgehend ihre Infrastruktur der Kundeninformation zu verbessern.
Leider haben die Verantwortlichen bei der S-Bahn Berlin GmbH in der Vergangenheit oft Informationen zurückgehalten, verharmlost oder verschleiert. Das Vertrauen in dieses Verkehrsmittel und den Betreiber sei bei einigen Fahrgästen offenbar derart zerrüttet, dass sie sich zu solch lebensgefährlichem Verhalten hinreißen ließen, sagt Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Franz appelliert an die Fahrgäste, bei Störfällen besonnen zu sein und sich nicht in Gefahr zu begeben. Gleichzeitig fordert er die S-Bahn GmbH auf, dringend ihre Kommunikationspolitik zu ändern: "Die S-Bahn muss und ihre Fahrgäste umgehend ehrlich, offen und schnell informieren. Es kann nicht sein, dass die Kunden nicht über Art und Umfang eines Störfalls Bescheid wissen. Überfüllte und unpünktliche Züge, ein unsicherer Fahrplan und immer wieder weitere Einschränkungen sind schon unerträglich genug. Kommt dazu noch Ungewissheit wegen fehlender oder schlechter Informationen bringt das die Wut der Fahrgäste noch weiter zum Kochen." (Pressemeldung VBB, 14.01.10).
RechteckPassend dazu: S-Bahn-Chaos wird jetzt Chefsache (14.01.10).

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05 Januar 2010

allg.: Maulkörbe gibt's nur für schmale Schnauzen Viele Hundehalter kümmert die Beißschutzpflicht im öffentlichen Nahverkehr wenig - andere haben technische Probleme, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0105/berlin/
0020/index.html

Schäferhund Uli darf seit einem Jahr nicht mehr ohne Maulkorb in die U-Bahn, denn damals ist ihm ein Kleinkind auf den Schwanz getreten, und er schnappte zu - zwar nur in die Luft, aber der Schreck saß tief bei Ulis Herrchen Martin. Der Student bindet seinem Hund seitdem immer einen Beißschutz um, wenn er den öffentlichen Nahverkehr nutzt - freiwillig. Seit 1. Januar ist der Maulkorb allerdings für alle Hunde in U-, S- und Straßenbahnen sowie in Bussen Pflicht, sofern sie nicht auf dem Schoß, in Tragetaschen oder Boxen mitgenommen werden. So steht es in den neuen Beförderungsbedingungen des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). "Man weiß ja nie, wie sein Hund in stressigen Situationen reagiert, wenn er sich bedroht oder eingeengt fühlt, egal wie lieb er sonst ist", sagt der 27-jährige Hundehalter. Er hält die Maulkorbpflicht im öffentlichen Nahverkehr deshalb für eine ...

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03 Januar 2010

allg.: Beißer im Taschenformat?Kleine Hunde müssen in Berlins öffentlichen Verkehrsmitteln künftig einen Maulkorb tragen oder gut verstaut sein. Ein Pro und Contra., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Hunde-Leserdebatte;art270,2990620

An die Möpse hat niemand gedacht. „Wer häkelt meinem Fritz einen Maulkorb?“ fragt eine Mopsbesitzerin in einem Diskussionsforum im Internet. Denn für die Rasse mit der platten Schnauze gibt es keinen käuflichen Beißschutz. Auch für andere Schoßhunde sind Maulkörbe zurzeit kaum mehr erhältlich. Als vor kurzem bekannt wurde, dass in Berlin und Brandenburg ab 1. Januar auch alle kleinen Hunde nicht mehr ohne Beißschutz in Bussen und Bahnen unterwegs sein dürfen, begann ein Ansturm auf das ohnehin rare Angebot der Kleinstmaulkörbe. Zugleich wird der Maulkorbzwang für Minihunde heftiger diskutiert als manches politisch brisante Thema. Hundehalter wehren sich gegen die aus ihrer Sicht „total unsinnige“ neue Auflage, andere begrüßen den Beschluss als „längst überfällig.“
Die Beförderungsregeln des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) gelten für die BVG und S-Bahn in Berlin sowie für 40 Verkehrsunternehmen in ...

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30 Dezember 2009

S-Bahn + VBB: VBB befürchtet Einschränkungen bei der S-Bahn bis 2013,

http://www.lok-report.de/

Der DB-Vorstand bestätigte, dass die Einschränkungen im Betrieb der S-Bahn Berlin weitere drei bis vier Jahre anhalten werden und frühestens 2013 wieder mit einem normalen Betrieb zu rechnen ist. Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg sagt hierzu:
"Die Nachricht übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Das die versprochenen Zeitpläne nicht einzuhalten waren, war absehbar. In den ganzen vergangenen zwölf Monaten, hat die Deutsche Bahn es schändlich versäumt die notwendigen strukturellen Maßnahmen in Gang zu setzen. Es ist ein Unding, dass die Fahrgäste noch bis 2013 den derzeitigen Zustand bei der Berliner S-Bahn hinnehmen sollen, der allein durch Fehlentscheidungen im Management der Deutschen Bahn verursacht wurde.
Auch wenn die Fahrgäste keinen rechtlichen Anspruch auf eine Entschädigung haben, so muss die Deutsche Bahn ihrer Verantwortung nachkommen und sich etwas einfallen lassen, wie sie den Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit und die Unannehmlichkeiten, denen die Fahrgäste in den nächsten drei bis vier Jahren ausgesetzt sind, wieder gut machen kann.
Die Wiedereröffnung der geschlossenen Werkstatt in Friedrichsfelde ist längst überfällig. Sie hätte bereits im Januar 2009 nach dem Winterdesaster erfolgen müssen. Die DB hat hier nicht die notwendige Sorgfalt walten lassen."
Die Einschränkungen bei der S-Bahn haben auch Auswirkungen auf andere Verkehrsunternehmen im VBB. Zu möglichen Folgen bezüglich der Einnahmenaufteilung, sagt Hans-Werner Franz:
"Die Verkehrsunternehmen im VBB haben gemeinsam einen Verrag abgeschlossen, der die Aufteilung der Einnahmen im Verbund regelt. Eine Änderung des Vertrages oder eine Regelung für Schadensregulierungen müssen die Verkehrsunternehmen miteinander diskutieren und vereinbaren. Der VBB übernimmt hier eine neutrale Position." (Pressemeldung VBB, 30.12.09).

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29 Dezember 2009

S-Bahn + VBB: Berliner S-Bahn soll Schadenersatz zahlen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/
article1230025/
Berliner-S-Bahn-soll-Schadenersatz-zahlen.html

Durch die Ausfälle bei der Berliner S-Bahn haben auch andere Verkehrsunternehmen Verluste erlitten. So macht die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH das Berliner Unternehmen für einen Rückgang der Fahrgäste um 20 Prozent verantwortlich – und verlangt einen finanziellen Ausgleich. Auf die S-Bahn könnten noch weitere Forderungen zukommen.
Das monatelange S-Bahnchaos könnte für die S-Bahn Berlin GmbH noch weitreichendere finanzielle Folgen haben als bisher bekannt. Die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH verlangt als Mitglied des Verkehrsverbunds Berlin Brandenburg (VBB) einen Ausgleich für absehbare Umsatzeinbußen als Folge der monatelangen Verkehrsprobleme. Bei dem Unternehmen sind seit dem Frühsommer die Fahrgastzahlen von 2000 am Tag um rund 20 Prozent eingebrochen. Die Straßenbahn GmbH gehört je zur Hälfte dem Landkreis und ...

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21 Dezember 2009

S-Bahn Notfahrplan bleibt Dauerzustand

http://www.lok-report.de/

Die derzeit herrschenden Minusgrade zwingen noch weitere S-Bahnzüge auf das Abstellgleis. Erneut müssen die Fahrgäste empfindliche Einschränkungen hinnehmen. 368 Viertelzüge sind zurzeit im Einsatz, das sind 61 Viertelzüge weniger als im aktuellen Notfahrplan geplant. Zudem wird heute ohne Betriebsreserve gefahren. Nicht nur die Fahrgäste der S-Bahn sind seit knapp einem Jahr von der S­Bahn-Krise betroffen, auch die Belegschaft der S-Bahn Berlin GmbH steht unter permanentem Stress. Ein Ende der Krisensituation bei der Berliner S-Bahn ist nicht absehbar.
Die S-Bahn Berlin GmbH musste erneut ihr Angebot deutlich reduzieren. Probleme machen die frostigen Temperaturen und die notwendigen Prüfungs- und Wartungsfristen. Für den Betrieb stehen heute nur noch 368 Viertelzüge zur Verfügung. Notwendig für den geplanten Notfahrplan wären 429 Viertelzüge. Eine Rückkehr zu einem Normalfahrplan ist für lange Zeit nicht möglich.
Reservezüge gibt es nach den dramatischen Pannen in diesem Jahr nicht mehr und auch in den Werkstätten gibt es keine Kapazitäten für schnelle Reparaturen. Noch im November hatte die Unternehmensspitze versprochen, zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember mit 480 Viertelzügen in den Betrieb zu gehen.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Die S-Bahn bekommt ihre Probleme nicht in den Griff. Die dazu notwendige Kehrtwende in der Strategie der Konzernmutter Deutsche Bahn hat bisher nicht stattgefunden. Noch immer scheinen die verantwortlichen Manager die dramatische Krise der S-Bahn nicht ernst genug zu nehmen. Strukturelle Entscheidungen müssen endlich gefällt werden, damit die S-Bahn wieder nachhaltig zu einem Vorzeigebetrieb wird. In dem jetzigen Zustand ist sie ein Sanierungsfall, der sich zu einer unerträglichen dauerhaften Belastungen auswächst.“
Weitgehend unbeachtet sei die übermäßig starke Beanspruchung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der S-Bahn Berlin GmbH. Vom Triebfahrzeugführer über die Beschäftigten in den Werkstätten bis hin zu den Aufsichten und Verwaltungskräften, viele würden physisch und psychisch unter der S-Bahn-Krise leiden, sagt VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz.
„Die S-Bahner verdienen unseren ganzen Respekt. Jede weitere Schreckensmeldung, die ihre Ursache in einer falschen Unternehmenspolitik findet, trifft sie bis ins Mark. Zum einen müssen sie bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit mehr arbeiten, um die Auswirkungen des Desasters so gering wie möglich zu halten, zum anderen leidet auch ihr Selbstverständnis am Arbeitsplatz. Viele waren zu Recht immer stolz darauf S-Bahner zu sein. Nun ist das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des eigenen Unternehmens gebrochen. Das hinterlässt bittere Spuren. Die oft scharfe Kritik des Verkehrsverbundes an der S-Bahn Berlin GmbH richtet sich ausdrücklich nicht an die Belegschaft. Wir möchten den S-Bahnern für ihr Engagement in den letzten Monaten danken.“ (Pressemeldung VBB, 22.12.09).

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03 Dezember 2009

VBB + S-Bahn: Nur gemolken, kaum gefüttert Als "Goldesel" hat die S-Bahn Berlin der Deutschen Bahn (DB) in den vergangenen Jahren gedient. Der Gewinn, den sie ihr überwies, ist seit 2005 stetig angestiegen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1203/berlin/
0113/index.html

Mit einer mageren Kuh vergleicht Hans-Werner Franz vom VBB die S-Bahn. Die DB habe sie nur gemolken, ihr aber nicht mehr genug zu fressen gegeben.

Ein rigider Sparkurs sei schuld daran, dass die S-Bahn in einer so schlechten Verfassung ist. Die Monopolstellung des Unternehmens habe die Krise verursacht.

Die Hälfte des Länderzuschusses sollte die S-Bahn 2010 als Gewinn an die DB weiterreichen - so die Prognose. Wegen der Krise ist dies nun aber Makulatur.

Wann die Krise endet und wie früher wieder 550 ...

