24 Februar 2010

allg.: Lieske zurückgetreten – Vogelsänger wird neuer MIL – Minister

http://www.stk.brandenburg.de/sixcms/
detail.php?id=434646

24.02.2010 - Die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jutta Lieske, hat heute den Ministerpräsidenten aus gesundheitlichen Gründen um Entlassung aus dem Amt gebeten. Das Rücktrittsgesuch hat der Ministerpräsident mit großem Bedauern, aber auch mit hohem Respekt entgegengenommen. Als Nachfolger beabsichtigt Ministerpräsident Matthias Platzeck den jetzigen Staatssekretär Jörg Vogelsänger zu ernennen.

Ergänzender redaktioneller Hinweis:

Pressestatement zu Rücktritt und Berufung am Mittag in der Pause der Landtagssitzung

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23 Februar 2010

allgemein: Verbände fordern bei Schnee Vorrang für den Nahverkehr

http://www.lok-report.de/

Sechs Berliner Organisationen aus dem Umwelt- und Verkehrssektor nehmen zu der Anhörung zum Glatteis sowie zu dem Glatteis-Chaos insgesamt wie folgt Stellung: Die Schnee- und Glatteis-Debatte wird nicht entsprechend ihrer Wichtigkeit geführt und versinkt in einem Gewirr von Zuständigkeiten. Konkrete Ansätze, dass sich eine vergleichbare Situation sicher nicht wiederholen kann, lassen auf sich warten.
Infolge des 8 Wochen währenden gefährlichen Zustands der Fußwege, Radwege und der Zugänge zum öffentlichen Nahverkehr wurden Zehntausende von Berlinerinnen und Berlinern verletzt, darunter viele schwer. Nach letzten Meldungen gab es bereits mehrere Todesfälle, davon einer Bushaltestelle.
Die Hälfte aller Berliner Haushalte verfügen über kein Auto, also waren 1,5 Millionen Menschen fast zwei Monate lang in ihrer Mobilität erheblich eingeschränkt.
Auch das verkehrs- und klimapolitische Signal ist fatal. Wir fordern daher den Senat und das Abgeordnetenhaus auf:
• Rücknahme der Privatisierung der Räumdienste für städtischen Grundstücke, Wiederherstellung eines leistungsfähigen städtischen Winterdienstes für Wege mit entsprechender personeller Ausstattung analog zur Fahrbahn
• der sichere Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln muss Vorrang vor der Räumung der Fahrbahnen haben
• die Räumung von Fahrbahnen zu Lasten von Fuß- und Radwegen sowie zu Lasten von Bushaltestellen ist zu unterbinden
• eine Änderung der Gesetze hinsichtlich Räumpflicht und Ersatzvornahme von Privateigentümern ist umgehend ins Abgeordnetenhaus einzubringen:
- statt des Streuens müssen Wege umgehend und in ausreichender Breite komplett freigeräumt werden (d. h. die Wege müssen „bis auf die Platte“ von Schnee und Eis befreit sein)
- zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit muss für die Stadt (sofortige Ersatzvornahme verpflichtend sein, entsprechende Kapazitäten sind vorzuhalten
- das Verfahren für Bußgelder ist zu vereinfachen, z.B. analog "Autoknöllchen"
- Für alle Zugänge zu Bussen und Bahnen muss die Stadt verantwortlich zeichnen, sie sind in ausreichender Breite komplett freizuräumen
• Das Land Berlin soll über den Bundesrat eine Gesetzesinitiative einbringen, nach der analog zum Straßen,- Schienen, Luft- und Schiffverkehr bereits die Gefährdung ("Gefährlicher Eingriff in ... durch aktive Handlung oder Unterlassung.. ") strafrechtlich relevant wird
• Vorausblickend hat der Senat der Berliner Bevölkerung zuzusagen, dass in angemessener Frist alle Gehwege nicht nur von Schnee und Eis, sondern auch von Splitt, Hundekot, Scherben bis hin zu Christbäumen und Sylvester-Überresten befreit werden
Generell haben Senat und das Abgeordnetenhaus die Sicherheit auf den Wegen und den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr wieder als zentrales Element der Daseinsvorsorge aufzufassen. Die ganzjährige Begehbarkeit der Wege ist als zudem als festes Element in die Klimaschutzpolitik der Stadt aufzunehmen (Pressemeldung autofrei leben!, Bahn für Alle Berlin Brandenburg, FUSS ev, per pedes ev, ProBahn Landesverband Berlin Brandenburg, VCD Brandenburg, 23.02.10).

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13 Februar 2010

allg. + Straßenverkehr: Vom Eise befreit ... Weil Schneeräumdienste überfordert und Zuständigkeiten unklar sind, treten jetzt viele Berliner auch freiwillig zum Winterdienst an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0213/berlin/
0037/index.html

Schweres Gerät im Kampf gegen das Eis: Am Freitagvormittag wummerte an der Bushaltestelle am Lustgarten der Presslufthammer. Ein Gabelstapler transportierte dicke Eisschollen ab. Der Einsatz war weder von einem Winterdienst, noch von der öffentlichen Hand organisiert. Der Betreiber der Wartehäuschen, die Wall AG, hat das Gerät bestellt. Obwohl sie sich eigentlich nur um den Innenraum kümmern müsste. Weil aber Gehwege und Plätze seit Wochen unter Eis liegen und Menschen sich bei Stürzen verletzen, helfen sich jetzt immer mehr Berliner selbst. Die Rettungsstellen sind noch immer überlastet. Im Unfallkrankenhaus Marzahn werden täglich 100 Patienten mit Sturzverletzungen eingeliefert.
"Viele Kollegen sind selbst gestürzt", sagt Wall-Sprecherin Frauke Müller. "Jedes Unternehmen, das Kapazitäten hat, sollte mit anpacken." Auch nächste Woche sind 26 Mitarbeiter im Einsatz, vor allem rund um ...

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10 Februar 2010

allg.: Senatssprecher: Wir können das Eis nicht wegzaubern EISZEIT - Die Behörden sind angesichts des Schneechaos' machtlos und überfordert. In den Rettungsstellen spüren die Ärzte die Folgen. Jetzt sollen die Berliner selbst zu Spaten und Hacke greifen und Politiker fordern ein neues Gesetz., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0210/berlin/
0031/index.html

Jetzt hat auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erkannt, dass die vielen vereisten Gehwege ein ernsthaftes Problem sind. Weil private Winterdienste ihre Pflichten nicht erfüllen, appelliert Wowereit nun an den Bürgersinn der Bewohner und hofft auf freiwillige Arbeitseinsätze mit Hacke, Schaufel und Spaten. Wowereits Sprecher Richard Meng sagte gestern: "Wir können das Eis nicht wegzaubern. Jetzt muss wirklich jeder mit anpacken und helfen." Die Berliner sollten älteren Menschen und Behinderten auf der Straße und Nachbarn beim Einkaufen helfen. "So wie bisher kann es nicht weitergehen", sagte Meng.
Seit Jahresanfang liegt die Schnee- und Eisbeseitigung im Argen. Die Behörden sind mit der Kontrolle überfordert und scheinen machtlos. Nebenstraßen bleiben seit Wochen spiegelglatt, Autofahrer bekommen ihre Wagen nicht aus den Parklücken, weil Eishügel vor den Reifen liegen. Geh- und Radwege gleichen Eisbahnen, Menschen ...

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11 Januar 2010

allg.: Eiszapfen und verklemmte Weichen Sturmtief "Daisy" ist an der Hauptstadt vorbeigeflogen / Kaum Verkehrsbehinderungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0111/berlin/
0023/index.html

Wir können uns nicht beklagen", so fasste BVG-Sprecherin Petra Reetz gestern zusammen, was Sturmtief "Daisy" auf Berlins Straßen und Schienen am Wochenende angerichtet hatte. Größere Behinderungen blieben aus. Der Verkehr rollte einigermaßen problemlos. Gerechnet hatten die Betreibergesellschaften der Verkehrsunternehmen mit Chaos. Daran gemessen gab es nur Kleinigkeiten. "Wir hatten eine ausgefallene Weiche an der M1", so Reetz. Gegen 22.45 Uhr blockierte am Sonnabend die Weiche den Schienenverkehr an der Spandauer Brücke für eine halbe Stunde. Ein Wartungsfahrzeug machte die Weiche flott. Auch an der M8 klemmte eine Verbindung. Diese konnte der Straßenbahnfahrer selbst wieder freirütteln. Busse hatten am gesamten Wochenende Verspätungen, weil die Kreuzungen glatt waren und die Wagen nur im Schritttempo vorankamen.
Taxis waren am Sonnabend kaum unterwegs. Viele Fahrer hatten wohl damit ...

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05 Januar 2010

allg.: Maulkörbe gibt's nur für schmale Schnauzen Viele Hundehalter kümmert die Beißschutzpflicht im öffentlichen Nahverkehr wenig - andere haben technische Probleme, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0105/berlin/
0020/index.html

Schäferhund Uli darf seit einem Jahr nicht mehr ohne Maulkorb in die U-Bahn, denn damals ist ihm ein Kleinkind auf den Schwanz getreten, und er schnappte zu - zwar nur in die Luft, aber der Schreck saß tief bei Ulis Herrchen Martin. Der Student bindet seinem Hund seitdem immer einen Beißschutz um, wenn er den öffentlichen Nahverkehr nutzt - freiwillig. Seit 1. Januar ist der Maulkorb allerdings für alle Hunde in U-, S- und Straßenbahnen sowie in Bussen Pflicht, sofern sie nicht auf dem Schoß, in Tragetaschen oder Boxen mitgenommen werden. So steht es in den neuen Beförderungsbedingungen des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). "Man weiß ja nie, wie sein Hund in stressigen Situationen reagiert, wenn er sich bedroht oder eingeengt fühlt, egal wie lieb er sonst ist", sagt der 27-jährige Hundehalter. Er hält die Maulkorbpflicht im öffentlichen Nahverkehr deshalb für eine ...

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03 Januar 2010

allg.: Beißer im Taschenformat?Kleine Hunde müssen in Berlins öffentlichen Verkehrsmitteln künftig einen Maulkorb tragen oder gut verstaut sein. Ein Pro und Contra., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Hunde-Leserdebatte;art270,2990620

An die Möpse hat niemand gedacht. „Wer häkelt meinem Fritz einen Maulkorb?“ fragt eine Mopsbesitzerin in einem Diskussionsforum im Internet. Denn für die Rasse mit der platten Schnauze gibt es keinen käuflichen Beißschutz. Auch für andere Schoßhunde sind Maulkörbe zurzeit kaum mehr erhältlich. Als vor kurzem bekannt wurde, dass in Berlin und Brandenburg ab 1. Januar auch alle kleinen Hunde nicht mehr ohne Beißschutz in Bussen und Bahnen unterwegs sein dürfen, begann ein Ansturm auf das ohnehin rare Angebot der Kleinstmaulkörbe. Zugleich wird der Maulkorbzwang für Minihunde heftiger diskutiert als manches politisch brisante Thema. Hundehalter wehren sich gegen die aus ihrer Sicht „total unsinnige“ neue Auflage, andere begrüßen den Beschluss als „längst überfällig.“
Die Beförderungsregeln des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) gelten für die BVG und S-Bahn in Berlin sowie für 40 Verkehrsunternehmen in ...

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29 Dezember 2009

Mobilität + allg.: Eltern mit Kinderwagen haben Rolltreppen-Verbot, aus Berliner Morgenpost

mobil.morgenpost.de/berlin/article1230577/
Eltern-mit-Kinderwagen-haben-Rolltreppen-Verbot.html?
cid=berlin

Ab Freitag sind Kinderwagen auf Rolltreppen verboten – auch in Berlin: BVG und S-Bahn bringen bereits Verbotsschilder in den Bahnhöfen an. Hintergrund ist die Änderung der EU-Norm E 115. Für Berlins Eltern bedeutet das: öfter anpacken - oder helfen lassen. Denn nicht einmal Hälfte aller BVG-Stationen bietet als Alternative einen Lift. Wer sich trotzdem mit dem Kinderwagen auf die Rolltreppe wagt, hat unter Umständen ein großes Problem.
Vorsichtig schiebt George Kohb den Kinderwagen auf die Rolltreppe der Potsdamer Platz Arkaden. Sein fünf Monate alter Sohn Nikos guckt dabei treppauf. So macht die kleine Familie das immer, wenn sie Rolltreppe fährt. Der Kinderwagen steht indes auf zwei Rädern. Diese und ähnliche Manöver sind auf den stählernen Stufen zukünftig verboten. Eine Änderung der europäischen Norm EN115 zur Sicherheit von Fahrtreppen ab 1. Januar 2010 die Mitnahme von ...

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23 Dezember 2009

Flughäfen + allg.: Blitzeis führt zu Verkehrschaos und Hochbetrieb in Kliniken. Flughafen Tegel für eine Stunde dicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1223/berlin/
0030/index.html

Verspätete Flüge, vereiste Gleise, Verkehrsunfälle und Knochenbrüche: Das am späten Vormittag einsetzende Blitzeis hat den Verkehr gestern erheblich beeinträchtigt. Nach Angaben einer Polizeisprecherin gab es seit Beginn des Eisregens um 12 Uhr in eineinhalb Stunden rund 50 glättebedingte Verkehrsunfälle. Es blieb bei Blechschäden. So rutschte an der Bornholmer, Ecke Seelower Straße in Prenzlauer Berg ein Taxi gegen eine Straßenbahn. Gegen 14 Uhr ließ die Glätte nach.
Die Feuerwehr hatte um 12.10 Uhr den Ausnahmezustand für den Rettungsdienst ausgerufen. "Unsere Rettungswagen mussten wegen der glatten Straßen langsamer fahren und brauchten im Schnitt anderthalb mal länger als sonst", erklärte Feuerwehrsprecher Stefan Fleischer. Durch das Ausrufen des Ausnahmezustands hatte die Behörde die Möglichkeit, zehn Freiwillige Feuerwehren zusätzlich in Dienst zu nehmen. Dadurch hatte die Berufsfeuerwehr genug Personal frei, um 13 zusätzliche ...