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VBB + S-Bahn: Nächste Station: Ausschreibung VBB-Chef will S-Bahn komplett neu vergeben und stößt auf Widerstand, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1203/berlin/
0022/index.html

Hans-Werner Franz liebt offene Worte, auch wenn er sich damit unbeliebt macht. Der Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) hat im Streit um die Zukunft der S-Bahn deutlich Stellung bezogen - und sich damit herbe Kritik eingehandelt. In einer persönlichen Denkschrift spricht er sich dafür aus, den gesamten Zugbetrieb der S-Bahn in drei Stufen auszuschreiben. "Die Entscheidung liegt nicht bei ihm, sondern bei den Ländern. Herr Franz sollte aufpassen", entgegnete der SPD-Politiker Christian Gaebler. Und Heiner Wegner, Vorsitzender des S-Bahn-Betriebsrats, kündigte "heftigen Gegenwind von Seiten der S-Bahn-Belegschaft" an.
Am Abend zuvor hatte Franz einen Anruf aus der rot-roten Koalition bekommen. Er möge darüber nachdenken, ob er mit seiner Denkschrift wirklich an die Öffentlichkeit gehen will. Doch Franz blieb standhaft. Gestern stellte er seine Ideen zunächst Unternehmern vor, die zu den Berliner Wirtschaftsgesprächen ins ...

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20 November 2009

VBB + Regionalverkehr: Tausende Stunden müssen Fahrgäste der Bahn pro Tag mit Warten verbringen. Einer der Gründe für die deutlich zunehmenden Verspätungen in Berlin und Brandenburg ist der schlechte Zustand des Schienennetzes. Die Züge müssen langsamer fahren, als es der Plan vorsieht. Das geht aus einer Analyse hervor, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg jetzt vorstellt., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1209499/
Kunden-muessen-taeglich-4000-Stunden-warten.html

Bahn-Kunden in Berlin und Brandenburg sind täglich 4000 Stunden länger unterwegs als nötig. Das geht aus der Qualitätsanalyse „Netzzustand 2009“ hervor, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in der nächsten Woche vorstellen wird. Im Jahr zuvor hatte sich die Wartezeit auf 3700 Stunden summiert. Grund für die deutliche Zunahme der Verspätungen ist nach Aussagen des VBB vor allem der schlechte Zustand des Schienennetzes der Deutschen Bahn. Weil vielerorts die Gleise mangelhaft sind, müssen die Züge im Regionalverkehr oft langsamer fahren, als es möglich wäre. Die Folge: Die Bahnkunden benötigen für ihren täglichen Weg mehr Zeit.
Die Zahl der sogenannten Langsamfahrstellen habe sich im vergangenen Jahr nicht verringert, kritisiert der Verkehrsverbund. „Insgesamt 13 Prozent des Netzes können aufgrund von Mängeln nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahren werden“, heißt es in der aktuellen VBB-Qualitätsanalyse. Damit habe die Bahn den ...

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VBB + Tarife: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg führt Chipkarte als Fahrschein ein, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11661678/2242247/
Verkehrsverbund-Berlin-Brandenburg-fuehrt-Chipkarte-als-Fahrschein-ein.html

Berlin - Zeitkarten aus Papier für Bahnen und Busse gehören im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bald der Vergangenheit an - zum 1. April 2011 kommt das elektronische Ticket. Das geht aus einer heute veröffentlichten Antwort der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (Linke) hervor. Demnach werden in der ersten Phase die Tarifbereiche Berlin ABC, Potsdam ABC, Brandenburg/Havel ABC und Frankfurt (Oder) AB mit Verkaufstechnik und Lesegeräten für die Chipkarte ausgerüstet. Und zunächst erhalten die Käufer von Jahres- oder Abonnementkarten den neuen elektronischen Fahrausweis. Auch Firmentickets werden auf Chipkarten umgestellt.
Der Verkehrsverbund verspricht sich von der Einführung elektronischer Zeitkarten Vorteile sowohl für die Verkehrsunternehmen wie die Fahrgäste. So könnten etwa verlorene oder gestohlene Chipkarten schnell ...

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19 November 2009

Tarife + VBB: Chipkarten für 320 000 Fahrgäste Papier ade - elektronisches Ticket soll 2011 kommen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1119/berlin/
0059/index.html

Kunststoff statt Papier: Das ist die Devise. Schon seit mehr als zehn Jahren werden den Fahrgästen in Berlin elektronische Tickets versprochen. Doch immer wieder kam etwas dazwischen, mehrmals wurden die Planungen unterbrochen und Termine verschoben. Nun sollen die Chipkarten zum 1. April 2011 kommen, teilte die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Jutta Matuschek hin mit. Die Neuerung sei für alle Besitzer von Jahres-, Abo- und Firmentickets vorgesehen, so die SPD-Politikerin.
"In der ersten Stufe erhalten 320 000 Fahrgäste das elektronische Ticket", teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der das Projekt koordiniert, gestern mit. Allerdings werden nicht alle Stammkunden ihre Chipkarte bereits im April 2011 in den Händen halten. Umgerüstet werde nach und nach.
Die erforderliche Vertriebs- und Kontrolltechnik wird es laut Krautzberger ...

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13 Oktober 2009

Mobilität + VBB: VBB Bus und Bahn Begleitservice feiert ersten Geburtstag

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Der kostenlose Bus&Bahn - Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg war in den ersten 12 Monaten fast 7.000 mal im Einsatz. Die 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Begleitdienstes halfen mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit den Berliner Bussen und Bahnen sicher an ihr Ziel zu kommen.
Für den Weg in die Arztpraxis, ins Krankenhaus, zum Besuch der Verwandten oder einfach mal wieder zum Friseur: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Bus&Bahn - Begleitservice sind ständig auf Achse und begleiten alle, die es allein nicht schaffen oder sich eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zutrauen. Vor allem Fahrgäste, die auf den Rollstuhl oder den Rollator angewiesen sind, die sich aufgrund ihrer Gehbeeinträchtigung unsicher fühlen, sehbeeinträchtigte und blinde Menschen haben im letzten Jahr das kostenlose Angebot genutzt. Zur ständig wachsenden Kundengruppe gehören aber auch mobilitätseingeschränkte Menschen aus anderen Städten der Bundesrepublik, die für ihren Berlinbesuch den Service gern nachfragen.
Viele der Kundinnen und Kunden haben ein Stück an Lebensqualität dazu gewonnen, denn mithilfe des Bus&Bahn-Begleitservice können sie "mit den Öffentlichen" wieder selbstbestimmt mobil sein. Wichtig ist dabei, dass die Kunden auch kurzfristig den Service in Anspruch nehmen können.
Dass der Bedarf groß und der Service auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet ist, zeigt die Tatsache, dass die Nachfrage permanent steigt und täglich neue Kunden dazukommen. Bis zu 800 Aufträge im Monat werden von den zurzeit 60 Begleitern durchgeführt.
Der Bus&Bahn - Begleitservice ist ein gemeinsames Projekt des VBB und von D&B Dienstleistung und Bildung gGmbH im Rahmen des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS). Es wird finanziert von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, JobCentern in Berlin sowie der Europäischen Union. Der Service startete im Oktober 2008 und ist zunächst bis Mitte 2010 befristet.
Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Heide Knake-Werner erklärt: "Der Bus&Bahn - Begleitservice des VBB ist ein Erfolgsmodell. Er wurde durch den Öffentlichen Beschäftigungssektor erst ermöglicht und zeigt exemplarisch, dass diese Arbeit in Berlin gebraucht wird. Ich freue mich, dass der Begleitservice von so vielen Menschen in Anspruch genommen wird. Dieses Angebot sollte der Stadt erhalten bleiben."
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: "Viele unserer Kunden haben sich jahrelang nicht zugetraut, wieder allein in den Bus zu steigen oder eine Bahn zu benutzen. Treppen, komplexe Umsteigepunkte oder Fahrscheinautomaten sind für Ungeübte bzw. Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen oft unüberwindbare Hindernisse. Unser Begleitservice ermöglicht ihnen wieder einen größeren Bewegungsradius. Gleichzeitig gewinnen wir mehr Fahrgäste, indem der ÖPNV noch attraktiver wird." (Pressemeldung VBB, 13.10.09).

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17 September 2009

VBB zu Ursachen der S-Bahn-Krise

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Zwischen Januar und August 2009 sind bei der Berliner S­Bahn mehr als 55.000 Zugfahrten ausgefallen. Eine Rückkehr zum Regelverkehr ist vorerst nicht absehbar. Aktuell stehen bei der Berliner S-Bahn etwa ein Viertel der notwendigen Fahrzeuge für den Betriebseinsatz zur Verfügung (162 statt 630). Dabei ist nicht nur die Baureihe 481 betroffen (ca. 100 Fahrzeuge im Einsatz), sondern auch die Baureihen 480 und 485. Auch diese sind derzeit nur zu etwa 50 Prozent im Einsatz.
Die Probleme bei der S-Bahn GmbH nehmen kein Ende. Seit Monaten haben die Berliner und Brandenburger Fahrgäste unter den massiven Einschränkungen im S-Bahnbetrieb zu leiden. Entgegen der Darstellungen der S-Bahn hat sich der Notfahrplan nicht eingepegelt. Im Berufsverkehr bestehen zum Teil erhebliche Überlastungen (z. B. S 2 Buch/Pankow, S 3 Köpenick, S 5 Mahlsdorf und auf dem Ring). Fahrgäste müssen zurückbleiben, Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen haben in der Regel keine Chance, mit der S-Bahn zu fahren. Großveranstaltungen können nicht mehr adäquat bewältigt werden. Allein zwischen Januar und August sind bei der S-Bahn 55.000 Zugfahrten ausgefallen.
Im Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses übte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz erneut scharfe Kritik an der Unternehmenspolitik der S-Bahn GmbH und ihres Mutterkonzerns Deutsche Bahn: „Die S-Bahn ist innerhalb weniger Jahre vom Vorzeigeunternehmen des Berliner Nahverkehrs zu einem Sanierungsfall herabgewirtschaftet worden. Die aktuelle Misere ist ein Steuerungsversagen des Eigentümers Bund und des DB-Konzerns. Der S-Bahn wurden nicht erfüllbare Renditeziele vorgegeben. Der rigide Sparkurs der letzten Jahre hat definitiv zu den Wartungsmängeln geführt, die jetzt den S-Bahnbetrieb fast vollständig lahm legen. Unter den Folgen leiden inzwischen nicht nur massiv die Berliner Fahrgäste, sondern auch Wirtschaft und Handel in der ganzen Stadt.“ Die Vorgänge innerhalb der S-Bahn Berlin GmbH müssten nun umfassend und transparent aufgeklärt werden, personelle Konsequenzen müssten auch bei denjenigen gezogen werden, die für die unredlich hohen Renditevorgaben verantwortlich seien, so Franz.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg fordert den DB-Konzern auf, alles Erforderliche tun, um die Fahrzeuge wieder in einen betriebssicheren Zustand zu bringen. Weiter müssen die Instandhaltungskapazitäten geschaffen werden, um diesen Zustand dauerhaft zu erhalten. Auf dieser Grundlage muss der DB-Konzern endlich einen verlässlichen Zeitplan aufstellen, wann der Regelverkehr wieder hergestellt ist.
Die Ursache der jetzigen S-Bahn-Krise liegt aus Sicht des VBB in der Monopolstellung der S-Bahn GmbH. Ziel muss daher sein, einen weiteren Anbieter in einem Wettbewerbsverfahren mit dem Fahrbetrieb zu beauftragen. Die Ausschreibung für ein Teilnetz der S-Bahn sollte jetzt schnellstmöglich vorbereitet und veranlasst werden, sagte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: “Die Erfahrungen im Regionalverkehr mit privaten Betreibern haben
deutlich gezeigt, dass die Qualität des Angebots und die Kundenzufriedenheit steigt, wenn der Betrieb zeitlich befristet ausgeschrieben wird und sich mehrere Wettbewerber darum bemühen. Durch die neue EU-Verordnung 1370/07 könnten im Ausschreibungsverfahren nun auch die sozialen Belange der Arbeitnehmer gewahrt werden.“ Weiter könnte, analog zum Regionalverkehr, auch der Einsatz von mehr Personal vorgeschrieben werden. Das erhöht den Service für die Fahrgäste und sorgt für mehr Sicherheit im Verkehr.
Der Wettbewerb bezieht sich nicht auf die Infrastruktur. Das Schienennetz bleibt weiterhin dauerhaft in der öffentlichen Hand.
Mit Blick auf den Zeitplan einer Ausschreibung ist ab heute gerechnet eine Betriebsaufnahme im Jahr 2017 realistisch. Eine vorzeitige Kündigung des Verkehrsvertrags mit der S-Bahn GmbH ist daher nicht sinnvoll (Pressemeldung VBB, 17.09.09).