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22 Dezember 2009

S-Bahn + allg.: Kalt erwischt Fahrgäste, Flugpassagiere und Pannenhelfer bekommen den Winter zu spüren. Langfristig soll es bei der S-Bahn besser werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1222/berlin/
0015/index.html

Für die S-Bahn-Fahrgäste kommt es immer schlimmer. Nachdem wegen des Winterwetters gestern Morgen auf drei Linien der Zugverkehr eingeschränkt wurde, gilt von heute an sogar für sechs Linien ein reduzierter Fahrplan. Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) kritisierte, dass der "Notfahrplan zum Dauerzustand wird". Doch das wollen die S-Bahn-Chefs verhindern. Sie kündigten auf Betriebsversammlungen an, dass sie die Werkstattkapazitäten sichern und erweitern werden. Dadurch soll sich die Lage bessern.
Der nächste Zug kommt in 15 bis 20 Minuten - das hört kein Fahrgast gern. Gestern waren Informationen wie diese jedoch vielerorts Standard. Reisende meldeten chaotische Zustände vom Ring und anderswo. Am Morgen hatte die S-Bahn ihren Betrieb eingeschränkt.
Anders als angekündigt waren nicht zwei, sondern drei Linien betroffen. Die S 3 ...

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19 Dezember 2009

allg.: DBV Berlin-Brandenburg zur Förderung von E-Autos in Berlin

http://www.lok-report.de/

Wie werden die zukünftigen Klimaprobleme gelöst? Wie wird der Klimawandel aufgehalten oder zumindest begrenzt, damit die ansonsten entstehenden gewaltigen Veränderungen beherrschbar bleiben? Für die Bundesregierung scheint die milliardenschwere Förderung von Elektroautos das Allheilmittel zu sein.
Absurd ist für den DBV Berlin-Brandenburg das Vorgehen: Berlin ist eine der Modellregionen, die für die weitere Entwicklung und Erprobung von Elektroautos ausersehen ist. Dazu ist mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG ein Projekt zur weiteren Erforschung gestartet worden. Ab Mitte nächsten Jahres werden 40 Elektroleihautos und 50 Fahrräder in Berlin zur Verfügung stehen. Ist das E-Auto-Projekt in Berlin oder Köln nicht eher ein staatlich gefördertes Konkurrenzprogramm zum öffentlichen Nahverkehr? Fast sieht es so aus. Denn in Berlin ist im Vergleich zur Einwohnerzahl die Pkw-Dichte mit am geringsten (über 50 Prozent der Berliner haben überhaupt keinen eigenen Pkw). Gerade weil das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln relativ gut ausgebaut und größtenteils konkurrenzlos ist, können so viele Berliner auf ein Pkw verzichten.
Weshalb wird die Pkw-Elektromobilität nicht dort erforscht und gefördert, wo es viel sinnvoller wäre. Nämlich in ländlichen Regionen. Dort besteht insbesondere das Busangebot in der Regel nur aus den Fahrten für den Schülerverkehr. Wer beispielsweise in der Prignitz, der Uckermark oder im Elbe-Elster-Kreis kein eigenes Auto zur Verfügung hat, ist in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Hier würden nach Meinung des DBV solche Projekte viel sinnvoller sein als in einer Groß-/Millionenstadt. Jedoch wäre die Medienaufmerksamkeit, wenn Frau Merkel eine Solartankstelle in Pitschen-Pickel (Landkreis Dahme-Spree) einweiht, bestimmt nicht sonderlich groß. Es liegt also der Verdacht nahe, dass es wieder nur einmal darum geht, mit großen Schlagzeilen in der Presse zu erscheinen.
Was für die Metropolenregion Berlin/Brandenburg in puncto Elektromobilität wünschenswert, effizient und sinnvoll wäre:
- Ausbau des Straßenbahnnetzes im gesamten Berliner Stadtgebiet,
- teilungsbedingte Lücken im S-Bahn- und Regionalverkehrsnetz 20 Jahre nach dem Fall der Mauer endlich schließen,
- Taktverdichtungen bei Bahn und Bus, wo sie notwendig sind,
- Verbesserungen im regionalen Busverkehr zwischen Berlin und den Umlandgemeinden,
- Erforschung von Elektroautos im ländlichen Bereich,
- Ausweitung und Verbesserung des touristischen Ausflugsverkehrs.
Der DBV Berlin-Brandenburg bezweifelt, dass sich durch mit einer staatlichen Subvention der Autolobby die Folgen des Klimawandels auch nur ansatzweise eindämmen und umkehren lassen werden. Auch Elektroautos verursachen enorme volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Folgekosten. Mutige Schritte und ein ernsthaftes Umsteuern ohne parteipolitische Scheuklappen wären auf politischer Ebene erforderlich. Der DBV-Landesverband schließt sich den Forderungen seines Bundesverbandes an, wonach endlich im Schienenpersonenfernverkehr auch der ermäßigte Steuersatz von 7 % angewendet werden solle (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 18.12.09).

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17 Dezember 2009

allg.: Grünes Licht für Förderprogramm „BeMobility“: In der Region Berlin-Potsdam soll der öffentliche Nahverkehr mit Elektro-Fahrzeugen ergänzt werden Überspringen: Grünes Licht für Förderprogramm „BeMobility“: In der Region Berlin-Potsdam soll der öffentliche Nahverkehr mit Elektro-Fahrzeugen ergänzt werden Beteiligte Unternehmen sind: Deutsche Bahn, Bosch, Contipark, DAILabor TU Berlin, EUREF-Institut Berlin, HaCon, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), RWE, SOLON, Vattenfall Europe und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubh/h20091217.html

(Berlin, 17. Dezember 2009) Das bundesweit erste Projekt für die Verbindung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) mit Elektromobilen soll in der Region Berlin-Potsdam starten. Das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) hat jetzt im Rahmen des Förderprogramms „Modellregionen Elektromobilität“ grünes Licht für ein entsprechendes gemeinsames Vorhaben von elf Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft gegeben.

Geringe Reichweiten und lange Ladezeiten der Elektroautos werden auf absehbare Zeit die größte Herausforderung für die Nutzung dieser Zukunftstechnologie darstellen. Ziel des Förderprojekts unter dem Namen „BeMobility“ ist es daher, den vergleichsweise gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadtregion durch elektrisch betriebene Fahrzeuge so zu ergänzen, dass die Kunden nicht nur uneingeschränkt mobil sind, sondern auch ein Beitrag für geringere Emissionen in der Stadt geleistet wird.

Zu diesem Zweck sollen schrittweise Elektrofahrzeuge wie Pedelecs (Fahrräder mit elektrischer Traktionsunterstützung) und Elektroautos samt entsprechender Ladeinfrastruktur an Übergangspunkten zum öffentlichen Nahverkehr installiert werden. Die Fahrzeuge können von den Kunden mit dem Handy oder einer speziellen Karte gebucht werden, womit zugleich auch der Anschluss an den öffentlichen Verkehr verbunden ist. Während der zweijährigen Testphase sollen bis zu 500 Kunden die neuen Möglichkeiten erproben. Weil an den Ladesäulen nur regenerativ erzeugter Strom angeboten wird, können CO2-Emissionen deutlich gesenkt werden.

Möglich wird das Projekt durch eine in dieser Form beispiellose Kooperation führender Verkehrsdienstleister, Energieversorger, Infrastrukturbetreiber, Fahrzeugzulieferer und Forschungseinrichtungen. Geplant ist der schrittweise Aufbau einer öffentlichen und integrierten Fahrzeugflotte von 40 Autos und ca. 50 Pedelecs einschließlich entsprechender Ladeinfrastruktur.

„BeMobility“ ist ein Teil der regionalen Förderung von Elektromobilität durch das BMVBS. Beteiligte Unternehmen sind: Deutsche Bahn, Bosch, Contipark, DAILabor TU Berlin, EUREF-Institut Berlin, HaCon, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), RWE, SOLON, Vattenfall Europe und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

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02 Dezember 2009

allg.: Verspätungen, verpasste Anschlüsse und komplette Ausfälle - Bahn-, aber auch Flugreisen, so die Erfahrung vieler Berliner, sind oft kein Vergnügen. Wer jedoch mit der Bahn im Streit ist, muss nicht gleich vor Gericht ziehen. Denn in Berlin wurde eine neue Schlichtungsstelle eröffnet. , aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1216396/
Schlichter-in-Berlin-helfen-bei-Aerger-mit-der-Bahn.html

Seit Sommer 2010 sorgen neue Gesetze dafür, dass Fahrgäste für ihren Ärger mit der Bahn wenigstens Anspruch auf Entschädigung haben. Doch wer auch in dieser Frage im Streit mit dem Verkehrsunternehmen liegt, muss nicht gleich vor Gericht ziehen. Mit der am Dienstag eröffneten „Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr“ (SÖP) gibt es nun eine neue Anlaufstelle, die Reisenden hilft, zu ihrem Recht zu kommen.
Die Schlichtungsstelle mit ihren zunächst sechs Mitarbeitern kann immer dann eingeschaltet werden, wenn Fahrgäste bei den Unternehmen bereits Beschwerde eingelegt haben und mit deren Reaktion nicht einverstanden sind. „Es gibt dazu zwar Gesetze, aber die Praxis zeigt, dass Regelungen unterschiedlich ausgelegt werden“, sagt SÖP-Leiter Edgar Isermann, der zuvor Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig war. Er verspricht ein zügiges und objektives ...

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30 November 2009

allg.: Die Idee einer Seilbahn, die die City West mit Mitte verbinden könnte, hört sich kühn an, ungewöhnlich aber ist sie nicht. Wie berichtet wollen die Projektentwicklungsgesellschaft Prohacon und die AG City West ein solches Projekt umsetzen., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1215481/
Fuer-die-neue-Berliner-Seilbahn-gibt-es-Vorbilder.html

Die Seilbahn soll drei Kilometer vom Hardenbergplatz, am Rand des Zoos vorbei, zur Hofjägerallee und am Südrand des Tiergartens bis zum Potsdamer Platz führen und den Fahrgästen aus 30 Metern Höhe einen außergewöhnlichen Blick bieten. Geschätzte Kosten 15 bis 18 Millionen Mark. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) winkte allerdings schon ab. "Städtebaulich völlig inakzeptabel" sei das Projekt.
Seilbahnen kennt man gemeinhin nur im Zusammenhang mit dem Skisport. Doch es gibt sie bereits in Städten, über Flüsse oder in Grünanlagen und Zoos. Zürich zum Beispiel hält eine Seilbahn offensichtlich nicht für städtebaulich inakzeptabel. So ist dort eine Zooseilbahn in Planung, die den Bahnhof Stettbach mit dem Zürcher Zoo verbinden soll. Die zwei Kilometer lange Verbindung ist als Touristenattraktion und zudem als umweltfreundliches Verkehrsmittel gedacht. Die Fahrtdauer soll sieben ...

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19 November 2009

allg.: Berlin wurde zum Weltereignis punkt3-Serie zeichnete 20 Jahre Verkehrsgeschichte nach „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“: Willy Brandts Worte zum Mauerfall waren damals – vor 20 Jahren - mit einer Hoffnung verbunden. Heute zeigt sich, wie sie auch in der Verkehrsinfrastruktur Wirklichkeit geworden sind., aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0065a4d31edf1e5ac1257672003258d9?
OpenDocument

Die Eisenbahner können stolz sein
Dr. Rüdiger Grube, DB-Vorstandsvorsitzender

„Ganze vier Stunden und zwölf Minuten war der Interzonenzug Ende der achtziger Jahre zwischen Hannover und Berlin unterwegs. Dass die Strecke heute mit dem ICE komfortabel in nur knapp 100 Minuten zurückgelegtwerden kann, ist Resultat eines in der Geschichte der deutschen Eisenbahn beispiellosen Modernisierungsprogramms. Mehr als 25 Milliarden Euro flossen seit dem Mauerfall in den Schienenwegeausbau zwischen Ost- und Westdeutschland. Resultat dieser Investitionsoffensive war nicht nur eine massive Qualitäts- und Komfortsteigerung im Bahnnetz der neuen Länder.
Von der modernisierten, leistungsfähigen Infrastruktur profitiert vielmehr der gesamte deutsche und europäische Schienenverkehr. Zwischen 1991 und Ende 2008 ...

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Flughäfen + allg.: Ein Park fürs 21. Jahrhundert Der stillgelegte Flughafen Tempelhof wird Ort der Internationalen Gartenbauausstellung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1119/berlin/
0044/index.html

Der Flughafen Tempelhof soll zu einer blühenden Landschaft werden. Die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft hat gestern entschieden, dass das Land Berlin den Zuschlag für die Internationale Gartenbauausstellung im Jahr 2017 auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof erhält. Die 170-tägige Veranstaltung soll sich mit ihrem Landschaftspark, zahlreichen Gärten, Erlebnisbereichen und gärtnerischen Sonderschauen nördlich der Start- und Landebahnen konzentrieren.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bezeichnete die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) gestern als "Motor für die Entwicklung des Tempelhofer Feldes". Die Veranstaltung biete die Möglichkeit, die geplante Parklandschaft einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Berlin noch grüner und attraktiver werden zu lassen. Der Park auf dem Tempelhofer Feld soll auf einer Fläche von rund 250 Hektar entstehen. Er war zunächst unabhängig von der IGA ...

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23 Juli 2009

Bahnhöfe + allg.: Der Bahnhof Zoo wird gebraucht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0723/berlin/
0083/index.html

ULRICH PAUL

meint, dass die Bahn ihre Fernzüge in der City-West halten lassen sollte.