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10 September 2009

S-Bahn: Bilanz des Vormittags

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Die Berliner S-Bahn hat am Mittwoch mit insgesamt 155 Viertelzügen den Betrieb gemäß Notfahrplan aufgenommen. Nach VBB-Beobachtungen haben die Fahrgäste auf das stark eingeschränkte Verkehrsangebot bei der S-Bahn reagiert. Festgestellt wurde eine deutliche Fahrgastbewegung von der S-Bahn weg zu Alternativen im ÖPNV (vor allem auf die U-Bahnen der BVG).
Übervolle Straßen in der Stadt zeigen, dass auch sind viele Fahrgäste aufs Auto umgestiegen sind.
Dennoch kommt es im S-Bahnverkehr zu erheblichen Be- und Überlastungen. Im Bereich der Stadtbahn waren am Morgen viele Züge völlig überfüllt. So mussten Fahrgäste zum Beispiel am Alexanderplatz zurückbleiben und auf nachfolgende Züge warten. Auch die U-Bahnen, insbesondere U2 und U5 sind überaus stark belastet.
Der IFA-Abreiseverkehr am gestrigen Abend wurde nach Beobachtungen des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg durch die U-Bahn gut bewältigt.
Am S-Bahnring gab es aufgrund des reduzierten Angebotes allerdings deutliche Probleme, viele Fahrgäste mussten mehrere S-Bahnzüge abwarten bis sie mitkamen.
Als Ersatzmaßnahmen fahren die schon veröffentlichen Ersatzverkehre. Der RE 2 wird anders als gestern nicht in Karlshorst halten (Pressemeldung VBB, 10.09.09).

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01 September 2009

S-Bahnverkehr am ersten Schultag

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Der Betrieb mit dem erweiterten Notfahrplan wurde planmäßig aufgenommen und ist auch bis jetzt stabil angelaufen. Allerdings wurde es am ersten Schultag in zahlreichen S-Bahnen trotz erhöhter Zugzahl sehr eng. Volle Züge gab es im morgendlichen Berufsverkehr auf der Stadtbahn zwischen Hauptbahnhof und Alexanderplatz sowie auf den Linien S 5 und S 7 aus Richtung Osten. Auch die S 25 im südlichen Bereich war gut gefüllt. In allen Fällen aber konnte das Fahrgastaufkommen in der Regel bewältigt werden. Fahrgäste blieben nicht im größeren Umfang stehen. Weniger volle Züge gab es auf Linien, die wieder im planmäßigen Takt verkehren (Ring, S 1 und S 2).
Insgesamt ist festzustellen, dass die Nachfrage noch nicht das normale werktägliche Aufkommen erreicht hat. Offenbar weichen einige Fahrgäste nach wie vor auf andere Verkehrsmittel aus oder verzichten auf Fahrten. Auch das Schülerverkehrsaufkommen hatte heute früh noch nicht die übliche Spitze erreicht.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: "Zur Wochenmitte rechnen wir wieder mit mehr Fahrgästen, die mit der S-Bahn fahren werden. Dann ist zu befürchten, dass es vor allem in den Hauptverkehrszeiten wieder erhebliche Engpässe geben wird. Auch wenn seit heute wieder auf allen Linien gefahren wird, sind die Züge verkürzt und Takte weiterhin ausgedünnt. Noch immer sind erst 60 % der in den Spitzenzeiten benötigten Fahrzeuge im Einsatz.
Die S-Bahn muss mit voller Kraft an der Wiederherstellung des Regelfahrplanes arbeiten, damit die Fahrgäste wieder zufrieden mit der S-Bahn sein können." (Pressemeldung VBB, 01.09.09).

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27 August 2009

S-Bahn: 339 S-Bahn-Viertelzüge zum Schulbeginn im Einsatz

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Zum Schulbeginn am Montag gibt es bei der Berliner S-Bahn wieder einen neuen Fahrplan. Insgesamt werden 339 S-Bahn Viertelzüge eingesetzt. Die VBB-Fahrinfo (www.vbbonline.de) enthält ab sofort den ab Montag aktuellen Fahrplan.
Zum Schulbeginn muss sich die Berliner S-Bahn auf täglich viele tausend Fahrgäste mehr einstellen. Mit den jetzt einsatzbereiten 339 Viertelzügen, stehen von den im Regelverkehr benötigten 552 Viertelzügen weiterhin weniger als zwei Drittel für den Betrieb zur Verfügung. Der Rest ist wegen der noch nicht abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfungen weiter aus dem Verkehr gezogen.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: "Auch wenn jetzt wieder mehr Züge im Einsatz sind, ist die Berliner S-Bahn von einem Normalzustand noch weit entfernt. Die Fahrgäste müssen weiter unter einem stark eingeschränkten Angebot leiden. Rappelvolle Züge und Verspätungen sind vorprogrammiert. Die strukturellen Faktoren, die für die Fehlentwicklungen bei der S-Bahn verantwortlich waren, sind noch nicht beseitigt. Um dauerhaft die S-Bahn wieder auf einen Qualitätskurs zurückzuführen, muss der Mutterkonzern Deutsche Bahn endlich umsteuern und seine hohen Gewinnforderungen von der S-Bahn deutlich zurückschrauben."
Wegen der andauernden Einschränkungen im S-Bahnverkehr empfiehlt der VBB:
• auf die Fahrradmitnahme zumindest in den Spitzenzeiten zu verzichten (morgens stadteinwärts, nachmittags stadtauswärts).
• im Bereich der Stadtbahn (Ostbahnhof - Zoologischer Garten) und weiter bis Potsdam auch den Regionalverkehr, insbesondere die zusätzlich fahrenden Züge zu nutzen
• sofern als Alternative zur S-Bahn vorhanden, auch die Angebote der BVG, die ihren Ferienfahrplan beendet, zu nutzen
Wegen der vom Eisenbahnbundesamt angeordneten zusätzlichen Sicherheitsüberprüfungen an den Rädern gibt es bereits seit Juni erhebliche Einschränkungen im S-Bahn-Angebot. Erst von Dezember an soll es laut S-Bahn wieder das vollständige Verkehrsangebot geben (Pressemeldung VBB, 27.08.09).

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13 August 2009

S-Bahn + VBB: Vierte Stufe des S-Bahn-Notfahrplans reibungslos gestartet

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Die S-Bahn ist am 12.08.09 früh mit 270 Viertelzügen in die nächste Stufe des Notfahrplans gestartet, weitere 9 Viertelzüge dienen als Betriebsreserve. Dies entspricht gut der Hälfte des normalen Bestands an Berliner S-Bahnzügen.
Der Verkehr in der morgendlichen Hauptverkehrszeit verlief weitgehend reibungslos. Lediglich auf dem südlichen und östlichen Ring wurde es zeitweise sehr eng in den Bahnen.
Die Bauarbeiten im Raum Berlin Wannsee sind abgeschlossen. Die S1 fährt somit wieder ohne Unterbrechung von Oranienburg nach Potsdam und auch zwischen Westkreuz und Wannsee verkehren wieder S-Bahn-Züge im 20-Minuten-Takt. Die Busersatzverkehre von und nach Wannsee entfallen.
Rechtzeitig vor Beginn der Leichtathletik-WM verkehren die S-Bahnen nun im Schnitt alle 5-Minuten auf der Berliner Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Olympiastadion sowie im Nord-Süd-Tunnel zwischen Gesundbrunnen und Anhalter Bahnhof. Berlin-Spandau wird alle 10 Minuten angefahren. Zur Entlastung des südlichen Rings trägt die S46 bei, die von Königs Wusterhausen über Südkreuz hinaus nach Westend verlängert wurde.
VBB-Chef, Hans-Werner Franz: "Das Angebot der S-Bahn konnte heute nochmals ausgeweitet werden. Es wird aber nach wie vor ein Notprogramm gefahren, das weit unter dem Normalangebot liegt."
Informationen zum aktuellen Fahrplan gibt es im Internet unter www.vbbonline.de (Pressemeldung VBB, 13.08.09).

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28 Juli 2009

S-Bahn: Ergebnis des zweiten S-Bahn-Gipfels

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Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat am 27.07.09 die Vorstandsvorsitzenden bzw. Geschäftsführer von der DB Personenverkehr, Ulrich Homburg, der S-Bahn, Peter Buchner, den Vorstand Finanzen der BVG, Henrik Falk, sowie vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg Arnd Schäfer zu einem erneuten Spitzengespräch eingeladen, um den Stand der Umsetzung der am 17.07.2009 vereinbarten Maßnahmen festzustellen und weitere Schritte zur Lösung der aktuellen S-Bahnkrise zu vereinbaren.
Senatorin Junge-Reyer: "Von den Verkehrsunternehmen und dem VBB konnte dargestellt werden, dass die Ausnahmesituation gemessen an der Schwierigkeit der Lage bewältigt wird. Möglich wurde dies durch das tägliche Beobachten der Situation, das Nachsteuern und die gute Kooperation der Verkehrsunternehmen aber auch durch die erneut bewiesene Flexibilität der Berlinerinnen und Berliner, die zum wiederholten Male gezeigt haben, dass sie mit schwierigen Situationen intelligent umgehen können. Dennoch: zufrieden können wir noch lange nicht sein. Die DB muss beweisen, dass ein vollständiges Umdenken eingesetzt hat und dass sie alles tut, um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen und neues Material einzusetzen."
Besprochen wurden auch die Grundsätze der Finanzierung der laufenden Maßnahmen: Es besteht Einvernehmen, dass die Finanzierung aller Ersatzverkehre und sonstigen Kompensationsmaßnahmen zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und den jeweiligen Verkehrsunternehmen geregelt wird.
Für das Verhältnis zwischen S-Bahn Berlin GmbH und den Ländern gilt der Verkehrsvertrag mit den entsprechenden Regelungen zur Abgeltung von Ersatzverkehren. Darüber hinausgehende finanzielle Ausgleichsforderungen der Verkehrsunternehmen gehen allein zu Lasten der S-Bahn Berlin GmbH. Selbstverständlich gilt weiterhin, dass ausgefallene Leistungen nicht vergütet werden.
Fest vereinbart ist im übrigen, dass im Herbst der bestehende Vertrag mit der S-Bahn nach verhandelt wird, um die Leistungsqualität der S-Bahn dauerhaft sicherzustellen. Senatorin Junge-Reyer: "Vorrangig ist jetzt aber, so schnell wie möglich wieder einen "optimierten" Normalzustand herbeizuführen." (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 28.07.09).