Es sind die überzogenen Renditeerwartungen der Bahn gewesen, die zum jetzigen Chaos bei der Berliner S-Bahn beigetragen haben. Es stünde der Bahn deswegen gut an, jetzt alles zu unternehmen, um die Situation für die Fahrgäste wenigstens einigermaßen erträglich zu gestalten. Sicher, es ist gut, dass die Bahn Züge aus anderen Städten als Ersatz in Berlin fahren lässt. Doch das reicht nicht aus.
Die Bahn muss Fernzüge ab sofort auch wieder am Bahnhof Zoo halten lassen. Denn der Bahnhof Zoo ist noch immer das Ziel vieler Reisender, die Hotels in der City-West rund um den Kurfürstendamm gebucht haben. Diesen Reisenden bleibt derzeit nichts ...

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22 Juli 2009

S-Bahn + allg.: Erste Bilanz der Bewältigung der Ausnahmesituation im ÖPNV

http://www.lok-report.de/

Das Notfallmanagement der Verkehrsunternehmen hat unter Koordination der Se­natsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gut funktioniert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen haben durch ihren motivierten und engagierten Einsatz erreicht, dass das Verkehrschaos ausgeblieben ist.
Hilfe für die S-Bahn kam vor allem von der BVG, von den privaten Unternehmen NEB und Arriva sowie von der DB Regio. Auch die Berlinerinnen, Berliner und die Gäste der Stadt haben mit Geduld und der Bereitschaft, die Ersatzangebote flexibel zu nutzen, den Beginn der schwierigen Verkehrssituation gemeistert.
Der in Kraft getretene Notfallplan besteht aber noch voraussichtlich bis zum 10. August 2009. Danach soll das Angebot um ca. 25 Viertelzüge pro Woche bis ca. Ende September erweitert werden.
Staatssekretärin für Verkehr und Aufsichtsratsvorsitzende des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg Maria Krautzberger: "Das Krisenmanagement der Verkehrsunternehmen funktioniert. Aber auch das Krisenmanagement der Berlinerinnen und Berliner in die­ser unangenehmen Situation muss man ausdrücklich loben. Davon konnte ich mich heute morgen selbst überzeugen. Jedoch kann die angespannte Situation noch wei­ter entschärft werden. Dazu muss z.B. die Fahrgastinformation verbessert werden. Einige Ersatzangebote werden noch nicht ausreichend genutzt, während andere überfüllt sind. Gezielte und koordinierte Information der Fahrgäste kann die Lage weiter entspannen helfen."
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: "Das große Chaos ist zum Glück ausgeblieben, dennoch müssen wir jetzt nachsteu­ern. Der Verkehrsverbund koordiniert einen täglich tagenden Krisenstab mit der S-Bahn und der BVG, in dem die Erkenntnisse des morgendlichen Berufsverkehrs be­sprochen und Gegenmaßnahmen vereinbart werden. So können wir flexibel auf die Bedürfnisse der Fahrgäste reagieren und Schwachstellen im Notfallplan beseitigen. Zusätzlich tagt auch einmal wöchentlich die Steuerungsrunde mit Verkehrssenatorin Junge-Reyer, VBB, BVG und S-Bahn."
Betroffen von dem S-Bahn-Ausfall sind ca. 1/3 der Nutzer des öffentlichen Nahver­kehrs. Von den rund 3,4 Millionen regelmäßigen täglichen Wegen in Bussen und Bahn in Berlin sind rund 1,2 Millionen Wege von den massiven Einschränkungen der S-Bahn betroffen.
Der Bahngipfel am 17. Juli 2009 unter Leitung der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat die DB-Unternehmen in die Verantwortung genommen, den Notverkehr best möglich zu sichern. In einer ersten Bilanz kann eingeschätzt werden, dass dies durch die kooperative und solidarische Zusammenarbeit der Ver­kehrsunternehmen auch erreicht wurde. Nun kommt es darauf an, durch tägliche Nachbesserungen die durchaus noch vorhandenen Engpässe zu minimieren und schnellstmöglich den Betrieb wieder in vollem Umfang sicher zu stellen.
Durch Haltezeitüberschreitungen kam es zum Beispiel am Montagnachmittag zu 5- bis 15-minütigen Verspätungen im Bereich der Stadtbahn. DB Regio und S-Bahn werden versuchen, durch zusätzliches Personal den Ein- und Ausstiegsvorgang zu beschleunigen.
Der Verkehrsverbund und die Medien haben einen entscheidenden Anteil daran, dass sich die Nutzer der S-Bahn auf das stark reduzierte Angebot einstellen konnten.
Der VBB verzeichnet ein reges Interesse an Informationen über die Einschränkungen im S-Bahnverkehr. So hat sich die Nachfrage nach Fahrplanauskünften über "VBB-Fahrinfo" am vergangenen Wochenende nahezu verdoppelt, die Anrufe bei der VBB-Hotline lagen beim dreifachen Wert im Vergleich zu normalen Wochenenden. Auch die Möglichkeit, sich Liniennetze und Fahrpläne aus dem Internet herunterzuladen, wurde häufiger in Anspruch genommen.
Trotzdem muss eingeschätzt werden, dass am Montag die Fahrgäste auf den S-Bahnbahnhöfen teilweise nur unzureichend informiert wurden. Um solche Kommunikations- und vor allem auch Kapazitäts-probleme zu lösen, trifft sich täglich eine Steuerungsrunde aus Vertretern des Verkehrsverbundes und der Verkehrsunter­nehmen und berichtet der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Thema der Sitzung waren u.a. auch die Mängel im Bereich der Information, die in der unzu­reichenden Beschilderung für den Schienenersatzverkehr und einer ungenügenden Personalpräsenz auf den Bahnhöfen der Stadtbahn gesehen wurden. Das Infoper­sonal von S-Bahn, BVG und VBB wird deshalb ab heute koordinierter eingesetzt und die Anzahl der Verweise auf die Schienenersatzverkehre werden erhöht. Betroffen von dem veränderten Verkehrsangebot sind vor allen in der Innenstadt auch die ausländischen Touristen. Deshalb hat die DB ab Dienstag englisch-sprachige Durch­sagen angekündigt.
Mit dem Umsteigen auf das Fahrrad, mit der Organisation von Fahrgemeinschaften, aber auch mit der Nutzung von ungewöhnlichen Angeboten, wie der Zurücklegung von Wegen per Fahrgastschiff, haben die Berlinerinnen und Berliner bewiesen, dass sie auch mit Ausnahmesituationen fertig werden. Ziel ist es nun, dass die Unan­nehmlichkeiten für die Nutzer des ÖPNV auch in den nächsten Tage und Wochen nicht das Zumutbare übersteigen. Davon wird sich die Senatorin für Stadtentwicklung in einem weiteren Bahngipfel am 27. Juli 2009 überzeugen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 22.07.09).

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21 Juli 2009

allg.: GESCHICHTE: Teltow hat drei Chancen verpasst Die Region an Bäke und Teltowkanal ist früh von wichtigen Verkehrswegen abgehängt worden, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11562882/60889/
Die-Region-an-Baeke-und-Teltowkanal-ist-frueh.html

KLEINMACHNOW - Ein Blick auf historische Landkarten der vergangenen 500 Jahre zeigt: Die Region Teltow hat drei große Chancen verpasst, um sich im „Konzert der Regionen“ durchzusetzen. Die erste Möglichkeit gab es nach 1800, als die Chaussee von Berlin nach Potsdam gebaut wurde. Die Straßenführung ließ Teltow links liegen.
Mit der Eröffnung der Anhalter Bahn 1841 hätte die Region auf eine eigene Bahnstation an der wichtigen Strecke bestehen müssen – doch fehlte der Weitblick. Auf den Bahnhof wurde verzichtet. Selbst als sich nach der Reichsgründung bereits abzeichnete, dass Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf mit Bevölkerungswachstum rechnen konnten, verpassten es die Verantwortlichen, gegen den Bau der „Wannseebahn“ von Berlin nach Potsdam Sturm zu laufen. Statt die drei Orte in den Verkehrsweg einzubinden, nahm die Bahn schließlich den ...

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11 Juni 2009

allg.: Berlin und Brandenburg stellen erstmals gemeinsame Verkehrsprognose vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0611/berlin/
0038/index.html

Fahrrad gewinnt, Auto verliert
Berlin und Brandenburg stellen erstmals gemeinsame Verkehrsprognose vor
Peter Neumann

Der Verkehr in Berlin wird in den kommenden Jahren weiter zurückgehen - trotzdem hält der Senat an seinem Plan fest, die Autobahn A 100 von Neukölln zunächst zum Treptower Park und später bis zur Frankfurter Allee zu verlängern. "Unsere neue Verkehrsprognose stellt dieses Projekt nicht in Frage", sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern. Denn sie bestätige, dass die Autobahn viele Anlieger an heute stark befahrenen Stadtstraßen entlaste - in der ersten Stufe werden es 60 000, später dann 110 000 sein.
Erstmals haben sich mit Berlin und Brandenburg zwei Bundesländer zusammengetan, um eine gemeinsame Gesamtverkehrsprognose zu erstellen. Drei Jahre waren die Forscher beschäftigt. Sie betrachteten den Zeitraum von 2006 bis ...

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04 Juni 2009

allg.: Grenzenlos durch Berlin S-Bahn-Museum plant Ausstellung zum Mauerfall, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0604/berlin/0097/index.html

Peter Neumann

Überfüllte Züge, neue Buslinien über den Mauerstreifen hinweg, reaktivierte "Geisterbahnhöfe" in den Tunneln unter Ost-Berlin: Diese und andere Themen werden in einer Ausstellung wieder lebendig. "Der Mauerfall 1989 - grenzenlos mit Bahn und Bus durch Berlin" heißt die Schau, mit der sich das Berliner S-Bahn-Museum an den Veranstaltungen zum 20. Jahrestag der Grenzöffnung beteiligt. "Die Ausstellung, gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, wird ab September gezeigt", sagte Udo Dittfurth gestern. Er ist Geschäftsführer des Museums, dessen ständige Ausstellung am S-Bahnhof Griebnitzsee wieder am 13. und 14. Juni jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist.
"Wir waren von Aufbruchstimmung gepackt", sagte der frühere Reichsbahner Karl-Heinz Friedrich. Er war einer der Aktiven, die ...

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27 April 2009

allg.: Bombenalarm wie an der Museumsinsel kann es immer wieder geben, weil die Kriegsmunition noch lange nicht geräumt ist, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0427/berlin/0037/index.html

Gefährliche Blindgänger
Bombenalarm wie an der Museumsinsel kann es immer wieder geben, weil die Kriegsmunition noch lange nicht geräumt ist

VON ANDREAS KOPIETZ
Mindestens 3 000 Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg stecken nach Schätzungen des Senats noch im Berliner Boden. Deshalb kann es einen Bombenfund wie am Freitag auf der Museumsinsel in Mitte jeden Tag wieder geben. Ein Bagger hatte gegen 17.45 Uhr auf der Baustelle des Neuen Museums eine 100-Kilo-Bombe freigelegt.
Erst um Mitternacht hatte der Polizeifeuerwerker die zwei Zünder ausgeschraubt. So lange dauerten die Sperrungen, von denen der Boulevard Unter den Linden und das Maxim-Gorki-Theater betroffen waren. Der S- und Fernbahnverkehr war zweieinhalb Stunden unterbrochen. Auf den umliegenden Straßen staute sich der Verkehr. Rund 60 Anwohner verbrachten den Abend in einem von der BVG zur Verfügung gestellten Bus auf dem Bebelplatz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, die in der Nähe wohnt, durfte nur kurz in ihre ...

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24 März 2009

allg. + Bahnhöfe: 25. Brandenburger Reisemarkt im Berliner Ostbahnhof

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090323.html

Mehr als 200 regionale Anbieter präsentieren am 28. März ihre touristischen Angebote

(Berlin, 23. März 2009) Von ihrer touristischen Seite präsentieren sich die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und das Nachbarland Polen zum Brandenburger Reisemarkt auf dem Berliner Ostbahnhof.

Zum Saisonbeginn lädt am Sonnabend, dem 28. März zwischen 10 Uhr und 17 Uhr der 25. Reisemarkt vor allem die Berliner und ihre Gäste ein, in der Vielfalt von nahe liegenden Urlaubsangeboten zu stöbern.

Mehr als 200 Anbieter aus Hotel- und Gaststättengewerbe, Kultur- und Erlebnistourismus, von Bädern, Schifffahrtsgesellschaften und Reiseunternehmen sind vertreten. Die Gastgeber bringen komplette Urlaubsarrangements für alle Reiselustigen mit, die den Urlaub ohne viel eigenes Dazutun gern komplett organisiert haben wollen, aber auch zahllose Tipps für jene, die sich gern selbst auf den Weg machen, um per Bahn, Bus oder mit dem Fahrrad die schönsten Regionen zu erkunden.

Regionale Köstlichkeiten, Gewinnspiele mit wertvollen Preisen, runden den 25. Reisemarkt im Ostbahnhof ab.

Die S-Bahn Berlin GmbH erwartet am Stand 93 ihre Besucher. Mitarbeiter informieren vor Ort über Freizeitausflüge, verteilen die neuen Ausflugsflyer und geben Informationen zu touristischen Themen.

Der Eintritt zum Reisemarkt ist kostenlos. Für die bequeme An- und Abreise zum zentral gelegenen Bahnhof empfiehlt sich die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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30 Januar 2009

allg.: Berlin von Streik nicht betroffen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0130/wirtschaft/0074/index.html

Neue Verhandlungsrunde
BLZ
BERLIN. Fahrgäste in Berlin und Brandenburg sind gestern von Auswirkungen des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn verschont geblieben. Bei Regionalbahnen und Fernzügen in der Region habe es keine streikbedingten Einschränkungen gegeben, teilte die Bahn mit. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA hatten ursprünglich auch die Hauptstadt als einen von bundesweit neun Schwerpunkten für Arbeitsniederlegungen genannt. Bei der S-Bahn waren von vornherein keine Aktionen geplant.
Die Aktionen der Gewerkschaften hatten vor allem im Süden Deutschlands den Zugverkehr gestört. Nach Angaben der Gewerkschaften Transnet und GDBA legten ...