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27 Juli 2009

Regionalverkehr: Zuschlag für 16 Regionalbahnstrecken erteilt DB Regio gewinnt Los 1 und 3 – ODEG Los 2 und 4

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presse/Presse_27_07_09.pdf

Im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-
Vorpommern hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das
Vergabeverfahren „Netz Stadtbahn“ abgeschlossen. Der DB Regio AG und der
Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) wurden die Zuschläge erteilt. Damit konnte
die bisher größte Ausschreibung für den Betrieb von Bahnstrecken in Deutschland
ohne Nachprüfungsverfahren auch zur erstmals praktizierten Loslimitierung
erfolgreich beendet werden. Für die Fahrgäste bedeutet das künftig mehr Qualität
durch modernere Fahrzeuge, mehr Sitzplätze und mehr Personal in den Zügen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Das ist ein guter Tag für die Fahrgäste in der
Hauptstadtregion, die zur Zeit die Hauptlast der aktuellen Probleme tragen müssen. Sie
bekommen mehr Qualität und Leistung im Regionalverkehr. Ich bin mit dem Ergebnis sehr
zufrieden, auch weil durch die hohe Zugbegleiterquote Arbeitsplätze geschaffen werden.
Darüber hinaus laden wir zu Gesprächen über ein Fairnessabkommen bei
Personalübernahmen mit den beiden Verkehrsunternehmen und allen drei
Eisenbahnergewerkschaften, Transnet, GdL und GdBA ein. Ich werde mich dafür einsetzen,
bestehende Sozialstandards zu sichern und Lohndumping zu unterbinden.“
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Durch
die Ausschreibung werden mindestens 100 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region
geschaffen, denn künftig wird in jedem Zug ein Kundenbetreuer mitfahren, an den sich die
Fahrgäste wenden können. Weiter werden sich die Fahrgäste auch auf mehr Komfort freuen
können, denn auf allen Linien werden neue oder modernisierte Fahrzeuge eingesetzt.“
Die DB Regio AG erhält den Zuschlag für die Lose 1 und 3. Damit wird sie weiterhin den
Betrieb der Linien RE1, RE7, RE11, RB13, RB14, RB20, RB21, RB22, RB23 sowie des
neuen Flughafenexpress RE9 sicherstellen.
Weiterhin übernimmt die DB Regio AG ab Dezember 2014 den Abschnitt Berlin-Lichtenberg
– Eberswalde als RB24 – dies entspricht einem Linienast der heutigen OE60 der
Ostdeutschen Eisenbahn GmbH. Der Verkehrsvertrag mit DB Regio umfasst ein
Leistungsvolumen von ca. 15 Mio. Zugkilometer pro Jahr.
Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) erhält den Zuschlag für die Lose 2 und 4. Damit
wird die ODEG die Linien RE2, RE4, RB33, RB35 und RB51 betreiben. Auf den Linien RE2
und RE4 übernimmt die ODEG den Betrieb von der DB Regio AG.
Der Verkehrsvertrag mit der ODEG umfasst ein Leistungsvolumen von ca. 7 Mio.
Zugkilometer pro Jahr.
Die Betriebsaufnahme für die Regionalbahnlinien ist jeweils zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2011, für die Regionalexpresslinien im Dezember 2012. Der Flughafenexpress
RE9 startet schon mit der Eröffnung des neuen Flughafens BBI im November 2011. Die
Laufzeit der Verträge gilt bis Dezember 2022. Die Länder Brandenburg, Berlin, Sachsen-
Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden mit Abschluss der neuen Verkehrsverträge
rund 55 Millionen Euro jährlich einsparen. Allein Brandenburg spart über 40 Millionen Euro
pro Jahr.
Für die Fahrgäste wird es unter anderem folgende Verbesserungen geben:
Auf der Linie RE1:
• wird ab Dezember 2012 eine erhöhte Kapazität von 609 Sitzplätzen angeboten.
Das sind 67 Sitzplätze mehr als heute.
• werden analog zu heute Lok-Doppelstockwagen-Züge eingesetzt. Diese verkehren
mit deutlich leistungsfähigeren Lokomotiven. Eventuelle Verspätungen können so
schneller ausgeglichen werden.
• Die derzeit eingesetzten klimatisierten Doppelstockwagen des Herstellers
Bombardier werden im Innenraum komplett erneuert und modernisiert.
Auf allen anderen Linien der Lose 1 und 3
• werden ab Dezember 2011 einstöckige klimatisierte Elektrotriebzüge des Typs ETalent
2 der Firma Bombardier eingesetzt. Diese Linien werden durch 3- oder 5-
teilige Fahrzeuge bedient, die nach Bedarf auch in Doppeltraktion verkehren.
• Auf der Linie RE7 wird das Angebot zwischen Belzig und Dessau werktags auf
einen Stundentakt erweitert
• In den Regionalbahnlinien wird ein Catering mit Getränken und kleinen Snacks
angeboten
Auf den Linien RE2 und RE4:
• werden erstmalig in Deutschland neue Flirt-Doppelstocktriebzüge des Herstellers
Stadler Pankow eingesetzt.
Auf den Linien RB33 und RB51:
• werden neue zweiteilige Diesel-Triebwagen vom Typ GTW 2/6 der Firma Stadler
Pankow eingesetzt
• Diese Fahrzeuge besitzen eine Einstiegshöhe von 780 mm. Somit kann auf der
Linie RB51 ab Dezember 2011 wieder ein niveaugleicher Einstieg vom Bahnsteig
in die Fahrzeuge gewährleistet werden.
Im Ausschreibungsverfahren „Netz Stadtbahn“ wurden 16 Regionalexpress- und
Regionalbahnstrecken in vier Losen vergeben, wobei ausgeschlossen war, dass ein
Bewerber alle Lose gewinnen konnte. Ausgeschrieben waren ca. 22 Millionen
Zugkilometer mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rd. 1,3 Milliarden Euro.

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25 Juli 2009

S-Bahn + VBB: Neuigkeiten zum S-Bahn Notfahrplan

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Die ersten Tage des S-Bahn-Notfahrplans sind um - sie waren für Berliner und Brandenburger, Touristen und Mitarbeiter vor Ort eine große Herausforderung. Um das Leben der Fahrgäste so leicht wir möglich zumachen, konnten weitere Zusatzangebote vereinbart werden:
Für den abendlichen Freizeitverkehr und für Nachtschwärmer gibt es ab dem kommenden Wochenende weitere Zusatzangebote vor allem im Spät- und Nachtverkehr: So fahren die Verstärkungszüge auf der RE1 zwischen Potsdam und Ostbahnhof ab Sonnabend auch zwischen 20.00 und 24.00 Uhr; in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag gibt es einzelne Zusatzfahrten.
Außerdem wurden kurzfristig folgende Erweiterungen des Bus-Ersatzverkehrs in den Wochenendnächten Freitag-Sonnabend und Sonnabend-Sonntag eingeplant:
• Der S75-Ersatzbus Zoologischer Garten <> Nordbahnhof verkehr zwischen 01.00 und 04.00 Uhr alle 15 Minuten und wird ohne zusätzlichen Halt zum Hackeschen Markt verlängert.
• Der S9-Ersatzbus verkehrt zu dieser Zeit alle 30 min und fährt vom Flughafen Schönefeld kommend zum Hackeschen Markt und vor dort über Alexanderplatz zurück nach Schönefeld.
Die S-Bahn bietet in den Nächten Freitag-Sonnabend und Sonnabend-Sonntag auf den derzeit betriebenen Linien einen durchgehenden Nachtverkehr an! Trotzdem bitten wir die Nachtschwärmer, soweit möglich auch die U-Bahn sowie den Nachtverkehr der BVG in Anspruch zu nehmen!
Am Sonnabend zum Spiel von Union Berlin in der alten Försterei verkehrt die S3 vor und nach dem Spiel alle 10 Minuten!
Damit sich die Fahrgäste gezielt informieren können, enthält die VBB-Fahrplanauskunft wie gewohnt alle aktuellen Fahrpläne - natürlich auch für das Wochenende! Ein Tipp: Wir empfehlen, bei der Suche in VBB-Fahrinfo anstelle eines Bahnhofs oder einer Haltestelle nach Adressen zu suchen. Damit hat das System die Chance, alternative Verbindungen vorzuschlagen, auf die man vielleicht nicht so ohne weiteres kommt!
Alle wesentlichen Informationen in gedruckter Form finden sich in der Punkt3, die heute früh in ihrer neuesten Ausgabe erschienen ist.
Für die Information von auswärtigen Gästen wird ein gemeinsam von VBB, S-Bahn und BVG herausgegebenes Faltblatt ausgeliefert. Es steht auch zum Herunterladen auf der Internetseite des VBB bereit. Dort gibt es auch weiterhin den täglich aktuellen Überblick über das Angebot auf den S-Bahnlinien, die Zusatzangebote im Bahn-Regionalverkehr und die Fahrpläne der Ersatzbusse. Hier finden die Kunden auch das Sonderliniennetz zum Ausdruck!
VBB-Chef Hans-Werner Franz: "Diese Woche war für Fahrgäste und Beschäftige eine große Herausforderung. Ich danke allen Berlinern, Brandenburgern und Gästen für ihre Geduld und Flexibilität. Bitte informieren Sie sich auch weiterhin über alternaive Fahrmöglichkeiten. Den Beschäftigten der Verkehrsunternehmen aus nah und fern danke ich für ihren engagierten Einsatz!"
Informationen des VBB zur S-Bahn-Situation gibt es unter www.vbbonline.de/aktuell, im VBB-Infocenter am Hardenbergplatz 2 (10. Etage, gegenüber Bahnhof Zoologischer Garten) oder am VBB-Infotelefon unter 030 / 25 41 41 41 (Pressemeldung VBB, 25.07.09).

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24 Juli 2009

S-Bahn + Regionalverkehr + VBB: DB Regio erweitert S-Bahn-Ersatzangebote auf der Stadtbahn Überspringen: DB Regio erweitert S-Bahn-Ersatzangebote auf der Stadtbahn Verbessertes Angebot zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof jetzt täglich von 4 bis 24 Uhr / Umfangreiche Informationsangebote von S-Bahn Berlin und VBB

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090724.html

(Berlin, 24. Juli 2009) Die Deutsche Bahn erweitert das S-Bahn-Ersatzangebot mit Regionalzügen auf der Stadtbahn ab dem kommenden Wochenende. Zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof fahren künftig an sieben Tagen der Woche in der Zeit von 4 bis 24 Uhr vier Züge pro Stunde und Richtung. Dieses Angebot galt bislang nur montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr. Ergänzend zu den planmäßigen Nachtzügen des Regionalverkehrs gibt es am Wochenende weitere Fahrten um 0.59 Uhr, 1.56 Uhr und 3.20 Uhr ab Berlin Ostbahnhof sowie um 23.52 Uhr, 2.28 Uhr und 3.22 Uhr ab Potsdam Hauptbahnhof.

Als eine Alternative zum eingestellten S-Bahn-Verkehr zwischen Zoologischer Garten und Ostbahnhof fahren derzeit insgesamt sieben Regionalzüge pro Stunde und Richtung auf diesem Abschnitt, die auch im Hauptbahnhof, in Friedrichstraße und Alexanderplatz halten.

Auf den übrigen S-Bahn-Linien wird in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag ein eingeschränkter Nachtverkehr angeboten. Dabei fahren die Linien S1, S2, S41/42, S46 und S5 planmäßig. Auf den anderen Strecken gibt es Einschränkungen.

Die S-Bahn Berlin informiert ihre Fahrgäste umfassend im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, über eine heute neu erschienene Extraausgabe der Kundenzeitung „punkt3“, die auf allen Bahnhöfen erhältlich ist, aktuelle Fahrplanaushänge auf den Bahnsteigen und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33. Gemeinsam mit dem VBB wurde ein neues dreisprachiges Faltblatt in deutsch/englisch/polnisch erstellt, das ab sofort auf den Bahnhöfen der Stadtbahn und am Flughafen Schönefeld verteilt wird.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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04 Juli 2009

VBB: VBB-Qualitätsbilanz vorgestellt

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Nicht erst seit einigen Tagen hat die Qualität der S-Bahn spürbar nachgelassen. Das zeigt die am 03.07.09 vorgestellte VBB-Qualitätsbilanz 2008.
In dieser Woche sind die Qualitätsmängel bei der S-Bahn eskaliert: Sicherheitsvorschriften wurden nicht eingehalten, eine Vielzahl an Zügen musste aus dem Verkehr gezogen werden, den Fahrgästen stand nur ein stark eingeschränktes Angebot zur Verfügung.
Doch die Ursachen wurden bereits in den Vorjahren gelegt: der rigide Sparkurs der Berliner S-Bahn hat zu massiven Einsparungen bei der Fahrzeugreserve, bei den Instandhaltungskapazitäten und im Service geführt. Vor allem die erheblichen Renditeerwartungen des Mutterkonzerns Deutsche Bahn AG gehören zu den Hauptgründen des Qualitätseinbruchs. 2007 und vor allem 2008 konnte die S-Bahn die ursprünglich gute Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nicht halten.
• Pünktlichkeit der S-Bahn: Die Pünktlichkeit hat sich im vergangenen Jahr weiter verschlechtert: von 93,4 Prozent in 2007 auf 92,7 Prozent in 2008 (1993 lag die Pünktlichkeit bei 97,2 Prozent). Das vertraglich vereinbarte Pünktlichkeitsniveau hat die S-Bahn in der Mehrzahl der Monate 2008 nicht eingehalten. Auch im Januar, April und Mai 2009 hat die S-Bahn die vertraglich vereinbarte Pünktlichkeit nicht erreicht.
• Fahrgastinformation S-Bahn: Kunden erhielten auf den Bahnsteigen häufig keine Informationen zu aktuellen Störungen. Allein gelassen wurden die Kunden vom S-Bahn Unternehmen vor allem auf Bahnhöfen, auf denen es kein Aufsichtspersonal und "mobile" Mitarbeiter gab - und auf Bahnhöfen, die lediglich mit nicht ansteuerbaren Zugzielanzeiger oder Blechtafeln ausgestattet sind. Die mangelnde Information bei abweichendem Zugverkehr oder in überfüllten Zügen führte zu berechtigter öffentlicher Kritik und zu Forderungen, die vorherige Qualität schnellstmöglich wieder herzustellen.
• Qualitätsniveau im Verbundgebiet: Mit Ausnahme der S-Bahn Berlin GmbH ist das Qualitätsniveau bei Bussen und Bahnen im Verbundgebiet auf stabil gutem Niveau. Im Schienenpersonenregionalverkehr sind Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Im Kundenurteil haben die privaten Anbieter von Verkehrsleistungen im Regionalverkehr (SPNV) wiederum die Nase vorn. Das beweist, dass auch privatwirtschaftlich organsierte Unternehmen kundenorientiert arbeiten und Befürchtungen, dass der Kunde im Regen stehen gelassen wird, seit Jahren nicht eingetreten sind (Pressemeldung VBB, Foto oben Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 04.07.09).

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30 Juni 2009

Tarife + VBB: InterConnex-Bonus für Kunden des VBB-Abos 65plus

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Fahrgäste, die mit dem VBB-Abo 65plus unterwegs sind, bekommen ab dem 1. Juli einen Bonus bei Fahrten mit dem InterConnex.
Eine Fahrt von Berlin nach Leipzig oder von Berlin nach Rostock/Warnemünde kostet für die Inhaber des VBB-Abo 65plus-Tickets statt 20 Euro nur 12 Euro.
Die ermäßigten Tickets gibt es direkt im Zug. Die Senioren müssen lediglich einsteigen, ihren VBB-Abo 65plus vorzeigen und beim Zugbegleiter den ermäßigten Fahrpreis von 12 Euro bezahlen. Der Bonus gilt von Montag bis Donnerstag, nicht aber am Freitag und am Wochenende. Das Angebot ist bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 befristet.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg begrüßt das Bonusangebot von InterConnex und ist für weitere Partnerschaften offen. Verhandelt wird derzeit mit Thermen und Kulturveranstalter in der Region, um weitere Vergünstigungen für Kunden des VBB-Abo 65 plus anzubieten.
Das VBB-Abo 65plus wurde zum 1. April 2009 neu eingeführt. Für nur 45 Euro im Monat können Seniorinnen und Senioren mit allen Bussen und Bahnen in ganz Berlin und Brandenburg fahren. Mehr als 50 Tausend VBB-Abo 65plus-Tickets wurden bereits verkauft.
Der InterConnex ist ein privater Fernzug, der von Veolia Verkehr betrieben wird. Er fährt zweimal täglich von Berlin nach Leipzig und einmal täglich nach Warnemünde an die Ostseeküste. Im Einsatz sind moderne, klimatisierte Wagen (Pressemeldung VBB, 30.06.09).

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06 Juni 2009

S-Bahn + VBB: VBB fordert Qualitätsverbesserungen bei der Berliner S-Bahn

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Die neuerlichen Fahrzeugausfälle bei der S-Bahn Berlin zeigen nach Einschätzung des Geschäftsführers des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) Hans-Werner Franz, dass die Renditevorgaben des DB-Konzerns zu Lasten der Qualität des Berliner Nahverkehrs gehen. Es ist der S-Bahn bis jetzt nicht gelungen, die bereits im Jahr 2008 aufgetretenen Qualitätsmängel wirksam zu beseitigen. Offenbar bestehen keine ausreichenden Fahrzeugreserven und Instandhaltungskapazitäten.
Die S-Bahn hatte im November 2008 einen Maßnahmenplan vorgelegt und versprochen, dass ab Mai 2009 wieder ausreichend Fahrzeuge für einen planmäßigen Betrieb zur Verfügung stehen. Das Gegenteil ist nun der Fall. Durch die neuerlichen Fahrzeugausfälle sind nun mit den Linien S1 und S2 zwei stark frequentierte Linien von Qualitätsmängeln betroffen.
Der VBB erwartet von der S-Bahn die Kapazität zu erhöhen und schnellstmöglich aus Kostengründen abgestellte S-Bahn-Züge wieder in Betrieb zu nehmen.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz nimmt auch den neuen Bahnchef Grube in die Pflicht. Anlässlich seines Amtsantritts hat er ihn gebeten, besonderes Augenmerk auf die Berliner S-Bahn zu legen. Hans-Werner Franz: "Die Berliner S-Bahn muss wieder zu dem verlässlichen Verkehrsmittel werden, das sie für unsere Region noch vor wenigen Jahren war. Die S-Bahn kann nur durch einen deutlichen Anstieg der Qualität das verlorene Vertrauen bei Fahrgästen und Auftraggebern zurückgewinnen." (Pressemeldung VBB, 06.06.09).

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20 Mai 2009

Regionalverkehr: VBB-Presseinformation zum Netz Stadtbahn

http://www.lok-report.de/

Das Ausschreibungsziel einer Einsparung von mindestens 30 Mio. Euro pro Jahr wird durch das Vergabeverfahren "Netz Stadtbahn" mehr als erreicht. Die Ausschreibung führt damit voraussichtlich zu einem sehr guten wirtschaftlichen Ergebnis. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Finanzkrise die Bedingungen der Fahrzeugfinanzierung für die Bieter stark verschlechtert hat.
Der Wettbewerb bringt auch mehr Qualität für die Fahrgäste: Auf allen Linien werden neue Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit neuwertiger Innenausstattung eingesetzt. Qualitätseinbußen beim Sitzkomfort oder ähnliches wird es nicht geben. Verbesserungen gibt es unter anderem durch:
• sechs zusätzliche Expresszüge zwischen Frankfurt (Oder) und Cottbus mit einer Fahrzeit von unter einer Stunde
• Taktverdichtung zwischen Golm und Potsdam Hbf auf 30 Minuten
• Fahrzeitverkürzung von 20 Minuten zwischen Berlin und Dessau
• durch veränderte Einstiegshöhen und zusätzliche Spaltüberbrückungen und Schiebetritte
• barrierefreie Wagen, die künftig in der Mitte des Zuges angeordnet sind. In der Mobilität eingeschränkte Personen finden dadurch schneller ihren Einstieg und können insgesamt besser betreut werden;
• Steckdosen und Tische für Laptops auch in der 2. Klasse an mindestens 50 Prozent aller Sitze
• Klimatisierung jetzt auf allen Linien, neu insbesondere auf RE7, RE11 und RB14
• Videoüberwachung in allen Zügen zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit
• dynamische optische Fahrgastinformation mit Echtzeitanschlussmöglichkeiten, beim Flughafen-Shuttle RE9 zusätzlich Anzeigetafeln mit Abflugzeiten, Check-In-Schaltern und Gate-Nummern
• Vertrieb und Anerkennung des VBB-Tarifs
Durch das voraussichtlich sehr gute wirtschaftliche Ergebnis können folgende weitere Verbesserungen gegebenenfalls umgesetzt werden:
• Die in der Ausschreibung enthaltene Option zusätzlicher Züge zwischen Potsdam und Berlin ist finanzierbar.
• Für mehr Sicherheit und Service kann die Anzahl der Zugbegleiter erhöht werden.
• Bei Bedarf kann das Sitzplatzangebot in den Zügen erhöht werden.
Alle Aussagen stehen unter dem Vorbehalt der endgültigen Wertung der Angebote (Pressemeldung VBB, 19.05.09).

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VBB: Verkehrsverbund weitet Begleitservice aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0520/berlin/
0100/index.html

Peter Neumann

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erhöht bei seinem Begleitservice die Zahl der Beschäftigten. "Die 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reichen nicht mehr aus, darum werden weitere 20 aufgenommen", kündigte VBB-Chef Hans-Werner Franz an. "Es ist enorm, wie unser Angebot angenommen wird." Ehemalige Langzeitarbeitslose begleiten Senioren sowie mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bei ...

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18 Mai 2009

Bahnverkehr + Bahnhöfe + S-Bahn: Verkehrssenatorin kritisiert Bahn auf der VBB-Regionalkonferenz

http://www.lok-report.de/

Auf der VBB-Regionalkonferenz am 15.05.09 in Berlin sprach Verkehrssenatorin Junge-Reyer über den aktuellen Stand der Verkehrspolitik. Der Nahverkehrsplan 2014 werde derzeit bearbeitet. Schwerpunkte seien darin: die Sicherstellung der Qualität, die Anpassungen an den demographischen Wandel und die Beschleunigung des öffentlichen Nahverkehrs. Für Letztere werden Vorrangregelungen für Straßenbahn und Bus geprüft. Die Senatorin betonte den Vorrang des ÖPNV vor dem Auto, v. a. in Hinblick auf die Anbindung des neuen Flughafens BBI. Ungewohnt scharf kritisierte die Senatorin dabei den schleppenden Fortschritt beim Ausbau der Dresdner Bahn: „Das, was die Deutsche Bahn da macht, dauert mir eindeutig zu lange.“ In der Diskussion favorisierte Junge-Reyer erneut die Tunnelvariante, um die unmittelbar Betroffenen vor Lärmimmissionen zu schützen.
Im nachfolgenden Vortrag unterstrich Hans­Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburgs, die positiven Entwicklungen im ÖPNV. Fahrgastzahlen und Einnahmen seien gestiegen. Zahlreiche Neuentwicklungen des VBB hätten sich als erfolgreich erwiesen: U. a. das Seniorenticket VBB-Abo 65plus, das schon über 50 000 Abonnementen gewinnen konnte. Franz bekräftigte seine Kritik an der Qualität der S-Bahn. Nach den chaotischen Zuständen im Januar, als tausende Züge ausfielen und teils erheblich verspätet fuhren, habe die S-Bahn die vertraglich vereinbarte Pünktlichkeit im April erneut nicht erreicht. „Wir können mit der Leistung der S-Bahn weiterhin nicht zufrieden sein: Die Qualität sinkt, während die wirtschaftlichen Gewinne steigen. Es ist höchste Zeit, dass bei der S-Bahn eine andere Unternehmensphilosophie einkehrt. Ziel muss es sein, dass annähernd jeder Zug pünktlich ist.“ Besorgt zeigte sich VBB-Geschäftsführer Franz auch über die Qualität der S-Bahnstationen und konstatierte ein Zuständigkeitsproblem: „Die Fahrgäste beschweren sich zurecht über den desolaten Zustand der S-Bahnhöfe. Wenn der Bund auf sein Unternehmen, die Deutsche Bahn, keinen Einfluss nimmt, dann müssen es die Bundesländer machen.“ Anschließend sprach Frau Susanna Weber, Leiterin Produktmanagement Berlin-Tourismus Marketing GmbH, zum Thema Berlin-Tourismus und Nahverkehr. Sie berichtete, dass der Berliner ÖPNV im internationalen Vergleich Bestnoten erhalten würde. Dies sei ein erheblicher wirtschaftlicher Faktor: Die Mehrheit der Reisenden käme per Bahn angereist und gebe pro Tag 195 Euro in der Hauptstadt aus.
Die Folienvorträge der VBB-Regionalkonferenz Berlin sind im Internet unter www.VBBonline.de veröffentlicht (Pressemeldung VBB, 16.05.09).