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29 Januar 2009

allg.: Brandenburg: Schlichtungsstelle Nahverkehr nimmt ihre Arbeit auf

http://www.lok-report.de/

Ab 28.01.09 nimmt die Schlichtungsstelle für den Nahverkehr der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt ihre Arbeit auf. Konflikte zwischen Verkehrsunternehmen und Fahrgästen sollen hier gelöst werden.
„Dies ist ein weiterer Beitrag für mehr Kundenzufriedenheit. Die neutrale Schlichtung ergänzt ein bereits gutes Beschwerdemanagement. Die Schlichtungsstelle kann Konflikte einvernehmlich lösen und damit wird der Bus- und Bahnverkehr noch kundenfreundlicher", sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann.
Die Schlichtungsstelle ist eine Anlaufstelle für Kunden des Nahverkehrs, die mit einer von den Verkehrsunternehmen angebotenen Regulierung nicht einverstanden sind. Als neutrale Instanz will sie außerhalb des Rechtsweges zwischen den Fahrgästen und den Verkehrsunternehmen vermitteln. Ziel ist es, einen angemessenen Interessenausgleich herzustellen.
Mögliche Themenfelder für eine Schlichtung im Nahverkehr können sein:
• Streitigkeiten über die Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes (Schwarzfahrer)
• dauerhaft ungenügende Qualität bei den Fahrzeugen und Bahnhöfen
• fehlende Funktion oder Verfügbarkeit von Fahrscheinautomaten bzw. Entwertern
• unzureichende Fahrgastinformation (Aushänge, Ansagen)
• schlechter Kundendienst
• ständige Fehler im Personalverhalten
• oder permanente Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf, wie z.B. Verspätungen und verpasste Anschlüsse
Die Schlichtungsstelle wird finanziell durch die Verkehrunternehmen getragen. Das Land Brandenburg unterstützt die Tätigkeit der Schlichtungsstelle und wirkt aktiv im Beirat mit.
Die Schlichtungsstelle ist angesiedelt beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und im Verlauf der kommenden Woche erreichbar unter www.schlichtungsstelle-nahverkehr-ost.de
(Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 29.01.09).

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allg.: Neue Schlichtungsstelle vermittelt bei Streitigkeiten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0129/berlin/0063/index.html

Peter Neumann
Weil der Automat kaputt ist, kann kein Fahrschein gekauft werden - trotzdem will der Zugbegleiter 40 Euro wegen Schwarzfahrens. Der Automat funktioniert, dafür ist der Entwerter außer Betrieb - der Kontrolleur kennt dennoch keine Gnade. Eine Störung unterbricht den Betrieb - aber Informationen gibt es nicht. Im Fahrplan stehen die Zeiten minutengenau - was die Busfahrer am späten Abend nicht davon abhält, meist zu früh zu starten. Das sind vier typische Fälle, in denen die Schlichtungsstelle Nahverkehr helfen kann. Gestern wurde sie vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eröffnet.
Jeder Reisende, der in Berlin, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt mit dem Nahverkehr unterwegs gewesen ist, kann sich schriftlich an diese Instanz wenden: zunächst per E-Mail (kontakt@schlichtungsstelle-nahverkehr-ost.de) oder Fax (39 99 32 17). Ein Postfach ist beantragt. "Wir versprechen, dass bis zum Schlichtungsvorschlag ...

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07 Januar 2009

S-Bahn + allg.: Die klirrende Kälte sorgte für S-Bahn-Ausfälle, ein Wasserrohrbruch überflutete Johannisthal, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0107/berlin/0008/index.html

Eva Dorothée Schmid, Lutz Schnedelbach und Uwe Aulich
Die Kälte hat Berlin voll im Griff: Die Nacht zu Dienstag war die kälteste in der Stadt seit 2006, und die eisigen Temperaturen halten an - mit Folgen für den Verkehr. Tausende kamen zu spät zur Arbeit, weil es vor allem bei der S-Bahn zu Verspätungen kam und Autos mit leerer Batterie liegen blieben. Wegen des Bruchs einer Wasserleitung im Treptower Ortsteil Johannisthal musste die Feuerwehr am Nachmittag zu einem Großeinsatz ausrücken. In der Waldstraße war gegen 16 Uhr unter einer Baustelle eine Trinkwasserleitung mit einem Durchmesser von einem Meter geplatzt.
Wie Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe, sagte, seien 120 000 Berliner im Südosten der Stadt für etwa ...

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24 Dezember 2008

allg.: Wenn Fahrgäste nicht mehr weiterwissen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1224/berlin/0051/index.html

Peter Neumann
Im Januar 2009 soll in Berlin die seit Langem geplante Schlichtungsstelle für Fahrgäste des Nahverkehrs ins Leben gerufen werden. "Wir sind guter Hoffnung, dass sie möglichst bald im neuen Jahr ihre Arbeit aufnimmt", sagte Wolfgang Schwenk, der das Hauptstadt-Büro des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) leitet, am Dienstag der Berliner Zeitung. Sie soll bei Streitigkeiten zwischen Fahrgästen und Verkehrsbetrieben vermitteln, wenn beide Seiten den Konflikt nicht selber lösen können.
Verpasste Anschlüsse, Verspätungen oder Kontrolleure, die keine Kulanz walten lassen: Fahrgäste haben oft Grund zur Kritik. Nicht immer sind sie mit den Antworten, die sie auf ihre Beschwerden hin erhalten, zufrieden. Heute bleibt in solchen Fällen nur ein Weg - der zum ...

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18 Dezember 2008

allg.: Am Wochenende droht Verkehrschaos, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1000816/.html

"Planungswahnsinn!" - Tommy Erbe, Veranstalter des Weihnachtsmarkts am Schloss Charlottenburg, findet kein anderes Wort für das, was am Wochenende passiert. Ausgerechnet am letzten Adventssonnabend - dem Tag, der für den Einzelhandel zum umsatzstarken Finale des Weihnachtsgeschäftes werden soll - werden gleich drei wichtige Verkehrsadern der westlichen Innenstadt gesperrt.
Stadtautobahn, Ringbahn und Spandauer Damm stehen zeitweise nicht für den Verkehr zur Verfügung. Der ADAC rechnet mit Staus und zahllosen verärgerten Berlin-Besuchern aus dem westlichen Umland. Die Verbände von Einzelhandel und Gastronomie sprechen von einer "ärgerlichen Planung" und befürchten Umsatzeinbußen.
Grund für die Sperrungen ist der Neubau der maroden Spandauer-Damm-Brücke. Von Freitagabend an werden dort zwölf Brückenträger und diverse ...

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20 November 2008

allg.: Weihnachtsmärkte in Brandenburg, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
e8d15aed986ea841c1257506005436e2?
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Äpfel, Nuss und Mandelkern – Nikolaus und Weihnachtsstern

Von romantisch bis historisch: Brandenburger Weihnachtsmärkte

Wenn die ersten Flocken fallen und Glühweinduft in die Nase steigt, dann beginnt die vielleicht schönste Zeit im Jahr: Weihnachten steht vor der Tür. Das Beste: Von Berlin aus ist man in nur zwanzig Minuten in einem holländischen, polnischen, italienischen oder böhmischen Weihnachtsparadies angekommen. Wie das geht? Ganz einfach: Besuchen Sie die Weihnachtsmärkte in Potsdam und Brandenburg.
Böhmische Tradition mitten in Potsdam erleben alle Besucher auf dem Weihnachtsmarkt im historischen Weberviertel. Dieses Viertel wurde 1751 von Friedrich dem Großen für böhmische Protestanten erbaut. Bis heute ist das Dorf im Stadtteil Babelsberg gut erhalten. Auf dem Weberplatz mit seiner Friedrichskirche findet Ende November der Böhmische Weihnachtsmarkt statt. Hier entdeckt man sicherlich die ein oder andere ausgefallene Geschenkidee aus der traditionellen ...

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11 November 2008

allg.: Weniger Straftaten bei der BVG, mehr bei der Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1111/berlin/0036/index.html

Aktuelle Bilanz zur Kriminalität im Nahverkehr
Peter Neumann
Mit einer guten Nachricht wartete der Polizeipräsident Dieter Glietsch gestern im Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung auf. "Bei der Kriminalität im Nahverkehr verzeichnen wir Rückgänge in allen Bereichen, insbesondere bei den Gewaltdelikten", sagte Dieter Glietsch. Doch für die Fahrgäste ist dies leider nur die halbe Wahrheit. Denn Glietsch sprach nur für die Polizei des Landes, die vor allem für die Berliner Verkehrsbetriebe zuständig ist (BVG). Dagegen hat die Bundespolizei, die sich auf die S-Bahn und die Bahn beschränkt, in Berlin mit einer dramatischen Zunahme der Kriminalität zu kämpfen. Dadurch gab es unter dem Strich von Januar bis Ende September dieses Jahres im gesamten Berliner Nahverkehr drei Prozent mehr Delikte als im selben Zeitraum 2007.
Für ihre Statistik beobachten die Polizei des Landes und die Bundespolizei, wie sich in Berlin bei ...

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05 November 2008

allg.: Berlin: Verkehrsbefragung „Mobilität in Städten

http://www.lok-report.de/

Berlin beteiligt sich seit Jahresbeginn an der bundesweiten, repräsentativen Verkehrsbefragung „Mobilität in Städten“ (SrV 2008). Um die angestrebten etwa 20.000 Haushalte zu erreichen, werden noch bis Jahresende Bürger und Bürgerinnen zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden 2009 vorliegen.
Der Rücklauf der Antworten ist in Berlin im Ganzen gut. Allerdings gibt es räumliche Unterschiede. In einigen Gebieten liegt die Antwortbereitschaft der Bürger und Bürgerinnen unter der erwarteten und auch benötigten Grenze. Um der Befragung zu einem guten Abschluss zu verhelfen, werden die ausgewählten Haushalte noch einmal gebeten, sich rege an der Befragung zu beteiligen.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Die Mitwirkung an der Verkehrsbefragung ist für die Verkehrsplanung sehr wichtig. Der Erfolg dieser Befragung spiegelt sich in der Güte und Genauigkeit der ermittelten Kennziffern wieder und ist damit wesentlich von einer regen Beteiligung und der genauen Beantwortung der Fragen abhängig. Im Interesse einer realitätsnahen und gut begründeten Verkehrspolitik bitte ich alle Berlinerinnen und Berliner, deren Haushalte für diese Erhebung ausgewählt sind, durch ihre Beteiligung mitzuhelfen, dass diese für Berlin wichtige Untersuchung zu einem erfolgreichen Abschluss kommt.“
In den vergangenen Monaten wurden bereits 65 % der nach einem Zufallsprinzip ausgewählten Haushalte angeschrieben und ausgewertet. Das beauftragte Erhebungsbüro omniphon GmbH verschickt noch bis Dezember Fragebögen. In den ausgewählten Haushalten werden alle Haushaltsmitglieder nach ihren Wegen befragt, die sie an einem bestimmten Stichtag mit Auto, Bus, Straßenbahn, U- oder S-Bahn, Regionalbahn, Fahrrad oder zu Fuß gegangen oder gefahren sind.
Damit sich die Verkehrsplanung an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren kann, sind aktuelle Daten zum realen Mobilitätsverhalten der Bevölkerung unerlässlich. Hierzu müssen in regelmäßigen Abständen Befragungen durchgeführt werden. In Berlin hat 1998 die letzte derartige Erhebung stattgefunden.
Darum beteiligt sich Berlin an der von der Technischen Universität Dresden organisierten Verkehrserhebung „Mobilität in Städten SrV “. Diese Befragung wird seit 1972 regelmäßig durchgeführt und statistisch aufbereitet. 2008 sind bundesweit 64 Städte und Gemeinden daran beteiligt.
Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig und die Angaben werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet. Neben der schriftlichen Befragung ist auch eine telefonische Befragung möglich. Es ist sichergestellt, dass sowohl die Technische Universität Dresden als auch das Erhebungsbüro die einschlägigen Bestimmungen zum Datenschutz strikt einhalten (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 05.11.08).

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09 September 2008

allg.: Fahrgastzahlen im Nahverkehr sind gesunken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0909/berlin/0050/index.html

Der WM-Effekt ist vorbei / Weniger Schüler
Peter Neumann
Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr weniger Fahrgäste befördert als 2006. Das geht aus dem neuen Bericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hervor, der gestern publiziert wurde.
2007 wurden die Nahverkehrsmittel in beiden Bundesländern für 1,237 Milliarden Fahrten genutzt. Im Jahr davor waren es noch 1,256 Milliarden Fahrten. Damals hatten die Besucherströme zur Fußball-Weltmeisterschaft die Fahrgastzahlen in die Höhe getrieben. 2007 gab es diesen "WM-Effekt" nicht mehr. So schlugen Negativentwicklungen im vergangenen Jahr umso deutlicher bei der Nachfrage zu Buche. "In Brandenburg sanken die Schülerzahlen um 4,5 Prozent, in Berlin um 2,1 Prozent. Das sind Werte, die in Deutschland einmalig sind", sagte VBB-Sprecher Matthias Stoffregen. Auch wurde das Fahrtenangebot in geringem Umfang verringert.
Langfristig hätten die Fahrgastzahlen aber zugenommen, hieß es. 2001 wurden nur ...

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22 August 2008

allg.: Der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Besucherrekord zu / Denkmalschutz für Bunker im U-Bahnhof gefordert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0822/berlin/0024/index.html

Die Stadt unterwandern
Der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Besucherrekord zu / Denkmalschutz für Bunker im U-Bahnhof gefordert
Peter Neumann
Bräunliches Wasser bedeckt den Boden knöcheltief, aus den Betonwänden ragen rostige Armierungen, in der kühlen Tunnelluft ist der Sommer nicht mal zu ahnen. Sieht so ein Ausflugsziel aus? Na klar, meinen immer mehr Berliner und Berlin-Touristen. Denn der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Rekord zu, den er während seiner Anfangszeit nicht für möglich gehalten hätte. "Die Zahl der Menschen, die an unseren Führungen teilnehmen, wird in diesem Jahr die 150 000 erreichen - und wahrscheinlich sogar überschreiten", sagte der Vereinsvorsitzende Dietmar Arnold gestern. Vor acht Jahren wollten sich gerade mal 3 000 Menschen Tunnel, Bunker und andere unterirdische Bauten ansehen.
Warum ist das Interesse so groß? "Wir zeigen authentische Räume", erklärt ...

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09 Juli 2008

allg.: Neuer Tourenplaner gibt viele Ausflugstipps, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0709/berlin/0097/index.html

Peter Neumann
Der neue Tourenplaner des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) ist ab sofort an S-Bahn-Schaltern und in Reisezentren der Deutschen Bahn für drei Euro erhältlich. Die farbige Broschüre gibt auf 196 Seiten Tipps für Ausflüge und Reisen mit der Bahn ab Berlin. Sie enthält nicht nur detaillierte Fahrpläne und Hinweise zu preiswerten Fahrkarten, sondern auch zahlreiche touristische Informationen - von der Ostseeküste bis ...

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01 Juli 2008

allg.: Zwei Jungunternehmer haben im Internet eine innerstädtische Mitfahrzentrale gegründet., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Stadtleben-Mitfahrzentrale;art125,2562727

Klar, die gute, alte Mitfahrzentrale kennt jeder: Man trifft sich irgendwo an der Tankstelle, kurzes Hallo, dann wird der Rucksack in den Kofferraum des fremden Autos geworfen, und ein paar Stunden später ist man am Ziel. Nicht immer bequem, aber auf alle Fälle für kleines Geld.
Dieses Konzept haben zwei junge Berliner jetzt geklaut und wenden es auf das Stadtgebiet an. „Citypendler“ nennen die Unternehmer ihre innerstädtische Mitfahrzentrale. Daniel Auener, 26 Jahre alt und einer der Macher, bietet die etwa neun Kilometer von der Schöneberger Leberstraße bis zum Gebäude der Technischen Universität in der Franklinstraße für 50 Cent an. In seinem VW-Transporter hat er Platz für fünf Mitfahrer.
Entstanden ist die Idee, als die BVG mal wieder streikte und so mancher Probleme hatte, ans Ziel zu kommen, während viele Autos ...

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26 Juni 2008

allg.: Wanderplan Berlin, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
ff7dcae22ab7f257c12574730054410e?
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Auf grünen Wegen flanieren
Ein Wanderplan, der sich verkauft wie warme Semmeln

Ein Stadtplan geht derzeit im RegioPUNKT im Bahnhof Friedrichstraße weg wie warme Semmeln. Er beschreibt mit Wort, Bild und Kartografie 20 grüne Hauptwege durch Berlin.
Herausgegeben haben ihn Fuß e.V., BUND Berlin, Stiftung Naturschutz Berlin und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Dass dieses einmalige – wenn auch noch (!) nicht vollendete Werk entstehen konnte, ist etwa 100 Flaneurinnen und Flaneuren zu verdanken, die in unermüdlicher Fuß-Arbeit alle Informationen dafür zusammengetragen haben. Zu ihnen gehörte und gehört noch Dagmar Sotschek aus Nikolassee. Vor etwa vier Jahren hatte sie in einem Berliner Anzeigenblatt einen Aufruf gelesen, man möge sich an einem Bürgerprojekt beteiligen, welches Wege durch das grüne Berlin beschreibt, die es wert sind, langfristig ausgebaut, vervollkommnet und mit verschiedensten Aktionen zu blühendem Leben erweckt zu werden. Dagmar Sotschek kennt sich natürlich besonders gut im Südwesten der Stadt aus, wo sie seit langem wohnt. „Deshalb habe ich meine Kenntnisse und Erfahrungen in die Tour 11, den Wannseeweg, eingebracht. So ungefähr 14 Stunden bin ich sicher unterwegs gewesen, um den Weg abzulaufen, zu schauen, was es rechts ...

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allg.: IGEB ist in den Bahnhof Berlin- Lichtenberg umgezogen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
07075fb00b18e22ec1257473004f21c8?
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Der Berliner Fahrgastverband IGEB, das Fahrgastzentrum und der GEV-Verlag sind in den S-Bahnhof Berlin-Lichtenberg umgezogen und im Untergeschoss des Empfangsgebäudes zu finden.
Das Fahrgastzentrum öffnet montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr. Die neue Anschrift: Weitlingstraße 22, 10317 Berlin. Telefon- und Faxanschluss haben sich ...

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25 Juni 2008

allg.: Grüne fordern Verkehrsberuhigung am Hackeschen Markt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article571190/.html

Die Verkehrssituation am Hackeschen Markt ist katastrophal: Fußgänger, Lkw, Radfahrer, Touristen und Autos quetschen sich durch die engen Straßen in Berlins Mitte. Ein altes Problem. Jetzt will es der Verein für Umwelt und Naturschutz, Bund e.V., erneut zum Thema machen. Und fordern deutliche Verbesserungen.
Der Verkehr fließt zäh und fortlaufend an einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei: dem Hackeschen Markt. Es ist laut und chaotisch. Zu Stoßzeiten wirft sich dort nur ins Getümmel, wer wirklich muss. Orientierungslose Touristengruppen und eilige Geschäftsleute kämpfen mit Autos, Fahrradfahrern und Trambahnen um ihren Platz auf der Straße und es wird immer wieder brenzlig. Dabei wollen laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 30 bis 40 Prozent der Autofahrer gar nicht in den Kiez. Sie benutzen die engen Straßen lediglich zur ...

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19 Juni 2008

allg.: Immer weniger Berliner können sich ein Auto leisten, aus BZ

http://www.bz-berlin.de/BZ/news/2008/06/20/
weniger-berliner-mit-auto/weniger-berliner-mit-auto,geo=4896666.html

Zahl der Neuzulassungen geht dramatisch zurück ● Geringste Autodichte unter den Metropolen ● Dagegen immer mehr Bahn-, S-Bahnfahrer ● Fahrradhändler konstatieren Verkaufszuwächse
Markus Harmann
Die Spritpreise explodieren, und die Berliner steigen um. Immer mehr Hauptstädter lassen ihr Auto stehen und fahren mit Bahnen, Fahrrädern oder in Fahrgemeinschaften.
In keiner anderen europäischen Metropole gibt es – gemessen an der Einwohnerzahl – so wenige Autos wie an der Spree.
„Wir schließen einen Zusammenhang mit den hohen Spritpreisen nicht aus“, so eine Sprecherin von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer zur B.Z.. Entscheidend sei aber auch, dass das Angebot für Bus- und Bahnfahrer und für Radler immer besser werde.
Laut Statistik besitzt jeder dritte Hauptstädter ein Auto. Aktuell kommen auf 1000 Einwohner ...

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10 Juni 2008

Straßenverkehr: Es ist der Geburtsort der Stadt: Warum Berlin das neue alte Molkenmarktviertel braucht., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/kultur/
Molkenmarktviertel-Mittelalter;art772,2547713

Berlin - Reden wir von der Zukunft, reden wir vom Mittelalter Berlins. Was wäre, wenn der Berliner dort, wo er gewöhnlich auf ein riesiges Verkehrskreuz trifft, auf das historische Zentrum seiner Stadt stieße? Auf der Leipziger Straße ist der Autofahrer auf schnelle Durchfahrt oder großflächige Staus eingestellt, aber nun bewegt er sich unvermittelt in Gassen und blickt in kleine, beschauliche Höfe. Was wie eine Traumsequenz klingt, ist gar nicht so absurd. Tatsächlich verändert Berlin sich im Kern, nur dass die Stadt es bislang kaum zur Kenntnis nimmt.
Das verinnerlichte Stadtbild des Berliners, seine mental map, hinkte schon immer hinter der Stadtentwicklung her. Seit dem Mauerfall verhält er sich wie Rip van Winkle, der erst aufwacht, nachdem die Stadt ihre Verpuppungen abgelegt und ihr neues Bild entfaltet hat. Vor mehr als einem Jahr hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Bebauungsplan vorgelegt, den sogenannten B-Plan, der vor allem eines bedeutet: einen kühnen Schritt in die dunkle Zone ...

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09 Juni 2008

allg.: Berlin: Center Nahverkehr Berlin unterstützt ÖPNV-Aufgabenträger

http://www.lok-report.de/

Mit Inkrafttreten des Verkehrsvertrages mit der BVG am 1. Januar 2008 ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einschließlich des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) erstmals mit der Aufgabe betraut, ihre Funktion als Besteller für den gesamten Berliner Nahverkehr umfassend wahrzunehmen.
Neben der Festlegung der Rahmenbedingungen des ÖPNV muss das Land Berlin zukünftig in der Lage sein, das ÖPNV-Angebot im Interesse der Fahrgäste fortlaufend zu optimieren, dessen Kosten zu kontrollieren sowie die Verkehrsangebote auf Basis eines verkehrsmittelübergreifenden Vertragsmanagements optimal und Kosten senkend zu vernetzen. Ziel ist es, die Attraktivität des Angebots als Teil des Umweltverbundes im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel weiter zu steigern und mehr Kunden für Busse und Bahnen zu gewinnen.
Um die zusätzlichen Aufgaben umfassend wahrnehmen zu können, wird der Aufgabenträger seit dem 1. Juni durch ein Team externer Verkehrsexperten unterstützt, das über eine europaweite Ausschreibung ermittelt wurde. Die beauftragte Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen traffic-Kontor GmbH, KCW GmbH und VBB Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH wird drei Jahre für das Land Berlin tätig sein.
Die gesamte politische, hoheitliche und fachliche Verantwortung verbleibt weiterhin bei der Verkehrsverwaltung. Die Tätigkeit des Center Nahverkehr Berlin ist auf die fachliche Begleitung und Zuarbeit beschränkt.
Die Schwerpunkte der Unterstützungstätigkeit liegen bei folgenden Aufgaben:
• Unternehmensübergreifende, fortlaufende Netzoptimierung im Bus-, U-Bahn-, Straßenbahn- und S-Bahnbereich,
• Entwicklung neuer Angebote (Kiezbusse, flexible Bedienung, Nachtverkehr usw.),
• jährliche Fahrplanbestellung für Bus, U-Bahn und Tram,
• Leistungscontrolling des BVG-Verkehrsvertrages für Bus, U-Bahn und Tram,
• unternehmensübergreifende Qualitätssteuerung sowie deren Weiterentwicklung,
• Vertragsmanagement für Infrastrukturneubau und Grundinstandsetzung sowie Erhaltung, Erneuerung und Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur,
• Unternehmensübergreifende Marktpotenzialanalysen, Durchführung von Verkehrserhebungen (Kundenbedürfnisse, Fahrgastnachfrage, Mobilitätsangebot) sowie Koordinierung und Abstimmung mit Zählungen/Erhebungen der Verkehrsunternehmen und des VBB.
• Monitoring des bestehenden Nahverkehrsplans,
• Fortschreibung des Nahverkehrsplans für die Jahre 2010-2014,
• Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Tarifs (mittelfristiges Tarifkonzept, Abstimmung einzelner Tarifmaßnahmen).
In Abgrenzung zu diesen Tätigkeiten ist der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) auch weiterhin für das übergeordnete Marketing, das Tarifkonzept und die Einnahmeaufteilung im Verbundgebiet, die Abstimmung zwischen den Berliner und Brandenburger Aufgabenträgern bei der Gestaltung der Stadt-Umland-Verkehre sowie das Controlling und die Abrechnung der SPNV-Verträge zuständig (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 09.06.08).

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28 Mai 2008

allg.: Autofahren wird immer teurer. Wer mit Bahn und Bus unterwegs ist, kommt oft billiger ans Ziel. Wie sehen die Sparmöglichkeiten aus?, Tagesspieg

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
Verbraucher-Mehr-Netto-Folge-6;art131,2539079

Mobilität hat ihren Preis, und der steigt und steigt. Das merkt jeder Autofahrer, wenn er zur Tankstelle fährt. Benzin und Diesel sind seit dem Jahr 2000 um über ein Drittel teurer geworden, aber auch öffentliche Verkehrsmittel haben sich im Schnitt um 24 Prozent verteuert. Wer ein Auto kaufen will, muss heute rund zehn Prozent mehr ausgeben als noch vor acht Jahren. Viele gute Gründe also, nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Wir haben den Verkehrsclub Deutschland (VCD) gebeten, unsere drei Tagesspiegel-Leserhaushalte genauer unter die Lupe zu nehmen. Fazit: „Für alle sind Bus und Bahn die günstigere Alternative“, sagt VCD-Experte Daniel Kluge.

WAS KOSTET DAS AUTO?
Mit den Tipps des Experten kann auch jeder Leser selbst ausrechnen, wie er am günstigsten fährt. Zuerst muss geklärt werden, wie viel Geld das Auto im Jahr tatsächlich verschlingt. Also Rechnungen für Inspektionen, Reifen und ...

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23 Mai 2008

allg.: Gefangen in der Entwerterfalle, aus Spiegel

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/
0,1518,554687,00.html

Stempeln oder nicht? Zonen, Waben, Ringe - im öffentlichen Nahverkehr gibt es für jedes Tarifmodell eine Automatensorte. Das Beste: Manchmal kommen entwertete Karten raus, manchmal müssen Fahrgäste noch stempeln. Konrad Lischka hat die Entwertergrenze überschritten - und fuhr schwarz.
Der Plan war riskant: mit dem ICE in Hamburg ankommen, mit der U-Bahn ein paar Haltestellen zum Interview fahren und zwei Stunden später wieder zurück zum Zug.
Die Vorbereitung war perfekt: Am Vortag im Internet recherchiert, dass zwei "Einzelkarten Nahbereich" (Taste 2 am Nahverkehrsautomaten) für die Fahrt genügen und günstiger sind als diverse Tageskarten (Tasten T oder G). Morgens genug Kleingeld für zwei Einzelkarten eingesteckt, um gleich am Bahnhof ...