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05 Mai 2009

Regionalverkehr: Angebotsfrist im Vergabeverfahren "Netz Stadtbahn" beendet

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Die Angebotsfrist für Bieter im Vergabeverfahren "Netz Stadtbahn" ist heute abgelaufen. Im nächsten Schritt werden die eingegangenen Angebote geprüft und bewertet.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Durch die Ausschreibung wird der Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr der Region ein erhebliches Stück vorangebracht. Vor allem die Fahrgäste werden davon profitieren, denn die Erfahrungen zeigen, dass durch den Wettbewerb die Qualität der Angebote zunimmt. Angaben zu Bietern und Angeboten können wir aus vergaberechtlichen Gründen leider nicht veröffentlichen."
Mit 22 Millionen Zugkilometern und einem Auftragsvolumen von 1,3 Milliarden Euro ist das "Netz Stadtbahn" die bisher größte Ausschreibung für den privaten Betrieb von Bahnstrecken in Deutschland. Die 16 Regionalexpress- und Regionalbahnstrecken werden in vier Losen vergeben, wobei ausgeschlossen ist, dass ein Bewerber alle Lose gewinnen kann. Ab November 2011 sollen die Gewinner den Betrieb aufnehmen.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg führt die Ausschreibung im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt durch (Pressemeldung VBB, 05.05.09).

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25 April 2009

Bahnhöfe + VBB: VBB begrüßt Konjunkturprogramm für Bahnhöfe

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Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg begrüßt das millionenschwere Investitionsprogramm des Bundesverkehrsministeriums in Berliner und Brandenburger Bahnhöfe. Mängel, die der VBB seit Jahren anmahnt, können nun beseitigt werden.
Große Defizite und dringenden Handlungsbedarf gibt es vor allem bei der Information der Fahrgäste. Das haben sowohl die VBB-Befragungen zur Kundenzufriedenheit als auch die VBB-Qualitätsanalysen in den letzten Jahren gezeigt. Besonders bei Störfällen werden Fahrgäste oft fehlerhaft oder gar nicht informiert. So ist es erfreulich, dass nun dynamische Schriftanzeiger auf rund 140 Bahnhöfen installiert werden sollen. Positiv ist auch, dass durch die geplanten Wetterhäuschen viele Fahrgäste auf den Bahnsteigen künftig nicht mehr im Regen stehen gelassen werden. Und auch die Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, der Erreichbarkeit für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und der Gebäudesanierung begrüßt der VBB.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Das Investitionsprogramm des Bundes in die Bahnhöfe ist ein richtiger Schritt. Ich freue mich, dass den Fahrgästen nun wieder mehr Qualität geboten wird. Vor allem bei den kleineren und mittleren Bahnhöfen gibt es endlich eine Trendwende, die der VBB seit Langem einfordert. Umfassende Fahrgastinformationen, Wetterschutz und Barrierefreiheit sind ein Standard, der eigentlich selbstverständlich sein müsste. In den letzten Jahren hat die Deutsche Bahn die Ausstattung auf vielen Bahnhöfen eher zurückgefahren. Viel Geld der Bundesregierung fließt deshalb nun auch in die Wiederherstellung alter Zustände."
Der Bund investiert Millionen in die Sanierung der Bahnhöfe, was eigentlich die Aufgabe von DB-Station und Service sein sollte. Der VBB erwartet daher, dass die Stationspreise gesenkt oder zumindest die eingesparten Eigenmittel in weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Bahnhöfe eingesetzt werden (Pressemeldung VBB, 25.04.09).

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24 April 2009

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Angriffe gegen Ausschreibung im Regionalverkehr sind haltlos

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Seit Monaten greift die Deutsche Bahn die Ausschreibung von 16 Regionalbahnlinien in Berlin und Brandenburg öffentlich an. Sie entwickelt Szenarien, die Unsicherheiten bei den Fahrgästen schüren sollen.
Unbeachtet bleibt dabei, dass die Gewinner der Ausschreibung große Anreize für die Zufriedenheit der Fahrgäste haben. Ein Verkehrsunternehmen, das z.B. an der Qualität der Sitzplätze spart, wird dauerhaft Fahrgäste verlieren und dadurch hohe finanzielle Einbußen davontragen. Ein Komfortverlust für die Fahrgäste wird es durch die Ausschreibung im Regionalverkehr nicht geben.
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner Franz weist die Kritik des Vorstandsvorsitzenden der DB Regio AG, Ulrich Homburg, an der Ausschreibung energisch zurück: "Durch den Wettbewerb auf der Schiene werden die Fahrgäste in Berlin und Brandenburg profitieren. Bisherige Vergabeverfahren haben gezeigt, dass die Qualität im Regionalverkehr steigt, wenn sich auch die Deutsche Bahn dem Wettbewerb stellen muss. Statt in monopolistischer Manier gegen die Aufgabenträger zu polemisieren, sollte sich Herr Homburg lieber um die gröbsten Mängel in seinem Unternehmen kümmern. Dazu gehören unter anderem fehlende Ansprechpartner für die Fahrgäste in Zügen und auf Bahnhöfen ebenso wie fehlende oder häufig falsche Fahrgastinformationen zum Zugverkehr. Die nachweisbar steigende Unzufriedenheit der Fahrgäste weist auf noch viele ungelöste Probleme bei der Deutschen Bahn hin." (Pressemeldung VBB, 22.04.09).

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03 April 2009

VBB + Bahnverkehr: 10 Jahre VBB - Geschäftsführer Franz fordert Fernverkehrsgesetz

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Unter dem Motto "Auf dem besten Weg in die Zukunft" hat am 01.04.09 der zweitägige Zukunftskongress des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg begonnen. Anlass für den Kongress ist das 10-jährige Bestehen des VBB, der am 1. April 1999 mit der Einführung eines einheitlichen Verbundtarifs für die Länder Berlin und Brandenburg startete.
Mit dem Symposium, auf dem nationale und internationale Verkehrs- und Zukunftsexperten referieren, wolle der VBB die Herausforderungen und Chancen des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Zukunft aufzeigen, sagte VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz in seiner Eröffnungsrede.
10 Jahre VBB haben den Fahrgästen in Berlin und Brandenburg nicht nur einen verbundweit gültigen Fahrschein gebracht, son-dern auch attraktive Tarifangebote, wie das Semesterticket oder das neue VBB-Abo 65plus. Auch konnten vielerorts bessere An-schlüsse und Umsteigemöglichkeiten im Bus- und Bahnverkehr eingeführt werden. Stetig steigende Fahrgastzahlen (1999: 1.038 Millionen, 2008:1,24 Millionen) bestätigen die Bemühungen des VBB, den ÖPNV in der Region attraktiver zu machen. Der Nahver-kehr in Berlin und Brandenburg befindet sich auf hohem Niveau. Das zeigen auch die Befragungen zur Kundenzufriedenheit, die der VBB regelmäßig durchführt.
Anders sieht es im Fernverkehr aus: In den letzten Jahren wurde das Angebot für die Fahrgäste beispiellos zusammengeschrumpft. Die Verbindungen zwischen der Hauptstadt Berlin und Städten wie Breslau, Warschau oder Prag reichen nicht aus. Ein Beispiel ist die Strecke Berlin - Breslau. Hier fahren nur noch ein Tageszug (der benötigt knapp 6 Stunden!) und nur ein Nachtzug. In den 30er Jahren dagegen fuhren die Züge mehrmals am Tag und das in nur gut 2 ½ Stunden.
Auch in Brandenburg fahren leider kaum noch Intercity-Züge. Im Jahr 1999 konnte man am Potsdamer Hauptbahnhof noch über 20 Mal am Tag in einen Fernzug der Deutschen Bahn einsteigen. Ziele wie Frankfurt am Main, Köln oder Hannover waren mehr-mals am Tag erreichbar. Sogar nach Paris konnte man ohne Um-steigen von der Landeshauptstadt aus fahren. Heute sind nur ein Tageszug zur Nordseeküste und ein Nachtzug nach München für Potsdam geblieben - alle anderen Fernzüge sind Mehdorns Rot-stift zum Opfer gefallen.
Eine ähnliche Bilanz gilt für fast alle anderen Städte in Brandenburg. Ob Cottbus, Brandenburg an der Havel oder Oranienburg - überall dort gibt es heute kaum noch Fernverkehr.
Wir sind hier übrigens in der Region nicht alleine: Bundesweit sind in der Ära Mehdorn 20 Prozent weniger Fahrgäste im Fernverkehr zu verzeichnen - das gefährdet den Erfolg des Personenverkehrs auf der Schiene.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz äußert sich besorgt über diese Entwicklung und fordert von der Bundesregierung ein Fernverkehrsgesetz: "Das Erfolgsrezept aus dem Nahverkehr muss auch auf den Fernverkehr übertragen werden. 50 Prozent mehr Fahrgäste im Nahverkehr seit der Bahnreform sprechen eine deutliche Sprache. Der Bund muss sich künftig um die Bestellung der Fernverkehrszüge kümmern. Vom neuen Bahnchef und dem Bund erwarten wir, dass der Fernverkehr in Brandenburg wieder das leistet, was er bis Ende der neunziger Jahre geleistet hat."
Der VBB-Zukunftskongress setzt sich mit den Mobilitätsbedürfnissen der Fahrgäste und den Chancen und Herausforderungen für den ÖPNV auseinander.
Morgen, am zweiten Tag des Symposiums, stellen Jugendliche ihre Mobilitätsszenarien der Zukunft vor.
Alle Vorträge des VBB-Zukunftskogresses können nach Ende der Veranstaltung im Internet unter www.vbbonline.de abgerufen werden (Pressemeldung VBB, 02.04.09).

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01 April 2009

VBB: Zehn Jahre Verbundtarif - Fest am Sonnabend, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0401/berlin/0082/index.html

Mit einem Ticket von Wilmersdorf nach Wilmersdorf
Zehn Jahre Verbundtarif - Fest am Sonnabend
Peter Neumann

Seit zehn Jahren heißt es: zwei Länder - ein Fahrschein. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) feiert heute ein zehnjähriges Jubiläum. Am 1. April 1999 wurde der Verbundtarif eingeführt. Er erlaubt es, vom Start bis zum Ziel mit einer Fahrkarte zu reisen, ohne wie zuvor beim Umsteigen neu lösen zu müssen - egal, ob es von Berlin-Wilmersdorf nach Wilmersdorf in der Uckermark oder nach Cottbus-Willmersdorf geht. Für die Bürger gibt es am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr ein Fest vor dem Bahnhof Griebnitzsee. Dort fiel vor zehn Jahren der Startschuss für das Preissystem.
Der Gemeinschaftstarif, der heute von 42 Verkehrsunternehmen anerkannt wird, ist ein Erfolg, sagte VBB-Chef Hans-Werner Franz. Von 1999 bis 2008 seien die Fahrgastzahlen im Verbund von 1,038 Milliarden auf 1,24 Milliarden gestiegen. Noch stärker hätten die Fahrgeldeinnahmen zugelegt: Sie seien von 521 Millionen auf 985 Millionen Euro gewachsen. Die Befürchtung, dass die Einteilung der Länder in ...