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14 Mai 2008

allg.: Brandenburg: Saniert die Landesregierung auf dem Rücken der Fahrgäste ihren Haushalt?

http://www.lok-report.de/

Zeitungsberichten zufolge hat das Land Brandenburg von 2002 bis 2007 an die DB Regio AG über 17 Mio. € an Zahlungen zurückbehalten. Das Unternehmen erhält Gelder vom Land Brandenburg für die Erbringung der bestellten Schienenverkehre. Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg sieht auf Grund der heutigen Veröffentlichungen, wonach durch den Streik bei DB Regio im letzten Jahr weitere 4,4 Mio. € einbehalten werden (weil die entsprechenden Zugleistungen wegen des Streiks nicht erbracht wurden), seine Kritik bestätigt.
"Auf Nachfrage", so der Landesvorsitzende Frank Böhnke, "wurde uns bisher immer erklärt, dass die eingesparten Gelder unter anderem für die Bestellung von zusätzlichen Zugleistungen, zum Beispiel bei Sonderveranstaltungen, eingesetzt werden. Jetzt plötzlich müssen dafür die beim Streik eingesparten 4,4 Mio. € herhalten."
Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Anita Tack (Linksfraktion, Landtag Brandenburg Nr. 4/5935) offenbart jedoch ein ganz anderes Bild: Für den Zeitraum 2002 bis 2007 wurden DB Regio insgesamt über 17 Mio. € für Zugausfälle und Verspätungen abgezogen. Dem gegenüber stehen jedoch, ebenfalls für 2002 bis 2007, nur bestellte Mehrleistungen in Höhe von 347.000 €, das sind minimale /2/ Prozent. Wo bleibt die Differenz von 16,7 Mio. € oder /88/ Prozent?
Seine Vermutung, dass diese 16,7 Mio. € komplett in den Landeshaushalt zurückfließen und zur "allgemeinen Haushaltssanierung" eingesetzt werden, sieht der Bahnkunden-Verband nicht entkräftet. Denn auch die in den letzten Jahren praktizierte Vergabe von Zugleistungen im Wettbewerb führt zu einer Einsparung von bis zu 30 Prozent bei den Bestellentgelten - und auch hier wird nicht im gleichen finanziellen Umfang bestellt - sondern, so die bisher unwiderlegte Vermutung, an den Finanzminister zurücküberwiesen.
Der Bahnkunden-Verband fordert daher, dass sämtliche Gelder, die für den Bereich Bahn- und Busverkehr im Haushalt eingestellt worden sind, auch dort verbraucht werden müssen. Vielleicht hätte es ja in den letzten Jahren zu keinen Abbestellungen kommen müssen, wenn die Landesregierung unserer Forderung gefolgt wäre (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg, 14.05.08).

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10 April 2008

allg.: Kompatibilität der öffentlichen Personennahverkehrsmittel in Berlin, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-11901.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie wird die Kompatibilität zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln des ÖPNV in Berlin gewährleistet?
Antwort zu 1.: Die Kompatibilität zwischen den ver-schiedenen Verkehrsmitteln des ÖPNV in Berlin wird durch den ÖPNV-Aufgabenträger bei der Senats-verwaltung für Stadtentwicklung gewährleistet. Grund-lage hierfür ist der jeweils gültige Nahverkehrsplan des Landes Berlin. Ziel ist es hierbei, ein abgestimmtes Linien- und Fahrplankonzept, soweit fahrplantechno-logisch möglich, umzusetzen, eine einheitliche Fahr-gastinformation sowie einen einheitlichen Tarif zu gewährleisten. Daher hat die Senatsverwaltung für Stadt-entwicklung die in Berlin tätigen Verkehrsunternehmen in den jeweiligen Verkehrsverträgen zur Kooperation mit den anderen Verkehrsunternehmen für ein integriertes Verkehrsangebot verpflichtet. Die Einhaltung dieser Ver-pflichtung wird im Rahmen des im jeweiligen Ver-kehrsvertrag vereinbarten Abstimmungsprozederes durch den ÖPNV-Aufgabenträger überprüft.
Frage 2: Nach welchen Kriterien werden Umstiegs-zeiten bestimmt?
Frage 3: Wird der Kompatibilität einzelner, z.B. viel frequentierter Reisestrecken innerhalb Berlins der Vor-rang gegenüber weniger genutzten Reisestrecken gege-ben, so dass deren Nutzerinnen und Nutzer dann längere Umstiegszeiten in Kauf nehmen müssen?
Antwort zu 2. und 3.: In der Regel ergeben sich Umsteigezeiten aus der Zeit für den Umsteigeweg zwischen den Haltepunkten zweier Linien, zwischen denen umgestiegen wird und der durchschnittlichen halben Zugfolgezeit der Linie, in die gewechselt (umge-stiegen) wird.
Wenn jedoch zum Beispiel
-
sehr große Umsteigeströme erkennbar sind,
-
optimale infrastrukturelle Bedingungen durch Um-steigemöglichkeiten am selben Bahnsteig, wie beispielsweise an den Bahnhöfen S/U Wuhletal, U Mehringdamm, U Wittenbergplatz und S Gesund-brunnen, gegeben sind,
-
es eine klare Rangfolge der Verkehrsmittel gibt (z.B. bei einer Buslinie als Zubringer zu einem Schnellbahnhof) und
-
Linien nur in langen Taktabständen verkehren,
werden fahrplanmäßig „Anschlüsse“ vorgesehen.
Das bedeutet, dass der Fahrplan der Linien, zwischen denen umgestiegen wird, so gestaltet wird, dass zwar die Zeit für den Umsteigeweg berücksichtigt wird, die in der Regel im weiteren in der Umsteigezeit enthaltene halbe Zugfolgezeit jedoch möglichst gegen Null geht oder gleich Null gesetzt wird.
Die Anschlüsse werden bei der Erstellung des Fahrplans vornehmlich unter Berücksichtigung folgender Kriterien festgelegt:
-
Erfahrungswerte der Verkehrsunternehmen und der Verkehrsplanung des Senats,
-
Auswertung von Verkehrserhebungen/-zählungen/-befragungen,
-
Hinweise von Fahrgästen und Fahrpersonal,
-
Analysen der Produktmanager und Fahrplaner der Verkehrsunternehmen,
-
Abstimmungsergebnisse zwischen den Verkehrsun-ternehmen und den Anhörungsberechtigten im Fahrplangenehmigungsverfahren.
Die Anschlussgestaltung kommt bei der Größe und dem Vermaschungsgrad des Berliner ÖPNV-Netzes nicht ohne Festlegung von Prioritäten bei den Umsteigeströmen aus. Der Kompatibilität besonderer Umsteigeströme wird daher durch Anschlussgestaltung Vorrang eingeräumt. Insofern können für Umsteiger der Anschlusspunkte Reisezeitvorteile gegenüber Umsteigern der übrigen Umsteigepunkte im ÖPNV-Netz entstehen.
Frage 4: Falls ja, gibt es eine interne Rangordnung von Reisestrecken für die Kompatibilitätsplanung?
Antwort zu 4.: Eine interne Rangordnung von allen Reisestrecken für die Kompatibilitätsplanung gibt es nicht und wäre angesichts der Vielzahl der Reisestrecken in Berlin auch nicht mit vertretbarem Aufwand zu erstellen. Die Verkehrsunternehmen verfügen jedoch über sehr detaillierte Kenntnisse der Hauptumsteigebeziehungen und richten nach diesen ihre Anschlüsse und Um-steigezeiten aus, soweit dies fahrplantechnisch möglich ist. Darüber hinaus gibt es im Verkehrsvertrag zwischen dem Land Berlin und der BVG eine Liste der Anschlüsse, welche bei einer Taktzeit von größer / gleich 10 Minuten zu sichern sind. Diese Liste wird im Rahmen der Verkehrsplanung zwischen dem ÖPNV-Aufgabenträger, BVG und S-Bahn fortentwickelt.
Frage 5: Wird die Kompatibilität evaluiert, um die Praxistauglichkeit der Anschlusszeiten zu gewährleisten und gegebenenfalls zu verbessern?
Frage 6: Falls es eine Evaluierung gibt, wer nimmt sie vor, und wann und wie oft findet sie statt?
Antwort zu den Fragen 5. und 6.: Ja, die Kompa-tibilität wird regelmäßig auf verschiedene Arten evaluiert. Dies geschieht z.B. im Fahrplangenehmigungsverfahren durch die Verkehrsunternehmen, den ÖPNV-Aufgaben-träger und weitere Anhörungsberechtigte wie die Bezirke. In diesem Verfahren werden unter anderem Einwände bezüglich mangelnder Integration der Verkehre regel-mäßig behandelt. BVG und S-Bahn sind laut Verkehrsvertrag außerdem verpflichtet, dem ÖPNV-Auf-gabenträger jährlich einen Beschwerdebericht mit quan-titativen Schwerpunkten sowie qualitativer Beschreibung der wesentlichen Problembereiche und Gegenmaßnahmen vorzulegen. Zusätzlich berichtet die BVG quartalsweise über die monatlich realisierten Anschlussquoten. Der ÖPNV-Aufgabenträger ist damit in der Lage, zu über-prüfen, ob schwerwiegende Qualitätsmängel im Bereich der Kompatibilität der Verkehrsmittel vorliegen und ob die BVG geeignete Gegenmaßnahmen getroffen hat.
Frage 7: Wie wird die Kompatibilität davon beein-flusst, dass der Berliner ÖPNV von mehreren verschie-denen Unternehmen betrieben wird?
Antwort zu 7.: Ziel der Senatsverwaltung für Stadt-entwicklung ist die Schaffung eines Verkehrsangebots aus einem Guss, bei dem die Verkehrsangebote der ver-schiedenen Unternehmen optimal für den Kunden auf-einander abgestimmt sind. Der ÖPNV-Aufgabenträger und die Verkehrsunternehmen als hierfür zuständige Akteure sind bestrebt, die schon vorhandene gute Kompa-tibilität zwischen den Verkehrsangeboten der verschie-denen Verkehrsunternehmen in Berlin zu sichern und wenn möglich auch weiter auszubauen. Unbefriedigend sind derzeit die unterschiedlichen technischen Standards bei den rechnergestützten Betriebsleitsystemen, die einen Datenaustausch zwischen den Verkehrsunternehmen behindern und eine verkehrsträgerübergreifende Fahrgast-information z.B. auf Bahnhöfen erschweren. Die Ver-kehrsunternehmen sind angehalten, diese Defizite soweit möglich abzubauen.
Frage 8: Welche Einflussmöglichkeiten hat der Senat von Berlin, Optimierungen im Sinne der Nutzerfreund-lichkeit zu erwirken?
Antwort zu 8.: Die Senatsverwaltung für Stadtent-wicklung ist berechtigt, in dem in den in den Verkehrsverträgen mit der BVG und der S-Bahn fest-gelegten Fahrplanabstimmungsverfahren korrigierend ein-zugreifen, sofern die Verkehrsunternehmen – im Rahmen ihrer Möglichkeiten - nicht für gute Anschlüsse zwischen den Verkehrsmitteln sorgen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass eine verkehrliche Notwendigkeit besteht und die fahrplantechnologischen Möglichkeiten mit einem vertretbaren wirtschaftlichen Aufwand durchsetzbar sind.
Berlin, den 08. April 2008
In Vertretung
K r a u t z b e r g e r
................................
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 10. April 2008)

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08 April 2008

allg.: Initiative Deutschland-Takt: Deutschlandweiter Taktfahrplan auch im Nahverkehr

http://www.lok-report.de/

Die Initiative Deutschland-Takt fordert einen deutschlandweiten Taktfahrplan für den Nah- und Fernverkehr. Ähnlich wie in der Schweiz erwartet die Initiative deutliche Fahrgastzuwächse, wenn der Nahverkehr der Bundesländer und der Fernverkehr besser miteinander verzahnt würden.
Die Initiative hat am 07.04.08 in Berlin Ihre Aktivitäten vorgestellt und die Internet-Seite www.deutschland-takt.de freigeschaltet. In der Initiative Deutschland-Takt haben sich Fachleute des Schienenverkehrs zusammengefunden, um die Idee eines integralen Taktfahrplans für ganz Deutschland voranzubringen. Einer der Initiatoren ist Bernhard Wewers, Präsident der BAG-SPNV: „Trotz beachtlicher Investitionen in die Infrastruktur sind wir weit davon entfernt, das Fahrgastpotenzial abzuschöpfen. In der Schweiz fahren die Bürgerinnen und Bürger bedeutend häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln als in Deutschland. Wir brauchen den Deutschland-Takt als durchgehendes System für den öffentlichen Verkehr, um mehr Fahrgäste zu gewinnen.“
Der Deutschland-Takt biete, so die Initiatoren, für Fahrgäste beste Anschlüsse und gute Verbindungen, habe aber auch noch andere Vorteile: Der Infrastrukturausbau könne gezielt erfolgen. Anders als beim Straßenverkehr werde bei der Eisenbahn mit dem Bau oder Ausbau der Infrastruktur das Betriebsprogramm weitgehend festgelegt. Daher müsse man beim Bau genau wissen, welcher Fahrplan später gelten solle. Mit der Festlegung eines langfristigen Fahrplankonzepts könne umgekehrt der Ausbau der Infrastruktur gezielt und wirtschaftlich sinnvoll erfolgen.
Vorbild ist die Schweiz, wo vor über 20 Jahren ein Fahrplankonzept „Bahn 2000“ als Grundlage für ein Ausbauprogramm festgelegt wurde. Seit dem Jahr 2005 ist der Integrale Taktfahrplan nach diesem Konzept komplett umgesetzt, mit weiteren sensationellen Fahrgaststeigerungen von bereits hohem Niveau aus. Auch die konsequente Einbindung des Busverkehrs hat dazu wesentlich beigetragen.
Anders bisher in Deutschland, so Bernhard Wewers: „Zwar gibt es in mehreren Bundesländern im Regionalverkehr bereits weitgehend vertaktete Züge, die nach den Grundsätzen des Taktfahrplans verkehren. Auch der Fernverkehr der DB AG fährt überwiegend im Takt, eine echte Abstimmung zwischen Fern- und Nahverkehr sowie zwischen den Taktfahrplänen der einzelnen Bundesländer fehlt jedoch. Der Streckenausbau wird überwiegend noch ohne Berücksichtigung der später zu fahrenden Fahrpläne geplant.“
Die Initiative will eine Diskussion über die verkehrspolitische Zielsetzung im Schienenpersonenverkehr in Deutschland in Gang setzen. Wichtiges Mittel dabei ist die Internet-Seite www.deutschland-takt.de, über die Meinungen und Diskussionsergebnisse verbreitet werden sollen. Zu den Gründern der Initiative Deutschland-Takt gehören neben Vertretern der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs der Fahrgastverband Pro Bahn, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie Privatpersonen, die als Geschäftsführer und Vorstände von Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig sind (Pressemeldung Initiative Deutschlandtakt, 08.04.08).

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allg.: Brandenburg: Dellmann begrüßt Initiative „Deutschland-Takt“

http://www.lok-report.de/

Am 07.04.08 hat sich in Berlin die Initiative „Deutschland-Takt“ gegründet. Infrastrukturminister Reinhold Dellmann begrüßt die Initiative und unterstützt ihre Ziele.
Dazu Infrastrukturminister Reinhold Dellmann in Potsdam: „Ich begrüße die Zielstellungen der Initiative „Deutschland-Takt“ als einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Diskussion um ein zukunftsfähiges Schienenverkehrsangebot in Deutschland. Der Infrastrukturausbau muss gezielt an einem langfristig angestrebten Fahrplankonzept ausgerichtet sein, das bringt mehr Kundennutzen im Verhältnis zu den eingesetzten Investitionsmitteln. Auf Landesebene sind die Nahverkehrspläne sowohl Grundlage für die Bestellung von Nahverkehrsleistungen als auch Basis für die Infrastrukturforderungen und -förderungen der Länder. Eine größere Verbindlichkeit von Bundesplanungen für die Gestaltung des Fernverkehrs wird von den Ländern seit vielen Jahren gefordert. Die Ziele der Initiative sind aus meiner Sicht völlig unabhängig von der Diskussionen zur Fortsetzung der Bahnreform zu betrachten.“
Schienenverkehrsfachleute haben sich in der Initiative „Deutschland-Takt“ zusammengefunden. Sie wollen die Idee eines integralen Taktfahrplans für ganz Deutschland voranzubringen. Ein solches Fahrplansystem böte für den Fahrgast beste Anschlüsse und gute Verbindungen. Als weiterer Vorteil wurde auf der Gründungsveranstaltung der gezielte Ausbau der Infrastruktur durch Festlegung eines langfristigen Fahrplankonzepts genannt.
Vorbild ist nach Angaben der Initiative die Schweiz, wo vor über 20 Jahren ein Fahrplankonzept „Bahn 2000“ als Grundlage für ein Ausbauprogramm festgelegt wurde. Seit dem Jahr 2005 ist der Integrale Taktfahrplan nach diesem Konzept komplett umgesetzt, mit weiteren sensationellen Fahrgaststeigerungen von bereits hohem Niveau aus. Auch die konsequente Einbindung des Busverkehrs hat dazu wesentlich beigetragen (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung , 08.04.08).

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03 April 2008

allg.: Immer mehr Berliner steigen auf die Öffentlichen um, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
4a212138e210bdd8c1257420002f3f9c?OpenDocument

Zahlen des Berliner Senats belegen den hohen Stellenwert von Bahnen und Bussen

„Es wird deutlich, dass der Anteil der Wege, die mit Bus, Bahn oder Fahrrad zurückgelegt werden, weiter steigt. Dies ist ein Erfolg der Berliner Verkehrspolitik, die klar auf eine Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes setzt. Die Veränderungen der letzten Jahre sind ablesbar und die Zahlen lassen erkennen, wo Berlin in den letzten Jahren im Hinblick auf seine verkehrspolitischen Ziele Erfolge aufweisen kann“, wertet der Abteilungsleiter Verkehr der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Dr. Friedemann Kunst, aktuelle Zahlen zur Entwicklung des Berliner Verkehrs.
Während in den 90er Jahren ein Rückgang der Fahrgastzahlen im ÖPNV zu verzeichnen war, zeigen die Zeitreihen, dass seit Anfang 2000 die Zahl der Nutzer des gesamten Öffentlichen Personennahverkehrs kontinuierlich gestiegen ist. In der Innenstadt nimmt der Anteil des „Umweltverbundes“ (ÖPNV, Rad, zu Fuß) am Gesamtverkehrsaufkommen zu. Der Umweltverbund trägt die Hauptlast des ...

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30 März 2008

allg.: Senat bietet 3,5 Millionen Euro für BVG-Berater, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1851419/
Senat_bietet_35_Millionen_Euro_fuer_BVG-Berater.html

Senat sucht europaweit nach externen Experten für öffentlichen Nahverkehr. Die Fachleute von außen sollen das Streckennetz optimieren, aber auch neue Angebote entwickeln. Die Opposition fragt sich allerdings, warum dies BVG und S-Bahn nicht aus eigener Kraft können.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) braucht teure Hilfe: Sie will 3,5 Millionen Euro für externe Berater ausgeben, die für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die S-Bahn und die Regionalbahn in den nächsten Jahren Planungen übernehmen sollen. Das geht aus einem Bericht an das Abgeordnetenhaus zu „über- oder außerplanmäßigen Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen“ hervor. Dabei geht es unter anderem um die Optimierung des Streckennetzes und neue Ideen wie Kiez-Busse. Kritik kommt allerdings von der Opposition.
In dem dreiseitigen Bericht der Senatorin wird das Hinzuziehen externer Experten ausführlich begründet. Danach sei es sinnvoll, bei einem finanziellen Volumen von ...

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27 März 2008

allg.: Berlin: Mobilität der Stadt – Berliner Verkehr in Zahlen

http://www.lok-report.de/

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Abteilungsleiter "Verkehr" der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Dr. Friedemann Kunst, am 26.03.08 aktuelle Zahlen zur Entwicklung des Berliner Verkehrs vor. Die neue Ausgabe 2007 der Broschüre "Mobilität der Stadt – Berliner Verkehr in Zahlen" enthält eine umfassende Zusammenstellung von Daten und Fakten, zum Teil als Zeitreihen der letzten Jahre bis einschließlich 2006 zum Verkehr in Berlin und der Metropolregion.
Dr. Kunst: "Die Veränderungen der letzten Jahre sind ablesbar und die Zahlen lassen erkennen, wo Berlin in den letzten Jahren im Hinblick auf seine verkehrspolitischen Ziele Erfolge aufweisen kann. So wird deutlich, dass der Anteil der Wege, die mit Bus, Bahn oder Fahrrad zurückgelegt werden, weiter steigt. Dies ist ein Erfolg der Berliner Verkehrspolitik, die klar auf eine Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes setzt. Unsere Strategie, den Radverkehr zu fördern, wird deutlich durch weitere Investitionen in die Radwege der Stadt. Einer der Schwerpunkte unser integrierten Verkehrspolitik wird auch in Zukunft die Erhöhung der Verkehrssicherheit sein. Hier müssen Verkehrsplaner und Sicherheitsbehörden ständig daran arbeiten, zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer die bestmöglichsten Lösungen zu finden."
Während in den 90er Jahren ein Rückgang der Fahrgastzahlen im ÖPNV zu verzeichnen war, zeigen die Zeitreihen, dass seit Anfang 2000 die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des gesamten Öffentlichen Personennahverkehrs kontinuierlich gestiegen ist.
In der Innenstadt nimmt der Anteil des "Umweltverbundes" (ÖPNV, Rad, zu Fuß) am Gesamtverkehrsaufkommen zu. Der Umweltverbund trägt die Hauptlast des Berliner Verkehrs. Diese Entwicklung nutzt auch dem Klimaschutz.
In den letzten Jahren flossen in Berlin große Geldsummen in den Verkehr. Allein im Jahr 2006 hat das Land Berlin für Investitionen, Betriebszuschüsse sowie Bestellungen im ÖPNV und im Schienenpersonennahverkehr 776 Mio. Euro ausgegeben. Hinzu kommen 219 Mio. Euro, die der Bund 2006 zum Ausbau des Fern- und Regionalbahnnetzes in Berlin investiert hat.
Mit der Inbetriebnahme des Nord-Süd-Eisenbahntunnels, der neuen Berliner Bahnhöfe und dem Wiederaufbau der Stettiner und Anhalter Bahn im Jahr 2006 hat sich die Fernerreichbarkeit Berlins von Leipzig, Erfurt und den bayrischen Großstädten aus verbessert. Auch die regionalen Zentren in Brandenburg wie Eberswalde, Angermünde, Ludwigsfelde und Luckenwalde sind nun schneller erreichbar.
Allein durch den Wegfall der Umwegfahrten über den Berliner Außenring konnten die Fahrzeiten in Nord-Süd-Richtung um ca. 20 Minuten verkürzt werden. Weitere Fahrzeitverkürzungen brachte der Ausbau der Bahnstrecke Berlin - Leipzig auf 200 km/h.
Erreichbarkeitsdefizite gibt es weiterhin in Richtung Polen und Tschechien. Erste Verbesserungen sind aber sichtbar: Der Abschnitt Frankfurt/Oder- Fürstenwalde ist fertig gestellt und mit 160 km/h befahrbar. Der Abschnitt Angermünde - Grenze (bei Stettin) ist nach Abschluss von Grundsanierungsarbeiten durchgängig mit 120 km/h befahrbar.
In den letzten Jahren wurden wieder mehr Güter auf der Schiene und auf den Wasserstraßen nach Berlin transportiert. Zugenommen hat insbesondere der Verkehr zum Güterverkehrssubzentrum Westhafen, dessen Bedeutung gewachsen ist. Auf der Schiene ist besonders der Containerverkehr nach Berlin angestiegen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 27.03.08).

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allg.: Berliner fahren weniger mit dem Auto, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/735724.html

Senat stellt neue Mobilitäts-Studie vor
Christine Richter

Die Berliner steigen um - vom Auto auf das Fahrrad oder Busse, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen. Dies geht aus der neuesten Mobilitätsstudie hervor, die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern vorstellte. "Die Entwicklung entspricht unseren politischen Vorstellungen", sagte Friedemann Kunst, Abteilungsleiter für Verkehr in der Senatsverwaltung.
So ist die Zahl der Kraftfahrzeuge in Berlin in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken und liegt jetzt bei 1,26 Millionen. Dies bedeutet umgerechnet, dass 317 von tausend Berlinern motorisiert sind. Im Jahr 2000 lag die Rate noch bei 329 Fahrzeugen pro tausend Einwohner. Gründe für diese Entwicklung, so Kunst, seien das gut ausgebaute Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), aber auch die geringere Kaufkraft in Berlin im Vergleich zu anderen Städten.
Positiv bewertet der Senat auch die Zunahme beim ...

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18 März 2008

allg.: Brandenburg: Sicherheit im ÖPNV - Technik und Personal nötig

http://www.lok-report.de/

Durch den Streik etwas in den Hintergrund gedrückt, hatte der VBB gemeinsam mit der TU Berlin am 3. und 4. März einen internationalen Kongress zur Sicherheit im ÖPNV „Safeguarding Passengers and Infrastructure“ beherbergt. Vertreter aus sieben Staaten sowie von internationalen Organisationen waren sich einig: Technische Hilfsmittel können das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste verbessern helfen – ohne zusätzliches Personal wirken sie aber kaum.
Die beiden britischen Fachzeitschriften „Eurotransport“ und „European Railway Review“ veranstalten jährlich einen internationalen Fachkongress, der sich in diesem Jahr dem Thema „Sicherheit im öffentlichen Verkehr“ widmete. Gastgeber im Hotel Ritz Carlton waren am 3. und 4. März der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie die Technische Universität (TU).
Die Vortragsthemen der Experten aus Großbritannien, den USA, Schweden, Italien, Singapur, den Niederlanden und Deutschland sowie von der Europäischen Union sowie der Internationalen Eisenbahngesellschaft (UIC) deckten einen breites Feld ab, von der Terrorismusbekämpfung über die individuelle Wahrnehmung von Sicherheit bzw. Unsicherheit durch die Fahrgäste bis hin zu konkreten Maßnahmen.
Als rote Linie durch alle Vorträge zog sich die Erkenntnis, dass die Installation von immer modernerer Technik, beispielsweise immer raffinierterer Videoaufzeichnungstechnik, zwar die Aufklärung von begangenen Delikten erheblich erleichtern kann und insofern sinnvoll ist. Verhindern kann sie diese Delikte aber nicht. Um den Fahrgästen ein besseres Sicherheitsgefühl zu sichern, ist der Einsatz von Personal unbedingt notwendig.
Andere Metropolen lassen sich dies auch etwas kosten: Transport for London (TfL) bezahlt jährlich, je nachdem welche Berechnungsmethode man ansetzt, zwischen 100 und 150 Mio. £ für insgesamt 2000 Polizeikräfte, die ausschließlich im ÖPNV-System eingesetzt werden. Für Berlin entspräche dies dem Einsatz von knapp 1.000 Polizeikräften.
Zweitens ist wesentlich, dass alle an Sicherheit rund um den Nahverkehr Beteiligten einen einheitlichen Wissensstand haben müssen. Was banal klingt, ist es nicht: Statistische Aussagen widersprechen einander oftmals, wenn man die Polizei, die Verkehrsunternehmen oder andere Stellen fragt.
Ein positives Gegenbeispiel ist die „Zentrale Stelle für regionales Sicherheitsmanagement und Prävention“ (ZeRP), die gemeinsam vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), den regionalen Verkehrsunternehmen, der Deutschen Bahn sowie der Landes- und der Bundespolizei aufgebaut wurde: Alle Beteiligten wissen durch Abgleich ihrer Zahlen genau, welche Probleme wirklich wesentlich sind und können entsprechend gezielt vorgehen (Pressemeldung VBB, 18.03.08).