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30 März 2009

VBB: Chef des Verkehrsverbundes greift die Polizei an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0330/berlin/0018/index.html

Ordnungshüter dulden Drogenhandel und lassen die Fahrgäste allein, sagt Hans-Werner Franz
Peter Neumann

Die Polizei duldet Rauschgifthandel auf Berliner Bahnstationen. Die Polizei setzt ihr Personal nicht richtig ein - Leidtragende sind die Fahrgäste im Berliner Nahverkehr. Die Polizei schützt zwar öffentliche Gebäude, doch in manchen Bahnhöfen gibt sie keinen Schutz vor Straftätern. Mit diesen Thesen zur Sicherheit in Bahn und Bus hat sich Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), jetzt zu Wort gemeldet. In einem Beitrag zu einem Buch, das in dieser Woche anlässlich der VBB-Jubiläumsfeier erscheint, greift Franz die Berliner Polizei massiv an. Die Ordnungshüter widersprechen ihm. Die polizeiliche Kriminalstatistik zeige, dass die Zahl der Straftaten im Nahverkehr auch 2008 weiter gesunken sei.
Franz kommt es aber nicht so sehr darauf an, objektive Daten zu diskutieren. Zwar seien die Zahlen "erschreckend hoch": Laut Kriminalstatistik wurden 2007 ...

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Regionalverkehr + VBB: Deutsche Bahn droht VBB mit Klage, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
Deutsche-Bahn-VBB;art271,2762330

Im Streit um die Vergabe lukrativer Regionalzugstrecken in der Hauptstadtregion hat die Deutsche Bahn dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg indirekt mit einer Klage gedroht. "Rechtlich ist das Vergabeverfahren nicht wasserdicht. Wenn die Ausschreibungsbedingungen nicht verändert werden, werden wir den Prozess juristisch überprüfen lassen", sagte Ulrich Homburg, Vorstandsvorsitzender der Bahn-Sparte DB Regio AG, dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Es geht um viel Geld", sagte er zur Begründung.
Der VBB habe immer wieder Details in den Ausschreibungsbedingungen geändert, alle Bewerber hätten daher ständig neu kalkulieren müssen. Außerdem hätten die Mitarbeiter kein Verständnis, "wenn wir eine Niederlage einfach hinnehmen würden". Bei der Ausschreibung geht es um den Betrieb von 16 Strecken in der Region ab ...

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25 März 2009

VBB + Bahnhöfe: Berlin/Brandenburg: Licht und Schatten auf Bahnhöfen

http://www.lok-report.de/

Fahrgäste in Berlin und Brandenburg werden auf vielen Bahnhöfen in der Region nur mangelhaft oder gar nicht informiert. Das geht aus der VBB-Qualitätsanalyse 2008 der Fahrgastinformation an Bahnhöfen hervor. Von 66 untersuchten großen und mittleren Bahnhöfen sind die Informa-tionen für die Fahrgäste an18 Stationen nicht ausreichend.
An 30 Bahnhöfen stellte der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ein lückenhaftes Angebot fest. Nur 18 Bahnhöfe bieten ein gutes bis sehr gutes Informationsangebot.
Die Bahnhöfe gehören wie das Schienennetz zur Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Auf die Ausgestaltung der Infrastruktur und damit auch auf die Beseitigung der festgestellten Mängel haben die Länder und der VBB keinerlei Einfluss. Weiter legt die DB legt auch die Ausstattung und Qualitätskategorien der Bahnhöfe selber fest.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Es ist langfristig nicht akzeptabel, dass die Deutsche Bahn die Qualitätskategorien für die Bahnhöfe selbst definiert. Auch wenn sie ihre eigenen Min-destanforderungen für Service und Qualität auf den untersuchten Bahnhöfen erfüllt, ist das Angebot für die Fahrgäste aus Sicht des VBB nicht ausreichend. Das Ausstattungsniveau vieler Bahnhöfe ist zu niedrig. Die Reisenden müssen umfassend und aktuell über die Verkehrslage per Ansagen oder fehlerfreie Anzeigen informiert werden. Das gilt sowohl bei Verspätungen als auch im nor-malen Betriebsablauf. Positiv ist, dass viele Mängel inzwischen behoben wurden."
Die Bewertung der Fahrgastinformation aus Sicht des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg ergibt folgendes Ergebnis:
• In 27 % der Bahnhöfe erfolgen keine oder nicht ausrei-chende Informationen über Verspätungen und Zugasfälle.
• Handlungsbedarf für Verbesserungen besteht bei 46 % der Bahnhöfe.
• Sehr gute und gute Informationen erhalten die Fahrgäste in 27 % der Bahnhöfe.
Die 2008 zum dritten Mal in Folge durchgeführte VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe zeigt, dass sich die schlechte Ausstat-tung der Bahnhöfe im Vergleich zu den Vorjahren nicht wesent-lich geändert hat. Hingegen nahm die Mängelquote bei den Fahr-planaushängen (-19%), Beschallung im Regel- (-6%) und Störungsfall (-3%) und bei den Zugzielanzeigen (-1%) ab. Dies zeigt, dass die DB Station und Service AG die Qualität der vorhandenen Ausstattung verbessern konnte.
Kernproblem ist allerdings nach wie vor, dass Ausstattung und Service der Bahnhöfe in Folge unternehmensstrategischer Vorgaben weiter reduziert wurde.
So sind in ca. 50 % der untersuchten Bahnhöfe weder dynamische Zugzielanzeigen vorhanden, noch werden Anzeigen oder Ansa-gen im Regelfall durchgeführt. Auf einigen Bahnhöfen gibt es keine Lautsprecher bzw. werden Lautsprecher nicht genutzt. Bei Fragen finden Fahrgäste kaum noch Ansprechpartner auf den Bahnhöfen. Der Abbau der Service-Mitarbeiter hat sich fortge-setzt. So existiert in Frankfurt (Oder) im Vergleich zum Vorjahr kein DB-Service-Point mehr.
Die Untersuchung zeigt ein deutliches Gefälle zwischen den Bahn-höfen in Berlin und in Brandenburg: Auf den großen Bahnhöfen der Hauptstadt (z.B. Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz, Spandau, Alexanderplatz) finden die Fahrgäste ein gutes Informationsangebot vor. Besonders im Norden und Osten des Landes Brandenburg existiert dagegen ein zu geringes bzw. fehlerhaftes Informationsangebot (z.B. Pritzwalk, Templin Stadt, Eisenhüttenstadt, Guben, Senftenberg).
Die VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe bestätigt die Aussagen der Fahrgäste in der VBB-Zufriedenheitsanalyse 2008. Diese hatten das Qualitätskriterium Information bei Unregelmäßigkeiten auf Bahnhöfen am schlechtesten bewertet (Pressemeldung VBB, 25.03.09).

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14 März 2009

VBB + Regionalverkehr: Streckenvergabe: VBB verlängert Frist für Angebote, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1054449/
Streckenvergabe_VBB_verlaengert_Frist_fuer_Angebote.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat in der europaweiten Ausschreibung des Netzes Stadtbahn ein zweites Mal die Abgabefrist verlängert.
Unternehmen haben nun bis zum 24. April Zeit, ein Angebot für den Betrieb von insgesamt 16 Regionalbahnlinien, darunter die RE 1 und RE 2, abzugeben. Ursprünglich lief die Frist dafür gestern aus. Der VBB begründet die Fristverlängerung damit, dass die Resonanz auf die Ausschreibung "so groß wie nie zuvor" sei. Allen Bietern solle die Möglichkeit gegeben werden, ein hochwertiges Angebot abgeben zu können.
Tatsächlich handelt es sich bei dem laufenden Wettbewerb um den größten seiner Art in Deutschland. Zur Vergabe stehen 60 Prozent des Regionalverkehrs in Berlin und Brandenburg mit einem Auftragsvolumen von 1,3 Milliarden Euro.
Entsprechend hart ist das Gerangel potenzieller Anbieter hinter den Kulissen. Eine Folge davon ist, dass nach Anbieter-Nachfragen der VBB mehrfach Details ...

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12 März 2009

Bahnhöfe + VBB: Deutsche Bahn weist Aussagen des VBB zurück

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090311.html

Bahn verbessert kontinuierlich die Qualität ihrer Verkehrsstationen in Berlin und Brandenburg

(Berlin, 11. März 2009) Die Deutsche Bahn kann die in einer Presseinformation des VBB geäußerte Kritik an der Qualität der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg nicht nachvollziehen. Nach einer repräsentativen Befragung des VBB sollten die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe unzufrieden sein (trotz Note 2,32).

Laut Umfrage des unabhängigen Institutes INFAS ist die Qualität der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg weiterhin im bundesweiten Vergleich auf hohem Niveau und ist bundesweit unter den Spitzenplätzen. Eigene Messungen zu Kundeninformationen im Regel- und Störungsfall bestätigen die Aussage des VBB nicht.

Unter der Prämisse, dass in den zurückliegenden Jahren gemeinsam mit den Ländern und Bestellern Verkehrsstationen in den Ländern Berlin und Brandenburg um- und ausgebaut beziehungsweise modernisiert wurden und das Fahrgastinformationsanlagen und Zugzielanzeiger repariert beziehungsweise instandgesetzt wurden, sind die Aussagen des VBB nicht nachvollziehbar.

Dennoch betont die Deutsche Bahn, dass Sie weiterhin bestrebt ist, die Qualität der Stationen in Berlin und Brandenburg zu verbessern. „Dies soll auch weiterhin im konstruktiven Dialog mit dem VBB unser Ziel in den nächsten Jahren sein“ betont Uwe Marxen, Leiter Regionalbereich Ost der DB Station&Service AG.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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VBB + Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Kundenzufriedenheit im Schienenregionalverkehr auf hohem Niveau

http://www.lok-report.de/

Die Kundenzufriedenheitsanalyse 2008 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bescheinigt dem Schienenregionalverkehr in der Region gute Noten in der Qualität. Wie schon im vergangenen Jahr sind die Kunden überwiegend zufrieden bzw. sehr zufrieden mit der Verkehrsleistung. Die insgesamt 2861 befragten Fahrgäste vergaben für die Qualität der Züge eine Note von 1,89 auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Gegenüber 2007 bleibt damit das gute bis sehr gute Qualitätsniveau im ver-bundweiten SPNV stabil.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Nur wenn unsere Fahrgäste dauerhaft zufrieden sind, wird es uns gelingen immer mehr Menschen vom Öffentlichen Personennahverkehr zu überzeugen. Deshalb analysieren wir regelmäßig die Qualität in den Zügen und auf Bahnhöfen. Auch wenn wir schon jetzt in Berlin und Brandenburg eines der besten Nahverkehrssysteme in Europa ha-ben, hilft das Qualitätsmanagement des VBB Schwachstellen zu benennen und zu beseitigen und das Urteil der Fahrgäste trägt entscheidend dazu bei."
Die VBB-Kundenbefragung unterscheidet 18 verschiedene Qualitätsmerkmale. Darunter Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ausstattung, Sicherheit und Fahrgastinformation.
Die Pünktlichkeit (Note 2,18) der Regionalzüge hat sich im Verbundgebiet 2008 nach Meinung der Kunden leicht verbessert, ebenso die Informationen im Zug bei Unregelmäßigkeiten (2,22). Einen guten Wert erreichte die Fahrgastinformation im Regelfall (1,65).
Leicht abgenommen hat dagegen die Zufriedenheit beim Sitzplatzangebot im Zug. Hier wurde die Note 2,08 vergeben, im vergangenen Jahr lag sie noch bei 1,97. Hintergrund sind die abermals gestiegenen Fahrgastzahlen auf den Hauptstrecken.
Befragt wurden die Kunden auch nach Ihren Erfahrungen mit den verschiedenen Verkehrsunternehmen (Deutsche Bahn Regio AG, Märkische Regiobahn, Connex Sachsen, Niederbarnimer Eisenbahn, Ostdeutsche Eisenbahn und Prignitzer Eisenbahn).
Mit einer Gesamtnote von 1,89 zeigen sich die Fahrgäste sehr zufrieden mit dem Angebot. Am besten schneiden die Verkehrsunternehmen der Veolia-Gruppe Niederbarnimer Eisenbahn NEB (1,44) und der Connex Sachsen GmbH mit der Lausitzbahn (1,49) ab. Connex Sachsen hat sich damit auch im letzten Jahr des Verkehrsvertrages mit Spitzenwerten bei der Kundenzufriedenheit aus dem Verbundgebiet verabschiedet. Ebenfalls gute Werte bekamen die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG (1,56), die Märkische Regiobahn MR (1,57) und die Prignitzer Eisenbahn PEG (1,72).
Eine im Unternehmensvergleich leicht abfallende Benotung erhält die DB Regio AG (2,07). Damit werden auch 2008 die Leistungen der DB Regio AG schlechter beurteilt als die der privaten Wett-bewerber. Allerdings betreibt die DB Regio auch von allen Unter-nehmen das komplexeste Liniennetz mit dem höchsten Koordinierungsaufwand.
Unzufrieden sind die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe, die im Verantwortungsbereich der DB Station und Service liegt. Hier ergab die repräsentative Befragung nur die Note 2,32.
Am besten dabei schnitt das Qualitätskriterium "Verknüpfung der Bahnhöfe mit dem ÖPNV" ab (2,11). Unverändert Handlungsbe-darf besteht weiter bei den Fahrgastinformationen auf den Bahnhöfen. Insbesondere bei Störungen im Zugverkehr bemängeln die Kunden fehlende aktuelle Ansagen oder Anzeigen. Hier vergeben sie die schlechteste Note mit 2,67. Gleichzeitig sind die regulären Informationen aus Kundensicht signifikant schlechter (2,26) als im Vorjahr (2,10) bewertet worden. Der VBB mahnt die Deutsche Bahn AG deshalb auch in diesem Jahr an, hier im Interesse der Fahrgäste, nachzubessern (Pressemeldung Deutsche Bahn, 12.03.09).

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04 März 2009

VBB + Regionalverkehr: Verkehrsverbund verlängert Frist für Regionalbahnen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article1047228/.html

Die Frist für die Ausschreibung von 60 Prozent der Regionalbahnstrecken in Berlin und Brandenburg ist bis zum 6. April verlängert worden. Ursprünglich sollten alle Bieter ihre Bewerbungen bis zum 13. März beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg einreichen.
Der Verkehrsverbund VBB hat die Frist für seine umstrittene Ausschreibung von 60 Prozent der Regionalbahnstrecken in Berlin und Brandenburg verlängert. Ursprünglich sollten alle Bieter ihre Bewerbungen bis zum 13. März einreichen. Nun haben sie Zeit bis zum 6. April. Zu den Hintergründen für die Fristverlängerung will sich der Verkehrsverbund nicht äußern.
Nach Informationen von Morgenpost Online soll ein Grund für den Aufschub die schwierige Fahrzeugbeschaffung sein. Laut Ausschreibung könnten auf den Strecken der Region künftig ...

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05 Januar 2009

VBB: Bus- & Bahn-Begleitservice erfolgreich gestartet

http://www.lok-report.de/

Der im Oktober 2008 gestartete Bus & Bahn-Begleitservice des VBB wird sehr gut angenommen. Über 600 Frauen und Männer im Alter zwischen 19 bis 93 Jahren wurden schon kostenlos begleitet. Aufgrund der großen Nachfrage und der guten Erfahrungen wird die Bedienzeit jetzt auf 9:00 bis 22:00 Uhr an allen Wochentagen ausgedehnt.
Menschen mit ganz unterschiedlichen Mobilitätseinschränkungen nutzen den Service für Wege, die sie sich alleine nicht zutrauen - zum Arzt oder zu Behörden, für Besuche und für Ausflüge, oder auch als mobilitätseingeschränkte Besucher Berlins.
Die Idee des zunächst bis Mitte 2010 angelegten Services ist, im Rahmen des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS) Fahrtbegleiter zu schulen und einzusetzen, die die Kunden von der Wohnungstür bis zu ihrem Fahrtziel innerhalb Berlins, plus Flughafen Schönefeld, begleiten - und auch wieder zurück.
Das Angebot wendet sich an dauerhaft und zeitweise mobilitätseingeschränkte Menschen, ungeübte Nutzer des ÖPNV sowie Kunden mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck. Hauptnutzer sind bisher Menschen mit Gehbeeinträchtigungen, Nutzer/innen von Rollatoren bzw. Rollstühlen sowie Blinde oder sehbeeinträchtigte Menschen. Wichtig ist, dass die Kunden in der Lage sein müssen, ihren gebuchten Weg im Grunde auch selbst zu bewältigen. Der Begleitservice ist ein Angebot des VBB in Zusammenarbeit mit D&B Dienstleistung und Bildung Gemeinnützige GmbH.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Dass der Begleitservice so gut angenommen wird, zeigt, dass wir ein wirkliches Bedürfnis bedienen. Der Service erleichtert nicht nur die Benutzung von Bahnen und Bussen. Wir ermöglichen den Kunden mehr Teilnahme am sozialen Leben. Den Mitarbeitern können wir eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bieten."
Da das Interesse am Begleitservice ständig steigt und inzwischen 60 Mitarbeiter im Einsatz sind, kann die Einsatzzeit jetzt ausgedehnt werden: Die Begleitung ist nun an allen Tagen zwischen 9:00 und 22:00 Uhr möglich!
Interessierte Kunden melden ihren Fahrtwunsch spätestens einen Tag vor der gewünschten Fahrt telefonisch an. Das Servicebüro ist Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr besetzt und nimmt Buchungen unter der Telefonnummer (030) 25 414 414 gerne entgegen. Auf der VBB-Internetseite kann die Begleitung in Bus & Bahn inzwischen auch über ein Formular gebucht werden!
Bei der Anmeldung muss der Kunde den Namen und die genaue Adresse des Abholorts sowie die Zieladresse und die gewünschte Abhol- oder Ankunftszeit am Zielort angeben. Die Route wird durch den VBB barrierefrei geplant. Die Servicekräfte helfen auch bei der Bedienung des Fahrausweisautomaten, denn die Kunden benötigen einen regulären Fahrschein oder eine Fahrtberechtigung.
Finanziert wird die Maßnahme von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, von den Jobcentern sowie aus Fördergeldern der Europäischen Union. Weitere Unterstützung erhält das Projekt durch die in Berliner tätigen Verkehrsunternehmen BVG und S-Bahn sowie durch DB Regio (Pressemeldung VBB, 05.01.09).

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03 Januar 2009

VBB: Begleitservice in Bus und Bahn wird erweitert, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article1008469/.html

Der im Oktober vergangenen Jahres gestartete Bus- und Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) stößt auf große Nachfrage.
Bislang nutzten nach VBB-Angaben schon mehr als 600 Menschen mit Mobilitätseinschränkungen das kostenlose Angebot. Angesichts dieser positiven Zwischenbilanz wird der Begleitservice jetzt ausgeweitet. Ab sofort finden Kunden mit Geh- oder Sehbehinderungen täglich von 9 bis 22 Uhr Hilfe im Nahverkehr.
Im Rahmen des zunächst bis 2010 befristeten Angebots schult der VBB - gefördert aus Mitteln des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS) - sogenannte Fahrtbegleiter. Inzwischen sind 60 Begleiter im Einsatz. Sie holen hilfsbedürftige Fahrgäste ...

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04 Dezember 2008

VBB: Neue Fahrplanbücher zum Fahrplanwechsel

http://www.lok-report.de/

Für viele Gegenden des VBB-Gebiets erscheinen in diesen Tagen neue Fahrplanbücher, die auch bequem übers Internet geordert werden können. Eine Ausnahme sind die Landkreise, in denen die Busfahrpläne bereits zu Schuljahresbeginn am 1. September umgestellt worden sind.
Zum 14. Dezember erscheinen ein Fahrplanbuch für Berlin und Potsdam gemeinsam sowie je eines für die Landkreise Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald, Oder-Spree, Märkisch-Oderland, Barnim, Oberhavel, Havelland und für die Region Potsdam. Ferner gibt es neue Fahrplanhefte für Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder). Neu hinzu kommt in diesem Jahr ein Heft für Fürstenwalde (Spree).
Alle Fahrplanbücher enthalten einen Beileger mit einer Landkarte des jeweiligen Landkreises sowie mit ausgewählten Liniennetzplänen und Stadtplänen. Sie sind im VBB-Infocenter am Berliner Hardenbergplatz und bei den jeweiligen Verkehrsunternehmen erhältlich. Die Fahrplanbücher für die Landkreise kosten 2,30 Euro, das Fahrplanbuch für Berlin und Potsdam 6,50 Euro, die Fahrplanhefte für Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde 30 Cent und das für Frankfurt (Oder) 1,10 Euro.
Die im Spätsommer erschienenen Fahrplanbücher für die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sind nach wie vor aktuell. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat ein Nachtragsheft herausgegeben (Pressemeldung VBB, 04.12.08).

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19 November 2008

VBB: Fahrplanwechsel 2008

http://www.lok-report.de/

Im Berliner Nahverkehr bringt der Fahrplanwechsel einige Angebotsverbesserungen auf den Linien der BVG. Bei der S-Bahn wird der Umbau des Ostkreuzes sich ab dem kommenden Spätsommer erheblich auf die Linienführungen auswirken. Auch im Berliner Umland bringen Bauarbeiten einige Änderungen im Schienenverkehr, vor allem die Strecke in Richtung Hamburg ist betroffen.
Die größten Auswirkungen wird der Austausch der schadhaften Schwellen zwischen Nauen und Wittenberge auf der Hamburger Bahn haben: Zwischen dem 14. März und dem 13. Juni 2009 ist dieser Abschnitt total gesperrt. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, weil die Probleme so innerhalb von drei Monaten behoben werden können. Alle anderen Varianten hätten den Bahnverkehr deutlich längere Zeit massiv behindert.
Die Fernverkehrszüge zwischen Berlin und Hamburg werden über Stendal und Salzwedel umgeleitet. Wer von Berlin nach Wittenberge und weiter nach Schwerin und Wismar fahren möchte, kann dies mit der Linie RE 2 tun, die über Rathenow hinaus verlängert wird. Die Stationen zwischen Nauen und Wittenberge werden mit Ersatzbussen bedient. Leider ergeben sich längere Fahrtzeiten.
Dafür sind die Arbeiten an der Frankfurter Oderbrücke abgeschlossen, wodurch auch die bisherigen Einschränkungen auf der Ostbahn (Linie NE 26) wegfallen. Die Streckensanierung zwischen Werbig und Kostrzyn wird nun fahrplanwirksam. Da ab dem Fahrplanwechsel außerdem die Umsteigezeiten in Kostrzyn verkürzt werden, ist Gorzów Wielkopolski dann deutlich schneller zu erreichen.
Ab dem 31. August des kommenden Jahres kann die Verbindungskurve zwischen der Stadtbahn und dem Ring wegen des Umbaus am Ostkreuz nicht mehr genutzt werden. Daher kann die Linie S 9 nicht mehr den gesamten Linienweg von Spandau bis Schönefeld fahren. Stattdessen wird die S 9 von Schönefeld über den Ostring bis nach Blankenburg fahren. Die auf der Stadtbahn bis Spandau entfallenen Leistungen der S 9 werden durch Züge der S 75 ersetzt. Außerdem wird es Änderungen bei den Linien S 45 und S 47 auf dem Südring sowie Anpassungen bei der Linie S 85 geben.
Da am Wochenende die frühen U-Bahn-Züge schwach genutzt werden, dafür aber am frühen Abend zusätzlicher Bedarf besteht, wird die Taktverdichtung auf vielen U-Bahn-Linien um eine Stunde nach hinten verschoben.
Die Straßenbahnlinie 12 (Weißensee, Pasedagplatz - Mitte, Am Kupfergraben) wird wochentags tagsüber von einem 20- auf einen 15-Minuten-Takt umgestellt. Es wird also eine echte Angebotsausweitung geben.
Ein verstärktes Angebot wird es auch bei einigen Buslinien geben, darunter die Linien X 11, X 33, 115 und 125. Insgesamt 18 Bushaltestellen der BVG werden umbenannt (Pressemeldung VBB, 19.11.08).

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