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13 März 2008

allg.: Fahrt ins Abseits, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Titelseite-BVG-Streik;art692,2493572

Berlin, Tag acht: volle Straßen, überfüllte S-Bahnen – aber die Stadt funktioniert. Ein kleines Wunder. Die Berliner haben sich pragmatisch auf den größten Streik der Nachkriegsgeschichte eingestellt, notgedrungen, fluchend, aber dennoch gelassen. So hat sich das die Gewerkschaft Verdi wohl nicht vorgestellt.
Gestern wurde mit dem Arbeitgeber gesprochen über ein neues Angebot; es war ein Gespräch, weil es nicht Verhandlung heißen darf im Verdi-Sprachgebrauch. Auch so kann man sich die Lage schönreden. Denn tatsächlich herrscht Unruhe bei Verdi über die verfahrene Situation. Der Berliner Verhandlungsführer Frank Bäsler, der zu eitel posiert, um nicht die Aggressionen der Berliner zu entfachen, ist zurückgepfiffen worden. Auch unter den BVG-Mitarbeitern sind kritische Stimmen zu hören. Harter Streik bis Ostern? Darauf wettet niemand mehr. Es könnte die Fahrt in die Sackgasse nur beschleunigen.
Ja, hunderttausende Berliner leiden unter dem Streik, für viele Familien ...

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11 März 2008

allg.: Kein Arztbesuch, kein Yoga, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/732192.html

Christoph Heinlein

Der Blick aus dem Kaffeeraum des Seniorenzentrums Kardinal Bengsch geht übers Wasser. Vor dem Haus fließt die Spree, am Ufer stehen Parkbänke. Auf der anderen Flussseite erhebt sich der Ziegelbau des Kraftwerks Charlottenburg. Eine idyllische Lage, abseits von Bahnlinien und großen Straßen. Genau das ist im Moment das Problem.
"Ich habe morgen einen Arzttermin", sagt Hildegard Herold. "Aber ich weiß nicht, wie ich da hin kommen soll." Wie fast alle Bewohner des Seniorenheims ist die 75-Jährige auf den Bus angewiesen, um zum Arzt zu gehen. Doch der fährt seit letztem Mittwoch nicht mehr.
Seit der BVG-Streik die öffentlichen Verkehrsmittel lahmgelegt hat, ist das Leben ...

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10 März 2008

allg.: Hilfe ist doch selbstverständlich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/731926.html

Busse und Bahnen stehen still. Wer jetzt von A nach B kommen muss und kein Auto hat, braucht dringend Hilfe. Die Berliner Zeitung koordiniert auf ihrer Internetseite mit einer Mitfahrbörse diese Hilfe. Wer eine Mitfahrgelegenheit anbietet oder eine sucht, kann das nutzen. So wie Agnes Berthold-Dreer. Für die Friedenauerin ist es "selbstverständlich, dass ich helfe und jemanden mitnehme". Die 49-jährige Endoskopieschwester im Klinikum Westend trug sich in die Mitfahrbörse ein, schon bald meldete sich eine Interessentin. "Ich weiß nur, dass sie Sabine heißt, bei mir um die Ecke wohnt und gegenüber vom Westend arbeitet."
Also wird Agnes Berthold-Dreer heute früh mit ihrem ...

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allg.: Wie Sie heute durch die Stadt kommen, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1779210/
Antworten_zum_drohenden_Streik_bei_BVG_und_Bahn_.html

Bei der BVG wird weiter gestreikt - auch über Ostern. Die Verkehrsbetriebe haben ihren Notfahrplan erweitert. Alle Informationen, wie Sie auch heute durch die Stadt kommen, gibt es hier.
Der Streik bei der Bahn ist abgesagt worden. Was heißt das für den Fahrplan?

Die Berliner S-Bahn wird nach der Absage des Streiks den normalen Zugbetrieb anbieten können. „Wir fahren nach dem normalen S-Bahnfahrplan“, sagte ein Sprecher am Sonntag. Lediglich einzelne Züge könnten ausfallen. Der am Freitag angekündigte Notfahrplan sei wieder außer Kraft gesetzt und das drohende Verkehrschaos abgewendet worden.
Informationen gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Für Fragen zum S-Bahnverkehr steht das Kundentelefon unter (030) 29 74 33 33 zum Ortstarif zur Verfügung: montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr; samstags und sonntags von 7 bis 21 Uhr.

Was bedeutet das für den Fernverkehr?

Auch wenn die Lokführer ihren Streik in letzter Minute abgesagt haben, müssen sich Bahn-Kunden am Montag auf ...

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allg.: IGEB: Gesetzliche Regeln für ein Mindestangebot bei Streiks im öffentlichen Verkehr

http://www.lok-report.de/

Wenn ab Montag Ver.di und GDL streiken und in Berlin nur noch wenige S-Bahnen und Busse unterwegs sind, erlebt Berlin einen Verkehrsnotstand, wie es ihn seit Kriegsende 1945 noch nicht gab.
• Viele Menschen werden Arbeitsplatz, Schule, Behörden- oder Arzttermin nicht oder nur verspätet erreichen können.
• Viele Menschen werden auf Krankenbesuche, ehrenamtliches Engagement oder Vereinssport verzichten müssen.
• Viele alte Menschen und Gehbehinderte werden quasi zuhause eingesperrt.
Immer mehr Berliner sagen deshalb: Es reicht! Sie fühlen sich zudem veralbert, wenn die Gewerkschaften erklären, die Streiks seien nicht gegen die Fahrgäste gerichtet. Doch die Fahrgäste haben die gesamte Last dieser Streiks zu tragen. Jetzt und auch in Zukunft. Denn der öffentliche Verkehr in Deutschland droht dauerhaften Schaden zu nehmen.
Anlass zur Sorge besteht vor allem, weil es bei den aktuellen Streiks nicht nur um Löhne und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten geht, sondern um Machtkämpfe zwischen den Gewerkschaften: Ver.di kontra GDL bei der BVG, GDL kontra Transnet/GDBA bei der Deutschen Bahn. Nur deshalb sind die Streiks so umfangreich und derartig rücksichtslos gegenüber den Fahrgästen. Dass die Arbeitsplätze bei BVG und DB entscheidend von den Fahrgästen abhängen, scheint vergessen.
Es genügt also nicht, die aktuellen Konflikte zu lösen, denn die nächsten Streiks kommen bestimmt.
Deshalb fordert der Berliner Fahrgastverband IGEB von der deutschen Politik gesetzliche oder ggf. vertragliche Regelungen, in denen ein Mindestangebot an öffentlichem Verkehr und eine umfassende Fahrgastinformation auch bei Streiks verbindlich festgelegt werden!
Andere Länder haben die Notwendigkeit schon erkannt und gehandelt:
• In Italien sind Bahnen, die auch bei Streiks immer verkehren, bereits im Kursbuch abgedruckt.
• In Frankreich hat die Regierung im letzten Jahr ein Mindestangebot bei Streiks im öffentlichen Nahverkehr gesetzlich festgeschrieben. Einzelne Städte, so z.B. Nancy, hatten bereits vorher örtliche Vereinbarungen für ein Mindestangebot bei Streiks abgeschlossen (Pressemeldung Berliner Fahrgastverbands IGEB e.V., 10.03.08).

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09 März 2008

allg.: Streik im S-Bahn- und Regionalverkehr abgewendet

http://www.bahnkunden.de/

Wenn alles so kommt, wie es von den Beteiligten heute verkündet wurde, wird es den unbefristeten Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nicht geben.

Scheinbar ist geglückt, was niemand mehr zu wagen hoffte. Es gibt eine Einigung und die Zusage der GDL auf den Verzicht des Streiks. Insbesondere für die Bahnkunden in Berlin und Brandenburg ist das eine gute Nachricht. Jedoch rechnet der Bahnkunden-Verband damit, dass es zumindest am Montag doch noch zu spürbaren Einschränkungen kommen wird. Denn die die von DB Regio und der S-Bahn GmbH eingeleiteten Planungen sind nicht von einer Minute auf die andere rückgängig zu machen.

Nicht vergessen werden sollte, dass die U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse auf Grund des parallelen Streiks der Gewerkschaft Verdi der BVG weiterhin nicht fahren werden. Der Bahnkunden-Verband hofft, dass das Personal von DB Regio und der S-Bahn GmbH an die vom Verdi-Streik betroffenen BVG-Fahrgäste denkt und versucht, den Regelbetrieb nach Fahrplan so schnell wie möglich wieder anzubieten.

Der Bahnkunden-Verband hofft, dass tatsächlich die Tarifauseinandersetzung für mehrere Jahre beigelegt ist. In Zukunft sollen beide Seiten bei Auseinandersetzungen auch an die von Streiks Betroffenen denken. Nicht auszudenken, wenn es ab 10. März 2008 mit minimalen Ausnahmen überhaupt kein Bahn- und Busangebot mehr gegeben hätte! Hier dürfen die Tarifparteien - also Arbeitgeber und Gewerkschaften - nicht nur von den Fahrgästen Solidarität und Verständnis erwarten. Sie selber haben ihre Tarifauseinandersetzungen so zu führen, dass ein ausreichendes Grundangebot an Mobiliät garantiert wird. Immerhin ist die Daseinsvorsorge ein im Grundgesetz ausdrücklich genanntes und verankertes Grundrecht!

Frank Böhnke, Landesvorsitzender

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allg.: Größter Nahverkehrsstreik abgewendet - S-Bahn fährt nach regulärem Fahrplan - BVG setzt mehr Ersatzbusse ein, aus berlinonline.de

http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/
detail.php?msg=ddp_2050843870

Der größte Streik im öffentlichen Nahverkehr Berlins seit Jahrzehnten ist abgewendet. Die Lokführergewerkschaft GDL legte ihren Konflikt mit der Deutschen Bahn bei, wie Bahnchef Hartmut Mehdorn am Sonntag in Berlin sagte. Die S-Bahn soll am Montag in der Hauptstadt wieder planmäßig fahren. Zunächst hieß es, dass zumindest am Morgen noch der Notfahrplan gilt und sich der Verkehr erst im Laufe des Tages normalisiert. Außerdem wird der Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) fortgesetzt. U-Bahnen und Straßenbahnen sowie die meisten Busse bleiben weiterhin in den Depots.
GDL-Bezirkschef Hans-Joachim Kernchen sagte, er sei «erleichtert» ...

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allg.: Wie Sie heute durch die Stadt kommen, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1779210/
Verkehrschaos_in_Berlin_ist_abgewendet.html

Bei der Berliner S-Bahnen rollen heute weitgehend normal – so weit das möglich ist, wenn alle, die sonst U-Bahn und Bus nutzen, auch mitfahren wollen. Während der Streik bei der S-Bahn abgesagt ist, gehen, die Arbeitskämpfe bei der BVG weiter. Der Notfahrplan ist allerdings erweitert worden. Alle Informationen dazu, wie Sie heute durch die Stadt kommen, gibt es hier.
Der Streik bei der Bahn ist abgesagt worden. Was heißt das für den Fahrplan?
Die Berliner S-Bahn wird nach der Absage des Streiks den ...

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08 März 2008

allg.: Der Notverkehrsplan, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/731587.html

Bei der S-Bahn wird ab Montag, 4 Uhr, auf allen Linien ein 60-Minuten-Takt gefahren - nur nicht auf den Linien S 45 und S 85, die komplett ausfallen. Auf dem Ring soll alle 30 Minuten eine S-Bahn verkehren. Auf der Stadtbahn und im Nord-Süd-Tunnel ist sogar ein 15-Minuten-Takt möglich, weil dort mehrere Linien parallel verlaufen. Die S-Bahn bittet darum, keine Fahrräder in die Züge mitzunehmen. Infotelefon: 29 74 33 33.
Bei der U-Bahn werden die U 9 sowie Abschnitte der U 2, U 5, U 6 und U 7 durch einen Notverkehr ersetzt. Die Busse fahren 5 bis 23 Uhr alle 30 Minuten.
Bei der Straßenbahn gibt es einen Bus-Notverkehr auf der Linie 62 sowie auf Teilen der Linien M 1, M 4, M 6, M 17 und 50 - 5 bis 23 Uhr alle 30 Minuten.
Die Buslinie TXL fährt zwischen Flughafen Tegel und ...

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06 März 2008

allg.: Viel erreicht, aber doch noch Lücken, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
fa34ee4c6642a1f7c12574030050a8ad?OpenDocument

Verkehrspolitischer Informationsverein machte den Test im Schienennetz

„Wie Se seh’n, seh’n Se nichts“ sagt der Berliner, wenn es eigentlich gar nichts zu bestaunen gibt. Auf diesen Ausspruch wies auch Alexander Kaczmarek, Vorsitzender des Verkehrspolitischen Informationsvereins e.V. (vivev) hin, als er seine Gäste launig zum sogenannten „Lückentest“ begrüßte. Der Verein hatte zu einer Busfahrt eingeladen, bei der sich Interessierte selbst ein Bild von den Lücken im Schienennetz machen
konnten. Um das Fazit vorwegzunehmen: 18 Jahre nach der Wiedervereinigung wurde viel erreicht, doch die Deutsche Einheit im Schienennetz ist noch nicht vollendet. Fünf Bauvorhaben räumt der vivev dabei eine hohe Priorität ein. Darunter die Dresdner Bahn, die U 5 Alexanderplatz– Hauptbahnhof, die S-Bahn nach Falkensee und die Straßenbahnen vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof sowie von Warschauer Straße–Oberbaumbrücke– Herrmannplatz.
Dem vivev ginge es laut Kaczmarek nicht darum, das sprichwörtliche ...

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